Zu viel Plastik im Badezimmer? Diese 4 Tipps helfen dagegen!

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Mit Sicherheit begegnen auch Sie bei jedem Einkauf wieder aufs Neue der Plastikflut, die schon beim Betreten des Kaufhauses grüßt. Da stellt sich die Frage: Muss das ganze Plastik denn immer noch sein? Die Antwort lautet ganz klar: Nein, muss es nicht! Und doch kommt man bei vielen Produkten scheinbar nicht um diese Plastikflut herum.

Besonders Hygieneprodukte schreien geradezu von Plastik. Dabei lässt sich selbst hier der Umweltsünder leicht umgehen. Mit den folgenden 4 Tipps können Sie ohne große Schuldgefühle aus der Kosmetik-Abteilung herausspazieren und so der Umwelt etwas Gutes tun.

1. Die gute alte Seife

Schon früher war es so: Mit einem Stück Seife hatte man immer ein praktisches Allround-Tool zur Hand. Warum sollte man also heute auf die Seife verzichten und stattdessen zu Duschgel etc. aus der Plastikverpackung greifen?

Ihre Haut wurde mit dem Alter zunehmend empfindlicher und eine gewöhnliche Seife eignet sich dafür nicht? Das ist kein Problem, denn mittlerweile gibt es auch eine große Auswahl an nachhaltigen Duschseifen, Shampoos und Körperbutter, die auf die unterschiedlichen Hauttypen Rücksicht nehmen.

Tipp: Achten Sie beim Einkauf immer genau auf die Inhaltsstoffe. Bestandteile wie Parabene, Silikone oder synthetische Duftstoffe sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

2. Produkte selbst herstellen

Wenn Sie wirklich ganz genau wissen möchten, was in Ihren Körper- und Haarpflegeprodukten enthalten ist, dann lautet der beste Tipp: selber machen!

Duschgel selber machen

Das Duschgel gehört bei den meisten zum täglichen Begleiter im Badezimmer. Dabei ist es absolut keine Hexerei, ein Duschgel selber herzustellen. Hier haben wir ein ganz einfaches Rezept für Sie:

Zutaten:

·       200 ml destilliertes Wasser oder Kräutertee

·       25 g Salz (z. B. Totes-Meer-Salz)

·       50-60 g Naturseife

·       100 ml Blüten- oder Kräuterauszug (z. B. Lavendel, Rose oder Thymian)

·       10 g Bienenhonig

·       bei Bedarf etwas Guarkernmehl als Verdickungsmittel

Raspeln Sie zuerst die Naturseife. Erhitzen Sie dann das Wasser und lösen Sie das Salz unter Rühren darin auf. Sie sollten das Wasser unbedingt vorher erhitzen, da nicht jedes Leitungswasser frei von Schadstoffen ist. Sobald das Salz aufgelöst ist, geben Sie den Honig und die Seifenraspel hinzu.

Lassen Sie die Masse anschließend abkühlen und rühren Sie danach die restlichen Zutaten langsam hinein. Wenn Ihnen die Masse zu dünnflüssig ist, können Sie dieses mit etwas Guarkernmehl verdicken und in eine Flasche füllen.

Achtung: Oft wird Maisstärke als Verdickungsmittel empfohlen. Da jedoch bei Mais immer die Diskussion um Genmanipulation herrscht, sollten Sie dieses lieber nicht verwenden.

Gesichtsmasken selber machen

Je älter Sie werden, desto mehr wird Ihre Haut beansprucht und reagiert empfindlicher auf diverse Reize. Besonders im Gesicht macht sich dies schnell bemerkbar. Feuchtigkeitsspendende Gesichtsmasken können hier Abhilfe verschaffen.

Doch auch hier wird meist unnötiger Müll produziert, weshalb sich Selbermachen auf jeden Fall lohnt. Probieren Sie es zum Beispiel mit einer Avocado-Honig-Maske, die Sie dann ganz einfach im Kühlschrank aufbewahren können.

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Die Avocado-Maske ist ca. 24 h im Kühlschrank haltbar. (© malakoff-klinik.de)

Deo selber machen

Ein weiteres Produkt im Badezimmer, auf das nur wenige verzichten wollen, ist Deo. Als Deo können Sie sich eine Paste mit nur zwei Zutaten zusammenrühren:

  • Sheabutter
  • Natron

Das wirkt geruchstechnisch Wunder und pflegt die Achseln sanft. Wenn Sie ein duftendes Deo bevorzugen, können Sie sparsam ätherische Öle hineinrühren.

3. Zahnbürsten und Aufsätze aus kompostierbaren Materialien

Zahnbürsten aus Bambus sind ideal für die nachhaltige Zahnpflege. Auch Holzzahnbürsten sind eine gute Alternative. Achten Sie aber darauf, dass die Borsten der Holzzahnbürsten ebenfalls aus kompostierbarem Material sind, ansonsten müssen Sie die Aufsätze gesondert entsorgen.

4. Putzen mit Hausmitteln

Kein Mensch braucht aggressive Chemikalien im Haus. Natürliche Hausmittel reinigen das Bad schonender, hinterlassen keinen längerfristigen Putzgeruch und funktionieren ebenfalls wunderbar – wenn nicht sogar besser. Versuchen Sie es doch einmal mit Zitrone, Natron und Apfelessig. Diese natürlichen Hausmittel müssen Sie lediglich mit Wasser mischen und schon sind sie einsatzbereit.

Tipp: Übrigens ist die Kombination aus Natron und Essig auch als Haarwaschmittel tauglich. Klingt komisch, macht die Haare aber tatsächlich strahlend glänzend und seidig, wenn man es hie und da anwendet.

Plastik im Badezimmer ist schnell verschwunden, wenn man es will

Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass die oben beschriebenen Alternativen leicht umzusetzen sind und höchstens ein wenig Experimentierfreudigkeit voraussetzen. Sie müssen also im Alter keineswegs auf Hygiene und ein gepflegtes Äußeres verzichten. Mit diesen Tricks können Sie tatsächlich schon den Großteil der Plastikflut eindämmen und dann ganz entspannt daran arbeiten, für den restlichen Alltag ebenfalls nachhaltige Alternativen zu finden.