Beiträge zum Thema: Der kluge Mann ...

 
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Hedi1
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Liebe "gundulabella",

da frage ich mich doch,WARUM machen sich Männer so wenig Gedanken im Vorfeld über eine eventuelle Partnerin ???
Könnte man sich nicht etliche "Pleiten" ersparen, wenn vorher ein wenig mehr nachgedacht wird?

Ich persönlich erlebte in den letzten Jahren alles, Männer die wie Du schon schreibst unsicher und nervös waren, Angeber und Blender und wirklich nette Kerle die nur leider nicht dem entsprachen, was ich gerne an meiner Seite gehabt hätte.

Doch sicherlich gibt es auch Männer die ähnliches berichten würden. ;-)

Hedi
 
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Hedi1
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Hallo "gundulabella",

dieses vorsichtige heran tasten an den eventuell neuen Partner ist völlig normal.Auch ich verhielt mich da nicht anders.

Trotzdem erlebte ich des öfteren das sich nach einer Partnerin suchende Männer anders verhalten.
Der Wunsch nach der "schnellen Nummer" und überzogene Erwartungen an das "Objekt Ihrer Begierde" wurden leider zu oft deutlich.

Kein Wunder wenn Frau dann vorsichtiger geworden ist.

Ich möchte auch noch einmal betonen,ich sprach nie davon das meine Meinung auf ALLE Männer zutrifft,sonst hätte ich wohl kaum meinen jetzigen Mann kennen-und lieben gelernt. ;-)

LG Hedi
 
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Hedi1
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Hallo "emirena",

Deine Hinweise in diesem Thread habe ich schon richtig verstanden und gebe Dir in den meisten Dingen recht.

Natürlich haben viele Frauen die Nachteile einer Trennung zu spüren bekommen und waren gezwungen, sich allein mit Ihren Kindern durch das Leben zu schlagen.

Was mich genauso wie "Gundulabella" immer wieder stört sind diese oberflächlichen Suchkriterien vieler Männer.

Wenn ich lese was für etliche Männer wichtig ist, beim suchen einer neuen Partnerin, kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Von Menschen mit Ü 50 erwarte ich ein wenig mehr Reife,wir sind doch nicht mehr in der Pubertät oder Traumtänzer.

Einen schönen Wochenstart wünscht

Hedi
 
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emirena
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Hallo Gundulabella,
Hallo Hedy,

meine Intention war es nicht, mein persönliches Schicksal zu beklagen. Auch ich habe mein Leben bereits mit Anfang Zwanzig, drei kleinen Kindern und sonst nix alleine in die Hand genommen. Trotzdem hat das mein ganzes Leben geprägt. Ich habe nur Tatsachen (die wirtschaftliche und soziale Benachteiligung, überwiegend von Frauen, im Allgemeinen, heute noch bzw. heute wieder verstärkt)
hingewiesen.

Ich glaube, wir sind damit etwas vom Thema abgekommen.

Lefour ging es ja darum, wo er eine Basis des "klugen Mannes" für einen Neubeginn mit einer Frau sieht.
Es kommt wohl auch darauf an, was Mann unter Klugheit versteht. Ich bin mir sicher, da gehen die Meinungen auseinander.

emirena
 
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Hedi1
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Hallo "emirena",

zum Thema Auswirkungen durch Trennung/Scheidung folgendes:
Auch mir würde es heute finanziell besser gehen wenn ich meine langjährige Ehe aufrecht erhalten hätte.
Doch was wäre das für ein Leben gewesen?

So ging ich eines Tages ließ alles zurück und fing noch einmal ganz von vorne an.
Das war ein schwerer Neubeginn,ohne Geld und Unterstützung der Familie,doch ich habe trotz der finanziellen Verluste erstmals wieder frei durch geatmet.

Keinen Augenblick habe ich meine Entscheidung bereut,obwohl ich einen Großteil meiner Rentenanwartschaften verlor und vieles materielle mehr....

LG Hedi
 
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emirena
emirena
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damit hast Du grundsätzlich schon Recht, Gundulabella, dass ein Mensch mit Kindern sich nicht bis an sein Lebensende ausschließlich über seine Nachkommen identifizieren muß.

Es ist nur so, dass dieser frühere Lebensabschnitt oft Auswirkungen hat, die in den späteren Lebensabschnitt hinein- und fortwirken (Beispiel Renten oder Betreuungsleistungen). Nicht alles ist im Nachhinein wieder auszugleichen. Da wäre auch die Gesellschaft/der Gesetzgeber gefragt. In diesem Zusammenhang ist es schon sehr schwierig, gerechte Lösungen zu finden.

Natürlich ist es schwierig, die Denk- und sonstigen Strukturen einer GEsellschaft zu verändern. Diese Tatsache entbindet aber eine Gesellschaft und alle Beteiligten nicht von ihrer gemeinsamen Verantwortung.

emirena
 
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emirena
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die meisten Frauen sind sich heute schon der Verantwortung bewußt, die sie tragen. Ebenso der Tatsache, dass diese zu wenig honoriert wird/wurde. Es macht sich ja allzu deutlich z.B. bei den Renten bemerkbar. Die Leistung von Erziehungs- und Familienarbeit findet immer noch zu wenig Anerkennung und ganz besonders benachteiligt sind noch immer Alleinerziehende.

Ein Mann, der diese Tatsache bestreitet, ist für mich kein "kluger Mann". Er wird es nämlich überhaupt an Anerkennung einer Frau gegenüber mangeln lassen.
Es kommt aber auf eine Ausgewogenheit an. wenn es funktionieren soll.

emirena
 
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Bröckchen
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Ja, da muss ich Dir leider Recht geben, lefour.

Frau muss männliche Verhaltensmuster lernen, um z.B. sich im Beruf durchsetzen zu können. ... und privat soll sie sich dann willig unterordnen ... geht nicht!

Tjaaa - Gesellschaft im Umbruch ...

Gesucht wird: wie soll's gehen, damit beide zufrieden sein können ...

Bröckchen
 
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Bröckchen
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Die Gesellschaft, leider immer noch, erzieht ja auch Männer dazu, dass sie "für die Familie sorgen sollen", sie produziert damit genau dieses "Besitzdenken", das dazu führt, der Partnerin keinen (geistigen) Spielraum einzuräumen.

Gleichzeitig sind auch viele Frauen in der Weise sozialisiert, dass sie "die Verantwortung" abgeben und die Nachteile in dafür kauf nehmen, oft mit dem Preis von Depressionen.

Es scheint ja auch für viele einfacher zu sein, wenn was nicht klappt, dem anderen die Schuld zu geben, statt selbst aktiv Dinge in die Hand zu nehmen. Ob's nun der Ölwechsel am Auto ist oder das finanzielle Gleichgewicht in der Familie.

Wir sind noch weit entfernt von wirklich partnerschaftlichen Verhalten ...

Bröckchen
 
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Bröckchen
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Es kann aber auch sein, lefour, dass man (aufgrund vorheriger Erfahrungen), glaubt, der neue Partner könnte genau so "freiheitsliebend = partnerschaflich" sein, wie das, was man früher erlebt hat. Um dann nach einigen Monaten festzustellen, dass man sich seinen Freiraum täglich neu "erkämpfen" muss ...

Das bedeutet dann das Ende (es sei denn, man wäre bereit, die Persönlichkeit aufzugeben), da man ja weiß, es kann auch anders sein ...
 
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emirena
emirena
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also ich bin ja überzeugt davon, dass es bei Mann und Frau gleichermaßen Sinn macht, nach einer Trennung eine Weile alleine zu leben, bevor man sich in eine feste neue Beziehung begibt. Alleine heißt für kluge Menschen natürlich nicht gleich einsam zu sein.

Aber selten ist es gut, sich von einer Abhängigkeit in die nächste zu stürzen. Und ein bisschen Abhängigkeit ist immer dabei, auch wenn man sich Freiräume einräumt.
Meine Wahrnehmung ist allerdings die, dass besonders Männer sich schwer damit tun, mal eine gewisse Zeit alleine zu bleiben. Ich finde, sie tun sich damit selbst keinen Gefallen mit dieser Eile; der "neuen Frau" sowieso nicht.

Lefour, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Ihr beide nach der Trennung "aufgeblüht" seid.
Hier blühen doch die meisten auch auf!!!
Der nicht-blühende Rest schleicht frustriert von dannen, anstatt sich selbst mehr Zeit zu lassen und über sich selbst nachzudenken. Die "zufrieden stellende Reifung" kann nachgeholt werden. Mann muss es nur wollen - und tun.

Das alles schließt natürlich nicht aus, dass es Fälle gibt, wo es mit dem zeitlichen Ablauf ganz anders aussieht.

emirena
 
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emirena
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allerdings sollte der kluge Mann berücksichtigen, dass es der klugen Frau nicht genügt, wenn er sich an ihrer Gegenwart erfreut. Sie will sich ja ebenso erfreuen. Ob die Gegenwart (mit Freiräumen) ausreicht, muss man sehen.

Man müsste also die beiden verschiedenen Lehrjahre und die daraus resultierenden Erkenntnisse zu einer gemeinsamen Basis entwickeln können.

Man darf ja träumen...
emirena
 
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Bröckchen
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Die kluge Frau weiß eine solche Einstellung zu schätzen. Denn, auch sie hatte ihre Lehrjahre ... , und daher weiß sie, dass jeder der Partner auch seinen Freiraum, vor allem den Freiraum des eigenständigen Denkens, braucht.

Daraus können sich dann gute, vertrauensvolle Beziehungen entwickeln.

Bröckchen

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