Gesundheit

Schönheitsoperationen ab 50 – Möglichkeiten und erhöhte Risiken

Schön und faltenfrei zu sein ist der Traum vieler Frauen. Sich der Realität zu stellen allerdings der Alltag für die meisten Menschen ab 50. Die Haut beginnt an Spannkraft zu verlieren, Falten und Furchen breiten sich zusehends aus und Straffheit der Haut war auch schonmal besser. Selbst sehr agile ältere Menschen können nur bedingt den Alterungsprozess mit Sport und Anti-Aging aufhalten. Nicht jeder möchte Ihn aufhalten, sondern ist nur bestrebt möglichst gesund und ungestresst zu altern.

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Wiederum andere Ältere möchten weiterhin dynamisch wirken und stehen noch immer privat und im Beruf in Konkurrenz mit den Jüngeren. Die Errungenschaften der plastischen Chirurgie ist es zu verdanken, dass im Grunde jeder Mensch seinen Körper so formen und umformen lassen kann, wie er es wünscht. Schönheitsoperationen sind schon lange kein Ausweg mehr für junge Männer und Frauen, die sich von kleinen Makeln befreien wollen, sondern längst haben Schönheitschirurgen im In- und Ausland festgestellt, dass die geburtenstarken Jahrgänge ab den 60er Jahren verstärkt in Schönheitskliniken anwesend sind um sich operieren zu lassen. Aktuelle Statistiken bekräftigen diese Aussage.

Ein Halslifting ab 60 Jahren, ein Facelift ab 65 oder gar eine Bruststraffung mit 75 Jahren? Ab welchem Alter sind Schönheitsoperationen eigentlich risikobehafteter? In welchem Alter gelten Sie als „normal“ und wann Sie sie am effektivsten?

Die häufigsten Eingriffe für Patienten im Alter von 50 – 65 Jahren

Die Jugendlichkeit zu bewahren ist eine Sache, extrem störende Körperstellen einfach in der Form zu verbessern, dass einem das Selbstbild wieder gefällt ist eine andere. So gibt es verschiedenste Lebensumstände, die dazu führen, dass sich auch ältere Menschen in Hände eines plastischen Chirurgen begeben um etwaige ästhetische Makel zu beheben. Die häufigsten Eingriffe bei betagteren Menschen seien im Folgenden dargestellt.

Das klassische Facelift

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Alterserscheinungen sind im Gesicht am schnellst zu sehen und stets im Blickpunkt. Daher liegt es auf der Hand, dass Schönheitsoperationen wie Gesichtsliftings jedweder Form ganz oben auf der Wunschliste älterer Menschen stehen. Angefangen von Botox über Halsstraffungen und kompletten Facelifts kann chirugisch gestrafft und zu einem bestimmten Grad verjüngt werden.

Bauchstraffungen

Der Bauchbereich gehört zu denjenigen Körperstellen, die relativ schnell und sichtbar die Spannkraft verlieren. Auch bedingt durch länger zurückliegende Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen, kann es dazu führen, dass sich unschöne Hautlappen gebildet haben, die sich nicht mehr zurückbilden. Eine sogenannte Abdominoplastik kann in diesem Fall die überschüssige Haut entfernen und eine Straffung herbeiführen.

Brustimplantate austauschen

Vor allem ältere Frauen haben sich in den Anfängen der plastischen Chirurgie vor rund 20 Jahren zwecks Brustvergrößerung Implantate einsetzen lassen, die nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen, Rupturen bilden, auslaufen oder im Nachhinein als billige und gesundheitsgefährdende PIP Implantate enttarnt wurden. Auch aus ästhetischen Gründen kann es sein, dass das einstige Ergebnis der Brustvergrößerung nicht mehr das ist, was man im Alter möchte, so dass es zu einer Herausnahme oder Wechsel kommt oder kommen muss. Wer das nicht zahlen kann, ist auf die Unterstützung der Krankenkassen angewiesen oder lässt sich in Tschechien günstig die Implantate wechseln und lässt sich Form und Größe so anpassen, wie es dem Wunsch und dem Alter entspricht. Gerade für Rentner mit einer kleinen Rente und ohne finanziellen Spielraum eine echte Alternative.

Lidstraffungen / Tränensäcke entfernen

Vergleichsweise kleinere Eingriffe, aber dennoch äußerst beliebt bei Menschen im Alter von 50-65 Jahren sind Straffungen der Augenlider und Entfernen von Tränensäcken. Augenpartien wirken im Alter häufig ermüdet und machen viel von einem alten Aussehen aus. Eine Augenlidstraffung wirkt für viele wie ein Verjüngungseffekt.

Gut zu wissen: Auch wenn die Fettabsaugung ein sehr beliebter Eingriff in allen Altersschichten darstellt, so ist sie tendenziell bei älteren Menschen als weniger effizient einzuschätzen. Mit dem Wegsaugen von Volumen kann es zu dem Effekt kommen, dass aufgrund der nicht mehr vorhandenen Elastizität der Haut, kein Anpassungseffekt mehr erfolgt. Iim Ergebnis ist das Fett zwar weg, die Haut bidet sich aber nicht mehr zurück wie bei einem jungen menschen und hängt, was Folgeoperationen in ästhetischer Sicht notwendig machen kann.

Gibt es erhöhte Risiken bei Schönheitsoperationen im hohen Alter?

Die Sorge liegt auf der Hand, dass es bei alten Menschen ein erhöhtes OP-Risiko gibt, zumal es sich bei Schönheitsoperationen in den seltensten Fällen um ein medizinisch bedingten Eingriff handelt. Jede Operation stellt eine körperliche Belastung dar und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Nach Aussage von erfahrenen plastischen Chirurgen aus den USA und Deutschland ist das grundsätzliche Operationsrisiko bei alten Menschen nicht unbedingt höher als bei jungen. Viel mehr kommt es auf den Gesundheitszustand des Patienten an und dabei kann so mancher rüstiger Rentner durchaus fitter sein als ein junger Mensch. Im Gegenteil, denn bei Faceliftings beispielsweise ist eine länger dauernde Narbenheilung sogar von Vorteil.

Spezielle Risiken sind dennoch höher

Ältere Menschen leiden schonmal unter Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetis oder Lungenkrankheiten. Allein diese Tatsache und die Einnahme blutgerinnender Arzneimittel sind Faktoren, die sich risikoerhöhend auf jede Art von Operation unter Narkose, also auch auf Schönheitsoperationen auswirkt.

Auch wenn das Risiko für Wundheilungsstörungen nicht höher zu sein scheint als bei jungen Patienten, so ist doch die Heilungszeit nach der OP deutlich länger.

Ein weiterer Unterschied besteht bei Brustvergrößerungen, denn ältere Patienten verfügen nicht mehr über so gutes Bindegewebe, was bei einem Wunsch zu einem größeren Busen zur Folge haben kann, dass eine zusätzliche Straffung erfolgen muss.

Pflegegrade – alles was Sie jetzt wissen müssen

Eine neue Pflegereform kommt: Ab dem 1. Januar 2017 gelten die alten Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 nicht mehr – stattdessen führt man ab sofort die neuen Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 in Deutschland ein. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz PSG II, das dann in Kraft tritt, soll vor allem dabei helfen, dass ältere Menschen, die an Demenz leiden, dieselben Pflegeleistungen erhalten können wie körperlich eingeschränkte Pflegebedürftige. Es ist wichtig, zu wissen, was sich künftig ändern wird. Wir zeigen Ihnen hier, was Sie jetzt darüber wissen müssen.

Die neuen Pflegegrade – warum werden die alten Pflegestufen abgelöst?

Es ist kein Geheimnis, dass vor allem an Demenz erkrankte Menschen von der deutschen Pflegeversicherung massiv benachteiligt worden sind, aber dennoch auf eine umfassende Betreuung in ihrem Alltag angewiesen sind. Bis zum Jahr 2012 gab es nur sehr geringfügige oder auch überhaupt keine Pflegeleistungen der Kassen. Das lag vor allem daran, dass Versicherte, die körperlich erkrankten, vor allem von den Pflegeversicherungen Unterstützungen erhielten – denn nur dann, wenn körperliche Erkrankungen und somit eine stetige Hilfe in den Aufgaben des Alltags erforderlich ist, konnten Pflegekassen die Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 festlegen, was einer Genehmigung entsprach.

Die Regierung hat seit 2012 immer weitere Pflegeleistungen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sowie für demenzkranke und geistig behinderte Menschen eingeführt.
Sobald das neue Pflegestärkungsgesetz II Anfang 2017 in Kraft treten wird, erfolgt eine vollständige Gleichstellung von körperlich erkrankten und demenzkranken Pflegebedürftigen. Denn dann erhalten Sie denselben Pflegegrad und erhalten auch eine faire Gleichstellung bei den Leistungen der Pflegekasse.

So funktionieren die neuen Pflegegrade ab 2017

Ab 2017 greift das neue Prüfverfahren NBA, das Neue Begutachtungsassessment. Damit können Sachverständige vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, kurz genannt MDK, alle Personen, die Pflegeleistungen beantragen, mit einem Fragenkatalog überprüfen. Anhand der gegebenen Antworten kann dann der zustehende Pflegegrad ermittelt werden, falls der Antrag genehmigt wird.
Hierfür führt man ein spezielles Punktesystem ein, mit dem die Gutachter arbeiten. Dabei gilt: Je mehr Punkte, desto höher auch der Pflegegraad und desto umfangreichere Leistungen erhält der Patient dann auch von seiner Kasse.

Hierzu im Folgenden ein kurzer Überblick:

Pflegegrad 1
Geringfügige Einschränkung der Selbstständigkeit
12,5 bis maximal 27 Punkte

Pflegegrad 2
Erhebliche Einschränkung der Selbstständigkeit
27 bis maximal 47,5 Punkte

Pflegegrad 3
Schwere Einschränkung der Selbstständigkeit
47,5 bis maximal 70 Punkte

Pflegegrad 4
Schwerste Einschränkung der Selbstständigkeit
70 bis maximal 90 Punkte

Pflegegrad 5
Schwester Einschränkung der Selbstständigkeit mit speziellen Anforderungen an pflegerische Versorgung
90 bis maximal 100 Punkte.

Damit wird das gesamte System der Pflegeleistungen und der Klassen deutlich übersichtlicher und vereinfacht, was sicherlich auch den Bürgern zugute kommen wird.
Eine Ausnahme stellen bei diesem Punktesystem dennoch pflegebedürftige Menschen dar, bei denen eine besondere Konstellation vorliegen wird: Ein Härtefall, der zum Beispiel damals noch als Pflegestufe 3 klassifiziert worden ist, erhält somit unter Umständen ab sofort den Pflegegrad 5, sofern hierfür die erforderliche Punktzahl von 90 Punkten erreicht worden ist.

Penispumpentest

Niemand spricht gerne darüber, aber in der Altersgruppe der bis zu 49 Jahre alten Männer leiden rund zehn Prozent unter einer erektilen Dysfunktion. In der Gruppe der über 60jährigen sind es bereits zwei Drittel. Es sei vorweg gesagt, diese Dysfunktion ist nicht schön, aber ab einem bestimmten Alter auch nicht selten. Die Ursache liegt häufig in einem mit dem Alter abnehmenden Testosteronspiegel. Was können betroffene Männer dagegen tun?

Viagra – die Zauberformel?

Als durch Zufall herauskam, dass Viagra nicht nur bei Bluthochdruck- und Herzerkrankungen als Heilmittel funktionierte, sondern noch eine „Nebenwirkung“ zeigte, die nicht im Beipackzettel stand, war für viele Männer eine

Heilung der Dysfunktion in Sicht. Die Nebenwirkungen der Chemokeule sind allerdings nicht zu unterschätzen. In den USA verstarben mindestens 20 Personen nach der Einnahme der kleinen blauen Pille.

Die Medizin bietet allerdings noch weitere medikamentöse Behandlungsmethoden. Dabei handelt es sich um sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer). Diese blockieren ein bestimmtes körpereigenes Enzym, welches wiederum einen Botenstoff abbaut, der die Blutzufuhr bei einer Erektion steuert. Diese Medikamente basieren allerdings ebenfalls auf dem Stoff Sildenafil, der auch bei Viagra Anwendung findet. Wer von Haus aus Medikamenten eher verschlossen gegenübersteht, benötigt eine andere Lösung.

Mechanische Lösungen ohne Nebenwirkung

Wer bei einer Penispumpe, und darum geht es bei mechanischen Hilfsmitteln, an ein Spielzeug aus dem Erotikversand denkt, irrt. Penispumpen sind ein medizinisch anerkanntes Hilfsmittel, welches zum einen in Apotheken erhältlich ist, zum anderen von den Ersatzkassen bei medizinischer Notwendigkeit erstattet werden.
Im Gegensatz zu Viagra gibt es bei Penispumpen mehrere Hersteller, welche sich auf die Produktion verlegt haben. Der Rolls-Royce unter diesen Hilfsmitteln ist zweifelsfrei Phallosan Forte des Liechtensteiner Herstellers Swiss Sana Anstalt.
Die Entwicklung diente nicht nur der Beseitigung von Erektionsstörungen, sondern hatte noch weitere Zielsetzungen im Visier. Zum einen kann damit eine Penisbegradigung erfolgen, zum anderen eine Penisvergrößerung. Es gibt genügend Männer, die mit der Größe ihres Gliedes eher unglücklich sind. Die Funktionsweise ist einfach.

Die Funktion
Bei einer Penispumpe handelt es sich um einen Zylinder, der über den Penis gestülpt wird. Eine Pumpe erzeugt in dem Zylinder einen Unterdruck. Dieser hat zwei Ergebnisse zur Folge. Zum einen zieht er die für eine Erektion notwendige Menge Blut in den Schwellkörper, was wiederum die gewünschte Erektion mit sich bringt. Zum anderen führt die mechanische Dehnung von Gewebe, lange genug angewendet, dazu, dass sich mehr Gewebe bildet. Das Ergebnis ist ein zusätzliches Wachstum des Gliedes. Der medizinische Begriff für eine Penispumpe lautet übrigens „orthopädisches Extensionsgerät“. Wir hatten im Abschnitt über Viagra darauf hingewiesen, dass die Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit hohen Risiken verbunden sein können.

Die Anwendung
Eine Penispumpe, in diesem Fall Phallosan Forte, kann bis zu zwölf Stunden ohne Unterbrechung angewendet werden. Es ist bei der Überlegung „Medikament oder Hilfsgerät“ wichtig festzuhalten, dass eine mechanische Unterstützung keinerlei Nebenwirkungen mit sich bringt. Die Stärke des Saugzugs in dem Zylinder kann individuell eingestellt werden. Das Gewebe selbst ist durch eine Protektorkappe, vergleichbar mit einem Kompressionsstrumpf geschützt. Anfängliche Rötungen und Reitzungen werden dadurch vermieden.
Die Anwendung ist für Dritte nicht sichtbar, die Saugglocke kann wahlweise links oder rechts getragen werden. Es muss allerdings auch eingeräumt werden, dass niemand das Ergebnis hinsichtlich des Wachstums im Vorfeld festlegen kann. Dieses hängt von den individuellen genetischen Eigenschaften des Anwenders ab.

Fazit

Gleich, ob erektile Dysfunktion oder dem Wunsch nach einem größeren Penis, das „orthopädische Extensionsgerät“ bietet, Lösungen ohne fragwürdige Nebenwirkungen. Die Anwendung kann rund um die Uhr erfolgen, ohne, dass der Nutzer einer Beeinträchtigung ausgesetzt ist. Ein wenig „Training“ bis zu den ersten Erfolgen ist allerdings schon notwendig, die Stimulation erfolgt nicht aus dem Stand. Phallosan Forte bietet dafür sogar eine App, die an „Trainingszeiten“ und Pausen erinnert, aber auch eine Buchführung über die Erfolge ermöglicht.

Den Lebensabend mit dem pflegebedürftigen Partner zuhause verbringen – Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Das Leben hat man bislang zusammen gemeistert, dann möchte man auch den Lebensabend gemeinsam verbringen. Für viele Paare steht das fest, auch wenn der eine von beiden pflegebedürftig werden sollte. Dies ist allzu verständlich, da man sich schließlich das Zuhause als gemütliches Nest eingerichtet hat. Jedoch kann die Pflege in einigen Fällen recht aufwendig werden, sodass der Partner oder die Partnerin dies nicht alleine bewältigen kann.

Pflege zuhause wird finanziell unterstützt

Um eine Pflege in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, können Ansprüche auf Leistungen aus der Pflegeversicherung geltend gemacht werden. Dafür ist es notwendig, die Pflegebedürftigkeit anerkennen zu lassen. Diese ist vom Gesetzgeber in verschiedene Stufen unterschieden, die sich ab 2017 in die neuen Pflegegrade 1 bis 5 unterteilen. Sind die Voraussetzungen dafür erfüllt, können

Foto: Fotolia, Photographee.eu

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bestimmte Leistungen beantragt werden, die in ihrer Höhe oder ihrem Umfang je nach Grad verschieden sind. Die Geldleistung, welche dem Pflegbedürftigen für die häusliche Pflege zusteht, nennt sich Pflegegeld. Dies kann er dem Pflegenden als Aufwandsentschädigung geben, weil er über dessen Verwendung selbst bestimmen kann. Übernimmt ein Angehöriger wie etwa der Ehepartner die Pflege, gilt dies als ehrenamtliche Tätigkeit und kann durch das Pflegegeld entlohnt werden. Als Alternative können private Pflegedienste oder Pflegekräfte von speziellen Dienstleistern wie beispielsweise der Deutschen Seniorenbetreuung als Unterstützung für die Betreuung oder Pflege beauftragt werden. Dies ist sogar als 24-Stunden-Pflege möglich, bei der die Pflegekräfte nicht nur zu den Pflegebedürften nach Hause kommen, sondern sogar bei ihnen wohnen. Dies bietet den Vorteil, dass eine Betreuung beziehungsweise Unterstützung auch nachts erfolgen kann. Das bedeutet für viele Paare eine große Erleichterung, wenn der Partner vielleicht noch berufstätig ist oder selbst bereits körperlich oder geistig eingeschränkt ist. Eine solche Dienstleistung empfiehlt sich außerdem als sogenannte Verhinderungspflege, für den Fall, dass der pflegende Angehörige sich für eine längere Zeit nicht um die Pflege kümmern kann (z.B. Urlaub, Krankheit). Für maximal sechs Wochen beteiligt sich die Pflegekasse an den entstehenden Kosten

Vorteile: Durch die Geldleistung, die dem Pflegebedürftigen zusteht, können Kosten gedeckt werden, die entstehen, weil der Partner ihn zuhause pflegt. Alternativ kann diese auch für die Beauftragung eines privaten Pflegedienstes verwendet werden.

Welche Pflegesachleistungen sind bei der häuslichen Pflege möglich?

Wer pflegebedürftig ist, besitzt des Weiteren einen Anspruch auf hauswirtschaftliche Versorgung und Grundpflege (Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, der Zahnpflege, etc.). Letztere kann von professionellen Pflegekräften geleistet werden, deren Entlohnung im Rahmen der Pflegesachleistungen von der Pflegekasse getragen wird. Darüber hinaus übernimmt auch die Krankenversicherung im Pflegefall bestimmte Kosten für Sachleistungen. Dabei handelt es sich um solche, die im Rahmen der Behandlungspflege für alle Maßnahmen anfallen, die Krankheiten heilen und Beschwerden lindern. Diese können nicht von einer Privatperson übernommen werden, sondern müssen von einem ambulanten Pflegedienst geleistet werden. Damit die Krankenversicherung die Kosten begleicht, muss die Behandlungspflege von einem Arzt verordnet worden sein.
Es ist auch möglich, das Pflegegeld und die –sachleistungen miteinander zu kombinieren, wenn beides nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen wird. Beispiel: Gemäß Pflegegrad 2 stehen dem Pflegebedürftigen 316 Euro an Pflegegeld zu. Schöpft er diesen Betrag nur zur Hälfte aus, stehen ihm noch 108 Euro zu, die er für Sachleistungen aufwenden kann.

Vorteile: Sind bestimmte Pflegemaßnahmen notwendig, übernimmt die Pflege- oder Krankenkasse die dafür entstehenden Kosten. Auf diese Weise kann der Pflegebedürftige zuhause wohnen bleiben, auch wenn gewisse Pflegeleistungen durch ausgebildete Pflegekräfte erfolgen müssen.

Welche Möglichkeiten gibt es außerdem?

Die Pflegekasse unterstützt durch bestimmte Leistungen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch die Kostenübernahme von Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Veränderungen in der Wohnung oder im Haus, welche das Leben für den Pflegebedürftigen zuhause verbessern und die Pflege für die Angehörigen beziehungsweise für professionelles Pflegepersonal erleichtern. Seit 1.1.2015 werden solche Maßnahmen mit maximal 4.000 Euro bezuschusst. Des Weiteren können Gelder für sogenannte Pflegehilfsmittel von bis zu 40 Euro jeden Monat beantragt werden. Darunter fallen zum Beispiel Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel.
Wer sich also dazu entscheidet, sein Leben in guten wie in schlechten Zeiten auch im Alter beziehungsweise bei Pflegebedürftigkeit eines Partners gemeinsam weiterzuführen, kann von verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten profitieren, die vom Gesetzgeber genau geregelt sind.

Falten – der unliebsame Alterungsprozess der Haut

Während einige noch zufrieden in den Spiegel blicken, bekommen andere schon Sorgenfalten, wenn sie nur daran denken. Falten gehören zum natürlichen Alterungsprozess der Haut, der nur bei wenigen Menschen Anklang findet. Doch was passiert eigentlich im Laufe der Jahre mit unserer Haut und gibt es doch Kleinigkeiten, die man gegen das Altern der Haut unternehmen kann?

Unsere Haut – ein großes, sensibles Organ

Die Haut ist mit ungefähr 2qm und 10kg unser größtes Organ und hat zahlreiche physiologische FrauFunktionen, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheinen. Sie dient zum einem als Schutz Frauvor verschiedenen Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze, Druck, Reibung, chemischen Substanzen und Keimen und grenzt so unseren Organismus optimal von der Umwelt ab. Dies ist die passive Funktion der Haut. Zum anderen weist sie aber auch viele aktive Funktionen auf, worunter z.B. die Abwehr von eingedrungenen Keimen, die Wärmeregulation durch Schweißabgabe und Durchblutungsanpassung sowie die Synthese von Vitamin D unter Einfluss von UV Licht zählen. Neben den passiven und aktiven Funktionen unserer Haut, ist sie zudem ein sensibles Sinnesorgan, das uns durch die zahlreichen Rezeptoren Druck, Schmerz und Temperatur wahrnehmen lässt.

Der Aufbau unserer Haut

Die Gliederung der Haut erfolgt in 3 Schichten, in die Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Subkutis (Unterhaut). Die Epidermis besteht aus zahlreichen Zellschichten und dient vor allem zum Schutz. Sie enthält auch die Melanozyten, die das Pigment Melanin ausbilden und so für unsere Hautfarbe sorgen. In der Dermis hingegen finden sich die Blutgefäße, Haarfollikel, Nervenfasern und Sinnesrezeptoren. Auch ist diese Schicht reich an kollagenem und elastischen Bindegewebe, die die Straffheit der Dermis begünstigen und bei der Hautalterung eine besondere Rolle spielen. Die unterste Schicht, die Subkutis, besteht vor allem aus Fett- und Bindegewebe und wird daher auch subkutanes Fettgewebe genannt.

Die Physiologie der Hautalterung

Bereits mit Ende 20 bzw. Anfang 30 beginnt die Haut zu altern, wobei zwischen endogener und exogener Hautalterung unterschieden wird – auch intrinsische und extrinsische Alterung genannt. Unter der endogenen Hautalterung versteht man die natürliche Hautalterung unabhängig von schädigenden Umwelteinflüssen, die jeder von uns mit der Zeit erfährt. Damit verbunden sind die Verdünnung der Epidermis, der Zerfall von elastischen und kollagenen Fasern in der Dermis und eine Minderdurchblutung der Haut. Zudem nimmt auch das Fettgewebe der Subkutis ab, die Haut wird arm an Fett und Feuchtigkeit. Es kommt zu einer Einbuße von Struktur und Funktion, die sich darin äußert, dass die Haut dünner wird, eher zur Faltenbildung neigt, Läsionen langsamer heilen und empfindlicher wird.

Die exogene Hautalterung ist dahingegen von äußerlichen Faktoren bestimmt. Zu den schädlichen Einflüssen und Noxen zählen dabei übermäßige UV-Lichtbelastung, Nikotin, Alkohol und Stress. Eine große Rolle spielt die Belastung durch Lichtexposition, denn gut gebräunt bedeutet nicht immer gesund. Durch die UV-Belastung werden Enzyme in der Haut stimuliert, die den Abbau von Kollagenfasern und elastischen Fasern verstärken. Auch jene Kollagenfasern, die die Epidermis und Dermis miteinander verbinden sind davon betroffen und deren Schädigung sorgt vor allem für die Ausbildung von tiefen Falten.

Das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle bei der Faltenbildung. So neigen Frauen aufgrund ihrer im Vergleich dünneren und kollagenärmeren Haut eher zur Faltenbildung als Männer. Hinzu kommen noch die hormonellen Veränderungen in der Menopause, die zu einer Verringerung der Produktion von Sexualhormonen führt, welche sich auch im Hautbild niederschlägt.

Kosmetik gegen Falten?

Die Palette an Anti-Aging Produkten ist groß und kaum noch überschaubar. Doch kann eine Creme wirklich Falten glätten? Tatsächlich befinden sich in vielen Cremes Inhaltsstoffe, die dermatologisch als wirksam gelten. Darunter zählen Vitamin E, Vitamin C, Karotinoide und Polyphenole aus grünem Tee, denen man eine antioxidative Wirkung zuschreibt. Vitamin-A-Säure, auch Tretinoin genannt, soll die Kollagensynthese anregen. Doch Cremes haben es schwer, in die tiefen Hautschichten einzudringen, in denen die Hautalterung vonstattengeht, denn bei der Haut handelt es sich um eine Schutzbarriere, die für äußerliche Einflüsse schwer zu passieren sein soll. Cremes können Falten also nicht eliminieren, doch eine gute Pflege kann dazu beitragen, ein jugendliches Hautbild beizubehalten.

Was kann man noch tun?

Neben topischen, also äußeren, Behandlungsmethoden, gibt es noch andere invasive Möglichkeiten, die wortwörtlich unter die Haut gehen. Die bekannteste Methode ist dabei die Denervierung von Gesichtsnerven mittels Botox. Das Nervengift wird in die kutanen und subkutanen Schichten der entsprechenden Gesichtspartien injiziert, was zu einer Lähmung der mimischen Muskulatur führt, wodurch Falten weniger definiert wirken. Eine andere Methode ist die Faltenunterspritzung mittels „Fillern“. Dabei wird zumeist Hyaluronsäure oder Eigenfett verwendet, wobei Hyaluronsäure resorbierbar ist und Eigenfett als permanenter Filler verwendet wird. Diese Methode wird auch zur Korrektur von Narben und Konturdefekten genutzt. Eine weitere Möglichkeit, die auch mit einer Operation verbunden ist, stellt das Facelifting dar. Übersetzt heißt es etwa so viel wie Gesichtsstraffung, was die Methodik auch gut beschreibt. Dabei wird die Haut mit Nähten gestrafft, überschüssige Haut wird entfernt und dann unauffällig wieder vernäht. Beim Facelifting handelt es sich um eine sehr invasive Methode und gerade da ist es wichtig, eine seriöse Praxis und einen Arzt zu wählen, der einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie erworben hat. Weitere Informationen zum Facelifting finden sich auf der Internetseite der etablierten Praxis von Dr. med. Entezami.

Gesundes Leben – gesunde Haut

Gegen die natürliche, endogene Hautalterung kann man nicht viel machen, denn es ist genetisch festgeschrieben, wie und wann man altert. Jedoch kann man versuchen, mit einem gesunden Lebensstil die exogene Hautalterung zu verzögern. Klassischerweise bedeutet das viel Sport, viel trinken, um die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, eine gesunde Ernährungsweise, eine ausreichende Pflege der Haut und die Vermeidung von Stress. Auch bekannte Noxen wie Alkohol und Nikotin können reduziert oder ganz vermieden werden. Und vor allem auf die Lichtexposition der Haut kann geachtet werden. Zu lange und intensive Sonnenbäder schaden der Haut eher, als dass sie ihr gut tun und man sollte stets auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, da UV-Strahlung auch maligne Erkrankungen der Haut begünstigen.

Ein gesundes Leben sieht man der Haut ebenso an wie ein bewegtes Leben, nicht umsonst spricht man von reifer Haut und nicht von alter Haut. Es ist verständlich, dass man Falten skeptisch gegenüber steht, doch Hautalterung ist völlig normal. Und wenn man sich zurückerinnert, dann gab es immer jemanden, der die ersten Lachfalten von damals sympathisch fand.

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Training zu Hause: Auch mit 50+ besser aussehen und fit bleiben

FitnessstudioEs ist nicht jedermanns Sache, sich in die Sportklamotten zu zwängen und entweder zum Laufen oder zum Nordic Walking aus dem Haus zu gehen. Auch das Fitnessstudio mit seinen Angeboten und Öffnungszeiten ist oft nicht nur kostspielig, sondern auch zu unflexibel. Doch besonders bei der Generation 50+ ist regelmäßige Bewegung ein Garant für Fitness und Gesundheit. Nicht jeder trainiert seit Jahren. Zu viel Stress, die Familie, zu wenig Zeit. Ganz ehrlich, gerade dann, wenn man mit Sport beginnen möchte, ist die Lust dies vor aller Augen zu machen mäßig. Fit im Alter zu werden oder zu bleiben ist kein Hexenwerk, sondern kann wunderbar auch von Zuhause aus gestaltet werden. Will man jung bleiben, gehört Bewegung einfach dazu.

Online mitmachen

Ein wunderbarer Weg seine Muskeln zu stärken oder seine Ausdauer zu verbessern, ist heutzutage bequem übers Internet zu erreichen. Auf unterschiedlichen Plattformen, teilweise von Promis aus dem Sport ins Leben gerufen, kann vom Krafttraining bis hin zum Ausdauertraining alles auf dem heimischen Fußboden erledigt werden. Und zwar genau dann, wenn man möchte. Auch Yoga, Thai Chi oder Gymnastik-Kurse für Anfänger oder Fortgeschrittene werden online angeboten. Das Training zu Hause kann dadurch so richtig Spaß machen. Meist sind Ernährungstipps und Rezepte gratis dabei. Da schmelzen die Pfunde und die Energie nimmt zu. Wer sich davon nicht angesprochen fühlt, kann im Internet auch auf Blogs oder über Youtube-Videos Übungen und Zeitpläne für ein Training zu Hause finden und sich dann individuell einen Plan zusammenstellen. Das Einzige, was der Best Ager dann noch braucht, ist: Disziplin und Durchhaltevermögen.
Für das richtige Gerät im eigenen zu Hause gibt es zahlreiche Shops, die auch online Ihre Geräte vertreiben. Für einen qualitativen Shop empfehlen wir den Heimfitness Geräte Shop www.hammer.de.

Die eigene Wohnung kann noch viel mehr

Ist Ausdauertraining das Ziel, sind Hometrainer die richtige Wahl. Die Auswahl an Modellen ist immens und hat man genügend Platz ist auch ein Laufband eine Option. Als perfekte Geräteempfehlung für Best Ager / 50+ empfehlen wir: der Cardio-Strider von HAMMER. Der Vorteil dabei ist, dass nicht auf hartem Asphalt gelaufen werden muss. Will man jung bleiben und aussehen, ist auch eine Hantelbank für das Krafttraining zu Hause zu überlegen. Ist das alles nicht das Richtige, bleiben Liegestütze, Gymnastik mit Bändern oder die guten alten Sit-Ups. Es gibt keine Ausrede für junge Menschen und auch für die Generation 50+ nicht um sportlich sein zu können.

Der innere Schweinehund, na und

AusdauersportKlar, das Training zu Hause hat den Nachteil, dass da ein Schweinehund auf dem Sofa sitzt und grinst. Doch der sitzt auch da, wenn man seine Aktivitäten nach draußen verlagert hat. Der Kurs hat bereits begonnen, jetzt bin ich zu spät, ich warte noch auf einen wichtigen Anruf und, und, und. Der unschlagbare Vorteil für das Training in den eigenen vier Wänden ist: Man kann immer und zu (fast) jeder Tageszeit seinen Laptop anmachen, auf den Hometrainer gehen oder sich mit Yoga entspannen. Und wie schön ist es, wenn der Schweinehund plötzlich weg ist. Fit im Alter sein ist machbar und das ganz bequem von zu Hause aus. So wird man auf alle Fälle zum Best Ager.

Weitere Informationen zum Thema Fitness und Gesundheit erhalten Sie hier: www.hammer.de/fitnesswissen

Dies ist ein sponsored Beitrag von www.hammer.de.

e-Zigaretten für Senioren – die Alternative zum Tabak

e-Zigarette und guter Alkohol

Bild 1: e-Zigaretten sind ein weltweiter Trend, der sich auch unter Senioren immer weiter verbreitet.

Ob jung oder alt, jeder hat ein kleines Genuss-Laster, dem sich gerne hingegeben wird. Für die einen ist es Schokolade, für die anderen ist es ein guter Rotwein oder würziger Käse. Wieder andere können den Griff in die Zigarettenschachtel nicht lassen. Natürlich sind die Gesundheitsrisiken bekannt. Aber sich so einfach von der genussvollen Tabakware loszusagen, das ist für viele nicht möglich. Schon gar nicht, wenn bereits seit 20 oder 30 Jahren aus Leidenschaft geraucht wird.

Doch eine gelungene Alternative ist in Sicht. Wer es sich nicht nehmen lassen will, eine Zigarette zu genießen, aber die gesundheitlichen Risiken minimieren möchte, kann auf e-Zigaretten umsteigen. Eine e-Zigarette ist übrigens auch eine Geschenkidee für den Liebsten, insbesondere dann, wenn dieser sich bezüglich Tabakkonsum ohnehin umorientieren möchte. Das Angebot für elektrische Zigaretten ist groß. Hier den Überblick zu behalten ist gar nicht so einfach. Sie werden in verschiedenen Ausführungen angeboten und es gibt unzählige Geschmacksrichtungen. Wer im Seniorenalter auf die e-Zigarette umsteigen möchte, der sollte sich im Vorfeld ausreichend informieren.

Im Folgenden finden sich alle wichtigen Informationen zur e-Zigarette.

Was ist eine e-Zigarette?

Der wichtigste Unterschied zur herkömmlichen Tabakzigarette liegt darin, dass hier verdampft und nicht verbrannt wird. Beim Verdampfen werden keine schädlichen Verbrennungsstoffe inhaliert. Es ist lediglich der Dampf, der mit dem gewählten Geschmacksträger versetzt ist. Die eklektische Zigarette setzt sich immer aus drei Grundteilen zusammen:

  • Akku
  • Verdampfer
  • Depot (Flüssigkeitsbehälter)

Über den Akku wird die Zigarette mit Strom versorgt. Die Stromversorgung wird entweder über das Ziehen am Filter aktiviert oder über einen Knopf. Die Technik variiert mit den verschiedenen Modellen. Der Verdampfer ist fest verbaut oder abnehmbar. In beiden Fällen ist dort eine kleine Heizspirale vorhanden, welche die notwendige Wärme erzeugt, um den Dampf zu produzieren. Dieser wird aus einer aromatisierten Flüssigkeit gebildet, die sich Liquid nennt. Dieses Liquid wird in das Depot eingefüllt. Auch hier gibt es zwei Varianten; das Liquid wird entweder direkt in das Depot gegeben oder mit einer Kapsel eingeschoben.

Was ist das Liquid?

Blauer Zigarettenrauch

Bild 2: Dampf ist eine gute Alternative zu Rauch. Der Prozess des Verdampfens vermindert die Bildung von Schadstoffen.

Das Liquid ist der Dampfstoff der e-Zigarette. Es wird erhitzt und der entstehende Dampf ist zur Inhalation gedacht. Die Zusammensetzung des Dampfstoffes kann grob in drei Teile getrennt werden. Als Grundlage dient immer Glycerin. Dieser farblose und geruchslose Stoff hat eine zähflüssige Konsistenz und dient als Trägerstoff. Um das Liquid flüssiger zu machen, wird es mit Wasser oder Alkohol versetzt. Der dritte Inhaltstoff ist Propylenglykol; eine organische Substanz mit einer leicht süßlichen Note, welche das Verdampfen begünstigt und eine leichte „Rauchentwicklung“ ermöglicht.

Die Liquids werden in einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen angeboten. Neben klassischen Aromen wie Minze, Apfel oder Erdbeere, gibt es auch ausgefallene Geschmackrichtungen wie Kaugummi oder Espresso. Des Weiteren bieten Hersteller Produkte an, die mit Nikotin versetzt sind. Diese Liquids kommen dem Geschmack einer normalen Zigarette sehr nahe, haben aber bei weitem nicht so viele Gifte. Eine Nikotinzigarette mit Tabak produziert beim Verbrennen bis zu 12.000 verschiedene Schadstoffe, wie das amerikanische DHS-Programm (Demographic and Health Surveys) in einer Untersuchung herausgefunden hat. Bei einer e-Zigarette liegt dieser Wert wesentlich niedriger. Insbesondere schädliche Bestandteile werden durch die Verdampfung komplett vermieden.

Tabakzigaretten aus der Schachtel

Bild 3: Tabakzigaretten setzen nachweislich giftige und krebserregende Stoffe bei der Verbrennung frei.

Inhaltsstoffee-ZigaretteNikotinzigarette
TeerNeinJa
KohlenmonoxidNeinJa
PropylenglykolJaJa
GlycerinPflanzlichChemisch
Weitere StoffeNikotin, Aromen, weitere Stoffe, die in geringen Mengen vorhanden sind.Nikotin, Aromen, bis zu 12.000 weitere Stoffe. Häufig toxisch und karzinogen.

Tabelle 1: Basisvergleich von Inhaltsstoffen für herkömmliche Tabakzigaretten und e-Zigaretten.

Vom Raucher zum Dampfer

Wer auf die elektronischen Zigaretten umsteigen möchte, dem stehen Hunderte von Angeboten zur Verfügung. Die e-Zigaretten werden in diversen Formen und zu diversen Preisen angeboten. Für einen Einsteiger ist ein Komplettset die beste Wahl. Sets bestehen in der Regel aus einer Zigarette mit Wechselakku und einem Ladegerät. Ein wechselbarer Akku ist sehr praktisch. Werden die Akkus zum Beispiel zu Hause und am Arbeitsplatz aufbewahrt, steht der Dampfer nie ohne Stromversorgung da.

Die Liquids gibt es als fertige Mischungen zu kaufen. Diese werden in den Tank gefüllt oder über Kapseln eingelegt. Die Tank-Varianten benötigen ein wenig mehr Pflege als die Zigaretten mit Kapseln. Dafür ist es nicht möglich, die Mischungen für die Kapseln nach eigenem Wunsch zu mixen. Viele Dampfer bevorzugen es eine Mischung anzusetzen, die genau ihrem Geschmack entspricht. Sind die fertig gelieferten Aromen zu stark, können sie mit Glycerin gestreckt werden. Auch die Zugabe von Geschmacksstoffen ist möglich. Der Nachteil beim Selbermischen ist, die Inhaltsstoffe korrekt zu dosieren. Fertige Produkte besitzen genaue Angaben auf den Verpackungen.

Senioren auf der Schaukel

Abbildung 4: Wer auf seine Gesundheit achtet, kann als Senior das Leben in vollen Zügen genießen.

Für Senioren eignen sich e-Zigaretten, die leicht in der Anwendung sind. Die Kapseln müssen nicht gesondert gereinigt werden. Ein simples Einstecksystem vereinfacht die Handhabung. Nach längerer Nutzung kommt es vor, dass der Verdampfer erneuert werden muss. Auch hier ist ein einfaches System verbaut. Der Verdampfer wird über ein Schraubgewinde gesichert.

Ein nettes Feature sind die Designs der e-Zigaretten. Schlichte Modelle sind einfarbig und mit einem Gold- oder Silber-Rand versehen. Wer es bunt und auffällig mag, der entscheidet sich für ein Modell mit schönen Motiven oder aufwendigen Mustern. Die Skyline von New York, bekannte Gemälde oder gravierte Sterne sind da nur ein einige Beispiele.

Eine e-Zigarette ist ohne Frage eine gute Alternative zum Tabakkonsum. Der Wechsel auf die elektrische Variante ist schnell vollzogen. Diese Entscheidung kann eine wichtige Rolle dabei spielen, die eigene Lebensqualität zu verbessern und den Alltag fit und glücklich bis ins hohe Alter zu genießen.

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24 Stunden Betreuung: Jetzt vor Ort

Was versteht man unter einer 24 Stunden Betreuung?

Durch die Erweiterung der EU im Osten Europas wird das heutige Verständnis von einer 24 Stunden Betreuung nahezu immer mit bezahlbarem Pflegepersonal aus Polen, Tschechien und anderen Ländern in Verbindung gebracht.

Pflegebedürftige Person

Pflegebedürftige Person

Letztendlich ist die 24 Stunden Betreuung in Städten wie Frankfurt, Hamburg, Berlin oder Köln auf Grund des Mangels und den hohen Kosten von geeigneten Senioren- oder Altersresidenzen für viele Angehörige nur noch durch eine Rund-um-Betreuung vor Ort möglich.

Die pflegebedürftige Person wird durch die Pflegehilfe verköstigt, hygienisch versorgt und ist für den sozialen Bereich enorm wichtig. Ausflüge, Unternehmungen oder Gesellschaftsspiele können ein seelischer Ersatz sein, wenn die eigenen Angehörigen weiter weg wohnen oder zeitlich durch den Beruf stark eingeschränkt sind.

Politischer Konflikt der 24 Stunden Betreuung vor Ort

Rein politisch gesehen, ist die Beschäftigung eines Pflegepersonals aus der östlichen EU in Deutschland nicht immer ganz geklärt, da viele Angehörige dieses Personals steuerlich nicht einwandfrei angeben. Die Bezahlung erfolgt so gesehen oft und in vielen Fällen ohne Abgabe von Steuern und Sozialleistungen.

Am Beispiel von Österreich sieht man, dass die offizielle 24 Stunden Betreuung aber auch funktionieren und vom Gesetzgeber geregelt werden kann.

Für eine Abhilfe eines solchen politischen Konflikts sorgt die Anstellung der Pflegehilfe über eine Partneragentur in Polen oder Tschechien. Das Pflegepersonal ist in dann in dem Land der Agentur angestellt und wird darüber auch bezahlt. Im Internet findet man dazu einige wichtige Informationen und auch Anbieter, die mit den Partneragenturen in Osteuropa zusammenarbeiten.

So kann die reguläre Betreuung von pflegebedürftigen Menschen in großen Städten wie Köln, Frankfurt, Hamburg oder Berlin gelingen. Zudem können die Kosten für einen teuren Aufenthalt im Seniorenheim eingespart werden.

Vorteile der 24 Stunden Betreuung

Egal für welche Form der Pflege man sich entscheidet, die Ganztagsbetreuung bringt einige Vorteile.

Die Pflegekraft nimmt allen Beteiligten viel Arbeit ab und das Lebensgefühl der betroffenen Person steigt in den meisten Fällen um ein Vielfaches.

In aller Regel übernimmt eine Pflegekraft folgende Aufgaben während ihrer Dienstzeit:

  • Grundpflege (Hygiene, Ankleiden, Essen, Toilettengang, Wechsel von Inkontinenzprodukten etc.)
  • Übungen für Körper und Geist, insbesondere Gymnastik und „Gehirnjogging
  • Versorgung im Haushalt (Einkaufen, Waschen, Kochen, etc.)
  • Soziale Kompetenzen (Gespräche, Spiele, Ausflüge)
  • Bereitschaft auch in der Nacht

Das Pflegepersonal wird in der Regel für 2-3 Monate eingesetzt und wird dann durch eine neue nette und freundliche Pflegekraft gewechselt.

Auch kurzfristige Vermittlungen sind so möglich und bei Bedarf innerhalb einer Woche vor Ort.

Neue Alternativen: Pflege durch deutsche Agenturen

Professionelles Pflegepersonal

Professionelles Pflegepersonal

Eine weitere Form der 24 Stunden Betreuung ist die Vermittlung von Pflegepersonal über deutsche Agenturen. Diese Form ist z. B. in Köln und Frankfurt sehr beliebt.

Auch hier herrscht wie in nahezu jeder Branche ein großer Wettbewerb. In Köln gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Büros, die sich auf die Vermittlung von (professionellem) Pflegepersonal spezialisiert haben.

Prinzipiell muss jede Familie für sich selbst entscheiden, ob die Pflege vor Ort eine Lösung ist. Eine gute Alternative bzw. Möglichkeit der Altenpflege ist es aber sicherlich.

Fit und glücklich bis ins hohe Alter

Es ist ein goldener Herbst in Spanien und der berauschende Ausblick auf den weiten Horizont mit der blassgelben Herbstsonne wärmt die Seele.  Langsam, in aller Ruhe und Zufriedenheit taucht die leuchtende Sonne mit ihrem funkelnden Licht in das unendliche Meer.

Ein Traumbild – und doch so real in seinem Zauber, der das Ehepaar auf der Veranda ihrer Finka berührt. Er greift ihre Hand und ganz ergriffen sitzen sie eine Weile Hand in Hand, schweigend, und schauen glücklich auf das Farbenspiel auf dem weiten Ozean und wohlig warm kuscheln sie sich behaglich in die komfortabel gepolsterten Auflagen ihrer hochwertigen Gartenbank. So oder so ähnlich wünschen wir uns wohl alle unseren Lebensabend. Solange wir fit sind und voller Lebensfreude, ist das Leben leicht und voller schöner Momente.

Das zumindest die kleine Version des Traums heute für viele Wirklichkeit geworden ist, belegt die von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte Altersstudie,  aus der als wichtigstes Fazit hervorgeht, dass selbst 75-jährige sich heute fitter fühlen als gleichaltrige vor 20 Jahren und knapp die Hälfte der Frauen von 70-74 Jährigen regelmäßig Lippenstift verwenden. Das kann als ein Indikator für Lebensfreude und ein gepflegtes Selbstwertgefühl interpretiert  werden, um weiterhin  selbstbewusst und attraktiv für den Partner zu wirken.

Fit im Alter

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Das Glück liegt im Netz

Seinen Traum vom Glück zu realisieren, ist oft harte Arbeit und kommt nicht einfach so über Nacht. Die Verwirklichung des eigenen Lebenstraums ist in der Regel an das Lebenswerk geknüpft, um gen Lebensabend die Momente des Glücks in seinem Netz zu fangen und zu genießen. Zum Glück ist es  heute für alle Suchenden und Glückskinder 50 plus  zunehmende Realität, sich die wichtigen Informationen aus dem Internet zu fischen zu können. Ein Artikel in der renommierten ‚Zeit‘ über die Online-Studie 2014 von ARD und ZDF bringt es auf den Punkt: Der größte Zuwachs liegt sogar bei der Gruppe über 60 Jahren, bei der fast jeder Zweite heute das Internet nutzt, Tendenz steigend.

Die Meisten sind heute aktiver und fühlen sich besser informiert, spüren die Vorteile durch die Nutzung des Internets, wenn es um das Ersparen lästiger Wege zu Ämtern, Post oder der Bank geht, dank Terminvergabe, elektronischer Steuererklärung, praktischen Online-Shops mit Versanddiensten oder dem Online-Banking. Weit vorne in der Gruppe 50plus liegt jedoch die gezielt Internetnutzung für Verkehrsverbindungen und das Buchen von Online-Reisen. Ob man dabei mit seinen Lebenspartner oder als Single auf Reisen gehen will – jeder wird hier fündig und ist seines Glückes Schmied.

Der Kluge baut vor

Senioren auf der Parkbank

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Die Kunst besteht darin, sich solange wie möglich fit zu halten, Geist und Körper, mit Herz und Verstand, um glücklich und aktiv mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Wenn nämlich die wilde Achterbahn des Lebens mal wieder nach unten saust, kann es schnell mit den Zukunftsplänen, die man geschmiedet hat und den lang ersehnten Reisen vorbei sein. Denn oft kommt die Einschränkung der Mobilität für die meisten schneller als erwartet, ohne gleich den Teufel an die Wand zu malen.

Daher sorgen die Erfahrenen vor und das betrifft nicht nur die Altersversorgung. Wer auch morgen noch möglichst komfortabel  in seinem Heim leben will, der kümmert sich bei Zeiten um die richtige Ausstattung und beseitigt Stolpersteine, die im Ernstfall sehr hinderlich sind. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von ThyssenKrupp haben sich 88% der ab 40 Jährigen bereits Gedanken über barrierefreies Wohnen gemacht.

Spätestens bei den ersten Anzeichen ist es angebracht nicht zu zögern, sondern zu handeln. Dabei kommt dem Thema Barrierefreiheit ein immer höherer Stellenwert zu. Bereits beim Neubau wird heutzutage oft die Barrierefreiheit berücksichtigt, während jedoch die Meisten schon lange in ihren Häusern und Wohnungen leben und dort auch weiterhin leben möchten. Somit stellen sich Fragen, wie zum Beispiel: wie kann ich meine Wohnräume barrierefrei umbauen?

Wer trägt die Kosten für den barrierefreien Umbau?

Im eingetretenen Fall der Mobilitätseinschränkung übernehmen für die notwendigen baulichen Maßnahmen die zuständigen Kranken- und Pflegekassen einen Teil der  Kosten, bei Bewilligung eines plausiblen Antrags. Die Höhe der Zuschüsse  jedoch variiert beträchtlich, je nach Bedarfsfall  kann bei Ehepaaren fast das Doppelte erreicht werden. Oft hängt es nicht nur vom personengebundenen Bedarfsfall ab sondern obliegt dem Engagement der Angehörigen, ihren Nerven und ihrem Geschick, mit dem Antrag die Kassen zu einem möglichst hohen Zuschuss zu bewegen. Berater von Anbietern von Treppenliften, wie der Firma  helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung.

Wer mit Lebensfreude und Selbstständig für seine Zukunft sorgen will, sollte sich bei Zeiten über kostengünstige Finanzierungen informieren. Mit dem Programm „159- Altersgerechtes Umbauen“ bietet beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Möglichkeit, kostengünstig  moderne Treppenlifte, Plattformlifte oder private Aufzüge im Innen- und Außenbereich zu finanzieren, damit Komfort und Sicherheit im Alter Glück und Lebensfreude im eigenen Heim ermöglicht.

Online Kliniken – Ein neuer Trend zeichnet sich ab

Dass das Internet heutzutage im Bereich der Gesundheitsversorgung vielfältige Möglichkeiten bietet, ist weitreichend bekannt. Wir sind auf einen Service aufmerksam geworden, der für einige Patienten eine Vereinfachung darstellen könnte.

Arzt und Patient

Bild: Arzt und Patient – Fotolia.de

Online Apotheken sind bereits etabliert

Online Versandapotheken bieten schon sehr lange die Möglichkeit, Medikamente schnell und unkompliziert im Internet zu bestellen. Auch rezeptpflichtige Medikamente können bestellt werden. Dazu muss ein Rezept des Haus- oder Facharztes vorliegen, welches man dann in der Regel per Post an die Versandapotheke schicken muss.

Die Vorteile solcher Dienstleister liegen auf der Hand: Zum einen geht es bequem und einfach von zu Hause aus. Man spart sich den Weg in die Apotheke und ist nicht an Öffnungszeiten gebunden. Ein weiterer Punkt sind die manchmal günstigeren Preise, die Online-Händler bei vielen Medikamenten anbieten. Und zuletzt ist es für manche Menschen auch hilfreich, sich Arzneimittel anonym beschaffen zu können. Dafür kann es vielfältige Gründe geben.

Ein gravierender Nachteil kann insbesondere die eingeschränkte persönliche Beratung darstellen. Gerade für Leute, die noch wenig über ein verschriebenes Medikament wissen oder auf der Suche nach einer für sie passenden Arznei sind, kann die Beratung vor Ort unerlässlich sein.

Diese Fragen stellen sich vor allem für chronisch kranke Menschen weniger. Oftmals nehmen diese seit vielen Monaten oder Jahren die gleiche Medizin ein und sind bereits umfassend informiert. Die bequeme Lieferung nach Hause kann dann nicht nur bei fehlender Mobilität eine Erleichterung sein.

Online Kliniken – ein weiterer Schritt

Eine Sache war bislang aber nicht zu ersetzen: Der Gang zum Arzt um ein entsprechendes Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament zu erhalten. In Deutschland ansässige Ärzte dürfen keine Ferndiagnosen stellen. In anderen EU Ländern, so z.B. in den Vereinigten Königreichen ist die Ferndiagnose jedoch bereits seit vielen Jahren ein gängiges Prinzip Patienten zu behandeln und das Gesundheitssystem zu entlasten. Dort sind Online Kliniken eine gängige Praxis.

Für einige Krankheitsbilder kann dieser Weg heutzutage auch bei uns tatsächlich eingespart werden. So kann auch ein deutscher Patient eine Online-Klinik konsultieren und dort unter bestimmten Voraussetzungen ein Rezept erhalten. Möglich ist dies durch das Recht der freien Arztwahl, welche im europäischen Recht manifestiert ist. Jeder EU Bürger verfügt demnach über eine Selbstbestimmung in welchem Land und von welchem Arzt er behandelt werden möchte.

Bei einer solchen Klinik würde man eine Anfrage stellen, die der Dienstleister dann an einen in der EU zugelassenen Arzt weiterleitet. Die Anfrageformulare sollten dabei medizinische Standards gerecht werden, so dass der Arzt auch eine entsprechende Entscheidung zur Verschreibung eines Medikamentes treffen kann. Sollte sich ein unklares Bild über den Patienten ergeben oder sollten Unklarheiten auftreten, werden diese schriftlich oder telefonisch geklärt. Auch moderne Kommunikationswege wie Skype spielen bei diesen Services eine Rolle. Genau wie bei einem herkömmlichen Arztbesuch entscheidet der Arzt, ob und welche Behandlung für den Patienten geeignet ist und verschreibt gegebenenfalls ein Medikament zur Behandlung des Krankheitsbildes.

Fragebogen Online Kliniken

Bild: Auszug Medizinischer Fragebogen – 121doc.com/de

Wird das Rezept ausgestellt, liegt es nahe, dass Online-Kliniken auch die Medikamente für den Patiente.net/ch/impotenz/cialisn zur Verfügung stellt. Im oben dargestellten Beispiel kooperiert der Anbieter mit einer Versandapotheke, welcher das Rezept zugestellt wird, um das Medikament an den Patienten zu versenden.

Online-Kliniken beraten aber auch ohne konkreten Rezeptwunsch. So kann man sich beispielsweise zum Thema Übergewicht umfassend beraten lassen und ggfs. eine Therapieempfehlung und / oder ein Medikament erhalten.

Ein System mit Zukunft?

Doch hat dieses System Zukunft? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch. Auch wenn Widerstand aus der deutschen Ärzte-Lobby existieren dürfte. Schließlich wird hier am Selbstverständnis des deutschen Gesundheitswesens gekratzt. Online Kliniken können sicherlich nicht jeden Arztbesuch ersetzen aber sie können eine Entlastung für Patienten sein, die z.B. langfristig auf bestimmte Arzneimittel angewiesen sind und oftmals nur für ein neues Rezept in überfüllten Wartezimmern Platz nehmen dürfen. Auch bei klaren Krankheitsbildern, bei denen eine körperliche Untersuchung nicht unbedingt nötig erscheint, kann das eine Alternative sein. Genau dies spiegelt sich auch in der Aufstellung der Online Kliniken wider, welche meist nur eine sehr begrenzte Anzahl an Krankheitsbildern behandeln können bzw. wollen. Entscheidend ist, wie verantwortungsvoll die „Online-Ärzte“ ihrer Aufgabe gerecht werden. Die Frage nach der Verantwortung der Ärzte im Umgang mit ihren Patienten hatte aber bereits vor Einführung der Online-Kliniken riesiges Konflikt- und Diskussionspotenzial. Man darf gespannt sein, wie sich die Thematik in der nächsten Zeit weiterentwickelt.

Mehr im Netz:
http://www.balaton-zeitung.info/7153/vor-und-nachteile-von-online-apotheken.html

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