Beiträge zum Thema: Wie erkläre ich meiner Tochter, dass es kein IPhone sein muss?

20.02.2017 20:26
TItanius
Anzahl Beiträge: 26
Leider ist das elektonische Spielzeug ein Teufelszeug.
Es macht viele süchtig. Habe vor kurzem gelesen, das Iphones die gleichen Hirnareale ansprechen, wie wenn man verliebt ist!
Ob da vernünftige Argumente helfen? **** Fernseher,
....
Die Idee mit dem abarbeiten könnte sicher hilfreich sein. Und /oder eine klare kante zeigen.
Oft liegt es an der Erziehung, muß ich leider sagen, denn wenn man früh genug klare Grenzen gezogen hätte,...
Das Teenie alter ist ja nicht als leicht bekannt!
02.02.2017 06:08
Biggi1957
Anzahl Beiträge: 3
@josephine,

Ich würde Deiner Tochter klarmachen, dass sie sich das Geld selbst verdienen muss, wenn es dann schon solch ein teures Teil sein muss.
Darüber hinaus, würde ich mich auf keinerlei Diskussionen einlassen und sie ins Leere laufen lassen.
M.E. nach ufert das sonst aus.
Mit 18 möchte sie dann 'nen Porsche vor der Türe haben,,,,
L.G.
23.01.2017 08:04
Regina55
Anzahl Beiträge: 3
meine Beobachtungen, wie du schreibst @Josephine sind sehr ähnlich.
Sozialhilfeempfänger und diejenigen, die wenig Geld haben, können sich kein iPhone leisten, und haben meist auch keines.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sie kein Smartphone habe. Ich gehe mal davon aus, dass da manche etwas verwechseln. Smarthpones gibt es bereits für wenig und sei es nur über einen die "Herabgefallene" aufgelesen und sie über einen Freund, der einen Freund kennt..... unter die Leute bringt.

Auch stelle ich immer wieder fest, dass Personen, die keine eigenen Kinder haben, ganz viel darüber sagen, wie man Kindern etwas vermitteln kann und sollte..... jaja, die gute alte Zeit lässt grüßen

Es ist sicherlich problematisch hier einen guten Rat zu finden. Wobei für mich die Frage ist, warum andere Kinder ein iPhone haben, ob es wirklich neuwertig ist oder ob es ein abgelegtes Geschenk der Eltern ist, die sich ein neues zugelegt haben.
Wobei ich nun nicht wirklich ausmachen kann, warum man ein iPhone braucht und ob es ein gutes Smartphone auch tut?? Mein Nachwuchs hat normale Smartphones. Fotos, Whatsapp gehen damit ebenfalls. Einzelkinder haben es meist besser, da klappt es eher mit einem iPhone
12.01.2017 11:45
Josephine
Anzahl Beiträge: 7
Tja schade. Das ist natürlich sehr platt. Wenn die zu erwartende anderslautende Meinung nicht passt, suche ich mir einen übergeordneten Grund, warum ich diese Meinung nicht ernst nehme. Puhhh...
Anonym bin ich aus sehr gutem Grund und man kann hier trotzdem gute Kontakte finden. Und wer sagt mir, dass Du kein Social Bot bist? Nur weil Du ein Foto hast?

Aber zum eigentlichen Thema zurück: Was den Kontakt und das Wissen über sozial schwache Menschen angeht, habe ich vermutlich einen jahrzehntelangen beruflichen Vorsprung. Es geht mir aber nicht darum zu belehren. Ich bitte aber zumindest darum etwas zu differenzieren.
ALG2 oder Sozialhilfeempfänger müssen wirklich alles offenlegen. Sozialhilfebetrug ist extrem schwierig geworden. Und es bleibt kein Geld für Statussymbole übrig. Ausnahmen gibt es. Und diese Ausnahmen sind ein gefundenes Fressen für Medien und Propaganda aller Art. Dann erkläre wenigstens schlüssig wie die Masse der ALG2-Empfänger ein IPhone finanzieren soll? Ich als normalverdienender Mensch kann es nicht.

Was die "Asylanten" also Flüchtlinge angeht, ist die Lage völlig anders. Es gibt deutliche Unterschiede was die Herkunftsländer angeht. Die Smartphones existierten aber in der Regel bereits bei der Einreise und wurden nicht wie es gerne behauptet wird von unseren Steuergeldern finanziert. Dazu sollte man wissen, dass ein beträchtlicher Teil der Flüchtlinge die in Deutschland ankommen, seine Flucht selbst finanziert hat. Die Kosten dafür bewegen sich meist im fünfstelligen Bereich. Flüchtende Menschen, die das nicht bezahlen können, leben millionenfach in Lagern in Jordanien, Libanon und Türkei. Und nun spekuliere ich mal ebenfalls drauf los: Warum sollte sich ein Mensch, der so eine teure Flucht finanzieren kann, nicht auch ein teures Smartphone in seiner Heimat besessen haben? Und was hat "Flüchtling" überhaupt mit "sozial schwach" zu tun?
11.01.2017 12:45
M7driver
Anzahl Beiträge: 41
Ich beobachte meine Umgebung genau und habe keine Vorurteile. Meine Beobachtungen decken sich mit Erfahrungen von Personen, die mit Sozialhilfeempfängern Kontakte haben, z.B. Vermieter von Sozialwohnungen. Beispielsweise ist zu lesen, dass grade die Asylanten stets mit den neuesten Smartphones miteinander im Kontakt stehen.
Aber dies ist nur ein Randthema und hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Abgesehen davon nehme ich Beiträge von anonymen Personen nicht ernst.
11.01.2017 10:30
Josephine
Anzahl Beiträge: 7
Wo lebst Du denn? Du weißt schon, dass Du hier ein krasses Vorurteil in den Raum schmeißt?
Da muss ich Dir komplett widersprechen. Bei uns gibt es 2 weiterführende Schulen in der Umgebung, die das genaue Gegenteil zeigen. In der einen Schule sind hauptsächlich Kinder der Mittelschicht oder gehobenen Mittelschicht, kaum sozial schwächere und nur ein kleiner Anteil an Migranten.
Die andere Schule ist eine "Brennpunktschule" mit einem sehr hohen Anteil an sozial schwächeren Kindern und Jugendlichen.
Und nun rate mal in welcher Schule der Anteil der "teuren" Statussymbole besonders hoch ist? Hier haben gefühlte 90 Prozent ein IPhone. In der Brennpunktschule ist das die totale Ausnahme.
Und das ist auch völlig logisch. Sozial schwache Familien können selbst beim größten Willen keine 800 Euro teuren Spielzeuge finanzieren. Vor allem bleibt es ja nicht dabei.
Und ich bin mir ganz sicher, dass das nicht nur meine subjektive Wahrnehmung ist, sondern dass das andere auch bestätigen werden.
11.01.2017 00:05
M7driver
Anzahl Beiträge: 41
Nach meinen Erkenntnissen sind es überwiegend gerade die sozial schwachen Familien, die ihre Kinder mit den neuesten und teuersten Handys ausstatten, um den sozialen Status zu kompensieren bzw. zu kaschieren. Bei "normalen" Familien herrscht dagegen ein gesundes Augenmaß vor, d.h. ein neues Handy wird nur angeschafft, wenn das alte technisch definitiv überholt ist und oft reicht dann auch ein günstig erworbenes Vorjahresmodell.
Finanziell verwöhnte Kinder haben es später im Leben sehr schwer, denn ihnen fehlt die Erfahrung, dass nur das zählt, was man sich selbst erarbeitet hat. Gerade der Wunsch, etwas unbedingt haben oder besitzen zu wollen, ist doch der beste Anreiz für einen jungen Menschen, sich mehr als eigentlich nötig anzustrengen und einen gesunden Ehrgeiz zu entwickeln.
Wer seinem Kind, egal wie lieb er es hat, alles schenkt, was es sich wünscht, lässt diese im späteren Leben so wichtige Motivation verkümmern. Das Kind wird dafür später keine Dankbarkeit zeigen.
09.01.2017 10:46
Josephine
Anzahl Beiträge: 7
Danke für Deine Antwort.
Es kommt ja noch dazu, dass die Kommunikation Mutter>14jährige Tochter eh schon schwierig ist und ich auch vorher einiges falsch gemacht habe. Aber ich bin auch einigermaßen schockiert darüber, wieviele Eltern sich wohl auf sowas einlassen. Das glaub ich einfach nicht. Die Kinder schleppen ja wirklich diese teuren Dinger durch die Gegend...Diese Gesellschaft wird immer kränker.
06.01.2017 23:14
M7driver
Anzahl Beiträge: 41
Ich würde so einem Kind raten, sich stets das neueste IPhone-(Spielzeug) zu kaufen, da es darauf fixiert und ohnehin nicht davon abzubringen sein wird.
Allerdings muss es sich dieses durch Arbeit selbst verdienen, z.B. das Haus einschl. der Fenster putzen, Wäsche waschen, Gartenarbeit u. dgl., und zwar zu einem Stundenlohn von max. 3 Euro(!), also zu einem Betrag, zu dem wir früher als Kinder hart in den Ferien arbeiten mussten.
Nur dann wird ein Kind den realen Wert eines Konsumguts richtig einschätzen können. Meist sind es Elektronik-Spielzeuge, die zu 5 - 8 % des Verkaufspreises im Minutentakt hergestellt werden, den Rest vereinnahmen die großen Konzerne und die Werbeindustrie.
Den meisten Kids ist der Anschaffungspreis egal bzw. nur eine Zahl ohne Bezug, sie haben keine Vorstellung, wie hart ihre Eltern für dieses Plastikzeug arbeiten müssen. Leider gehen viele allzu sorglos mit ihren Handys um, nehmen sich nicht in Acht und fordern schon nach wenigen Wochen wieder ein neues Smartphone, weil ihr (wenige Wochen) "altes" Gerät hingefallen ist oder ihnen geklaut wurde...
Solche verwöhnten Kids kommen als Erwachsene mit finanziellen Dingen meist nicht klar und handeln sich durch falsch verstandene Großzügigkeit ihrer Verwandtschaft massive Folgeprobleme ein.
06.01.2017 15:25
Josephine
Anzahl Beiträge: 7
Ich bin mit meinem Latein am Ende was meine 14jährige Tochter angeht. Diese Handysucht alleine geht mir schon total auf die Nerven. Jetzt habe ich seit Weihnachten das Geschrei, dass es kein neues IPhone gibt. Angeblich hätte das "jeder" in ihrer Klasse. Offenbar darf auch "jeder" nachts sein Handy behalten und mitten in der Nacht WhatsApp versenden. Während der Schulzeit wohlgemerkt.
Jaja früher war das auch so, Statussymbole usw. Aber doch nicht für 800 Euro!!!!!!!!! Gutes Zureden und der Verweis aufs Taschengeld helfen nicht weiter... Hilfeeee