Beiträge zum Thema: Trinkende Männer

 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Eine Frage im neuen Jahr und überhaupt:

Warum hängen so viele nette Männer an der Flasche und versaufen ihre kleinen grauen Zellen?

Dabei sollten sie doch raus in die feindliche Welt und ihre Frau und Familie alleine ernähren können!
( Damit die Frau zu Hause kochen kann...)

Doch welcher Mann kann das heute noch...???-:))))

Und... dann noch so eine stinkende Alkoholfahne zu küssen, nee, nee, ogitt.......iiiiii..gitt!

Eine UNHEIMLICH große Anzahl von Männern ist alkoholabhängig,....

da kommen die Frauen bei weitem nicht hin...

Warum nur?
Cardia
 
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Nein, liebe Signorina,
es ist sicher kein Davonlaufen, sondern eher ein sich erfüllen eines langgehegten Wunsches oder Plans. Ich bin nie davongelaufen, sondern immer, was oft unvernünftig war, an den Problemen hängengeblieben, weil ich immer dachte, es geht so wie ich es will. Damit kommen wir an das Thema Loslassen können und "...nicht etwas unbedingt wollen".

Manches ergibt sich, so wie ich auch die neue Wohnung auf einen Schlag gefunden habe. ALLES paßt - es war eben der richtige Zeitpunkt. Und wenn es nicht will, so wie die Sache mit den Schlafzimmermöbeln, so soll es eben so sein. Genau durchkalkuliert rechnet sich das so, wie es sich eben ergibt und es ist gut.

Wünsch Dir einen schönen Tag!
Orlanda
 
Beitrag aus Archiv
signorina
signorina
Anzahl Beiträge: 904
Hallo Orlanda,

ich schließe mich den guten Wünschen von Gundulabella
(an anderer Stelle) für Dich an. Möge Dir die Ortsver- änderung dabei helfen, dass Deine "Irrfahrt" ein gutes Ende findet.

Ich gehe davon aus, dass es nicht ein "Davonlaufen / Enteilen" vor Problemen ist.

LG

Signorina
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Hallo Liebsuch,

der Satz bezog sich auf einen männlichen Ausspruch im Thread " Rauchende Frauen ":

"Die Frau soll den Haushalt versorgen und kochen " oder so ähnlich.-

Konkret bezog sich dieser Satz dann auf: Welcher Mann kann denn heute noch ganz alleine eine Familie mit Kindern ernähren.....
( Ich kenne da heutzutage nicht so viele...)

LG Cardia
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 18
Hallo Cardia . Auf WAS bezieht sich der Satz " Doch welche Männer können das heute noch " ? Auf das - KOCHEN ? Dann winke ich mal gaaaaaanz lange und tüchtig . ICH kann kochen - und ich meine RICHTIG - kochen . Nicht - Tüte ( Maggi , Knorr ) auf - Wasser dröbba - feddich , ich meine RICHTIG Kochen . Ich lade Dich gerne zu einem 5 Gänge -Menü bei Kerzenlicht ein .
Und zum Thema - Alkohol - - igittt - . Natürlich trinke ich gerne - zu einem schönen Essen ein Glas Wein , ich trinke auch gerne mit meiner großen Liebe ( falls es SIE denn für mich noch geben sollte ) , ein Glas Bier - aber eben ZUSAMMEN - und , was das wichtigste ist , in Maßen . Ich verabscheue die Gewalt - die oft durch Alkohol entsteht . Ich bin jahrelang nachts " Disco-Bus " gefahren ( als Bus-Fahrer) . Aus Alkohol-Konsum sind sehr oft Schlägereien im Bus entstanden - so das das Blut bis an die Decke gespritzt ist . Alkoholrausch - NEIN DANKE .
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 18
Hallo Cardia . Auf WAS bezieht sich der Satz " Doch welche Männer können das heute noch " ? Auf das - KOCHEN ? Dann winke ich mal gaaaaaanz lange und tüchtig . ICH kann kochen - und ich meine RICHTIG - kochen . Nicht - Tüte ( Maggi , Knorr ) auf - Wasser dröbba - feddich , ich meine RICHTIG Kochen . Ich lade Dich gerne zu einem 5 Gänge -Menü bei Kerzenlicht ein .
Und zum Thema - Alkohol - - igittt - . Natürlich trinke ich gerne - zu einem schönen Essen ein Glas Wein , ich trinke auch gerne mit meiner großen Liebe ( falls es SIE denn für mich noch geben sollte ) , ein Glas Bier - aber eben ZUSAMMEN - und , was das wichtigste ist , in Maßen . Ich verabscheue die Gewalt - die oft durch Alkohol entsteht . Ich bin jahrelang nachts " Disco-Bus " gefahren ( als Bus-Fahrer) . Aus Alkohol-Konsum sind sehr oft Schlägereien im Bus entstanden - so das das Blut bis an die Decke gespritzt ist . Alkoholrausch - NEIN DANKE .
 
Beitrag aus Archiv
signorina
signorina
Anzahl Beiträge: 904
Hallo Kirie,

es ist doch schon mal positiv, dass jetzt nicht mehr diejenigen, die an einer „Schwäche“ leiden, aufs Korn genommen werden, sondern die „Wissenschaft“.

In Westfalen gibt es nur 1 LKH. Es nennt sich korrekt „Westfälisches Landeskrankenhaus“ und liegt in Lippstadt-Eickelborn. Es nennt sich LKH, weil die Länder für die Betreibung und Finanzierung zuständig sind. Dort wird die ganze Palette der psychischen Kranken behandelt.

Daneben gibt es aber noch die „LWL-Krankenhäuser (LWL=Landschaftsverband Westfalen Lippe)
Diese unterstehen entweder dem LKH oder sind z.B. Lehrkrankenhäuser der Uni-Klinik Münster.

Es sind in der Regel kleinere Krankenhäuser oder haben nur eine „Psychiatrische Klinik / Abteilung“. In ganz NRW gibt es noch 2 weitere LKH's und insgesamt ca, 50 Psychiatrische Kliniken, davon befinden sich 9 in OWL (einschl. Eickelborn).

Suchtkranke machen den geringsten Teil der Patienten aus.

Bei den erwähnten Wissenschaftlern handelt es sich um die Ärzte, die tagtäglich mit den Patienten zu tun haben und nicht nur analog „Wählerstimmung“ Befragungen durchführen.

Übrigens soll es auch ein „Alkohol-Gen“ geben, welches den Alkoholkonsum fördert, allerdings nur, wenn es „nicht“ vorhanden ist. Der Zusammenhang besteht darin, dass Menschen ohne dieses Gen verstärkt unter „Angst“ leiden und mit dem Alkohol die Angst bekämpfen.

Deine Sucht-Vermutung steht gegensätzlich zur Schilderung von Orlanda. Aber es sind eben nicht alle Fälle gleich.

LG

Signorina
 
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Ja, Kirie, das ist leider so: Die Wissenschaftler sind manchmal arge G'schaftler und finden alles Mögliche heraus. Wie? Sie testen und befragen und prüfen eine gewisse Anzahl von Menschen, Tieren oder Dingen, um dann eine Art Statistik zu erstellen. Und schon POING! ist der wissenschaftliche Nachweis erbracht. Der ändert sich aber immer wieder und es dauert meistens sehr lange, ehe eine Erkenntnis wirklich untermauert ist....

Welchen Unsinn Wissenschaftler manchmal verzapfen sieht man auch z. B. an den vielen bisheringen Theorien der Menschenrassen....
Wissenschaftler sind halt auch nur Menschen, nicht wahr? Und keiner ist vollkommen...

Orlanda
 
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Liebe Signorina,

ich bin nicht so sehr von den Erkenntnissen der Wissenschaftler überzeugt. Ich selbst fühle mich als wandelndes Beispiel für das Gegenteil von dem, was sie herausgefunden haben mögen:

Ich stamme aus einer alten Weinbauernfamilie, in der die Säuglinge bis zur Generation meines Großvaters noch mit in Wein getauchten Stofflappen ruhiggestellt wurden. Infolgedessen gab es auch bis in diese Generation immer wieder geistig behinderte Menschen in fast jeder Familie.

Mein Großvater war dem Wein recht zugetan, hatte manchmal einen Rausch - zu Weihnachten, an Geburtstagen... es gehörte halt dazu.
Meine Mutter und mein Vater waren aber Alkoholiker. Wer ihr Leben und ihre Lebensgeschichte kennt, weiß, dass sie eine recht lieblose Kindheit hatten und eine Reihe von fatalen Fehlentscheidungen trafen.

Ich hatte auch eine ziemlich lieblose und depremierende Kindheit und habe harte Zeiten durchlebt. Zurückgestoßen, betrogen, bis zum tiefsten Abgrund, aber IMMER O H N E Alkohol, Nikotin oder Drogen. Es war manchmal so UNERTRÄGLICH, dass ich auch einmal versuchte, mir ein für alle Mal Ruhe und Frieden zu verschaffen. Es klappte zum Glück nicht.
Ich hatte aber viele Bekannte, Beziehungen zu alkohol- und drogensüchtigen Männern. Habe diese Grauenhaftigkeiten auf diese Art erlebt, wäre aber nie auf die Idee gekommen, mich ebenfalls in den Rausch zu flüchten. Wahrscheinlich wären die Beziehungen weniger stressig gewesen, hätte ich mitgemacht. So aber war ich immer diejenige die wach bliebt, die mit offenen Augen die Katastrophen miterlebte. Ich habe - das ist mein Fehler - immer dagegen angekämpft, weil ich immer an die Heilung und Wandlung eines drogen- und alkoholabhängigen Menschen geglaubt habe. Hab auch geglaubt, dass die Liebe so stark macht, dass man alles erträgt und am Ende ist wie im Märchen alles gut.

Nein, es gelang nicht; es hat mich selbst fast umgebracht und keiner der Männer ist bis zum heutigen Tag geheilt.

Mein Weg war der der Nüchternheit, hab alles ohne "Narkose" ausgehalten. Darüber bin ich froh, denn heute hab ich meine Probleme soweit beseitigt. Ich hab allen verziehen, meiner Mutter, meinen Männern. Bin nur froh, dass es vorbei ist...

Orlanda
 
Beitrag aus Archiv
signorina
signorina
Anzahl Beiträge: 904
Hallo emirena,

generell finde ich, dass in unserer Gesellschaft auch die "Sucht", unabhängig davon, welche, ein "Tabu-Thema" ist.

Es wird lieber darüber geschwiegen oder lächerlich gemacht, als ernsthaft angesprochen. Ähnlich ist es auch mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen.

Dass Wissenschaftler die Gründe erforschen, dient ja auch dazu, Betroffenen und deren Bekannten einen gangbaren Weg zu zeigen, um aus dem Dilemma wieder heraus zu kommen, ohne an sich selbst zu verzweifeln.

Mit "bloßer Abschreckung" meine ich, nur verbal auf die Folgen hinzuweisen, hilft nicht.

Das von Dir erwähnte Beispiel kenne ich auch aus einigen Fällen.

Aber die Anzahl derer, wo das Elternhaus in Ordnung war, die aber trotzdem süchtig wurden, ist erheblich größer.

LG

Signorina
 
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7487
Signorina, zu Deiner Betrachtung über Alkoholsucht (vorletzter Absatz)

"Auch die Art der Wirkung von Rauschmittel, ihre Fähigkeit, rasch abhängig zu machen, die Art und Weise, wie sie angewendet werden, und die Erreichbarkeit für Konsumenten fördern die Sucht"
Zitat Ende

eine kleine Ergänzung:

ich weiß jetzt nicht wie Du es genau meinst mit der Abschreckung, aber ich kenne einige junge Leute, die von der Alkoholabhängigkeit ihrer Eltern dermaßen abgeschrecht sind, dass sie ihr Leben lang keinen Tropfen Alkohol anrühren.


Allgemein:
Grundsätzlich glaube ich zwar, dass schon vieles für das spätere Leben in der Kindheit "angelegt" (programmiert) ist, aber dennoch ist der Mensch nicht vollkommen seiner "Programmierung" ausgeliefert.
Davon bin ich überzeugt, wenn mir auch bewußt ist, dass viele das anders sehen,

emirena
 
Beitrag aus Archiv
signorina
signorina
Anzahl Beiträge: 904
Wissenschaftler fanden heraus:
Einen suchtspezifischen Persönlichkeitstyp oder eine bestimmte Ursache für Sucht gibt es nicht. Vielmehr ist eine Reihe von Faktoren ausschlaggebend, wenn ein Mensch Suchtprobleme bekommt: die Lebenssituation, die soziale Gruppe, die Art und die Verfügbarkeit der Rauschmittel.

Wichtig ist dabei, ob ein Mensch die Erfahrung gemacht hat, dass sich Probleme mit Hilfe der Familie, mit Hilfe von Verwandten, Freunden oder professionellen Helfern lösen lassen oder ob alle unterstützen, ohne Veränderung zu erwarten.

Seine Herkunftsfamilie mit all ihren Besonderheiten aufgrund religiöser, sozialer oder kultureller Verbundenheiten spielen ebenfalls eine große Rolle.

Im Erwachsenenleben ist das Gleichgewicht zwischen Berufsleben, Partnerschaft/Familie und Freizeitleben/ Freundeskreis für das Wohlbefinden entscheidend.

In Krisenzeiten kann der Anschluss an andere Suchtkranke eine fatale Entwicklung begünstigen. Spielerrunden, Alkoholiker-Stammtischtreffen, eine ebenfalls medikamentenabhängige Freundin, die Tabletten verschenkt etc. können den Einstieg in süchtiges Verhalten bahnen.

Auch die Art der Wirkung von Rauschmittel, ihre Fähigkeit, rasch abhängig zu machen, die Art und Weise, wie sie angewendet werden, und die Erreichbarkeit für Konsumenten fördern die Sucht.

Bloße Abschreckung, auch gut gemeinte, bewirkt besonders bei Gefährdeten hingegen eher eine Anziehung.

Von Seiten des Marktes gibt es nur wenig Beschränkung. Legale Substanzen wie Alkohol, Zigaretten oder auch manche Medikamente sowie Kombinationen mit koffeinhältigen Getränken sind für Konsumenten meist ohne Probleme erhältlich.

LG

Signorina
 
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Ich vermute aber, dass die Sucht ihren Ursprung nicht in einer gegenwärtigen Situation hat, sondern höchstens ihren Auslöser. Der Ursprung liegt immer am Anfang eines Lebens..
Wer eine stabile seelische Konstitution aufbauen kann, wird alle Stürme des Lebens überstehen, ohne Alkohol, ohne Nikotin, ohne Hasch und Ärgerem..

Orlanda
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Liebe patti,

es war nur die Parallele zu dem Thread:
" Rauchende Frauen ".

Natürlich betrifft alles Männer, sowie Frauen; obwohl es da- wie überall- Differenzierungen gibt:
Alkoholismus, Medikamentenabhängigkeit und Spielsucht sind anerkannte Krankheiten. Rauchen nicht,... es kann krank machen, so wie die Luft, das Essen und die Umwelt...

LG Cardia
 
Beitrag aus Archiv
patti
patti
Anzahl Beiträge: 48
Warum nur Männer? Ich kenne 2 Frauen, die auch betroffen sind. Auch hier hält die Gleichberechtigung Einzug. Und wenn Frau nicht trinkt, so nimmt sie Tabletten oder hat Essstörungen. Das ist vielleicht nicht so offensichtlich, aber zerstört den Körper genauso. Warum tun die Menschen das? Es ist eine Krankheit, eine Sucht, wie die Spielsucht, von der wieder mehr Männer betroffen sind?

Die Antwort ist: Es ist eine kalte Welt und zu wenig Menschlichkeit herrscht unter den Menschen, zu wenig Nächstenliebe, zu wenig Aufmerksamkeit, zu wenig Engagement für die wichtigen Dinge. Die Liebe wird so hochgelobt und ersehnt, dass jeder der sie nicht fühlen kann, sich als minderwertig und nutzlos vorkommt. Der Lebenspartner so sehr erträumt als Vervollständigung der eigenen Person. In meinen Augen ein Fehler. Die ganze Erziehung dahin falsch. Zu zweit sein, kann wunderschön sein. Aber all dieses Klammern und festhalten an Beziehungen, die nicht gut tun und das Trauern um Beziehungen, die längst vergangen sind, nagt an der Seele.

Sich davon freizumachen und den eigenen Wert und die eigene Kraft zu spüren, wäre doch ein großer Schritt.

Dann bräuchte man viele dieser Süchte nicht mehr, wenn man sich nicht mehr wie ein Schiffchen im großen Meer fühlt, ausgesetzt und hilflos. Dann könnte man über sich hinaus wachsen und als Kapitän und Steuermann die Führung über sein Leben übernehmen.

Viele Grüße
patti
 
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Ich denke es gibt bei den Alkoholkranken nur den einen Grund zum Trinken: Sie ertragen das Leben nicht ohne Betäubung. Die Ursache zu den Süchten ist ja, glaube ich, noch nicht vollkommen erforscht. Es gibt Menschen, die haben Schlimmes zu ertragen oder erlebt und bleiben clean, andere Menschen beginnen schon früh, sich mit Drogen (dazu gehören auch Alkohol und Nikotin!) zu 'trösten'.

Es ist immer eine Tragödie. Viele Alkoholiker sind in ihrem innersten Wesen gute, nette Menschen. Manche können sich vom Alkohol befreien, andere gehen daran zugrunde.

Meine Mutter trank und sie gab für ihre Sucht immer Anderen die Schuld: Dem Mann, uns Kindern, der Schwiegermutter, Hinz und Kunz. Mein richtiger Vater trank auch, immer wenn er Lohn bekam... zum Glück lebte ich aber nie bei ihm. Alle beide, Vater wie Mutter, sind mit ihrem Leben nicht fertig geworden. Meine letzte Liebe vor zwei Jahren entpuppte sich auch als Alkoholiker und Drogenabhängiger, der nach einer Entziehungskur nach 2 Monaten wieder ins alte Fahrwasser geriet. Ein wunderbarer Mensch, aber leider unheilbar. Von sich selbst behauptend, dass das Leben 'ohne' nicht lebbar sei. Sein Leben, da wird er wohl Recht haben, so wie es bisher gelaufen ist, an eine Zukunft glaubt er nicht...

Mich macht das Thema eigentlich immer sehr traurig. Nein, das paßt gar nicht zur Lebensfreude und verdient kein lachendes Strichmännchengesicht..

Also schnell weg davon.

Orlanda
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Hallo Maryanne, Hallo onlinekracher,

Nein, keiner ist schuld, und keiner ist für das Glück oder Unglück des anderen haftbar und, das wissen wir, so glaube ich, auch alle.

onlinkracher,

Ironie ist immer gut, sie ist die Würze des Lebens, des Schreibens und des Humors!

In der Ironie steckt die * pure * Wahrheit, ...nur eben satirisch verpackt.-

LG Cardia
 
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Hallo onlinekracher,

da ich schon von berufswegen damit vertraut bin,
kann ich Dir nur sagen:
Die Hauptgründe sind:

Es sind überwiegend alleinlebende Männer.
Sie werden mit dem Alleinsein nicht fertig.
Sie kriegen ihr Leben alleine nicht in den Griff
Sie sind egoman veranlagt.
Sie sind Verdrängungskünstler.
Sie belügen sich selbst.

Kein anderer Mensch ist daran schuld, wenn Frau( Mann trinkt( oder raucht)!!!!!

Und das ist wissenschaftlich fundiert bewiesen....

LG Cardia

© 2017 lebensfreude50 . All Rights Reserved.