Beiträge zum Thema: ... wer erschuf den Geist des Geistes?

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Merlin47
Merlin47 Anzahl Beiträge: 1634
Liebe Signorina,

die Menschen auf Flores haben sich nicht zurückentwickelt, sondern den Lebensumständen angepaßt. Beim Gehirn spielt die Quantität nicht so sehr die entscheidende Rolle, sondern die Qualität der Struktur. Frauen sind doch auch nicht dümmer als Männer, nur, weil sie im Durchschnitt über ein geringeres Gehirnvolumen verfügen.

Warum Menschen heute zu dick werden ist auch keine Rückentwicklung, sondern liegt in den veränderten Lebensumständen der Menschen begründet. Über einen großen Zeitraum der Evolution wurden wir zu einem ausdauernden Jäger im harten Überlebenskampf herausgestaltet.

Die paar Jährchen haben nun halt noch nicht gereicht, sich der veränderten Situation anzupassen. Körperlich und organisch leben wir immer noch in der Steinzeit. Wir haben uns ja in den letzten 10.000 Jahren noch nicht einmal auf Lebensmittel, wie Milch, Mehl, Salz und Zucker eingestellt.

Es soll übrigens auch Frauen geben, die sich hier und da gelegentlich etwas "zurückentwickeln" :-)) Ich persönlich betrachte diese Rückentwicklungen aber eher mit einem gewissen Augenzwinkern.

Merlin
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signorina
signorina Anzahl Beiträge: 905
Aber Merlin,

Du bist doch die berühmte Ausnahme.

Und mit der Anpassung hast Du Recht.

Es gab ja auch schon beim Homo erectus auf Flores eine "Zurückentwicklung". D.h., bedingt durch das verringerte Nahrungsangebot verringerten diese ihre Körpergröße auf die Hälfte.

Ob davon auch das Gehirn betroffen war, weiß ich nicht.

Welche Zurückentwicklungen, bedingt durch einseitige Nahrungsaufnahme, heute in welchen Körperregionen stattfinden, weiß ich leider auch nicht.

Vielleicht kannst Du mich/uns aufklären?

Signorina
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Merlin47
Merlin47 Anzahl Beiträge: 1634
Liebe Signorina,

könnte es sein, daß Deine Erkenntnis über die Männer und der Evolution aus einer Art Tunnelblick entstanden ist?

Wenn Du Dich einmal aufmerksam umschaust, wirst Du auch ein paar örtliche Grüppchen von Damen sehen, welche die von Dir zitierten Attribute aufweisen.

Ich würde jetzt aber nicht soweit gehen sie als Fehlentwicklung der Evolution zu bezeichnen.

Übrigens hatte Darwin sich geirrt, den nicht die Stärksten und Perfektesten überleben, sondern die Anpassungsfähigsten.

Merlin
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signorina
signorina Anzahl Beiträge: 905
In der Evolution lassen sich "Fehlentwicklungen" nicht vermeiden. Sie dienen vor Allem als abschreckendes Beispiel.

Besondere Merkmale sind, dass sie oft in örtlichen (auch visuellen) Gruppen auftreten und sehr häufig die "männlichen Artgenossen" trifft.

So etwas kann man(n) auch als "natürliche" Auslese bezeichnen.

Weitere Erkennungsmerkmale: Visuelle Dominanzversuche, banales Sexverhalten, bekennende Langweiler!

Signorina
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 2176
Manchmal habe ich den Eindruck,
so mancher Geist wurde in der Geisterbahn erschaffen!!!-:(((

Cardia
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ruben7587
ruben7587 Anzahl Beiträge: 297
na gut merlin und lefour ,

ich gebe es zu , einen alten witz umgedubbst zu haben .

kirie und bella , mehr möchte ich dazu nicht sagen , denn ich möchte nicht den gleichen fehler machen , wie der weißhaarige mit dem langen bart , der rippenklauer .
ich höre schon lefour und merlin : " ach , du warst das ??? "


,-)

ruben
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Merlin47
Merlin47 Anzahl Beiträge: 1634
Hallo Ruben,

mit dieser Antwort verrätst Du über Dich jedenfalls mehr als Du glaubst.

Merlin
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signorina
signorina Anzahl Beiträge: 905
Und wer, rubens,

hat Dich dann in die Wüste (Meck...Vorp..) verbannt?

Wenn ich mal Zeit habe, werde ich dich bedauern!!

Signorina
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ruben7587
ruben7587 Anzahl Beiträge: 297
nabend lefour ,

ich war neulich bei meinem seelenklemptner , der sagte , ich solle mal von anfang an erzählen . also begann ich :

" .... am anfang erschuf ich himmel und erde ..... "



ruben
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Liebe Jockeline, ich kannte auch einmal einen Mann, der nicht begreifen konnte, dass man als Frau ganz gut alleine leben kann und vorallem: WILL.
Ich meine, allen Menschen mit Dominanzanspruch erscheinen Freigeister als unheimlich und als Gefahr. Die glücklich allein lebende Frau wird als alles Mögliche verunglimpft, weil Mann es nicht ertragen kann, dass man als Mann nicht beachtet und auch nicht das Ziel aller weiblichen Sehnsucht ist.
Wie kleine Kinder, die partout im Mittelpunkt stehen wollen und sich alles Mögliche einfallen lassen, nur damit Mami auf sie aufmerksam wird...

Orlanda
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1537
@lefour,

warum betonst Du eigentlich "EURE" Einsamkeit??????
Wo hast Du das gelesen, daß eine (da es sich ja um Frauen handelt, die hier schreiben . . . meistens jedenfalls) von uns EINSAM ist ? ? ? ?
Vermutlich steht das wieder irgendwo zwischen den Zeilen . . . .

Und nur, weil einige Frauen das Alleinsein der unbefriedigenden Zweisamkeit mit einem "schweigenden - besserwissenden - allgegenwärtigen" Mann vorziehen, sind sie noch lange nicht einsam.
Sondern einfach besser dran :-)))))

Liest Du nun Frust aus meinen Zeilen???????
Oder gar Verbitterung??????

Jockeline
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 2176
Ja Merope,

das Strickmuster geht so: sex links, sex rechts, sex fallen lassen und...

in diesem Muster fehlt- außer der pathologischen Eigenliebe-
die Liebe!-
Ach, was red ich! Solche Werte wie Liebe , Treue usw
sind dem bindungsscheuen Narzisten ein Greuel.-

Wenn es für den Narzissten zu eng wird, sieht er seine Identität gefährdet.
Er kann keinen Menschen wirklich lieben und...schon gar nicht ein Leben lang.-

Schließlich ist der Narzisst ein besonderer Mensch und
kein " Otto-Normal-Verbraucher."

Schon nach kurzer Zeit fühlt sich Nähe für ihn so an,
wie für normale Menschen die Ferne.-( Vorhängeschloß!)

Lockere Beziehungen und quantitatives statt
qualitatives Sexualverhalten ist typisch für einen Narzissten

Er braucht die Abwechslung, weil...

er einfach zu schade für nur eine Frau ist!!!-:(((

Cardia
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signorina
signorina Anzahl Beiträge: 905
@ lefour,

da es klar ist, dass die Frage nicht beantwortet werden kann, könnte man das Thema auch gleich schließen.

Die andere Möglichkeit ist natürlich, wie geschehen, man beschäftigt sich mit dem "kleinen Geist" des Menschen.

Oder siehst Du das als "geistige Vergewaltigung" an?

LG

Signorina
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sibelius
sibelius Anzahl Beiträge: 153
da fehlte noch was: &§/)="%!^=²§\\=/)$*'-:§; Q@K
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sibelius
sibelius Anzahl Beiträge: 153
man schweift allzugern vom Thema ab wenn
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Hallo lefour,
wenn du mit dieser sehr interessanten und aufschlussreichen Diskussion nichts anzufangen weißt, dann ist das dein Problem!

Es sind nun mal nicht alle so gestrickt wie du

Gruß
Merope
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signorina
signorina Anzahl Beiträge: 905
@ Gundulabella,

es gibt einen Unterschied zwischen Einsamkeit und bewusstem Alleinsein.

Während Einsamkeit regelrecht krank machen kann, kann man das bewusste Alleinsein dazu nutzen, uns selbst näher zu kommen und uns Auszeiten vom zu Stress nehmen.

Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Begriffe, die sehr oft in einem Atemzug verwendet werden und die für viele ein und dasselbe aussagen. Tatsächlich aber handelt es sich hier um zwei ganz verschiedene Dinge.

Alleinsein ist zunächst eine neutrale Situationsbeschreibung.

Wenn wir allein sind, ist das ein Zustand, der sich dadurch auszeichnet, dass da kein anderer Mensch bei uns ist – und das kann für uns positiv oder negativ sein.

Alleinsein kann etwas sein, das wir bewusst wählen, um zu uns zu finden und Abstand von anderen zu gewinnen.

Einsamkeit ist vor allem ein Gefühl, mit dem wir die Situation, in der wir sind (nämlich allein zu sein) negativ bewerten. Einsam können wir uns im Alleinsein fühlen, aber auch, wenn wir unter Menschen sind.

Einsamkeit ist ein tiefer Schmerz darüber, dass wir uns niemanden nahe fühlen und mit keinem teilen können, was in uns ist.

Verallgemeinern lässt sich "Alleinsein" und "Einsamkeit" also beileibe nicht.

LG

Signorina
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Merlin47
Merlin47 Anzahl Beiträge: 1634
Liebe Orlanda,

Peter Rosegger ist mir schon ein Begriff, denn in der Grundschule hatten wir verschieden Geschichten aus seiner Kindheit gelesen. Er hatte übrigens eine interessante Biographie. Seine Zeit als Wanderschneider hatte sicherlich zu seiner Beobachtungsgabe mit beigetragen. Sein Sohn Hans Ludwig war übrigens auch Schriftsteller.

Die Erforschung der neuronalen Vorgänge und Strukturen steckt man ja noch in den Anfängen. Entscheidend war in den letzten Jahren die Entwicklung der Magnetresonanztomographie, mit der die Aktivitäten des Gehirns bildlich dargestellt werden können.

Sicherlich kann man noch nicht die konkreten Gedankengänge erkennen, sondern lediglich die Regionen, die in Zusammenhang mit verschiedenen Gedanken stehen. In Japan ist man da aber schon ein Stück weiter, denn dort wurden mit Hilfe einer speziellen Software einzelne Traumbilder sichtbar gemacht.

In der von mir erwähnten Studie ging es gerade, um die durchlebten Gefühle und Emotionen unserer Eltern, Großeltern und weiteren vorherigen Generationen, die in unserem Unterbewußtsein generiert werden können.

Das werden aber sicherlich keine komplexe Geschichten sein, sondern eher bildhafte Fragmente, welche aus den Tiefen unseres Selbst emporsteigen und sich mit dem Geschehen eines Traumes oder einer Visualisierung verbinden. Das aber nun bitte nicht mit einem Déjà-vu-Erlebnisses verwechseln, denn damit verbinden sich ganz andere Ursachen.

Wenn man sich diese Dinge betrachtet, wird einem da nicht erst richtig bewußt, wie wenig man eigentlich von sich selbst weiß? Das ist dann für mich so eine Grenze zu einer Welt des Staunens und des Nichtverstehens, an der die Spiritualität beginnt.


Merlin
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Liebe Merope, das liegt am Geist, am GUTEN Geist...

Orlanda
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Lieber Merlin, kennst Du Rosegger? Ich mag seine Geschichten, weil er sehr tief gedacht und gesehen und viele Wahrheiten erkannt hat. Vieles, das er beschreibt, ist schon längst vorbei, aber vieles auch noch vertraut. Er verwendet Begriffe, die man heute kaum noch hört, und wenn er seine Wege beschreibt, die Landschaft, meint man, die Luft zu riechen, den Wind zu spüren.

Ich habe gehört, dass einige Ängste, die die neuzeitlichen Menschen plagen, Ängste aus der Urzeit des Menschen sind. Das heißt, sie müßten sich eingeprägt und weitervererbt haben. Warum dann nicht auch andere (einschneidende) Begebenheiten? Das ist ja auch irgendwie ein Akt der Evolution, nicht wahr? Nur so hat vielleicht Lernen stattgefunden und das Erlernte wurde so auf die Nachkommen übertragen.

Orlanda
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