Mit fairer Mode in den Frühling starten

Lange haben wir alle darauf gewartet, endlich ist es so weit: Der Frühling ist da. Viele Modebewusste haben sich danach gesehnt, die Trends des Frühjahrs in den ersten Sonnenstrahlen zur Schau zu stellen. Doch mit den Trends ist das so eine Sache: Was dieses Jahr top-modern ist, kann nächstes Jahr schon wieder aus der Mode sein. Wer sich hingegen für eine bewusste Lebensweise entschieden hat, kann mit dem Kauf fairer Mode einen erheblichen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten.

Tipps für den Einkauf fairer Mode – Worauf sollte man achten

Quelle: Fotolia.com

Hersteller fairer Mode legen Wert darauf, dass ihre Produkte als einzigartige Unikate auf den Markt gehen, indem sie diese in Handarbeit zu respektvollen Bedingungen produzieren. Designs aus aller Welt werden dabei kombiniert mit europäischen Trends und sorgen mit tollen Farben und Schnitten für einen Hauch Extravaganz. Wer sicher gehen will, dass seine Mode „fair“ ist, sollte Folgendes beachten:

Produktion und Arbeitsbedingungen

Sowohl bei der Gewinnung der Rohstoffe als auch, was die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Kleidung betrifft, wird darauf geachtet, dass diese Vorgänge fair vonstattengehen. Das bedeutet:

  • Die Mitarbeiter erhalten für ihre Arbeit eine faire Entlohnung.
  • Die Angestellten arbeiten zu menschenwürdigen Bedingungen. Dazu gehört gleichermaßen, dass man deren Kultur und Traditionen zu jeder Zeit respektiert.
  • Die verwendeten Materialien sind frei von Schadstoffen.
  • Bei der Produktion achten Verantwortliche darauf, Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.
  • Die Unternehmen achten auf Produktionsprozesse, welche die vorhandenen Ressourcen schonen.

Unternehmen, denen faire Arbeits- und Produktionsbedingungen wichtig sind, machen das in der Regel in ihrer Philosophie transparent. Darüber kann man sich online oder im Fachhandel informieren.

Zertifikate

Zwar gibt es aktuell noch keine offiziell geschützten Zertifikate für fair hergestellte Kleidung, Verbraucher können sich aber daran orientieren,

dass nachhaltige Mode mit bestimmten Gütezeichen gekennzeichnet ist. Diese sind ebenso von Greenpeace als vertrauenswürdig eingestuft:

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  • IVN BEST Siegel
  • GOTS Siegel (Global Organic Textile Standard)
  • Fairtrade Certified Cotoon
  • bluesign Siegel

Die Mode des Frühlings 2017

Natürlich orientiert sich auch fair produzierte Mode an den aktuellen Trends, verhält sich dabei jedoch etwas zurückhaltender, als die sogenannte Fast Fashion. Der Grund liegt eben genau in der Nachhaltigkeit. Die einzelnen Kleidungsstücke sollen nicht jedem Trend ausnahmslos folgen, dass man sie im nächsten Jahr schon wieder aussortieren muss. Die Trägerinnen sollen möglichst lange Gefallen daran finden, indem sie entsprechend zeitlos kreiert sind und sich flexibel kombinieren lassen.

Tipp: Wer auf den ein oder anderen aktuellen Trend nicht verzichten möchte, kann einzelne Stücke der Fast-Fashion mit verschiedenen Stilrichtungen aus der Fair Trade-Mode mixen.

Gleichzeitig gibt es modische Stücke, die es sich lohnt aufzubewahren, weil sie nach einiger Zeit wieder in Mode kommen. Dazu gehören in diesem Jahr ganz klar Blumenmuster sowie Streifenmuster und Vichy-Karos.

Blumenmuster

Blumen in bunten Farben zeigen sich in diesem Frühling auf nahezu jedem Kleidungsstück von langen Kleidern über Jeans und sogar Schuhen. Kombinieren kann man die farbenfrohen Teile ganz nach Belieben. Wer sein Outfit auffällig gestalten möchte, kann verschiedene Blumensorten auf unterschiedlichen Kleidungsstücken zusammen tragen. Wer es ruhiger mag, entscheidet sich zum Beispiel für ein luftiges Oberteil mit Blumenprint und trägt das zu einer schlichten unifarbenen Hose oder einem klassischen Rock.

Streifenmuster und Vichy-Karos

Auch Streifen und kleine Karos sind in diesem Jahr wieder zu sehen. Besonders angesagt sind weite Hosen mit breitem Streifenmuster sowie lange Kleider mit den klassischen Vichy-Karos in schwarz-weiß.

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