Gesundheit

Was gehört in eine Hausapotheke?

Unfälle und Erkrankungen sind im Haushalt keine Seltenheit. Umso wichtiger ist eine ordentliche und sinnvoll ausgestattete Hausapotheke.

Die Hausapotheke

Verbandsmaterial, lindernde Medikamente gegen akute Erkrankungen und diverses Zubehör – in eine optimal bestückte Hausapotheke gehören:

● Desinfektionsmittel für eine gute Wundversorgung,
● Wund- und Heilsalben,
● Salben oder Gel zur Anwendung bei verschiedenen Sportverletzungen wie Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen,
● Schmerzmittel und fiebersenkende Mittel gegen akute Erkältungskrankheiten wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen,
● Medikamente gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung,
● Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand.

Außerdem können in der Hausapotheke die verschiedenen Medikamente gegen chronische Krankheiten wie Allergien oder Bluthochdruck optimal gelagert werden. Eine detaillierte Checkliste finden Sie hier.

Das Verbandsmaterial ist wichtig

Ein Vorrat steriler Mullbinden und Kompressen unterschiedlicher Größe gehört ebenso in die Hausapotheke wie Heftpflaster und das besonders

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praktisch anzuwendende Sprühpflaster. Auch spezielleres Verbandmaterial wie Wundschnellverband oder Brandwundenverband sollte vorrätig sein. Zu Fixierung eines Verbandes sind Sicherheitsnadeln und Verbandklammern notwendig. Eine Verbandschere hilft beim passenden Zuschnitt von Binden und Pflastern. Mithilfe einer Pinzette können Splitter entfernt werden.

Praktisches Zubehör

Alle Medikamente werden in ihrer Originalverpackung und mit dem zugehörigen Beipackzettel gelagert. So lassen sich das jeweilige Haltbarkeitsdatum und die Einnahmeempfehlungen leicht kontrollieren. Die Verbandsmaterialien bleiben ohnehin nur in der Originalverpackung steril.
Kühlkompressen bewähren sich bei Verstauchungen – sie können am besten im Kühlschrank gelagert werden. Komplett wird die Ausstattung der Hausapotheke mit Einmalhandschuhen, einem Fieberthermometer und mit einer übersichtlichen Erste-Hilfe-Anleitung.

Der ideale Ort

In vielen Haushalten wird die Hausapotheke an ziemlich ungeeigneten Orten installiert. So ist die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme im Badezimmer geradezu Gift für Verbandszeug und Arzneimittel. Auch der Kühlschrank in der Küche ist keine besonders clevere Alternative.
Gut geeignet sind vielmehr kühle und trockene Räume wie der Flur oder das Schlafzimmer. Ein übersichtliches Fach im Schrank reicht zwar aus – besser ist allerdings ein zweckbestimmter, ordentlicher Medizinschrank. Der Medizinschrank muss verschließbar sein, besonders wenn Kinder im Haushalt sind. Sinnvoll ist es, an der Innenseite der Tür eine übersichtliche Notiz mit allen wichtigen Telefonnummern wie Notruf, Arzt, Krankenhaus, Apotheke und Giftnotruf anzubringen. So sind die aktuellen Informationen im Bedarfsfall schnell verfügbar.

Die Aktualität ist das A und O

Apropos Aktualität: Nachdem die Hausapotheke eingerichtet und installiert wurde, soll sie mindestens einmal pro Jahr sorgfältig kontrolliert und bedarfsweise nachgefüllt werden. Bereits angebrochene Medikamente werden spätestens nach einem halben Jahr komplett entsorgt – deshalb ist es sinnvoll, direkt auf der Verpackung das Datum der Öffnung zu notieren. Nasensprays und Augentropfen sollten nach ihrer Anwendung komplett entsorgt werden, um die Ausbreitung von Keimen zu unterbinden. Direkt nach dem Gebrauch werden Verbandsmaterialien nachgekauft, außerdem werden die Mindesthaltbarkeitsdaten turnusmäßig überprüft.
Denn nur so ist man für den nächsten Notfall gut gerüstet. Eine auf diese Weise sinnvoll zusammengestellte Hausapotheke bietet im Notfall Hilfe und Unterstützung. Außerdem lassen sich kleinere Beschwerden direkt und schnell lindern.

Wieso Schönheitsoperationen im hohen Alter noch möglich sind

„Ich fühle mich viel jünger als ich bin.“ Ein Satz, den heute gerne ältere Menschen benutzen, denn sie fühlen sich fit und vital.

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Sie ernähren sich gesund und unternehmen viel. Und doch gibt es einen Punkt, über den gerade die „Golden Ager“ oft nachdenken, die sichtbaren Zeichen des Alters. Umso mehr nehmen Schönheitsoperationen bei Senioren zu. Dies überrascht nicht, denn Beauty-OPs finden immer mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit und auch im Familien- und Freundeskreis. Viele

Schönheitsoperationen können heute ohne sichtbare Narben und rein ambulant vorgenommen werden. Oft kann Frau und Mann bereits nach ein bis zwei Tagen wieder in die Öffentlichkeit gehen. Zudem gibt es immer mehr schonende Methoden, die gerade für ältere Menschen vorteilhaft sind.

Es gibt viele Gründe, die für eine Schönheitsoperation im hohen Alter sprechen:

– Schlupflieder
– Tränensäcke
– Kinnstraffung
– Brust-OPs
– Krampfadern
– Hautstraffungen an Bauch, Armen und Oberschenkeln
– Haartransplantationen

Vorteile

Alleine das Beseitigen von Schlupflidern, das heute ein Routine-Eingriff ist, lässt Senioren, die Jahre darunter gelitten haben, strahlen. Ihr Seh-Radius wird vergrößert, sie nehmen ihre Umwelt um ein Vielfaches stärker wahr, sie bringen sich wieder aktiver in Gesprächen ein und fühlen sich attraktiver. Wen wundert es, wenn die Zahl Jahr für Jahr steigt. Ist es doch eine OP, die nicht lange dauert und ambulant durchgeführt wird. Der spätere Effekt ist jedoch enorm. Während manche Ärzte nach wie vor auf die herkömmliche Methode setzen, verschließen andere die Lidfalte mit einem Spezialkleber. Je nachdem, welche Art der Patient bevorzugt. Die Beseitigung von unschönen Tränensäcken ist ebenfalls ein Routine-Eingriff. Eine Behandlung, die Senioren um Jahre jünger erscheinen lässt und sie fühlen sich auch so. „Endlich kann ich mich im Spiegel wieder ansehen.“ Eine kleine optische Veränderung, die so viel ausmachen kann und worunter gerade Ältere sehr oft leiden, ohne darüber zu sprechen. Genauso verhält es sich mit Hautstraffungen. Hatte früher eine Gewichtsabnahme den Vorteil, dass Frau endlich wieder in ihr Kleid passte, hat dies im Alter die Folge, dass sich beispielsweise die Haut an den Oberarmen oder am Bauch nicht mehr automatisch mit dem Gewichtsverlust zurückdehnt. Ihr fehlt die Elastizität. Weshalb gerade hierbei im Alter nur eine Hautstraffung Abhilfe schaffen kann. Dabei ist es ratsam, sich an Fachärzte und Kliniken zu wenden, die eine optimale Beratung bieten. Denn der Wunsch nach strafferer Haut ist das eine, der Weg zum gewünschten Ergebnis ein anderer. Zudem gibt es unterschiedliche Methoden und es gilt herauszufinden, welche zu einem am besten passt und am geeignetsten ist. Letztlich ist eine Schönheitsoperation immer auch ein medizinischer Eingriff, dessen Resultat jedoch hinterher zu mehr Lebensqualität beiträgt, um auch im hohen Alter noch strahlend schön auszusehen und sich vor allem in seinem Körper und in seiner Haut wohl zu fühlen. Denn Letzteres geht mit dem damit gewonnenen Anti-Aging-Effekt automatisch einher.

Lebensqualität

Viele der eben genannten Gründe, um in eine Klinik zu gehen, tragen bei den „Golden Agern“ zu einer besseren Lebensqualität bei. Sie führen zu mehr Komfort und Attraktivität und leisten damit einen Anti-Aging-Beitrag, der weit über den eigentlichen Eingriff hinausgeht. Straffere Oberarme oder ein glatterer Hals machen um Jahre jünger. Das optische Aussehen spiegelt wieder, wie alt sich Mann und Frau tatsächlich fühlen. Es macht sie glücklich, wenn sie sich im Spiegel betrachten. Dabei spielt das Alter für eine solche Behandlung nicht wirklich eine Rolle, außer vielleicht, dass die Schnitte nicht mehr ganz so schnell verheilen, dafür meist jedoch ohne Narbenrückstände. Die Risiken hingegen bleiben gleich, doch die Vorteile überwiegen. Schönheitsoperationen sind somit keine Frage des Alters, sondern der Lebenseinstellung.

Fitnesstracker helfen die Gesundheit zu erhalten

Gesund älter werden – Der Einfluss von körperlicher Bewegung

Dass regelmäßige körperliche Betätigung das Risiko für die Entstehung chronischer Erkrankungen nachweislich mindert und damit einen immensen Einfluss auf die Lebenserwartung hat, ist nicht neu. Deshalb sind die 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erarbeiteten „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ eigentlich ein längst überfälliges Papier. Eine Gruppe von renommierten Wissenschaftlern und Institutionen hat die Empfehlungen zusammengetragen, wobei sich ein Kapitel speziell an gesunde und chronisch kranke ältere Erwachsene ab 65 Jahren richtet. Empfohlen werden für diese Altersgruppe neben Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts regelmäßige körperliche Aktivitäten mit moderater Intensität (z. B. Zufußgehen) in einem Umfang von 5 x 30 Minuten pro Woche oder 75 Minuten pro Woche mit höherer Intensität (z. B. Treppensteigen, Radfahren, Schwimmen), sowie Muskelkräftigung an mindestens zwei Tagen pro Woche. Interessanterweise können die nachhaltigsten Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden dann beobachtet werden, wenn das Trainingsprogramm die Anforderungen der Alltags

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aktivitäten imitiert. Durch eine Steigerung der normalen täglichen Bewegungen wie Treppensteigen oder Gehen wird so ein großer Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit geleistet wobei durch die gewohnten Bewegungsabläufe gleichzeitig das Sturz- und Verletzungsrisiko niedrig gehalten wird. Da die positiven Trainingseffekte bei Nichtbetätigung rasch verloren gehen, sollte das körperliche Training regelmäßig stattfinden.

Fitnesstracker helfen dabei, den Überblick zu behalten

Fitnesstracker bieten dabei eine hervorragende Möglichkeit, den Umfang der körperlichen Betätigung im Blick zu behalten. Je nach Modell können die unterschiedlichsten Werte überwacht werden, beispielsweise die Anzahl der geleisteten Schritte oder einer gelaufenen Distanz pro Tag, Herzfrequenz und Puls oder auch der Kalorienverbrauch. Die Tracker übertragen die am Handgelenk aufgezeichneten Daten an weitere Endgeräte (Rechner oder Laptops) und können dort in speziellen Apps visualisiert und ausgewertet werden.
Fitnesstracker sind für Ältere auch im Hinblick auf Zusammenhänge zwischen körperlicher Betätigung und aktuellem Befinden nützlich. Die gesammelten Daten der absolvierten Bewegung lassen so beispielsweise Rückschlüsse auf das aktuelle Gewicht, Blutdruck oder Blutzuckerspiegel zu und machen dem Anwender in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Bewegung auf die eigene Gesundheit deutlich. Dies motiviert, weiter mobil zu sein. Auch die Aktivitätserinnerung von Fitnesstrackern kann hierfür hilfreich sein.

Anforderungen an Fitnesstracker für Ältere

Da auch die ältere Generation immer technikaffiner wird, werden Fitnesstracker aus den oben genannten Gründen immer beliebter. Ein Vergleich von Fitness-Trackern lohnt sich. Auch schon im unteren oder mittleren Preissegment gibt es gute Geräte, die die für die Zielgruppe interessantesten Werte zuverlässig ermittelt und überträgt. Studien haben gezeigt, dass vor allem die Anzahl der täglichen Schrittzahl, die zurückgelegte Distanz sowie Puls und Schlafrhythmus als wichtig erachtet werden. Als beste Fitnesstracker werden jene gewertet, die eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen, sich einfach bedienen lassen und die Daten sowohl auf dem Tracker als auch in der App einfach und übersichtlich darstellen. Tragekomfort, Passform und Design des Fitnesstrackers werden individuell beurteilt, generell sollten möglichst wenig Tasten eine ausreichend große Darstellung der Werte ermöglichen. Die zugehörige App sollte einfach anzulegen und zu starten sein, genau wie die Synchronisierung zwischen Armband und App. Viele Geräte machen dies bereits mit nur einem Knopfdruck möglich. Die Daten in der App sollten wöchentliche und monatliche Vergleiche zulassen.

Impotenz bei Männern über 50 Jahre

Funktionierender Geschlechtsverkehr im Alter spielt heutzutage eine weit größere Rolle als noch vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten. Sex steht für Lebensfreude und Lebensqualität – und hält die Liebesbeziehung am Leben. Studien verschiedener Mediziner und Forschungsinstitute zeigen, dass Sexualität für 98 Prozent aller fünfzig- bis sechzigjährigen Männer sehr wichtig ist. Im Falle der Siebzig- bis

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Achtzigjährigen sind es immerhin noch 70 Prozent. Das 20. Lebensjahr des Mannes bildet den Höhepunkt seiner Sexualität und Leistungskraft. Männer im Alter von 40 Jahren bemerken bereits häufig, dass ebendiese nachlässt. Nicht selten bedarf es einer längeren und stärkeren Stimulation zum Erreichen einer Erektion. Der Penis wird nicht mehr ganz so steif; der Samenerguss kann nicht mehr endlos häufig wiederholt werden. Der Alterungsprozess umfasst auch einen Elastizitätsverlust des Bindegewebes des Penis. Kein Wunder, dass jeder zweite Mann über 50 an leichten bis mittleren Potenzstörungen leidet. Später, im Alter zwischen 70 bis 80 Jahren, leiden nahezu 60 Prozent an leichten bis mittelschweren Erektionsstörungen. Einem Teil der Männer bleibt die Erektion sogar verwehrt. Doch glücklicherweise gibt es heutzutage zahlreiche Therapiemöglichkeiten, damit Männer auch im Alter sexuell aktiv sein können.

Altersbedingte Zunahme von Erektionsstörungen

De facto bedeutet die altersbedingte Zunahme von Erektionsstörungen, dass nahezu zwei Drittel der Männer im Laufe ihres Lebens mit Erektionsproblemen und/oder -störungen konfrontiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass der Alterungsprozess grundsätzlich Probleme in Sachen Potenz mit sich bringen muss. Jeder Vierte über 80 erfreut sich noch an einer vollkommen unbeeinträchtigen Erektionsfähigkeit. Die anderen können durch die Verwendung neuer therapeutischer Ansätze gegen Impotenz viel erreichen. Diese Ansätze, so beispielsweise Beckenbodentraining oder Training mit der Vakuumpumpe, haben eine Heilung der Erektionsstörungen zum Ziel. Auch die Einnahme spezieller Tabletten kann sinnvoll sein. Wichtig ist der Gang zum Arzt, so dass die Ursachen der Impotenz beziehungsweise Erektionsstörung gründlich diagnostiziert werden können.

Krankheiten und Medikamentennebenwirkungen

Die Ursachen für Impotenz sind vielfältig. In 70 Prozent der Fälle handelt es sich um körperliche Ursachen. Störungen der Penismuskulatur und/oder Penisdurchblutung verursachen nicht selten Erektionsstörungen. Entweder kommt zu wenig Blut im Gefäßkörper des Penis an, weil die Arterien aufgrund von Arteriosklerose verkalkt sind; oder das Blut fließt zu schnell wieder über die Venen des Penis ab. So oder so reicht die Blutmenge in den Schwellkörpern des Penis nicht mehr aus für eine Erektion. Ebenso problematisch sind Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen. Ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist der Lebensstil des Mannes: Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel – schlimmstenfalls in Verbindung mit einer einseitigen, ungesunden Ernährung – setzen den Arterien und der Durchblutung zu. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Potenzproblemen. Sport und eine gesunde Lebensweise haben dagegen einen günstigen Einfluss auf Erektionsstörungen. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen außerdem, dass auch das männliche Geschlechtshormon Testosteron einen wesentlich größeren Einfluss auf das Liebesleben des Mannes hat als bislang vermutet. So ist ein ausreichend hoher Testosteronspiegel offenbar eine Grundvoraussetzung für eine Erektion. Daneben spielen Faktoren wie Krankheiten und Medikamentennebenwirkungen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Betablocker, Lipidsenker und Entwässerungspillen können die Ausprägung von Impotenz begünstigen. Dasselbe gilt für Verletzungen, Bestrahlungen und Bandscheibenvorfälle. Auch hier empfiehlt sich ein Gang zum Arzt.

Schönheitsoperationen ab 50 – Möglichkeiten und erhöhte Risiken

Schön und faltenfrei zu sein ist der Traum vieler Frauen. Sich der Realität zu stellen allerdings der Alltag für die meisten Menschen ab 50. Die Haut beginnt an Spannkraft zu verlieren, Falten und Furchen breiten sich zusehends aus und Straffheit der Haut war auch schonmal besser. Selbst sehr agile ältere Menschen können nur bedingt den Alterungsprozess mit Sport und Anti-Aging aufhalten. Nicht jeder möchte Ihn aufhalten, sondern ist nur bestrebt möglichst gesund und ungestresst zu altern.

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Wiederum andere Ältere möchten weiterhin dynamisch wirken und stehen noch immer privat und im Beruf in Konkurrenz mit den Jüngeren. Die Errungenschaften der plastischen Chirurgie ist es zu verdanken, dass im Grunde jeder Mensch seinen Körper so formen und umformen lassen kann, wie er es wünscht. Schönheitsoperationen sind schon lange kein Ausweg mehr für junge Männer und Frauen, die sich von kleinen Makeln befreien wollen, sondern längst haben Schönheitschirurgen im In- und Ausland festgestellt, dass die geburtenstarken Jahrgänge ab den 60er Jahren verstärkt in Schönheitskliniken anwesend sind um sich operieren zu lassen. Aktuelle Statistiken bekräftigen diese Aussage.

Ein Halslifting ab 60 Jahren, ein Facelift ab 65 oder gar eine Bruststraffung mit 75 Jahren? Ab welchem Alter sind Schönheitsoperationen eigentlich risikobehafteter? In welchem Alter gelten Sie als „normal“ und wann Sie sie am effektivsten?

Die häufigsten Eingriffe für Patienten im Alter von 50 – 65 Jahren

Die Jugendlichkeit zu bewahren ist eine Sache, extrem störende Körperstellen einfach in der Form zu verbessern, dass einem das Selbstbild wieder gefällt ist eine andere. So gibt es verschiedenste Lebensumstände, die dazu führen, dass sich auch ältere Menschen in Hände eines plastischen Chirurgen begeben um etwaige ästhetische Makel zu beheben. Die häufigsten Eingriffe bei betagteren Menschen seien im Folgenden dargestellt.

Das klassische Facelift

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Alterserscheinungen sind im Gesicht am schnellst zu sehen und stets im Blickpunkt. Daher liegt es auf der Hand, dass Schönheitsoperationen wie Gesichtsliftings jedweder Form ganz oben auf der Wunschliste älterer Menschen stehen. Angefangen von Botox über Halsstraffungen und kompletten Facelifts kann chirugisch gestrafft und zu einem bestimmten Grad verjüngt werden.

Bauchstraffungen

Der Bauchbereich gehört zu denjenigen Körperstellen, die relativ schnell und sichtbar die Spannkraft verlieren. Auch bedingt durch länger zurückliegende Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen, kann es dazu führen, dass sich unschöne Hautlappen gebildet haben, die sich nicht mehr zurückbilden. Eine sogenannte Abdominoplastik kann in diesem Fall die überschüssige Haut entfernen und eine Straffung herbeiführen.

Brustimplantate austauschen

Vor allem ältere Frauen haben sich in den Anfängen der plastischen Chirurgie vor rund 20 Jahren zwecks Brustvergrößerung Implantate einsetzen lassen, die nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen, Rupturen bilden, auslaufen oder im Nachhinein als billige und gesundheitsgefährdende PIP Implantate enttarnt wurden. Auch aus ästhetischen Gründen kann es sein, dass das einstige Ergebnis der Brustvergrößerung nicht mehr das ist, was man im Alter möchte, so dass es zu einer Herausnahme oder Wechsel kommt oder kommen muss. Wer das nicht zahlen kann, ist auf die Unterstützung der Krankenkassen angewiesen oder lässt sich in Tschechien günstig die Implantate wechseln und lässt sich Form und Größe so anpassen, wie es dem Wunsch und dem Alter entspricht. Gerade für Rentner mit einer kleinen Rente und ohne finanziellen Spielraum eine echte Alternative.

Lidstraffungen / Tränensäcke entfernen

Vergleichsweise kleinere Eingriffe, aber dennoch äußerst beliebt bei Menschen im Alter von 50-65 Jahren sind Straffungen der Augenlider und Entfernen von Tränensäcken. Augenpartien wirken im Alter häufig ermüdet und machen viel von einem alten Aussehen aus. Eine Augenlidstraffung wirkt für viele wie ein Verjüngungseffekt.

Gut zu wissen: Auch wenn die Fettabsaugung ein sehr beliebter Eingriff in allen Altersschichten darstellt, so ist sie tendenziell bei älteren Menschen als weniger effizient einzuschätzen. Mit dem Wegsaugen von Volumen kann es zu dem Effekt kommen, dass aufgrund der nicht mehr vorhandenen Elastizität der Haut, kein Anpassungseffekt mehr erfolgt. Iim Ergebnis ist das Fett zwar weg, die Haut bidet sich aber nicht mehr zurück wie bei einem jungen menschen und hängt, was Folgeoperationen in ästhetischer Sicht notwendig machen kann.

Gibt es erhöhte Risiken bei Schönheitsoperationen im hohen Alter?

Die Sorge liegt auf der Hand, dass es bei alten Menschen ein erhöhtes OP-Risiko gibt, zumal es sich bei Schönheitsoperationen in den seltensten Fällen um ein medizinisch bedingten Eingriff handelt. Jede Operation stellt eine körperliche Belastung dar und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Nach Aussage von erfahrenen plastischen Chirurgen aus den USA und Deutschland ist das grundsätzliche Operationsrisiko bei alten Menschen nicht unbedingt höher als bei jungen. Viel mehr kommt es auf den Gesundheitszustand des Patienten an und dabei kann so mancher rüstiger Rentner durchaus fitter sein als ein junger Mensch. Im Gegenteil, denn bei Faceliftings beispielsweise ist eine länger dauernde Narbenheilung sogar von Vorteil.

Spezielle Risiken sind dennoch höher

Ältere Menschen leiden schonmal unter Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetis oder Lungenkrankheiten. Allein diese Tatsache und die Einnahme blutgerinnender Arzneimittel sind Faktoren, die sich risikoerhöhend auf jede Art von Operation unter Narkose, also auch auf Schönheitsoperationen auswirkt.

Auch wenn das Risiko für Wundheilungsstörungen nicht höher zu sein scheint als bei jungen Patienten, so ist doch die Heilungszeit nach der OP deutlich länger.

Ein weiterer Unterschied besteht bei Brustvergrößerungen, denn ältere Patienten verfügen nicht mehr über so gutes Bindegewebe, was bei einem Wunsch zu einem größeren Busen zur Folge haben kann, dass eine zusätzliche Straffung erfolgen muss.

Pflegegrade – alles was Sie jetzt wissen müssen

Eine neue Pflegereform kommt: Ab dem 1. Januar 2017 gelten die alten Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 nicht mehr – stattdessen führt man ab sofort die neuen Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 in Deutschland ein. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz PSG II, das dann in Kraft tritt, soll vor allem dabei helfen, dass ältere Menschen, die an Demenz leiden, dieselben Pflegeleistungen erhalten können wie körperlich eingeschränkte Pflegebedürftige. Es ist wichtig, zu wissen, was sich künftig ändern wird. Wir zeigen Ihnen hier, was Sie jetzt darüber wissen müssen.

Die neuen Pflegegrade – warum werden die alten Pflegestufen abgelöst?

Es ist kein Geheimnis, dass vor allem an Demenz erkrankte Menschen von der deutschen Pflegeversicherung massiv benachteiligt worden sind, aber dennoch auf eine umfassende Betreuung in ihrem Alltag angewiesen sind. Bis zum Jahr 2012 gab es nur sehr geringfügige oder auch überhaupt keine Pflegeleistungen der Kassen. Das lag vor allem daran, dass Versicherte, die körperlich erkrankten, vor allem von den Pflegeversicherungen Unterstützungen erhielten – denn nur dann, wenn körperliche Erkrankungen und somit eine stetige Hilfe in den Aufgaben des Alltags erforderlich ist, konnten Pflegekassen die Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 festlegen, was einer Genehmigung entsprach.

Die Regierung hat seit 2012 immer weitere Pflegeleistungen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sowie für demenzkranke und geistig behinderte Menschen eingeführt.
Sobald das neue Pflegestärkungsgesetz II Anfang 2017 in Kraft treten wird, erfolgt eine vollständige Gleichstellung von körperlich erkrankten und demenzkranken Pflegebedürftigen. Denn dann erhalten Sie denselben Pflegegrad und erhalten auch eine faire Gleichstellung bei den Leistungen der Pflegekasse.

So funktionieren die neuen Pflegegrade ab 2017

Ab 2017 greift das neue Prüfverfahren NBA, das Neue Begutachtungsassessment. Damit können Sachverständige vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, kurz genannt MDK, alle Personen, die Pflegeleistungen beantragen, mit einem Fragenkatalog überprüfen. Anhand der gegebenen Antworten kann dann der zustehende Pflegegrad ermittelt werden, falls der Antrag genehmigt wird.
Hierfür führt man ein spezielles Punktesystem ein, mit dem die Gutachter arbeiten. Dabei gilt: Je mehr Punkte, desto höher auch der Pflegegraad und desto umfangreichere Leistungen erhält der Patient dann auch von seiner Kasse.

Hierzu im Folgenden ein kurzer Überblick:

Pflegegrad 1
Geringfügige Einschränkung der Selbstständigkeit
12,5 bis maximal 27 Punkte

Pflegegrad 2
Erhebliche Einschränkung der Selbstständigkeit
27 bis maximal 47,5 Punkte

Pflegegrad 3
Schwere Einschränkung der Selbstständigkeit
47,5 bis maximal 70 Punkte

Pflegegrad 4
Schwerste Einschränkung der Selbstständigkeit
70 bis maximal 90 Punkte

Pflegegrad 5
Schwester Einschränkung der Selbstständigkeit mit speziellen Anforderungen an pflegerische Versorgung
90 bis maximal 100 Punkte.

Damit wird das gesamte System der Pflegeleistungen und der Klassen deutlich übersichtlicher und vereinfacht, was sicherlich auch den Bürgern zugute kommen wird.
Eine Ausnahme stellen bei diesem Punktesystem dennoch pflegebedürftige Menschen dar, bei denen eine besondere Konstellation vorliegen wird: Ein Härtefall, der zum Beispiel damals noch als Pflegestufe 3 klassifiziert worden ist, erhält somit unter Umständen ab sofort den Pflegegrad 5, sofern hierfür die erforderliche Punktzahl von 90 Punkten erreicht worden ist.

Penispumpentest

Niemand spricht gerne darüber, aber in der Altersgruppe der bis zu 49 Jahre alten Männer leiden rund zehn Prozent unter einer erektilen Dysfunktion. In der Gruppe der über 60jährigen sind es bereits zwei Drittel. Es sei vorweg gesagt, diese Dysfunktion ist nicht schön, aber ab einem bestimmten Alter auch nicht selten. Die Ursache liegt häufig in einem mit dem Alter abnehmenden Testosteronspiegel. Was können betroffene Männer dagegen tun?

Viagra – die Zauberformel?

Als durch Zufall herauskam, dass Viagra nicht nur bei Bluthochdruck- und Herzerkrankungen als Heilmittel funktionierte, sondern noch eine „Nebenwirkung“ zeigte, die nicht im Beipackzettel stand, war für viele Männer eine

Heilung der Dysfunktion in Sicht. Die Nebenwirkungen der Chemokeule sind allerdings nicht zu unterschätzen. In den USA verstarben mindestens 20 Personen nach der Einnahme der kleinen blauen Pille.

Die Medizin bietet allerdings noch weitere medikamentöse Behandlungsmethoden. Dabei handelt es sich um sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer). Diese blockieren ein bestimmtes körpereigenes Enzym, welches wiederum einen Botenstoff abbaut, der die Blutzufuhr bei einer Erektion steuert. Diese Medikamente basieren allerdings ebenfalls auf dem Stoff Sildenafil, der auch bei Viagra Anwendung findet. Wer von Haus aus Medikamenten eher verschlossen gegenübersteht, benötigt eine andere Lösung.

Mechanische Lösungen ohne Nebenwirkung

Wer bei einer Penispumpe, und darum geht es bei mechanischen Hilfsmitteln, an ein Spielzeug aus dem Erotikversand denkt, irrt. Penispumpen sind ein medizinisch anerkanntes Hilfsmittel, welches zum einen in Apotheken erhältlich ist, zum anderen von den Ersatzkassen bei medizinischer Notwendigkeit erstattet werden.
Im Gegensatz zu Viagra gibt es bei Penispumpen mehrere Hersteller, welche sich auf die Produktion verlegt haben. Der Rolls-Royce unter diesen Hilfsmitteln ist zweifelsfrei Phallosan Forte des Liechtensteiner Herstellers Swiss Sana Anstalt.
Die Entwicklung diente nicht nur der Beseitigung von Erektionsstörungen, sondern hatte noch weitere Zielsetzungen im Visier. Zum einen kann damit eine Penisbegradigung erfolgen, zum anderen eine Penisvergrößerung. Es gibt genügend Männer, die mit der Größe ihres Gliedes eher unglücklich sind. Die Funktionsweise ist einfach.

Die Funktion
Bei einer Penispumpe handelt es sich um einen Zylinder, der über den Penis gestülpt wird. Eine Pumpe erzeugt in dem Zylinder einen Unterdruck. Dieser hat zwei Ergebnisse zur Folge. Zum einen zieht er die für eine Erektion notwendige Menge Blut in den Schwellkörper, was wiederum die gewünschte Erektion mit sich bringt. Zum anderen führt die mechanische Dehnung von Gewebe, lange genug angewendet, dazu, dass sich mehr Gewebe bildet. Das Ergebnis ist ein zusätzliches Wachstum des Gliedes. Der medizinische Begriff für eine Penispumpe lautet übrigens „orthopädisches Extensionsgerät“. Wir hatten im Abschnitt über Viagra darauf hingewiesen, dass die Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit hohen Risiken verbunden sein können.

Die Anwendung
Eine Penispumpe, in diesem Fall Phallosan Forte, kann bis zu zwölf Stunden ohne Unterbrechung angewendet werden. Es ist bei der Überlegung „Medikament oder Hilfsgerät“ wichtig festzuhalten, dass eine mechanische Unterstützung keinerlei Nebenwirkungen mit sich bringt. Die Stärke des Saugzugs in dem Zylinder kann individuell eingestellt werden. Das Gewebe selbst ist durch eine Protektorkappe, vergleichbar mit einem Kompressionsstrumpf geschützt. Anfängliche Rötungen und Reitzungen werden dadurch vermieden.
Die Anwendung ist für Dritte nicht sichtbar, die Saugglocke kann wahlweise links oder rechts getragen werden. Es muss allerdings auch eingeräumt werden, dass niemand das Ergebnis hinsichtlich des Wachstums im Vorfeld festlegen kann. Dieses hängt von den individuellen genetischen Eigenschaften des Anwenders ab.

Fazit

Gleich, ob erektile Dysfunktion oder dem Wunsch nach einem größeren Penis, das „orthopädische Extensionsgerät“ bietet, Lösungen ohne fragwürdige Nebenwirkungen. Die Anwendung kann rund um die Uhr erfolgen, ohne, dass der Nutzer einer Beeinträchtigung ausgesetzt ist. Ein wenig „Training“ bis zu den ersten Erfolgen ist allerdings schon notwendig, die Stimulation erfolgt nicht aus dem Stand. Phallosan Forte bietet dafür sogar eine App, die an „Trainingszeiten“ und Pausen erinnert, aber auch eine Buchführung über die Erfolge ermöglicht.

Den Lebensabend mit dem pflegebedürftigen Partner zuhause verbringen – Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Das Leben hat man bislang zusammen gemeistert, dann möchte man auch den Lebensabend gemeinsam verbringen. Für viele Paare steht das fest, auch wenn der eine von beiden pflegebedürftig werden sollte. Dies ist allzu verständlich, da man sich schließlich das Zuhause als gemütliches Nest eingerichtet hat. Jedoch kann die Pflege in einigen Fällen recht aufwendig werden, sodass der Partner oder die Partnerin dies nicht alleine bewältigen kann.

Pflege zuhause wird finanziell unterstützt

Um eine Pflege in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, können Ansprüche auf Leistungen aus der Pflegeversicherung geltend gemacht werden. Dafür ist es notwendig, die Pflegebedürftigkeit anerkennen zu lassen. Diese ist vom Gesetzgeber in verschiedene Stufen unterschieden, die sich ab 2017 in die neuen Pflegegrade 1 bis 5 unterteilen. Sind die Voraussetzungen dafür erfüllt, können

Foto: Fotolia, Photographee.eu

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bestimmte Leistungen beantragt werden, die in ihrer Höhe oder ihrem Umfang je nach Grad verschieden sind. Die Geldleistung, welche dem Pflegbedürftigen für die häusliche Pflege zusteht, nennt sich Pflegegeld. Dies kann er dem Pflegenden als Aufwandsentschädigung geben, weil er über dessen Verwendung selbst bestimmen kann. Übernimmt ein Angehöriger wie etwa der Ehepartner die Pflege, gilt dies als ehrenamtliche Tätigkeit und kann durch das Pflegegeld entlohnt werden. Als Alternative können private Pflegedienste oder Pflegekräfte von speziellen Dienstleistern wie beispielsweise der Deutschen Seniorenbetreuung als Unterstützung für die Betreuung oder Pflege beauftragt werden. Dies ist sogar als 24-Stunden-Pflege möglich, bei der die Pflegekräfte nicht nur zu den Pflegebedürften nach Hause kommen, sondern sogar bei ihnen wohnen. Dies bietet den Vorteil, dass eine Betreuung beziehungsweise Unterstützung auch nachts erfolgen kann. Das bedeutet für viele Paare eine große Erleichterung, wenn der Partner vielleicht noch berufstätig ist oder selbst bereits körperlich oder geistig eingeschränkt ist. Eine solche Dienstleistung empfiehlt sich außerdem als sogenannte Verhinderungspflege, für den Fall, dass der pflegende Angehörige sich für eine längere Zeit nicht um die Pflege kümmern kann (z.B. Urlaub, Krankheit). Für maximal sechs Wochen beteiligt sich die Pflegekasse an den entstehenden Kosten

Vorteile: Durch die Geldleistung, die dem Pflegebedürftigen zusteht, können Kosten gedeckt werden, die entstehen, weil der Partner ihn zuhause pflegt. Alternativ kann diese auch für die Beauftragung eines privaten Pflegedienstes verwendet werden.

Welche Pflegesachleistungen sind bei der häuslichen Pflege möglich?

Wer pflegebedürftig ist, besitzt des Weiteren einen Anspruch auf hauswirtschaftliche Versorgung und Grundpflege (Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, der Zahnpflege, etc.). Letztere kann von professionellen Pflegekräften geleistet werden, deren Entlohnung im Rahmen der Pflegesachleistungen von der Pflegekasse getragen wird. Darüber hinaus übernimmt auch die Krankenversicherung im Pflegefall bestimmte Kosten für Sachleistungen. Dabei handelt es sich um solche, die im Rahmen der Behandlungspflege für alle Maßnahmen anfallen, die Krankheiten heilen und Beschwerden lindern. Diese können nicht von einer Privatperson übernommen werden, sondern müssen von einem ambulanten Pflegedienst geleistet werden. Damit die Krankenversicherung die Kosten begleicht, muss die Behandlungspflege von einem Arzt verordnet worden sein.
Es ist auch möglich, das Pflegegeld und die –sachleistungen miteinander zu kombinieren, wenn beides nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen wird. Beispiel: Gemäß Pflegegrad 2 stehen dem Pflegebedürftigen 316 Euro an Pflegegeld zu. Schöpft er diesen Betrag nur zur Hälfte aus, stehen ihm noch 108 Euro zu, die er für Sachleistungen aufwenden kann.

Vorteile: Sind bestimmte Pflegemaßnahmen notwendig, übernimmt die Pflege- oder Krankenkasse die dafür entstehenden Kosten. Auf diese Weise kann der Pflegebedürftige zuhause wohnen bleiben, auch wenn gewisse Pflegeleistungen durch ausgebildete Pflegekräfte erfolgen müssen.

Welche Möglichkeiten gibt es außerdem?

Die Pflegekasse unterstützt durch bestimmte Leistungen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch die Kostenübernahme von Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Veränderungen in der Wohnung oder im Haus, welche das Leben für den Pflegebedürftigen zuhause verbessern und die Pflege für die Angehörigen beziehungsweise für professionelles Pflegepersonal erleichtern. Seit 1.1.2015 werden solche Maßnahmen mit maximal 4.000 Euro bezuschusst. Des Weiteren können Gelder für sogenannte Pflegehilfsmittel von bis zu 40 Euro jeden Monat beantragt werden. Darunter fallen zum Beispiel Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel.
Wer sich also dazu entscheidet, sein Leben in guten wie in schlechten Zeiten auch im Alter beziehungsweise bei Pflegebedürftigkeit eines Partners gemeinsam weiterzuführen, kann von verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten profitieren, die vom Gesetzgeber genau geregelt sind.

Falten – der unliebsame Alterungsprozess der Haut

Während einige noch zufrieden in den Spiegel blicken, bekommen andere schon Sorgenfalten, wenn sie nur daran denken. Falten gehören zum natürlichen Alterungsprozess der Haut, der nur bei wenigen Menschen Anklang findet. Doch was passiert eigentlich im Laufe der Jahre mit unserer Haut und gibt es doch Kleinigkeiten, die man gegen das Altern der Haut unternehmen kann?

Unsere Haut – ein großes, sensibles Organ

Die Haut ist mit ungefähr 2qm und 10kg unser größtes Organ und hat zahlreiche physiologische FrauFunktionen, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheinen. Sie dient zum einem als Schutz Frauvor verschiedenen Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze, Druck, Reibung, chemischen Substanzen und Keimen und grenzt so unseren Organismus optimal von der Umwelt ab. Dies ist die passive Funktion der Haut. Zum anderen weist sie aber auch viele aktive Funktionen auf, worunter z.B. die Abwehr von eingedrungenen Keimen, die Wärmeregulation durch Schweißabgabe und Durchblutungsanpassung sowie die Synthese von Vitamin D unter Einfluss von UV Licht zählen. Neben den passiven und aktiven Funktionen unserer Haut, ist sie zudem ein sensibles Sinnesorgan, das uns durch die zahlreichen Rezeptoren Druck, Schmerz und Temperatur wahrnehmen lässt.

Der Aufbau unserer Haut

Die Gliederung der Haut erfolgt in 3 Schichten, in die Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Subkutis (Unterhaut). Die Epidermis besteht aus zahlreichen Zellschichten und dient vor allem zum Schutz. Sie enthält auch die Melanozyten, die das Pigment Melanin ausbilden und so für unsere Hautfarbe sorgen. In der Dermis hingegen finden sich die Blutgefäße, Haarfollikel, Nervenfasern und Sinnesrezeptoren. Auch ist diese Schicht reich an kollagenem und elastischen Bindegewebe, die die Straffheit der Dermis begünstigen und bei der Hautalterung eine besondere Rolle spielen. Die unterste Schicht, die Subkutis, besteht vor allem aus Fett- und Bindegewebe und wird daher auch subkutanes Fettgewebe genannt.

Die Physiologie der Hautalterung

Bereits mit Ende 20 bzw. Anfang 30 beginnt die Haut zu altern, wobei zwischen endogener und exogener Hautalterung unterschieden wird – auch intrinsische und extrinsische Alterung genannt. Unter der endogenen Hautalterung versteht man die natürliche Hautalterung unabhängig von schädigenden Umwelteinflüssen, die jeder von uns mit der Zeit erfährt. Damit verbunden sind die Verdünnung der Epidermis, der Zerfall von elastischen und kollagenen Fasern in der Dermis und eine Minderdurchblutung der Haut. Zudem nimmt auch das Fettgewebe der Subkutis ab, die Haut wird arm an Fett und Feuchtigkeit. Es kommt zu einer Einbuße von Struktur und Funktion, die sich darin äußert, dass die Haut dünner wird, eher zur Faltenbildung neigt, Läsionen langsamer heilen und empfindlicher wird.

Die exogene Hautalterung ist dahingegen von äußerlichen Faktoren bestimmt. Zu den schädlichen Einflüssen und Noxen zählen dabei übermäßige UV-Lichtbelastung, Nikotin, Alkohol und Stress. Eine große Rolle spielt die Belastung durch Lichtexposition, denn gut gebräunt bedeutet nicht immer gesund. Durch die UV-Belastung werden Enzyme in der Haut stimuliert, die den Abbau von Kollagenfasern und elastischen Fasern verstärken. Auch jene Kollagenfasern, die die Epidermis und Dermis miteinander verbinden sind davon betroffen und deren Schädigung sorgt vor allem für die Ausbildung von tiefen Falten.

Das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle bei der Faltenbildung. So neigen Frauen aufgrund ihrer im Vergleich dünneren und kollagenärmeren Haut eher zur Faltenbildung als Männer. Hinzu kommen noch die hormonellen Veränderungen in der Menopause, die zu einer Verringerung der Produktion von Sexualhormonen führt, welche sich auch im Hautbild niederschlägt.

Kosmetik gegen Falten?

Die Palette an Anti-Aging Produkten ist groß und kaum noch überschaubar. Doch kann eine Creme wirklich Falten glätten? Tatsächlich befinden sich in vielen Cremes Inhaltsstoffe, die dermatologisch als wirksam gelten. Darunter zählen Vitamin E, Vitamin C, Karotinoide und Polyphenole aus grünem Tee, denen man eine antioxidative Wirkung zuschreibt. Vitamin-A-Säure, auch Tretinoin genannt, soll die Kollagensynthese anregen. Doch Cremes haben es schwer, in die tiefen Hautschichten einzudringen, in denen die Hautalterung vonstattengeht, denn bei der Haut handelt es sich um eine Schutzbarriere, die für äußerliche Einflüsse schwer zu passieren sein soll. Cremes können Falten also nicht eliminieren, doch eine gute Pflege kann dazu beitragen, ein jugendliches Hautbild beizubehalten.

Was kann man noch tun?

Neben topischen, also äußeren, Behandlungsmethoden, gibt es noch andere invasive Möglichkeiten, die wortwörtlich unter die Haut gehen. Die bekannteste Methode ist dabei die Denervierung von Gesichtsnerven mittels Botox. Das Nervengift wird in die kutanen und subkutanen Schichten der entsprechenden Gesichtspartien injiziert, was zu einer Lähmung der mimischen Muskulatur führt, wodurch Falten weniger definiert wirken. Eine andere Methode ist die Faltenunterspritzung mittels „Fillern“. Dabei wird zumeist Hyaluronsäure oder Eigenfett verwendet, wobei Hyaluronsäure resorbierbar ist und Eigenfett als permanenter Filler verwendet wird. Diese Methode wird auch zur Korrektur von Narben und Konturdefekten genutzt. Eine weitere Möglichkeit, die auch mit einer Operation verbunden ist, stellt das Facelifting dar. Übersetzt heißt es etwa so viel wie Gesichtsstraffung, was die Methodik auch gut beschreibt. Dabei wird die Haut mit Nähten gestrafft, überschüssige Haut wird entfernt und dann unauffällig wieder vernäht. Beim Facelifting handelt es sich um eine sehr invasive Methode und gerade da ist es wichtig, eine seriöse Praxis und einen Arzt zu wählen, der einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie erworben hat. Weitere Informationen zum Facelifting finden sich auf der Internetseite der etablierten Praxis von Dr. med. Entezami.

Gesundes Leben – gesunde Haut

Gegen die natürliche, endogene Hautalterung kann man nicht viel machen, denn es ist genetisch festgeschrieben, wie und wann man altert. Jedoch kann man versuchen, mit einem gesunden Lebensstil die exogene Hautalterung zu verzögern. Klassischerweise bedeutet das viel Sport, viel trinken, um die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, eine gesunde Ernährungsweise, eine ausreichende Pflege der Haut und die Vermeidung von Stress. Auch bekannte Noxen wie Alkohol und Nikotin können reduziert oder ganz vermieden werden. Und vor allem auf die Lichtexposition der Haut kann geachtet werden. Zu lange und intensive Sonnenbäder schaden der Haut eher, als dass sie ihr gut tun und man sollte stets auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, da UV-Strahlung auch maligne Erkrankungen der Haut begünstigen.

Ein gesundes Leben sieht man der Haut ebenso an wie ein bewegtes Leben, nicht umsonst spricht man von reifer Haut und nicht von alter Haut. Es ist verständlich, dass man Falten skeptisch gegenüber steht, doch Hautalterung ist völlig normal. Und wenn man sich zurückerinnert, dann gab es immer jemanden, der die ersten Lachfalten von damals sympathisch fand.

Bildquelle: 411803 © Greyerbaby – pixabay.com

Training zu Hause: Auch mit 50+ besser aussehen und fit bleiben

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Es ist nicht jedermanns Sache, sich in die Sportklamotten zu zwängen und entweder zum Laufen oder zum Nordic Walking aus dem Haus zu gehen. Auch das Fitnessstudio mit seinen Angeboten und Öffnungszeiten ist oft nicht nur kostspielig, sondern auch zu unflexibel. Doch besonders bei der Generation 50+ ist regelmäßige Bewegung ein Garant für Fitness und Gesundheit. Nicht jeder trainiert seit Jahren. Zu viel Stress, die Familie, zu wenig Zeit. Ganz ehrlich, gerade dann, wenn man mit Sport beginnen möchte, ist die Lust dies vor aller Augen zu machen mäßig. Fit im Alter zu werden oder zu bleiben ist kein Hexenwerk, sondern kann wunderbar auch von Zuhause aus gestaltet werden. Will man jung bleiben, gehört Bewegung einfach dazu.

Online mitmachen

Ein wunderbarer Weg seine Muskeln zu stärken oder seine Ausdauer zu verbessern, ist heutzutage bequem übers Internet zu erreichen. Auf unterschiedlichen Plattformen, teilweise von Promis aus dem Sport ins Leben gerufen, kann vom Krafttraining bis hin zum Ausdauertraining alles auf dem heimischen Fußboden erledigt werden. Und zwar genau dann, wenn man möchte. Auch Yoga, Thai Chi oder Gymnastik-Kurse für Anfänger oder Fortgeschrittene werden online angeboten. Das Training zu Hause kann dadurch so richtig Spaß machen. Meist sind Ernährungstipps und Rezepte gratis dabei. Da schmelzen die Pfunde und die Energie nimmt zu. Wer sich davon nicht angesprochen fühlt, kann im Internet auch auf Blogs oder über Youtube-Videos Übungen und Zeitpläne für ein Training zu Hause finden und sich dann individuell einen Plan zusammenstellen. Das Einzige, was der Best Ager dann noch braucht, ist: Disziplin und Durchhaltevermögen.
Für das richtige Gerät im eigenen zu Hause gibt es zahlreiche Shops, die auch online Ihre Geräte vertreiben. Für einen qualitativen Shop empfehlen wir den Heimfitness Geräte Shop www.hammer.de.

Die eigene Wohnung kann noch viel mehr

Ist Ausdauertraining das Ziel, sind Hometrainer die richtige Wahl. Die Auswahl an Modellen ist immens und hat man genügend Platz ist auch ein Laufband eine Option. Als perfekte Geräteempfehlung für Best Ager / 50+ empfehlen wir: der Cardio-Strider von HAMMER. Der Vorteil dabei ist, dass nicht auf hartem Asphalt gelaufen werden muss. Will man jung bleiben und aussehen, ist auch eine Hantelbank für das Krafttraining zu Hause zu überlegen. Ist das alles nicht das Richtige, bleiben Liegestütze, Gymnastik mit Bändern oder die guten alten Sit-Ups. Es gibt keine Ausrede für junge Menschen und auch für die Generation 50+ nicht um sportlich sein zu können.

Der innere Schweinehund, na und

AusdauersportKlar, das Training zu Hause hat den Nachteil, dass da ein Schweinehund auf dem Sofa sitzt und grinst. Doch der sitzt auch da, wenn man seine Aktivitäten nach draußen verlagert hat. Der Kurs hat bereits begonnen, jetzt bin ich zu spät, ich warte noch auf einen wichtigen Anruf und, und, und. Der unschlagbare Vorteil für das Training in den eigenen vier Wänden ist: Man kann immer und zu (fast) jeder Tageszeit seinen Laptop anmachen, auf den Hometrainer gehen oder sich mit Yoga entspannen. Und wie schön ist es, wenn der Schweinehund plötzlich weg ist. Fit im Alter sein ist machbar und das ganz bequem von zu Hause aus. So wird man auf alle Fälle zum Best Ager.

Weitere Informationen zum Thema Fitness und Gesundheit erhalten Sie hier: www.hammer.de/fitnesswissen

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