Beiträge zum Thema: Was lest Ihr gerade?????

16.01.2017 09:42
Sprotte1946
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Momentan lese ich:
Eva C. Schweitzer
Amerika und der Holocaust
Untertitel: Die verschwiegene Geschichte
Beschreibung:

Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie. Tatsächlich aber haben die Vereinigten Staaten bis in die 40er Jahre hinein mit dem Dritten Reich paktiert. Ein paar Beispiele:- Die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kostete Zehntausende jüdischer Flüchtlinge das Leben.- Die Union Banking Corporation von George W. Bushs Großvater finanzierte die Aufrüstung der Wehrmacht, zudem war er Mitinhaber einer Fabrik, die in Auschwitz Stahl produzierte.- Ford, General Motors und die Standard Oil der Rockefellers verkauften Fahrzeuge und Flugbenzin an die Wehrmacht.Ein erschütternder Report aus der dunklen Vergangenheit der USA.
09.01.2017 12:18
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1398
Das Wetter bietet sich an, momentan viel zu lesen.
Jetzt lese ich "Anmerkungen zum allierten Bombenkrieg" von R. Schaefer

Beschreibung:
Die deutschen Bombenangriffe auf Warschau und Rotterdam waren unbestritten die ersten Angriffe auf Großstädte im 2. Weltkrieg und damit Deutschland letztendlich auch verantwortlich für die Schäden und die Toten. Aber sind sie mit den Flächenbombardements der britischen Royal Air Force im Verlauf des Krieges vergleichbar und taugen als Alibi dafür? Dazu gehen die Ansichten auseinander, denn manche namhafte Historiker bewerten heute die Angriffe auf Warschau und Rotterdam als durch die Haager Landkriegsordnung völkerrechtlich legitimiert. Mit den vorliegenden Anmerkungen soll versucht werden, einige Aspekte des alliierten Bombenkrieges zu beleuchten. Es soll an dieser Stelle ausdrücklich betont werden, dass damit die Kriegsverbrechen des nationalsozialistischen Deutschland in keiner Weise relativiert werden sollen oder können, für die nach dem Krieg die Größen des NS-Regimes als Kriegsverbrecher in Nürnberg vor Gericht gestellt und verurteilt wurden.
09.01.2017 11:52
Winterblues
Anzahl Beiträge: 1
Faszinierende Lese-Erlebnisse in letzter und vorletzter Zeit:
Carlos Ruiz Zafon "Der Schatten des Windes" (Der Friedhof der vergessenen Bücher, spielt in Barcelona) Carlos Ruiz Zafon "Das Spiel des Engels"
William Paul Young "Die Hütte"
Jessie Burton "Die Magie der kleinen Dinge"
Und z.Zt. "Der Distelfink" von DonnaTart
1220 gebetbuchdünne Seiten; die sich lohnen............
06.01.2017 13:42
Isarfan
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Hallo Limage!
Ich bin vor Weihnachten auch zum John Strelecky-Fan geworden. Das Café am Rande der Welt, die Fortsetzung, The big Five for Live. Und was auch sehr schön ist: Wenn Du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld. Kleines Taschenbuch zum Nachdenken und Weitersinnieren.
Viele Grüße
Marion
06.01.2017 10:45
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1398
Jetzt lese ich von Tim Marshall
Die Macht der Geographie
Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt

Klappentext:
Aus dem Englischen von Birgit Brandau. Weltpolitik ist auch Geopolitik. Alle Regierungen, alle Staatschefs unterliegen den Zwängen der Geographie. Zum Beispiel Russland: Von den Moskauer Großfürsten über Iwan den Schrecklichen, Peter den Großen und Stalin bis hin zu Wladimir Putin sah sich jeder russische Staatschef denselben geostrategischen Problemen ausgesetzt, egal ob im Zarismus, im Kommunismus oder im kapitalistischen Nepotismus. Die meisten Häfen frieren immer noch ein halbes Jahr zu. Nicht gut für die Marine. Die nordeuropäische Tiefebene von der Nordsee bis zum Ural ist immer noch flach. Jeder kann durchmarschieren. Russland, China, die USA, Europa, Afrika, Lateinamerika, der Nahe Osten, Indien und Pakistan, Japan und Korea, die Arktis und Grönland: In zehn Kapiteln zeigt Tim Marshall, wie die Geographie die Weltpolitik beeinflusst und beeinflusst hat.

Auch wenn ich erst begonnen habe, erscheint mir dieses Buch überaus lesenswert und sollte Pflichtlektüre für Politiker sein.
29.11.2016 15:44
Daisy59
Anzahl Beiträge: 792
"Ein ganzes halbes Jahr" habe ich gelesen und jetzt fange ich gerade mit der Fortsetzung "Ein ganz neues Leben" an.
Hoffentlich ist das nicht auch so rührselig.....
Daisy
24.11.2016 00:55
Limage
Anzahl Beiträge: 2
John Strelecky: " Das Cafe am Rande der Welt"
Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

bin gerade damit angefangen.......?
05.10.2016 11:46
Ehemaliges Mitglied
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Martin Suter habe ich auch sehr gern gelesen, allerdings nicht alle seine Werke. Die Sprache der Bücher die Inhalte alles gefiel mir sehr gut. Zur Zeit lese ich gern Jodi Picoult. Der zur Zeit gelesene Titel lautet "Die Spuren meiner Mutter" hier erfährt man sehr viel über Elefanten verbunden mit einer Familiengeschichte. Davor las ich von ihr über einen Wolfsforcher, der Titel ist mir leider entfallen, aber das Buch war sehr, sehr packend. Es ging auch um Organspende das Für und Wider und um das Leben der Wölfe.
Vielleicht kommen ja hier jetzt mehr Beiträge dazu, da wir ja in die lese starke Zeit des Herbst und Winters gehen.
Liebe Grüße und ich bin gespannt auf die neuen Beiträge
Susanna
22.08.2016 21:36
Ehemaliges Mitglied
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Martin Suter ist lesenswert, alle Bücher, die ich kenn. Sie kommen manchmal etwas betulich daher, aber sie haben es in sich. Von SChlink habe ich noch keins gelesen.
31.07.2016 16:21
JSonne
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Momentan lese ich das Buch "der Glasmurmelsammler" - ein E-Book
Hier ist die Tochter eines Demenzkranken auf der Suche nach dem "wirklichen Sein" ihres Vaters. Sie entdeckt Seiten - die sie als Kind und junge Frau nie wahrnahm, man erfährt von beiden Seiten - von Vater und Tochter - den Werdegang seines Lebens. Wie er zu der Liebe zu den Glasmurmeln kam, wie er anfing zu sammeln und Leidenschaft für diese "Kinderspiele" entwickelte. So weit, dass er bei Spielen Pokale gewann, sie versteckte und niemandem in seiner Familie davon erzählen konnte. Spannend erzählt von C. Ahern.
Zuerst fand ich es ein bisschen langweilig, aber von Seite zu Seite erhöhte sich die Spannung - ich bin froh dass ich das erste Kapitel dann doch "überstanden habe"........
17.07.2016 11:31
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 1
Das Washington Dekret habe ich auch gelesen, wie überhaupt fast alles von Adler Olson, insbesondere die Krimis habe ich verschlungen.

Zur Zeit lese ich von Roger Willemsen "Die Enden der Welt" . Ich hielt Roger Willemsen immer für einen sehr interessanten Menschen und mag seine Art der Rhetorik.

Dann lese ich gerade noch von Hort Evers "Wäre ich du, ich würde mich lieben". Amüsante Geschichten aus dem Alltag, die mich während des Lesens laut lachen lassen.
23.06.2016 23:59
JSonne
Anzahl Beiträge: 12
Das Washington Dekret
Doggi gewinnt einen Preis und darf mit anderen Preisträgern und einer Gruppe Menschen mit einem Gouverneur der Vereinigten Staaten nach China reisen. Die Gestalt der Doggy zieht sich durch das ganze Buch - und auch die Figur des Gouverneurs, der viel später die Wahlen gewinnt und als Präsident einen guten Beraterstab um sich schart. Die Frau des Präsidenten wird ermordet, ein Schuldiger schnell gefunden - durch diesen Vorfall und das Dekret, welches ein Verbot von Waffenbesitz und Munition beinhaltet, wird das Land in ein Chaos gestürzt. Doggy, mittlerweile erwachsen und zum Stab des Präsidenten gehörend, versucht alles menschenmögliche um den angeblich Schuldigen zu retten. Überwachung, Bespitzelung und Gefahr für Leib und Leben machen die Aufklärung dieses Komplotts für Doggy lebensgefährlich und sie zur meistgesuchten Frau der USA...

Ich habe das Buch verschlungen, obwohl der Schreibstil und die Erzählweise nicht die gängigen Beschreibungen und "weichen Umschreibungen" aufweist.

Autor Adler-Ohlsen, Jussi
18.06.2016 21:06
Ehemaliges Mitglied
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Ich lese gerade das Buch "Nur ein halbes Jahr" von JoJo Moyes.
Werde auch die Fortsetzung lesen "Ein ganz neues Leben".

Es ist ein sehr ansprechendes Buch.
Es handelt von einem jungen Mann, der durch einen Unfall nur noch seinen Kopf bewegen kann.
Mehr möchte ich nicht verraten.
18.06.2016 17:58
JSonne
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Bin ich, wenn ich nicht mehr bin?
Ein Physiker entschlüsselt die Ewigkeit

kein leicht zu lesendes Buch – aber es lohnt sich, wenn man sich langsam aber sicher durcharbeitet. Man kann sehr viel für sich daraus gewinnen. Es wird der Frage nachgegangen wer oder was Gott oder was der Sinn des Lebens ist. Hier werden Erkenntnisse aus der Naturwissenshaft mit Religion verknüpft. Terroranschläge und Naturkatastrophen werden ebenso einbezogen wie die wichtigste Botschaft der Evolutionstheorie, der Relativitätstheorie oder der Quantentheorie. Und alles wird auf einfachste Art erklärt. Dazu kommt dann Sterbeforschung und Botschaften wie: das wichtigste ist fühlen und Lernen als Sinn des Lebens. Genauso wird darauf eingegangen warum Habgier und Gewalt nicht erstrebenswert sind und warum Liebe – allumfassende Liebe und Wissen sinnvoll und deswegen als die höchsten Werte im Menschen erstrebenswert sind.
Im Anhang werden dann noch einmal Fragen und Antworten aufgeführt.

Für mich war das Buch absolut lesenswert – auch weil ich für die einzelnen Kapitel einen Diskutanten hatte, der sich für diese Dinge sehr interessiert. Dieser schriftliche Austausch brachte dann immer wieder neue Komponenten ins Spiel.

Geschrieben wurde das Buch von Markolf H. Niemz
erschienen im Herder Verlag

Professor Dr. Markolf H. Niemz ist Physiker und hat einen Lehrstuhl für Medizintechnik an der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. 1995 wurden saeine Forschungen von der Heidelberger Akademie deer Wissenschaften mit dem Karl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet. Niemz studierte Physik und Bioengineering.
13.06.2016 20:58
Annlia
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Ich kämpfe mich gerade durch den letzten Teil der Ken Follett Jahrhundert-Saga durch. ( "Sturz der Titanen". "Kinder der Freiheit" und "Winter der Welt") Diese drei Romane haben mich sehr beeindruckt. Ken Follett beschreibt das 20. Jahrhundert und zeichnet ein Sittenbild der Gesellschaft, Seine Geschichte beginnt etwa im Jahr 1910 und endet im Heute. Er schildert die Lebenssituation des englischen Hochadels, geht nach Deutschland und Russland und Amerika. Die Figuren seiner Romane stehen immer wieder in irgend einer Beziehung zueinander. Damit begreift man auch schwierige Zusammenhänge der großen Weltpolitik, ohne dass es belehrend wirkt. Spannung ist garantiert und es macht immer wieder Spaß, Bücher von diesem Schriftsteller zu lesen.
11.06.2016 17:14
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1398
Nachdem ich die " 12 Bücher preussischer Geschichte " von Leopold von Ranke abgeschlossen habe, brauche ich etwas Leichtes; da habe ich mir ausgesucht:
Die Bienen von Laline Paull
Beschreibung:
»Unbeschreiblich schön, mitreißend – ein Abenteuer, das man nicht mehr aus der Hand legen kann« Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt.

Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit.

»Manchmal ragt ein Buch durch seine schiere Originalität aus der Flut der Neuerscheinungen heraus. So ein Buch ist "Die Bienen" der britischen Autorin Laline Paull. ... Eines der hinreißendsten Debüts in diesem Herbst.«
Denis Scheck, druckfrisch (ZDF), 7.9.2014
04.06.2016 14:01
JSonne
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Der Gesang des Flusses
von Sue Harrison

Das Buch erzählt die Geschichte der Stämme in Alaska um 6500 vor Christus.
Eine junge Frau vom Stamm der Vetter-Fluss-Menschen wird von Männern eines Nachbardorfes vergewaltigt. Da sie sich nur an einem der Männer sofort rächen kann, bestimmt der Gedanke an Vergeltung ihr ganzes weiteres Leben. Sie erringt Macht und Einfluss und will so die Stämme bzw. die beiden Dörfer in einen Krieg treiben.
Doch ihr Ziehsohn, der als Geschichtenerzähler ebenfalls an Einfluss gewinnt durchschaut und durchkreuzt ihr Pläne. Er reist zu den Nahe-am-Fluss-Menschen um den Frieden zu retten. Doch erfolglos, reist er weiter zu anderen Stämmen um zu lernen. Er gelangt zu den ersten Menschen, wo er sich mit einer jungen Geschichtenerzählerin anfreundet.
Der Lebensweg dieser beiden Menschen ist verwoben und er begreift, dass jeder Stamm durch gute und auch böse Menschen gebildet wird. Dass Leidenschaften, Neid, Mißgunst aber auch Liebe und Verstehen überall gleich sind.
Die Bräuche und Lebenszyklen der Menschen ist sehr gut beschrieben – spannend zu verfolgen, wie junge Frauen versuchen „Frau“ zu sein, nicht zweite oder dritte oder sogar Arbeiterin, sondern Frau – möglichst eines einflussreichen Jägers. Man liest wie wichtig Nachkommen sind – nicht nur Buben, die später als Jäger zum Erhalt und der Ernährung des Stammes beitragen, sondern auch Mädchen, die den Frauen später helfen können die viele Arbeit zu verrichten, die ihnen aufgebürdet ist. Tabus der einzelnen Clans, die zu beachten sind und immer wieder neu gelernt werden müssen, wenn Frauen als Arbeiterin gehandelt oder gar verstossen werden.
Ein harter Überlebenskampf mit den Unbilden der Natur ist genauso fesselnd beschrieben, wie die Geschichte von Biberfuss und K'os, seiner Ziehmutter.
07.04.2016 04:17
Sarastro
Anzahl Beiträge: 6
ich lese gerade Deinen Beitrag
03.04.2016 19:49
TerryPratchett
Anzahl Beiträge: 1
Terry Pratchett: schöne Scheine. Terry Pratchett geht immer.
19.02.2016 04:45
emma66
Anzahl Beiträge: 1
Na da bin ich aber sehr froh das nicht nur anspruchsvolle Literatur gelesen wird, schmunzel. Kam mir schon ganz komisch vor. Ich komme meist nur im Nachtdienst zum lesen und da hab ich keinen Nerv für "schwere" Kost. Ich bin ein Fan von Marcus Heitz Science fiction, Phantasie und Dan Brown. Auch Robert Newcomb kann ich aus diesem Bereich echt empfehlen. Lg