Beiträge zum Thema: Darf - FRAU - im Seniorenalter die Trennung wagen, ohne finanzielle Absicherung

 
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Marry
Marry
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Ich bitte um regen Meinungsaustausch. Marry
 
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Marry
Marry
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Hallo, an alle!

Ich sehe, das Thema wurde ausgiebig diskutiert und jede Meinung war wertvoll und wichtig für mich.

Ich möchte allen herzlich für Ihre Teilnahme danken und hiermit einen - SCHLUSSPUNKT - setzen.

Liebe Grüße aus Bayern,
Marry
 
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Marry
Marry
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Hallo, Ihr Lieben,

ist ja toll, was sich hier tut. Interessant ist für mich, festzustellen, dass mitlerweile auch eine jüngere Generation hier zum Thema mitschreibt und manches aus dem derzeit aktuellen Blickwinkel beschrieben wird. Dies wird auffällig dadurch, dass mir selbst keine Düsseldorfer Tabelle bekannt ist. Ich wurde 1990 geschieden.

Ihr Lieben, inzwischen haben wir ein völlig neues und überarbeitetes Scheidungsgesetz. War es früher noch so, dass die Leidtragende meistens die Frau war, haben wir doch jetzt eine ganz andere Ausgangslage.

Ich, für meinen Teil, habe die Antworten erhalten, die mir weiterhelfen können. Aber alles will wirklich sehr detailiert durchdacht werden. Zumal nach meiner ganz persönlichen Sachlage, noch weitere Negativpunkte hinzu kämen, und die finanzielle Seite nur ein Aspekt von vielen ist.

Habt alle noch einen schönen Sonntag!
Marry
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Liebe Germaine, ich kenne eine ganze Reihe reiferer Herren, die sich nach der Scheidung noch einmal mit einer jüngeren Frau verbandelt haben und noch einmal oder gar mehrmals Vater wurden. Mein Ex, mein Chef, der Chef meiner Freundin, mein ehemaliger Oberchef, unser oberster Firmenboss, dann noch vier unserer Leitenden, mein Schwiegersohn, der Schwager meiner Freundin...
Ich glaube nicht, dass die Männer das absichtlich machen - das ist einfach eine Folge davon, dass sie an Frauen geraten, die jünger sind, aber doch schon so alt, dass die Biologie zur Eile antreibt. Mann fühlt sich gut mit junger Frau und verkauft seine Seele, nur um die Frau nicht zu verlieren. Mein Ex wurde von seiner neuen Frau vor die Wahl gestellt: Entweder ich darf ein Kind haben oder ich heirate Dich nicht. Da er nicht alleine sein wollte, hat er halt zugestimmt. Sein kleiner Sohn ist aber ein ganz lieber Bub, wäre sehr schade, wenn es ihn nicht geben würde!

Als ich mich trennte, mich scheiden ließ, war ich 45. Nicht nur wegen des Ablaufs meiner biologischen Reproduktionsphase habe ich darauf verzichtet noch einmal Mutter zu werden. NIEMALS wäre mir eingefallen, mit einem neuen Mann noch einmal ein Kind zu wollen! Als Frau ist man dem ganzen Procedere des Kindergebärens usw. scheinbar doch näher und deshalb realistischer in der Einschätzung der Folgen...

Aber es muss jeder selbst wissen, was er möchte und auch die Konsequenzen daraus selbst tragen.
Ich habe für mich meine Ruhe und das ist gut so!

Nora
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Germaine, ich habe erfahren, dass Väter (oder wohl auch Mütter, wenn die Kinder beim Vater wohnen) für Kinder, wenn diese so lange studieren wollen oder sonst irgendwie noch in Ausbildung stehen, diese bis zum 28. Lebensjahr unterstützen müssen! (Komische Zeiten sind das: Mit 28 hatte ich schon zwei Kinder!)

Viele Männer - und ich kenne eine ganze Menge in meinem Umfeld, die das so gemacht haben - nehmen sich dann, nach der Scheidung aber noch eine meist jüngere Frau und zeugen noch weitere Kinder. Dann darf der doppelte Papa seine ersten Kinder und auch noch gleich die neue Familie mit seinem Gehalt versorgen. Der zweiten Frau bleibt dann oftmals nichts Anderes übrig, als auch außerhalb der Familie zu arbeiten.
(Deshalb sage ich immer: Wenn Frau sich an ihrem Ehemann rächen will, läßt sie sich scheiden; doch nicht die Scheidung ist die Rache, sondern dass sie ihn "freisetzt", so dass er noch einmal Kinder zeugt und bis ins hohe Alter gewissermaßen angebunden ist. Mein freiheitsliebender Exmann hat das auch abgekommen... war von mir aber nicht so geplant! Er nahm sich eine 45jährige, die in diesem Alter noch ein Kind bekam und nun ist es aus mit der Männerfreiheit! Mit 64 noch ein kleines Kind mag beflügeln, ist aber, wenn man Vater und nicht Opa ist, eine ziemliche Aufgabe!)
Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Da meine Kinder längst erwachsen sind, hat er aber keine finanzielle Mehrbelastung durch sie.
Ich habe so lange ausgehalten, bis die Kinder groß waren, weil ich genau wußte, was geschieht, wenn der Mann frei ist. Dann muss Frau sich mit dem begnügen, was übrigbleibt und man ist als Mutter, der die Kinder zugesprochen sind, schon arg "im Geschirr"! Als Mutter von zwei kleinen Kindern kann man sich nicht voll dem Beruf widmen, sondern ist extrem hin und her gerissen. Insofern gebe ich Dir, liebe Germaine, Recht: Mag die finanzielle Belastung eines geschiedenen Familienvaters sehr groß sein, er kann sich wenigstens (zumindest meistens) voll dem Beruf widmen und ordentlich Geld verdienen. Derjenige bzw. diejenige, die die Kinder hat, hat diese Chance kaum.

Nora
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Liebe Marry, ich hab Dich mit dem "darf" schon verstanden, es ist ja auch mehr umgangssprachlich und zielt nicht auf die gnadenhalbe Zustimmung anderer, sondern es ist eher gemeint, ob man sich das selbst antun darf.

Ich habe mein Mutterglück nie bereut und ich bin auch heute noch bereit, in gewissem Maße einen Teil meines Lebens einer neuen Generation in meiner Familie zu "opfern", weil ich mein Leben so verstehe, dass ich das, was ich bin und habe weitergeben möchte und wohl auch soll. An meinen Kindern und meinem Enkel sehe ich, dass mein Engagement nicht umsonst und richtig ist. Trotzdem bleibe ich noch ich und habe von mir genug übrig.

Dass es ein Skandal ist, wie die "Arbeit" der Frauen an der zukünftigen Generation bewertet und belohnt wird, kann nicht oft genug betont werden. Das gilt aber für alle sozialen Leistungen: Schau Dir mal an, was eine Krankenschwester, eine Alten- oder Kinderpflegerin für ihre Arbeit am Ende eines Monats an Gegenleistung erhält! Das gilt auch für Männer in diesen Berufen, deshalb sind sie auch in der Minderzahl, nehme ich an.

Ich wünsche Dir alle Gute und einen guten Anwalt - manchmal ist es besser materiell und finanziell weniger zu haben, dafür aber seine Ruhe, als in Gemeinschaft mit einem Mann zu leben, der einen den letzten Nerv kostet...

Nora
 
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Marry
Marry
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Danke Nora, und alle anderen,

das war ja sehr aufschlußreich. Tolle Gedanken, die da kommen. Und irgendwie habe ich mich speziell in Noras Zeilen wieder gefunden.
Ich war auch so Eine: Mutterglück und Muttersein - über alles!
Ja - und erst dann, sehr viel später, ist auf einmal alles anders. Und dann kannst Du nur noch schauen, wie Du wieder aus dem Schlamassel rauskommst.

Jetzt werde ich mal Klartext schreiben:
Es gab bereits eine erste Scheidung nach beinahe 30 Jhr. Ehe. Danach wieder Arbeitsleben und etliche Singlejahre. Alles was dann kam könnt Ihr aus dem bereits weiter oben Beschriebenen entnehmen.

Mutterglück und Muttersein, wird aber leider nur erbärmlich im späteren Rentenverlauf bedacht. Und das ist für mich der eigentliche Skandal!!! Und deshalb die provokative Frage mit dem "darf" oder "kann" am Anfang. Eigentlich darf und kann ich NICHT, wenn, ich es genau überlege. Sozusagen Folgegeschädigt von unzureichender Politik, von Männern gemacht. Hier, im politischen Bereich ist am deutlichsten erkennbar, dass die sogenannte Gleichstellung der Frau nur eine Verhöhnung und Veräppelung der Frau ist und bleibt, wohl bis zum St. Nimmerleinstag.

Das alles, Ihr Lieben, war gemeint, mit meiner Anfangs provokativen Fragestellung.
 
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emirena
emirena
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ei Nora,
da hast Du ja fast eine richtige "Diplomarbeit" zum Thema abgeliefert!

Marry, ich glaube, da täuschst Du Dich: UNMUT hat Deine Frage nicht unbedingt ausgelöst, ich würde es mehr als STAUNEN bezeichnen. Staunen über das Wort DARF/DÜRFEN in diesem Zusammenhang.

Ich glaube auch, dass nicht nur der "böse Mann" Schuld ist, wenn SIE den Kürzeren zieht; sie selbst trägt dazu bei - manche Frauen tun "es" aus Berechnung, andere aus Bequemlichkeit, manche nennen es sogar Liebe und wieder andere hinken einfach mit ihrer eigenen Entwicklung etwas hinter den veränderten Anforderungen, die das Leben an beide Partner stellt hinterher. Manche Frauen haben sich auch einfach nur den falschen Kerl angetan.

Meine klare Meinung dazu, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und das möglichst rechtzeitig, aber - wie Germaine schrieb - besser spät als nie. Nur muss die betroffene Frau natürlich wissen, was sie bewältigen kann oder aushalten mag.

emirena
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Ja, Kirie, zum Glück ist jede Ehe und Familie anders! Meine Tochter ist auch glücklich mit Mann und Kind - beide sind aber auch Goldstücke!
Bin froh, dass es so ist und nicht umgekehrt. Was wär, wenn ich alte Schachtel einen netten Mann hätte und meine junge Tochter keinen oder eine üblen Mann hätte. Welche Qual wäre das für mich! So sehe ich sie glücklich.
Für mich ist jede glückliche Ehe ein Trost, weil es zeigt, dass es sie DOCH gibt: Die Paare, die miteinander glücklich sein können.
So, als ob man als kleines Mädchen erfährt, dass es doch Märchen gibt mit Prinzen und Prinzessinnen. Man muss gar keine selbst sein, es reicht, dass es sie gibt!

Nora
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Liebe Marry,

die Zeiten sind halt noch nicht so lange her, als bei uns wirklich patriarchalische Zustände herrschten! Erst wenn die Generation unserer Eltern und unsere eigene verschwunden ist, wird es die braven Hausmütterchen nicht mehr geben.

Meiner Meinung nach liegt es aber großteils an den Frauen, wenn Männer sich vor der Hausarbeit drücken. Wenn Frau das noch nicht so verinnerlicht hat, dass auch ihr Goldstück in der Küche eine gute Figur macht, dann wird er das auch nicht machen. Allerdings ist es wirklich eine fast unlösbare Aufgabe einen alten Pascha an neue Regelungen zu gewöhnen.

Dass aber die "Freiheit" der Männer nicht nahtlos auf die Frauen übertragen werden kann, zeigt sich überall. Es ist halt z.B. die Mutterschaft nicht auf den Mann übertragbar - er kann nur Vater sein und wird die Mutter nicht wirklich ersetzen. Dann ist auch noch der Wunsch nach dem Kind, der bei den meisten Frauen spätestens kurz vor Eintritt der Wechseljahre noch einmal recht stark werden kann.
Ich sehe es in meiner eigenen Familie: Meine Tochter meinte auch, sie könnte alle Mutterpflichten mit dem Mann teilen. Der macht auch alles und noch viel mehr - und doch ist sie damit nicht wirklich glücklich. Sie will ja mit dem Kleinen möglichst viel Zeit verbringen und wenn er krank ist, z.B. sitzt sie an seinem Bettchen, weil der Kleine nach seiner Mama weint. Das Kind hat seine Struktur und es ruft nach der Mutter - für den Vater hat er andere "Aufgaben"....
Meine Tochter liebt ihren Job, der aber ein Teilzeitjob ist, weil sie ja sonst, wie sie sagt, viel zu wenig Zeit für das Kind hätte. Ich verstehe das, hatte ich doch das Glück für meine beiden Kinder wirklich ganz da sein zu können. Ich bereue das nicht, es war die wirklich beste Arbeit, die ich je in meinem Leben geleistet habe - und die SINNVOLLSTE! Mein Beruf ernährt mich, aber vieles ist halt nur zeitfüllend - am Ende liegt alles im Keller im Archiv mit allen sinnlos verbrachten Lebensstunden. Meine Kinder sind Leben, sind ein Teil meiner Lebenszeit und wenn ich sterbe, weiß ich, warum ich gelebt habe... (naja, es gibt auch noch ein paar andere Dinge, die mein Leben ausmachen und die ich nicht aufgeben möchte!).

So geht es vielen Frauen, "es wohnen, ach, zwei Seelen in ihrer Brust!".

Ich frage mich oft, warum ist alles so wie es ist? Wie war es am Anfang, als Mann und Frau in einer natürlichen Weise "gleich berechtigt" waren? Als die Frau ihre Mutterschaft und Weiblichkeit noch leben konnte ohne von klein auf schon auf "Weibchen" getrimmt zu werden (sei lieb, sei schön, sei so, sei so, damit die Männer Dich lieben, damit Du einen MANN BEKOMMST usw.!).
Damals mag auch das Mannsein noch eine andere Bedeutung und Wertigkeit gehabt haben: Gefährlich und kräftezehrend, ein Teil der Natur, töten und damit dem Leben Nahrung geben, das gejagte Tier in einem Kunstwerk zu verewigen, Mut beweisen, zu lieben und damit in den großen Kreislauf der Natur und des Lebens eingebunden zu sein.
Heute hockt der Homo Sapiens vor dem PC und studiert stupide Zahlen, stundenlang... Frau versucht es ihm gleichzutun...
Kein Wunder, dass so viele Menschen einen Therapeuten brauchen!

Es gibt viele ÜBerlegungen dazu, Rekonstruktionen der früheren Menschenwelt...

So wie es heute ist, ist es nur die Folge Jahrtausende alter bäuerlicher Kultur, in der der Mann das Sagen hat. Er ist der Herr, der Besitzer, der Anschaffer. Und in dieser Hierarchie geht es weiter nach oben: Grundherr, König, Gott...

Ein interessanter Gedanke:
Nur die Mutter der Tochter kann ganz sicher sein, dass das Kind der Tochter ihr Enkelkind ist. Der Vater schon nicht, weil auch er nicht unbedingt der Vater der Tochter sein muss. Bei der Schwiegertochte weiß man auch nicht so genau...
Somit entlarvt sich das System der männlichen Erbfolge als fehlerhaft.
ECHTE Blutslinie gibt es nur in der weiblichen Linie...!

Dann hat sich Mann ein System ausgedacht, in dem man die Frau kontrolliert und einsperrt, um ja sicher zu gehen, der Vater ihrer Kinder zu sein. Vielleicht war das der Keim zur Unterdrückung der Frau... Dass Frau viele Türchen findet um zu entfleuchen gab ihr vielleicht den Ruf der Verruchtheit, der Bosheit, des Unkontrollierbaren. Eva halt, die den armen Adam in den Abgrund stürzt...

Bei uns ist das heute kein wirkliches Thema mehr, obwohl es noch genügend Frauen gibt, besonders die älteren, die ihre üblen, alten grantigen Männer ertragen müssen, weil sie keinen Mut mehr haben, eigene Wege zu gehen. Klar, es gibt keine wirklichen Opfer und Täter in dieser Hinsicht und es gibt auch üble, alte grantige Frauen, die die Männer quälen.... Jeder hat sich den Partner einst selbst ausgesucht und es bis heute ausgehalten. So ist das Leben...

Auch hier setze ich aber auf die Jugend: die neuen Männer und die neuen Frauen sind auf dem richtigen Weg - irgendwie... aber wer weiß, sicher tun sich auch da wieder neue Probleme auf....

Nora
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Wer erst im Seniorenalter erkennt, dass er/sie finanziell nicht genügend abgesichert ist um sich die Trennung vom Partner "leisten" zu können, steht natürlich vor einem grossen Problem.
Man kann deshalb allen jungen und "mittelalten" Frauen nur raten, gut darauf zu achten, dass sie ein eigenes Einkommen haben und auch ihre finanziellen Reserven gegen Zugriff abgesichert sind.

Natürlich ist es ein Skandal, dass immer noch viel zu viele Frauen nicht oder nur Teilzeit arbeiten gehen, weil sonst der Haushalt und/oder die Kindererziehung zu einer unzumutbaren Doppelbelastung führen.

Ich habe noch vor kurzem gelesen, dass die Männer, auch die jüngeren, sich noch immer weit weniger als zu 50% an diesen Tàtigkeiten beteiligen: Die Emanzipation hat in den vergangenen Jahrzehnten da noch nicht viel bewirkt.
 
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Marry
Marry
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An "Sonnenschein"! - Du siehst so nett aus in Deinem Dirndl. Wie eine bekannte Schauspielerin... der Name fällt mir grad nicht ein.
Kann gar nicht verstehen, dass Du solo bist. Oder vielleicht doch nicht?

Ein Foto von mir wird es hier nicht geben. Mir reicht schon, dass meine Daten bei Google auftauchen.

Marry
 
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Marry
Marry
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Hallo, an alle!

Ich merke an Euren weiteren Ausführungen, dass allein schon meine Frage bei Euch Unmut ausgelöst hat. "Darf FRAU...." ist für manche von Euch eine einzige Provokation. Ihr denkt jetzt alle, ich bin sowas wie die "Zenzi von der Au" oder ähliches. Wie kann man nur so fragen???

Ich gebe es unumwunden zu: Meine Frage war blöd gestellt und kann nur auf ganz dümmliche Art verstanden werden.

Aber, und jetzt sage ich Euch wie es gemeint war: Die Frau in der heutigen Gesellschaft hat bis zum heutigen Tag nicht die Anerkennung wie ein Mann. Was ein Mann "darf", "darf" Frau noch lange nicht. Natürlich gibt es da keine feststehenden Gesetze, aber ich frag mal einfach in die Runde: Wieso erhalten Männer bei gleicher beruflicher und menschlicher Qualifikation mehr Gehalt/Lohn? Wiese wird eher der Mann gekündigt, als die Frau? Wieso gilt der Mann als Fremdgeher in der Ehe weniger schlimm, als eine Frau?
Wieso ist es immer noch so, dass meistens die Frauen die Drecksarbeit im Haushalt machen, während der Mann uns erklärt, Autowaschen wäre wichtiger? ....
War es nicht so, dass vor nichteinmal 50 Jahren, die Frau den Mann zu fragen hatte, ob sie den Führerschein machen darf. Ohne die Einwilligung des Mannes war es ungehörig. (Erst gesehen in einem Beitrag im Fernsehen)
Vielleicht fallen Euch ja noch viel bessere Beispiele ein.

Alles was "Frau heute darf", darf sie aufgrund jahrelanger Emanzipation. Eine Frau Schwarzer mit ihrer "Emma" hat genau aus diesem Grund ihre Berechtigung.

Ich gebe gerne zu, dass die Emanzipation der Frau misslungen ist. Oder besser: sie findet nur in Teilbereichen statt, die gegen die Natur der Frau sind.
Beispiel: Frau geht jetzt genauso skrupellos fremd, wie der Mann. Na Dankeschön!

Vielleicht versteht Ihr jetzt eher wie meine Frage gemeint war.

Gruß, Marry
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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Liebe Daisy,
ein Super-Spruch, es stimmt, erst wenn man die Freiheit verloren hat, weiß man sie richtig zu schätzen.. - oder auch, wenn man sie wiedergewonnen hat...!

LG
Nora
 
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Daisy59
Daisy59
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Nun noch ein "Schmarrn" von mir bezüglich des Wortes "Freiheit":
Ein Cowboy (er war wirklich einer) sagte mal vor etwa 45 Jahren zu mir:
"Die Freiheit ist wie die Luft und die Sonne. Man muss sieh erst verloren haben, um sagen zu können, dass man ohne sie nicht leben kann".

Gut, gell?
Daisy
Übrigens fand ich Sonnenschein's Beitrag "A Mensch möcht' i bleib'n" ganz, ganz super!
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
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JAA, Emirena, so ist das!
Man muss mit den Konsequenzen leben können. Hab das auch gespürt. Plötzlich war's nix mehr mit dem dreimal Urlaub machen usw.
Die Freiheit hat einen eigenen Geruch, scharfe Luft, nicht jeder verträgt sie. Habs aber überlebt und ich bin stolz darauf, dass ich noch aufrecht stehe bzw. heut besser stehe als zuvor....

Da gibt es das Märchen vom Mädchen mit den roten Schuhen - selbstgemachte, auf die das Mädchen auch stolz ist, bis eine Goldene Kutsche kommt und das doofe Mädl einsteigt. Sie erhält von der reichen alten Frau richtige, rote Lederschuhe. Aber diese tanzen so wild, dass sie sich am Ende die Füsse abschlägt, weil sie nicht mehr aufhören kann zu tanzen...
(Aus dem Buch die Wolfsfrau).

Nora
mit Füßen, die auch tanzen, auch manchmal wild, aber immer mit selbstgemachten Schuhen...
 
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emirena
emirena
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Frau DARF alles, was andere Menschen auch dürfen. Sie muss sich nur trauen und für das, was sie tut, selbst gerade stehen.
Ob sie das alles will und kann, ist wieder eine andere Frage.

emirena
 
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Sonnenschein1958
Sonnenschein1958
Anzahl Beiträge: 476
Ich muss sagen, das ist in der Tat eine merkwürdige Sache hier. Ich hab heute früh meinen Senf hier abgegeben - etwas ganz Harmloses, aber der Text ist weg:

Also noch einmal:
Liebe Marry, das Beste ist der Weg zum Anwalt/zur Anwältin. Die Anwälte besprechen mit Dir was zu tun ist. Du brauchst unbedingt genaue Angaben über die Vermögensverhältnisse und über das Einkommen Deines Mannes. Damit wird Dir errechnet, was Dir zusteht.
Zum Thema Scheidung gibt es auch gute Bücher mit guten Ratschlägen, um ja nichts zu übersehen.

Eine Trennung ist Stress - so wie ein Umzug. Danach fängt ein neues Leben an. UND: ES IST NIE ZU SPÄT DAFÜR!

Wünsche Dir viel Kraft, gute Ideen und jede Menge Glück!

Nora
 
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Marry
Marry
Anzahl Beiträge: 20
Hallo noch einmal!

Die "verschluckten" Antworttexte waren wohl wirklich zu lang. In Zukunft werde ich Zwischenspeichern, vielleicht ist das die Lösung?

Marry
 
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Marry
Marry
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Hallo, zusammen!

Soeben ist mir wieder ein langer Eintrag/Antwort einfach weggeflutscht beim Klick auf die "Vorschau-Taste". Also das ist hier wie verhext!

Lange Texte verträgt das Systhem wohl nicht, obwohl genau das, aufgrund der gestellten Frage in seiner Vielschichtigkeit, oftmals nötig wäre. Darauf erschien wie üblich eine Fehlermeldung: "Webside abgelaufen".

Deshalb hier meine Kurzmeldung: Ich hätte wohl besser "Kann" statt "DARF" schreiben sollen. Es ist halt so, dass ich auf keinen Fall von einer Abhängigkeit in die nächste geraten will. Damit ist leider auch die finanzielle Seite angesprochen.

Danke für Eure bisherigen Beiträge.
Marry

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