Verantwortung für die Partnersuche übernehmen

„Wer suchet, der findet“, (Matthäus, Kapitel 1). Das gilt auch für die Partnersuche. Allerdings suchen viele Menschen schon so lange nach dem passenden Gegenstück, dass sie die Hoffnung aufgeben wollen. Möglich, dass zum Finden eines Lebenspartners doch mehr nötig ist, als einfach nur zu suchen.

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Liebe kennt kein Alter

Nicht nur die Bibel, auch die Gralsbotschaft liefert dazu einen wichtigen Ansatz. Zum Beispiel, selbst Verantwortung zu tragen. Das gilt natürlich auch für die Partnersuche online oder offline. Warum jeder von uns wissen sollte, was er sucht, ist Thema unseres Beitrags.

Wunschlos glücklich oder unglücklich?

Die Anforderungen an den Partner dürfen nicht zu hoch sein, Freunde sagen uns, wir müssen Abstriche machen. Um überhaupt eine Chance auf einen neuen Partner zu haben, korrigieren viele Ihre Wünsche nach unten. Sicherlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass es mit fortschreitendem Alter immer schwieriger wird, einen Lebenspartner zu finden. Doch wo führen diese Gedanken hin? Darf es uns denn so gleichgültig sein, mit wem wir zusammen sind? Wir meinen nicht!

Wünsche mit Bedacht formulieren

Wer nicht weiß, was er will, wird nicht bekommen, was er sucht. Klingt logisch. Selbstverständlich sollte jeder wissen, was er zum Glücklichsein in einer Partnerschaft benötigt. Denn andernfalls wird keiner von beiden in der Verbindung Glück oder gar Erfüllung finden.

Den Alltag gemeinsam genießen – das funktioniert nur, wenn die gegenseitigen Ansprüche passen.

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Äußerlichkeiten wie Haarfarbe, Körpergröße oder Figur mögen nicht die wesentlichen Merkmale eines Menschen sein. Grundlage für eine glückbringende Beziehung sind die prägenden Charaktereigenschaften, die Kommunikationsbereitschaft und die allgemeine Lebenseinstellung. An dieser Stelle sollte jeder von uns klare Vorstellungen davon haben, was der potenzielle Lebenspartner mitbringen muss.

Aus der Gralsbotschaft: „Der Mensch trägt also geistig die Verantwortung für alles, was er tut. Diese Verantwortung setzt schon bei dem Entschlusse ein, nicht erst bei der vollbrachten Tat, die ja nur eine Folge des Entschlusses ist.“ (Quelle: Buch „Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft“, Abd-ru-shin)

Das Zitat von Abd-Ru-Shin, der Verfasser der Gralsbotschaft, bringt es auf den Punkt. Jeder von uns trägt die Verantwortung für sein Tun.

Wünsche an den Partner auf dem Prüfstand

Ja, wir sollten uns Gedanken um den zukünftigen Partner machen. Sehr intensiv und zielgerichtet. Die Fragen, die die wichtigsten Merkmale zutage fördern, die Ihr Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin mitbringen sollte, sind diese:

  • Brauche ich Energie oder Ruhe im Alltag?
  • Suche ich Halt in einer Partnerschaft?
  • Kann ich einen Lebenspartner/eine Lebenspartnerin selber stützen?
  • Blicke ich optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft?
  • Liebe ich Spontaneität oder benötige ich verlässliche Routine im Alltag?

Wer sich mit diesen Fragen ehrlich auseinandersetzt, wird zu Ergebnissen kommen, die bei der Partnersuche hilfreich sind. Denn nur wer seine eigenen Bedürfnisse wertfrei erkennt und anerkennt hat eine Chance, eine erfüllende Partnerschaft zu erleben. Ja, Sie dürfen Ansprüche haben. Aber Sie sollten diese wohlüberlegt stellen! Es wäre nicht das erste Mal, dass für ein älteres Paar die Hochzeitsglocken läuten.

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