Beiträge zum Thema: Optimismus oder Realitätsverlust?

 
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emirena
emirena
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sieben Milliarden sind es schon bald. 2050 vielleicht sogar 9 oder 10 Milliarden.
Wieviele Menschen kann unsere Erde ernähren?

Thema aus "National Geographic", Januar 2011
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 1983
Hallo Miteinander,
nicht nur die Autoindustrie: Wir feiern ja gerade den neuen Aufschwung....

Früher sagte man: Arbeitet mehr, dann könnt ihr euch mehr leisten.
Heute sagt man: Konsumiert mehr, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben....

Kann mir das mal einer erklären?

Merope, die euch allen ein gutes, friedvolles und einsichtiges neues Jahr wünscht.
 
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emirena
emirena
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Hallo Peter1955,
ja, der Artikel stammt aus der deutschen Ausgabe.
Ist doch egal, oder?

Danke für Deine Einschätzung zum Thema. Na, ich weiß ja nicht; eine "besondere Zeit" haben wir sicher, ebenso sicher hatten alle unsere Vorfahren auch eine besondere Zeit in irgendeiner Form.

Was die von Dir prognostizierten Entwicklungen betrifft, bin ich ähnlicher Meinung und ich sorge mich schon um unsere Kinder und Kindeskinder.

"Die Führungselite der Automobilindustrie malt noch immer die schönen Bilder eines unendlichen Wirtschaftswachstums und verweist dabei gerne auf das Potential in Fernost." Zitat Peter1955

Genau darum geht es mir bei meiner Eingangsfrage u.a. auch. Aber es geht mir nicht nur um die Fortbewegung, also die Ressourcen für die Technik, sondern auch um die Nahrung für die Menschen.
Wie allseits bekannt werden landwirtschaftliche Anbauflächen dem Nahrungsbedarf armer Länder entzogen, um dafür den Treibstoff für reiche Länder zu gewinnen.

Nein, Optimismus ist auch meiner Meinung nach nicht angebracht. In jeder Hinsicht nicht.

Ein endloses Wirtschaftswachstum würde erst einmal voraussetzen, dass immer mehr Menschen konsumieren können. Wie soll das aber gehen, wenn sie nicht einmal ernährt werden können?

Es ist allerhöchste Zeit zum Umdenken und Umlenken. Aber weder Regierende noch Wirtschaftsbosse noch die Bürger, die noch ganz gut leben können, sind fähig, die Konsequenzen dieser Entwicklung zu erkennen. Nur wenige erkennen, scheitern aber an der Übermacht der Negierer.

Das Beste aus dem zu machen, was wir haben, heißt leider zugleich, späteren Generationen das Wasser abzugraben (kann auch wörtlich genommen werden).

emirena
 
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peter1955
peter1955
Anzahl Beiträge: 1
Ich vermute, der Artikel stammt aus der deutschen Ausgabe des NGM (ich lese die englische), daher kann ich nur ein bisschen "theoretisieren".
Ich glaube, dass wir (also diejenigen, die heute zwischen 45 und 65 Jahre alt sind) in einer ganz besonderen Zeit aufgewachsen sind. Wir haben eine Veränderung des Weltbilds erlebt (Anfang der 60er war der Urknall noch eine unseriöse Theorie), wir haben eine gigantische technologische Entwicklung erlebt (wie sah denn der "Individualverkehr" in den 50er Jahren aus) und in den letzten 20 Jahren durch das Internet eine umfassende Möglichkeit zur Informationsbeschaffung zu jedem Thema und über alle Länder- und Kulturgrenzen hinweg.
Ich glaube, dass meine Kinder (Anfang bis Mitte 20) in 15 oder 20 Jahren nicht mehr die Möglichkeiten haben, sich auf diesem Planeten zu bewegen (reisen) wie wir dies haben. Niemand spricht derzeit von der Begrenzheit der Resourcen (und das bezieht sich nicht nur auf Erdöl - ist aber ein leicht nachvollziehbares Thema).
Die Führungselite der Automobilindustrie malt noch immer die schönen Bilder eines unendlichen Wirtschaftswachstums und verweist dabei gerne auf das Potential in Fernost. Nach allgemeiner Meinung sind uns derzeit ca. 90% der Erdölvorkommen bekannt. Die Tagesfördermenge (weltweit) ist auf dem höchsten Stand angekommen und wird nicht weiter steigen. Die Hochrechnungen aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends (das hört sich so toll an ;-) gehen davon aus, dass die Erdölreserven bis ca. 2040 reichen. Allerdings hat bei diesen Hochrechnungen noch niemand an ca. 1 Milliarde Inder und ca. 1,5 Milliarden Chinesen gedacht, die heute (2010) als potentielle Kunden für Autos (und natürlich auch andere Konsumgüter) in Frage kommen.
Optimismus halte ich nicht für angebracht, insbesondere auch weil die Menschen nicht bereit sind, die notwendigen Konsequenzen aus Ihren Einsichten zu ziehen.
Was bleibt also übrig? Das Beste aus dem zu machen, was uns noch bleibt?
Trotzdem allen (passend zum Tag) einen guten Rutsch und Alles Gute im Neuen Jahr.
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 26
weniger schön och nicht lieb aber wichtiges thema.

wir die da meinen das maß aller dinge zu sein, jedoch
kaum in der lage sind umfassend zu sehen,geschweige
denn zu denken, ziehen diese karre.
nicht zuletzt mit unseren bedürfnissen die uns anscheinend
nicht mal soooo glücklich machen.
ja auch die schreie nach lebensverlängernden maßnahmen sind gemeind. und vieles andere mehr...
optimismus ist wichtig und wunderbar aber nicht der von benjamin blümchen propagierte.
nen guten rutsch und bitte bitte lasst uns nicht so heftig
an dem ast sägen auf dem wir alle sitzen.
 
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Ixquick
Ixquick
Anzahl Beiträge: 141
liebe emirena,ein schöner beitrag den du dir da ausgesucht hast.
über so ein thema schreibe oder spreche ich auch gern.
schau liebe emirena die nahe zukunft werde ich nicht erleben.
aber ich sehe für unsere mutter erde schlechte zeiten kommen.die weltbevölkerung nimmt zu und die bodenschätze nehmen ab.eine hungersnot wird eintreten,weil man all dies menschen nicht mehr ernähren kann.der wasservorrat geht zur neige und es wird ein überlebenskampf der völker stattfinden wie es noch nie geschehen ist.liebe emirena schon heute gibt es große hungersnot in afrikanischen ländern.schwere krankheiten die noch nicht heilbar sind.
schuld sind eine handvoll menschen die durch ihre gier und habsucht alle ins verderben stürzen.
das schlimme an der sache ist,daß sich manche politiker vor diesen karren sperren lassen.
es ist schlimm.

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