Wenn der Körper altert, schleichen sich häufig Krankheiten ein

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur, an dem sich mit zunehmendem Alter die Spuren des Lebens und des Lebenswandels zeigen. Dabei ist Altern sowohl ein biologischer, als auch psychischer und ebenso sozialer Prozess. Im Grunde genommen beginnt das Altern an sich bereits ab dem Zeitpunkt der Geburt. Wer das Altern als „Reifen“ betrachtet, der kann auch im fortgeschrittenen Alter, das Leben von der „gereiften“ Seite etwas gelassener sehen. Dennoch sollte der Focus bereits ab dem mittleren Lebensalter auf die Gesundheit gerichtet werden, denn wenn der Körper in die Jahre oberhalb der 50, 60 oder 70 kommt, können sich langsam eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern und Symptomen nahezu unbemerkt einschleichen.

Altern, ein ganz normaler Vorgang

Jeder Mensch erlebt es Tag täglich: er wird automatisch älter. Dabei kann Altern als Prozess durch ungünstige äußere Lebensbedingungen und Einflüsse schneller erfolgen.

© apops - Fotolia.com

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Altern von physiologischer Seite her kann bedeuten, dass die Haut sichtbar altert, die Haare grau werden und die Funktionsweise der Organe verändert wird. Auch psychische Leistungen können abnehmen. Bei Frauen sind es die Wechseljahre, die eher abrupt ein Altern des Körpers anzeigen. Doch es gibt auch schleichende Alterungsprozesse, die bereits oberhalb der 30 beginnen, wie das Nachlassen der Muskelkraft. Auch scheinbar unscheinbare Einflüsse, wie Temperaturen, Schlafmangel oder ein herabgesetztes Immunsystem, können im Alter schneller zu Erkrankungssymptomen führen. Manchmal helfen auf einfache Weise Hausmittel oder Bagatellmedikamente, wie beispielsweise bei Halsschmerzen, wie man hier nachlesen kann. Dann ist eine kurze Krankheit schnell wieder überwunden. Auch wenn die meisten Menschen mit Anfang 20 viel vitaler, als mit Ende 60 sind, so ist es erwiesen, dass das Lebensglück, das Bewusstsein und die Selbstorganisation mit dem wachsenden Reifen der späteren Jahrzehnte erst erfolgt.

10 mal genauer hinschauen

Alle Krankheiten zeigen sich in körperlichen oder psychischen Symptomen. Doch die Symptome sind nicht die Krankheit selbst, sondern nur ihr Erscheinungsbild. In der klassischen Schulmedizin werden allerdings oftmals nur das Erscheinungsbild und nicht die Ursachen therapiert. Wer sich frühzeitig mit möglichen Ursachen auseinandersetzt, kann teilweise einen Krankheitsverlauf abwenden. Bei manchen Krankheitsbildern liegt dies auf der Hand, wo kausale Zusammenhänge offensichtlich sind. So geht wissenschaftlich nachweisbar starkes Rauchen mit einem erhöhten Lungen- und Speiseröhrenkrebsrisiko  einher. Massives Übergewicht führt nachweislich häufig zur Erkrankung am Metabolischen Syndrom. Dieses ist wiederum ein entscheidender Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. So gibt es Krankheiten, die sich Stück für Stück aufschaukeln.  Doch gibt es auch solche, die scheinbar ohne Vorzeichen entstehen. Zu den 10 häufigsten Krankheiten, die auftreten können, wenn man älter wird, gehören: Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ II, Schlaganfall, Arthrose, unterschiedliche Herzerkrankungen, chronische Bronchitis und andere Lungenerkrankungen, Demenz, Rheuma, Augenleiden und verschiedene Krebserkrankungen.

Gesundheitliche Chancen nutzen

Viele der typischen Erkrankungen stellen sich nach epidemiologischen Untersuchungen etwa ab dem Alter von 65 Jahren ein. Doch es gibt sowohl in den Altersgruppen oberhalb der 65 und auch bei den Geschlechtern statistisch gesehen Unterschiede in der Häufigkeit und Ausprägung einzelner Erkrankungen. Auch wenn es erschreckend klingt, dass sowohl die Krankenhausaufenthalte, als auch ihre Länge und die Diagnose unterschiedlicher Krankheitsbilder in der Summe im Alter extrem ansteigen, so werden die Menschen dennoch, auf Grund der medizinischen Möglichkeiten, immer älter. Zudem werden Diagnosen immer eindeutiger gestellt, was die Chancen auf Heilung enorm verbessert. Neben der Schulmedizin hat auch die Naturheilkunde inzwischen einen festen Platz in der Therapie gewonnen. Mit sanften Methoden können hier klassische medizinische Maßnahmen sinnvoll und ohne großartige Nebenwirkungen wirkungsvoll unterstützt werden.

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