Penispumpentest

Niemand spricht gerne darüber, aber in der Altersgruppe der bis zu 49 Jahre alten Männer leiden rund zehn Prozent unter einer erektilen Dysfunktion. In der Gruppe der über 60jährigen sind es bereits zwei Drittel. Es sei vorweg gesagt, diese Dysfunktion ist nicht schön, aber ab einem bestimmten Alter auch nicht selten. Die Ursache liegt häufig in einem mit dem Alter abnehmenden Testosteronspiegel. Was können betroffene Männer dagegen tun?

Viagra – die Zauberformel?

Als durch Zufall herauskam, dass Viagra nicht nur bei Bluthochdruck- und Herzerkrankungen als Heilmittel funktionierte, sondern noch eine „Nebenwirkung“ zeigte, die nicht im Beipackzettel stand, war für viele Männer eine

Heilung der Dysfunktion in Sicht. Die Nebenwirkungen der Chemokeule sind allerdings nicht zu unterschätzen. In den USA verstarben mindestens 20 Personen nach der Einnahme der kleinen blauen Pille.

Die Medizin bietet allerdings noch weitere medikamentöse Behandlungsmethoden. Dabei handelt es sich um sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer). Diese blockieren ein bestimmtes körpereigenes Enzym, welches wiederum einen Botenstoff abbaut, der die Blutzufuhr bei einer Erektion steuert. Diese Medikamente basieren allerdings ebenfalls auf dem Stoff Sildenafil, der auch bei Viagra Anwendung findet. Wer von Haus aus Medikamenten eher verschlossen gegenübersteht, benötigt eine andere Lösung.

Mechanische Lösungen ohne Nebenwirkung

Wer bei einer Penispumpe, und darum geht es bei mechanischen Hilfsmitteln, an ein Spielzeug aus dem Erotikversand denkt, irrt. Penispumpen sind ein medizinisch anerkanntes Hilfsmittel, welches zum einen in Apotheken erhältlich ist, zum anderen von den Ersatzkassen bei medizinischer Notwendigkeit erstattet werden.
Im Gegensatz zu Viagra gibt es bei Penispumpen mehrere Hersteller, welche sich auf die Produktion verlegt haben. Der Rolls-Royce unter diesen Hilfsmitteln ist zweifelsfrei Phallosan Forte des Liechtensteiner Herstellers Swiss Sana Anstalt.
Die Entwicklung diente nicht nur der Beseitigung von Erektionsstörungen, sondern hatte noch weitere Zielsetzungen im Visier. Zum einen kann damit eine Penisbegradigung erfolgen, zum anderen eine Penisvergrößerung. Es gibt genügend Männer, die mit der Größe ihres Gliedes eher unglücklich sind. Die Funktionsweise ist einfach.

Die Funktion
Bei einer Penispumpe handelt es sich um einen Zylinder, der über den Penis gestülpt wird. Eine Pumpe erzeugt in dem Zylinder einen Unterdruck. Dieser hat zwei Ergebnisse zur Folge. Zum einen zieht er die für eine Erektion notwendige Menge Blut in den Schwellkörper, was wiederum die gewünschte Erektion mit sich bringt. Zum anderen führt die mechanische Dehnung von Gewebe, lange genug angewendet, dazu, dass sich mehr Gewebe bildet. Das Ergebnis ist ein zusätzliches Wachstum des Gliedes. Der medizinische Begriff für eine Penispumpe lautet übrigens „orthopädisches Extensionsgerät“. Wir hatten im Abschnitt über Viagra darauf hingewiesen, dass die Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit hohen Risiken verbunden sein können.

Die Anwendung
Eine Penispumpe, in diesem Fall Phallosan Forte, kann bis zu zwölf Stunden ohne Unterbrechung angewendet werden. Es ist bei der Überlegung „Medikament oder Hilfsgerät“ wichtig festzuhalten, dass eine mechanische Unterstützung keinerlei Nebenwirkungen mit sich bringt. Die Stärke des Saugzugs in dem Zylinder kann individuell eingestellt werden. Das Gewebe selbst ist durch eine Protektorkappe, vergleichbar mit einem Kompressionsstrumpf geschützt. Anfängliche Rötungen und Reitzungen werden dadurch vermieden.
Die Anwendung ist für Dritte nicht sichtbar, die Saugglocke kann wahlweise links oder rechts getragen werden. Es muss allerdings auch eingeräumt werden, dass niemand das Ergebnis hinsichtlich des Wachstums im Vorfeld festlegen kann. Dieses hängt von den individuellen genetischen Eigenschaften des Anwenders ab.

Fazit

Gleich, ob erektile Dysfunktion oder dem Wunsch nach einem größeren Penis, das „orthopädische Extensionsgerät“ bietet, Lösungen ohne fragwürdige Nebenwirkungen. Die Anwendung kann rund um die Uhr erfolgen, ohne, dass der Nutzer einer Beeinträchtigung ausgesetzt ist. Ein wenig „Training“ bis zu den ersten Erfolgen ist allerdings schon notwendig, die Stimulation erfolgt nicht aus dem Stand. Phallosan Forte bietet dafür sogar eine App, die an „Trainingszeiten“ und Pausen erinnert, aber auch eine Buchführung über die Erfolge ermöglicht.

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