Nicht erst seit der unvergessene Louis de Funes im Klassiker “Brust oder Keule” einen Restaurant-Kritiker spielte, wünscht man sich, auch einmal in die Rolle eine Restaurant-Testers schlüpfen zu dürfen.

Zumindest als Freizeit-Kritiker bekommen Sie jetzt die Möglichkeit dazu, Ihre Meinung zu Restaurants, die Sie besucht haben abzugeben. Lebensfreude50.de bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit Restaurant-Kritik.de diesen tollen Service an, der schon für viele zum echten Hobby geworden ist. Legen Sie einfach los und verteilen Sie Ihre Sterne!

 

Mit Lebensfreude50.de ist im vergangenen Oktober eine sympathische Partnerbörse speziell für Menschen der Generation 50plus gestartet.

Lebensfreude50.de bietet aber mehr als nur eine klassische Partnersuche für Liebe und Leben. Denn die sehr angenehm und übersichtlich gestaltete Seite lädt auch dazu ein, gleichgesinnte Menschen für die Freizeitgestaltung, als Reise- und sogar als Wohnungspartner zu suchen.

Weiterhin gibt es einen Thementeil mit interessanten Berichten und einen kleinen aber attraktiven Reiseteil mit Reiseangeboten speziell für aktive Menschen im besten Alter und für Alleinreisende. Demnächst soll es zudem für die Mitglieder von Lebensfreude50.de ein eigenes Forum geben, in dem Erfahrungen, Fragen und Meinungen ausgetauscht werden können.

Die Macher von Lebensfreude50.de legen auch sehr großen Wert auf Seriosität und Sicherheit. So können z.B. neue Mitglieder die Angebote eine ganze Zeit lang kostenlos und unverbindlich ausprobieren. Die Profile werden regelmäßig überprüft und mit den Daten der Mitglieder wird sorgsam umgegangen. Außerdem gibt es einen sehr kundenfreundlichen Support.

In den ersten Monaten des Bestehens von Lebensfreude50.de haben sich bereits über 1000 Mitglieder angemeldet. Ein gutes Zeichen, dass sich die Menschen auf der übersichtlichen und einfach zu bedienenden Plattform wohlfühlen.

Und so hofft Lebensfreude50.de, dass sich für viele Benutzer tatsächlich ein zweiter Frühling über die sympathische Partnerbörse anbahnt.

Weitere Informationen gibt es bei

www.lebensfreude50.de

 

Lebensfreude50.de heißt die neue Singlebörse für Menschen der Generation 50plus. Hier wird Lebensfreude pur vermittelt. So sieht es zumindest das Testergebnis des Singlebörsen-Vergleichs von Dickes-Plus.

Seriöse Singlebörse

Nicht nur der Name soll Lebensfreude vermitteln. Auch inhaltlich hat Lebensfreude50.de viel zu bieten, was die Besucher positiv stimmt. So hebt www.dickes-plus.de beispielsweise in seinem Bericht hervor, dass die Seite sehr schön und seriös gestaltet sei und es Menschen älterer Semester leicht gemacht werde, in Kontakt mit anderen zu treten.

Bei Lebensfreude50.de kann man für 3 Montate völlig kostenlos auf Partnersuche gehen. Und dabei findet man Partner sowohl für Liebe und Leben als auch für Freizeit, Reise und zum Wohnen. Voraussetzung für die aktive Teilnahme ist, dass man mindestens 45 Jahre alt ist.

Im Anschluss an den kostenlosen Testzeitraum könne man bei Lebensfreude zu fairen Preisen weiter aktiv bleiben, urteilt der Singlebörsen-Vergleich von Dickes-Plus weiter.

Als “absolutes Plus” wird der Thementeil von Lebensfreude50.de bewertet. Hier gibt es interessante Berichte über Sex im Alter, günstige Reise- und Fahrgemeinschaften, Wohnungspartner und vieles mehr. Auch der spezielle Reiseteil passt sich in das gelungene Gesamtkonzept ein.

Einen kleines Defizit wurde aber auch erwähnt. So sind die Mitgliederzahlen des noch jungen Portals noch ausbaufähig. Aber bei soviel Lebensfreude dürfte sich das bestimmt bald ändern.

Weitere Informationen gibt es bei www.dickes-plus.de und natürlich bei www.Lebensfreude50.de

 

Im Mai 2006 startete das Online Jahr 50plus – Internet verbindet, unter der Schirmherrschaft von Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ziel ist es, der Generation 50plus den Nutzen des Internets widerzuspiegeln, Interesse zu wecken, Möglichkeiten des Internets zu erläutern, Bildungsangebote sowie einfache und komfortable Wege ins Internet anzubieten und gleichzeitig den Beitrag des Internets für die eigene Lebensgestaltung aufzuzeigen.

In der Zwischenzeit hat sich viel getan, so gibt es neben spezifischen Bildungsangeboten auch differenzierte Angebote nur für Frauen.

Erstmals sind mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland online. Laut (N)ONLINER Atlas 2006 sind 52 Prozent der Frauen im Internet unterwegs – das zeigte die im Juni veröffentlichte, jährliche Untersuchung zur Internetnutzung in Deutschland von TNS Infratest und der Initiative D21.

Veronika Kaiser hat diesen Trend schon längst erkannt. Mit Ihrem Projekt Frauen Computer Training Berlin steht sie vielen Frauen in Berlin mit Rat und Tat rund um den PC und das Internet zur Seite. Mit entsprechender Zeit und Geduld ausgerüstet, engagiert sie sich in Frauenprojekten und ist mit Kleingruppen-Kursen in Internetcafés tätig.

Neben Gruppenunterricht und Einzeltraining werden auch Hausbesuche angeboten. Die Sicherheitstrainerinnen helfen Frauen aus Berlin aus der persönlichen Computerkrise – ob es sich um einen Virus handelt oder um Unsicherheit beim Sprung ins Internet, um eine Einführung in die Textverarbeitung oder um die Weitergabe von Tipps und Tricks zu effektiverem Arbeiten mit einem Programm. Die Sicherheitstrainerinnen zeichnen sich durch Freundlichkeit und Geduld aus.

Derzeitige Einstiegskurse werden zu einem ganz besonderen Preis angeboten: “20 Euro für 4 Stunden abzüglich 10 Cent je Lebensjahr” – rechnen Sie selbst aus, was es Sie kosten würde!

Mehr Informationen finden Sie unter www.fct-berlin.de

 

Apps können im Alltag eine große Hilfe sein. Apps die speziell auf ältere Menschen zugeschnitten sind, können etwa das Lesen erleichtern, den Weg zum Supermarkt ersetzen oder den Geist fit halten.

Apps für ältere Menschen können fast alles, vor allem Dinge des alltäglichen Lebens erleichtern. Hier geht es nicht darum, den Alltag zu optimieren, sondern ihn einfacher zu gestalten und eine nützliche Hilfe zu sein.

Apps für Leseratten und Knobler

Leseratten werden etwa an der “iBooks”-App von Apple viel Freude haben, die sich natürlich eher für ein iPad eignet als für ein Mobiltelefon. Damit hat man eine riesige Bibliothek in der Tasche und kann sogar die Schriftgröße individuell einstellen.

Kostenlos geistig betätigen kann man sich mit vielen Spiele-Apps für ältere Menschen wie Sudoku oder Schach, die man bei iTunes erhält.

Im Alltag

Wer hingegen einen Helfer im Alltag benötigt, der findet zum Beispiel mit der kaufDA-App die aktuellsten Schnäppchen und Angebote der Supermärkte und Geschäfte in der Umgebung. Aber auch der Einkauf lässt sich bequem von zuhause aus tätigen. Mit dem iPhone und der App von Lebensmittel.de einfach das bestellen, wofür man sonst den Gang in den Supermarkt antreten oder Freunde und Verwandte fragen musste, ob nun Käse, Brot, Butter oder Ausgefalleneres. Alles wird direkt an die Haustür gebracht.

Apps für ältere Menschen sind oft kostenlos und einfach im Internet zu finden. Wer zu seinen Anwednungen jetzt nur noch ein passendes Mobiltelefon benötigt, für den gibt es hier gute Seniorenhandys samt Kauftipps als Übersicht.

 

Wlan, MMS, GPS, Internet, Mail-Accounts und was es noch so alles in den aktuellen Handy- und Smartphone-Modellen gibt, sind Features, auf die Senioren meist absolut keinen Wert legen. Wenn man sich den Alltag unserer älteren Generation mal etwas genauer anschaut, dann erkennt man sehr schnell, auf was solche speziellen Seniorenhandys spezialisiert sein sollten. Hier nützen Touchscreen und Miniaturtelefone absolut nichts, hier zählen Werte wie Robustheit, Gewicht, Menüführung usw. viel mehr als modernes Design und Hightech-Software.

Was muss ein Seniorenhandy so alle haben?

Fangen wir mal mit dem Gerät an sich an. Ein Seniorenhandy sollte fest und sicher in der Hand liegen. Aus diesem Grund sind solche speziellen Mobiltelefone auch meist viel größer und schwerer als die aktuellen Handymodelle. Grund hierfür ist einfach das sogenannte „Merken, ob das Handy in der Hand ist“. Der Senior soll das Telefon sicher in der Hand halten können – ohne Angst, es könnte abrutschen oder etwas kaputt gehen. Wenn wir bei den äußeren Auffälligkeiten solcher Seniorenhandys bleiben, so muss man natürlich die extra großen Tasten ansprechen. Senioren können nunmal mit Touchscreen und dergleichen nichts anfangen. Dies liegt aber nicht am „Verstehen“ oder „Wollen“ – mit zunehmendem Alter lässt einfach das feinmotorische Gefühl etwas nach. Und dann ist man als Senior sehr froh über ein Telefon, welches große Tasten mit deutlich merkbarem Druckpunkt hat. Hier finden Sie das passende Seniorenhandy.

Das Innenleben dieser speziellen Seniorenhandys!

So „grob“ und „robust“ die Mobilgeräte für Senioren von Außen auch sind, so intelligent und durchdacht sind sie im Innenleben. Spezielle Kippsensoren (waagrecht und senkrecht) melden zum Beispiel einen eventuellen Sturz der Person, extra laute Klingeltöne und zusätzlich verstärkte Vibrationsalarme machen einen Anruf auch für das nachlassende Gehör bemerkbar, oder spezielle Notruftasten (können beliebig programmiert werden) können im Notfall lebensrettend sein. Dies sind nur ein paar der exzellenten Ausstattungsmerkmale solcher Seniorenhandys. Natürlich gibt es noch weitere individuellen Features im Bereich dieser Telefonsparte. Ausgewählte externe „Administratoren“ können sich zum Beispiel von einem anderen Handy aus Zugriff auf das Seniorenhandy verschaffen und Einstellungen oder Ortungen vornehmen. Diese Funktion nennt man „over the air“ – Funktion.

Seniorenhandys sind mehr als nur eine Möglichkeit der Telekommunikation …

Im Schnitt könnte oder kann man behaupten, dass die speziellen Seniorenhandys viel mehr sind als rein nur Telefone. Diese Geräte sind  Kommunikationsbasis, Hilfe im Alltag, Hilfe in der Not und Verbindung zur Außenwelt in einem und demselben Gerät. Seniorenhandys machen nicht nur das Leben im Alter einfacher, sie können es vor allem auch in allen Lebenslagen retten. Die wohl bekannteste Herstellerfirma von solchen Seniorenhandys ist Doro. Mit diesen Geräten wird der Seniorenalltag zum sicheren Alltag!

 

Das Glück wohnt zuhause

Noch nie waren die Deutschen so glücklich wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt der im September vorgestellte „Glücksatlas 2011“. Gemeinsam mit Forschern der Uni Freiburg hat das Institut für Demoskopie Allensbach auch herausgefunden, welche Altersgruppen sich am zufriedensten fühlen: Neben den 20- bis 30-Jährigen weisen die Deutschen ab dem 60. Lebensjahr die höchsten Glücks-Werte auf.

Lifta Treppenlift

Als wichtigste Gründe für das Glück im Alter nennt die Studie Gesundheit und Geselligkeit. Ein entscheidender Faktor für das Glück der sogenannten Best Ager ist auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Zuhause.
Entscheidend hierbei ist die seniorengerechte und barrierefreie Gestaltung der Wohnung oder des Hauses. Auch wenn die meisten Immobilien bei der Errichtung nicht altersgerecht konzipiert wurden, lassen sich die eigenen vier Wände leicht und ohne großen Aufwand an die Bedürfnisse des zunehmenden Alters anpassen.
Neben guter Beleuchtung, rutschfesten Bodenbelägen und einem bodengleichen Duscheingang muss vor allem für die Treppe eine barrierefreie Lösung gefunden werden. Eine komfortable und sichere Alternative zum täglichen Überwinden der Stufen sind Treppenlifte. Mit den modernen Liftsystemen lässt sich nahezu jede noch so verwinkelte Treppenanlage überwinden.
Für Menschen, die sich selbständig zu Hause bewegen können, aber Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben, ist ein Sitzlift meistens die optimale Lösung. Rollstuhlfahrer sind mit einem Plattformlift oder Hublift besser beraten.

Lifta Treppenlift Esprit

Neben den verschiedenen Treppenlift Arten bietet z.B. die Premiummarke Lifta auch zahlreiche Ausstattungsvarianten an, so dass sich die modernen Lifte auch optisch an den individuellen Einrichtungsstil geschmackvoll und dezent anpassen lassen. Die zuverlässigen und technisch robusten Treppenlifter sind zudem für den Innen- und Außenbereich erhältlich.
Dass ein Treppenlift für immer mehr Menschen zu einem ganz normalen – und oftmals unverzichtbaren – Einrichtungsgegenstand werden, beweist die steigende Zahl der Nutzer. So hat allein Marktführer Lifta bis zum heutigen Tag mehr als 80.000 Sitz-, Hub-, Plattform- oder andere Treppenlifte in diversen Ausstattungen aufgestellt. Für nahezu jede Treppenform, ob gerade oder kurvig, bietet Lifta das geeignetste Treppenlift-Modell.
Weil das eigene Zuhause für das Glück mit zunehmendem Alter eine große Rolle spielt, sollte man sich also rechtzeitig Gedanken über barrierefreies Wohnen machen. Denn laut der Zeiterhebungsstudie Gerostat verbringt ein 60-Jähriger fast vier Mal so viel Zeit zu Hause wie ein 30-Jähriger.

Fotos: Copyright Lifta

 

Auf anspruchsvollen Wanderrouten sollen die Schuhe den Fuß schützen und entlasten. Gerade wenn weite Strecken in der freien Natur zurückgelegt werden müssen, ist eine Entlastung des Fußes essentiell. Der Untergrund kann steinig, uneben oder rutschig sein, was sich auf die Gelenke mitunter sehr nachteilig auswirkt. An dieser Stelle wollen wir unseren Lesern einen speziellen Stiefel vorstellen, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufriedenstellend ist.

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Nov 232011
 

Als eine “Quelle des Glücks und der Gemütsruhe” bezeichnete der Philosoph Schopenhauer die Einsamkeit. Viele Künstler glauben an die schöpferische Kraft, die nur aus der Einsamkeit entsteht: zum Beispiel der Schriftsteller Thomas Mann oder der Pianist und Komponist Glenn Gould. Andere Menschen jedoch leiden unter Einsamkeit, fühlen sich isoliert und verlassen. Dabei lebt nicht jeder allein, der sich einsam fühlt – und nicht jeder der allein ist, fühlt sich einsam.

Einsamkeit

Der Weltumsegler Uwe Röttgering war im Jahr 2000 allein mit einem Segelboot unterwegs. 26 Monate lang, davon insgesamt 14 Monate ohne Kontakt zu anderen Menschen. Einsam hat er sich da nach eigener Aussage nie gefühlt. Heute lebt er in Berlin und arbeitet hauptberuflich in einer Immobilienfirma. In Berlin passiert es ihm häufiger, dass er sich einsam fühlt. Seine Erklärung klingt so einfach wie nachvollziehbar: Auf dem Boot war er in Bewegung, ständig gab es neue Dinge zu sehen, die ihn beschäftigten und inspirierten. In Berlin hasten hunderte Menschen um Uwe Röttgering herum, und er kennt keinen. Da fühlt er sich oft ganz plötzlich einsam.

Die Französin Madé Maylin lebte zehn Jahre lang in Paris. Sie arbeitete bei einer Finanzbehörde, heiratete, bekam drei Kinder. Aber trotz der vielen Aufgaben und Menschen fühlte sie sich einsam in der Großstadt. Die Kontakte der Menschen untereinander waren ihr zu oberflächlich. Immer stärker wurde das Gefühl, ein Rädchen in einem Getriebe zu sein, welches jemand anders steuert. Mit 30 Jahren verließ Madé Maylin Paris – um nicht mehr wiederzukehren. Sie trennte sich von ihrem Mann, nahm ihre drei Kinder und wurde Schäferin in einem einsamen Tal in den französischen Pyrenäen. Mit 60 Jahren lebt sie immer noch als Schäferin in genau dem Tal, in das sie vor 30 Jahren kam. Sechs Monate im Jahr ist sie in den Bergen auf einer Alm ganz alleine mit ihren 350 Schafen. Alleine, aber nicht einsam, betont Madé Maylin.

Jeder Mensch hat in seinem Leben immer wieder Zeiten und Phasen, in denen er allein ist. Alleinsein gehört zum Leben dazu, doch es wird ganz unterschiedlich empfunden und bewertet. Viele sind ungewollt allein, und diese Situation ist für sie mit einem unangenehmen Gefühl der Isolation, der Abgeschnittenheit von der Welt verbunden. Sie empfinden Alleinsein als negativ und belastend. Dieses negative Alleinseinsgefühl wird heute meistens als Einsamkeit bezeichnet. Einsamkeit ist also nicht das gleiche wie Alleinsein. Viele empfinden Einsamkeit – das Gefühl von anderen Menschen getrennt zu sein – auch wenn sie mit anderen zusammen leben. Auch mitten unter Menschen kann man sich einsam fühlen. Andere Menschen suchen das Alleinsein ganz bewusst und sind fasziniert, ja fast schon berauscht von den Erlebnissen, den Gedanken und der Kraft, die sie erfahren. Sie fühlen sich aber nicht isoliert und einsam, eben weil sie mit sich selbst etwas erleben. Deshalb betonen diese Menschen oft, dass sie allein, aber nicht einsam sind. Denn heute wird der Begriff Einsamkeit, ganz anders als früher, eher in einem negativen Zusammenhang benutzt.

Glück und Faszination der Einsamkeit ist ein Thema, welches sich durch die Jahrhunderte zieht und in fast allen Bereichen des Lebens zu finden ist. Noch vor 20, 30 Jahren war der Begriff Einsamkeit sehr positiv besetzt. Das Wort “einsam” verbreitete sich im späten Mittelalter in Deutschland und bedeutete zunächst “mit sich selbst identisch sein”, “bei sich sein”. Die großen Weltreligionen gehen auf religiöse Leitfiguren zurück, sei es Buddha, Jesus oder Mohammed, die in der Abgeschiedenheit Erkenntnis und Sammlung suchten. Bis vor drei Jahrzehnten noch stand der Begriff Einsamkeit als positive Bezeichnung für schöpferische Kraft, heroische Taten und Selbstfindung.

Heute gilt Einsamkeit als gesellschaftliches Problem. Noch nie wurde wissenschaftlich ein solcher Aufwand getrieben um das Phänomen Einsamkeit zu untersuchen. Eine Umfrage des Allensbacher Institutes aus dem Jahr 2003 zeigt, dass jeder dritte Deutsche Angst vor Einsamkeit hat. Und auch eine Ehe oder Beziehung bietet keinen Schutz: 16 Prozent der Frauen und neun Prozent der Männer fühlen sich trotz Partnerschaft einsam. Einsamkeit ist seit etwa zwei, drei Jahrzehnten negativ besetzt: Wer einsam ist, sich einsam fühlt, gilt als Verlierer. Werbung und Medien verkaufen uns, dass Glück ausschließlich in der Gemeinschaft stattfindet, sei es in der Familie, in Cliquen oder unter Arbeitskollegen. Und zunehmend beginnen sich Menschen, die allein sind, auch einsam zu fühlen. Die Folge: Ihr Selbstwertgefühl schwindet und ihr Problem, soziale Bindungen zu knüpfen und so ihre Einsamkeit zu überwinden, wird immer größer. Noch nie gab es so viele Ratgeberbücher, psychologische Zeitungsartikel und Homepages, die Einsamen bei der Bewältigung ihres Problems zu helfen versuchen.

Da immer mehr Menschen unter Einsamkeit leiden, spezialisieren sich auch immer mehr Psychologen auf dieses Thema, zum Beispiel die durch viele Publikationen bekannte Psychotherapeutin Doris Wolf. Sie erklärt, dass es vor allem darum gehe, sich selbst zu mögen und sich selbst ein ausgefülltes Leben zu geben. Denn nur wer mit sich selbst zufrieden ist und allein etwas mit sich anfangen kann, der ist auch ein attraktiver Gesprächs- und Beziehungspartner für andere Menschen. Doris Wolf kommt zu dem Schluss, dass viele einsame Menschen sich in einer Spirale befinden, weil sie glauben, nur mit einem Partner und Freunden habe das Leben Sinn. Dabei vergessen diese einsamen Menschen oft völlig, etwas für sich selbst zu tun und vernachlässigen sich immer mehr, bis hin zur Unfähigkeit, überhaupt noch etwas tun zu können. Je verzweifelter aber diese Menschen einen Partner oder Freunde suchen, desto weniger finden sie jemanden. Denn instinktiv spüren mögliche Freunde, dass sie nur gebraucht werden, um jemand anderem einen Lebenssinn zu geben. Das kann und will in der Regel niemand. Die meisten Psychologen bezeichnen Einsamkeit als ein Gefängnis, dessen Türe nur von innen geöffnet werden kann. Das heißt, unter Einsamkeit leidende Menschen müssen selbst aktiv werden und nicht darauf warten, dass sie jemand von außen von ihrer Einsamkeit befreit.

(Quelle: planet-wissen.de)

 

Nov 012011
 

Sex im Alter ist insbesondere bei jüngeren Menschen noch ein Tabuthema. Zeit also mit Vorurteilen aufzuräumen.

Sex im Alter

Die zweite Lebenshälfte bedeutet Veränderung und Chance im Umgang mit der Sexualität. Es ist die Zeit, in der man neue, eigenständige Modelle im Verhalten und der Sexualität leben kann. Die Sexualität der zweiten Lebenshälfte kann nicht nach dem Muster der ersten gelebt werden.

Sex im Alter ist oft mit negativen Vorstellungen von Verlust, Behinderung und Krankheit verbunden. Eine Fülle von Vorurteilen und falschen Vorstellungen überlagert dieses Thema. Jeder kennt solche Sätze wie “Männer können nicht mehr” oder “Frauen haben keine Lust mehr”. So als seien ältere Menschen quasi automatisch asexuelle Wesen. Doch das Alter allein sagt reichlich wenig darüber aus, wie Menschen ihre Sexualität (er)leben.

Studien und Umfragen belegen, dass ältere Menschen häufig bis fast immer Lust auf Sex haben. Doch Wunsch und Wirklichkeit gehen oftmals stark auseinander. Aber nicht die typischen Erscheinungen des Älterwerdens verhindern erfüllten Sex im Alter. Vielmehr sind der fehlende Partner, Krankheiten, die mit Medikamenteneinnahme verbunden sind, Vorurteile und vor allem Sprachlosigkeit Gründe für das Nichterfüllen des Wunsches nach Sex.

Zumindest wird heutzutage wesentlich unbefangener über Sex im Alter gesprochen. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 

Eine aktiv gelebte Sexualität hat gerade im Alter viele positive Effekte. Sie dient nicht nur der Lebensqualität und Vitalität ganz allgemein, sondern hat auch direkte gesundheitliche Auswirkungen. Die Durchblutung wird gefördert, Stoffwechselprozesse werden angeregt, die Beckenmuskulatur trainiert und die Hormonproduktion ganz natürlich stimuliert. Bei Schwierigkeiten hat die moderne Medizin wirksame Hilfsmittel zur Verfügung. Sehr hilfreich ist das vertrauensvolle Gespräch mit einem guten Hausarzt oder der Besuch einer Hormonsprechstunde bei einem Internisten oder Endokrinologen. Oft sind es ganz einfache Lösungen, die der Arzt anbieten kann.

Das Tabu “Sex im Alter” betrifft insbesondere Frauen. So wird deren Sexualität jenseits der Wechseljahre kaum erforscht. Die Tatsache, dass Frauen jenseits der Gebärfähigkeit oft sexuell aktiver sind als vorher, wird ignoriert. Die Hormonproduktion geht nicht zu Ende, sondern spielt sich neu ein.

Auch die Potenzstörungen des Mannes sind mit Vorurteilen behaftet. Man weiß, dass an Impotenz selten das Alter schuld ist, sondern Faktoren wie Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck, Übergewicht, Alkohol- und Zigarettenkonsum und nicht zuletzt psychische Gründe.
Für eine erfreuliche Sexualität müssen die Rahmenbedingungen stimmen, in welchem Lebensabschnitt auch immer.

Eine Seite der Sexualität im Alter ist die Tatsache, dass viele Männer und noch mehr Frauen in der zweiten Lebenshälfte über lange Zeit allein leben. Sie müssen auch ohne Partner eigene Wege für Zärtlichkeit und Sexualität finden. So bekommt auch die Selbstbefriedigung eine neue Rolle und wird von vielen Menschen in dieser Situation neu entdeckt. Selbstbefriedigung ist oft eine gute Lösung, mit vielen positiven Effekten. Einfache Hilfsmittel erleichtern den Einstieg in Formen der Sexualität ohne Partner. Solche Verhaltensweisen sind weit mehr als nur eine Notlösung. Sie sorgen für ein positives Körpergefühl, den Kontakt zum eigenen Körper und halten all die Funktionen wach, die Körper und Seele gut tun. Auch die Selbstbefriedigung wirkt durchblutungsfördernd und stimuliert auch noch jenseits der 60 die Hormonproduktion.

Ältere Menschen haben ein großes Potential an Erfahrung und Zärtlichkeit. Sie müssen es nur nützen. “Use it or lose it”, sagen die Amerikaner. “Mach es, oder du verlernst es.” Das gilt nicht nur für die Muskulatur des Sportlers, sondern auch für die Sexualität. Dabei ist nichts so individuell, wie die eigene Sexualität, ob in der Jugend oder im Alter. Man kann auch im Alter mit seinen vorhandenen Potentialen kreativ umgehen.

Quelle: WDR (www.wdr.de)

 

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