Beiträge zum Thema: Glaube beginnt da, wo Wissen aufhört, und Fanatismus da, wo beides aufhört...

10.10.2015 00:58
Aaron1821
Aaron1821 Anzahl Beiträge: 10
Glaube,Hoffnung,Liebe, diese drei die größte aber von diesen ist die Liebe.
16.05.2015 14:43
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 8
Da habe ich ein Zitat zur praktischen Spiritualität aus dem Buddhismus.

Ein Schüler fragt den Meister:
"Kann ich irgendetwas tun, um erleuchtet zu werden?"
"Genauso wenig, wie du dazu beitragen kannst, dass die Sonne aufgeht."
"Wozu dann geistige Übungen praktizieren?"
"Damit du wach bist, wenn die Sonne aufgeht." (Zen)

und ist auch keine Ironie
grüssle
15.05.2015 19:49
Aaron1821
Aaron1821 Anzahl Beiträge: 10
Hebräer 11;1
Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffen Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 3
wir Menschen haben noch lange nicht alles erfasst, sondern viele nur den Teil, den wir messen-wiegen-bestimmen können.
Zwischen Himmel + Erde gibt es jedoch MEHR als dies!

Albert Einstein sagt: Fantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.
LG sendet Euch
Willy aus Kärnten
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Guntram
Guntram Anzahl Beiträge: 12
„Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir;

wir, die hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen.

Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie sehr häufig vor Gericht erst erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken.

Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben, dass im Rundfunkrat auch ein muslimischer Vertreter sitzt, der die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Rechte der muslimischen Bürger sichert.

Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert!“

Ibrahim El-Zayat, Deutscher ägyptischer Herkunft und Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), Quelle: Jugendmagazin der Muslimischen Jugend (MJ) TNT, Nr.1/9,1996, S.2
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Guntram
Guntram Anzahl Beiträge: 12
"Zu dem Adler sprach die Taube:

Wo das denken aufhört, da beginnt der Glaube;

Recht, sprach jener, mit Unterschied jedoch,

Wo du glaubst, da denk' ich noch !"

Ludwig Robert, Schriftsteller, geb. 1780
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Spiritualität ist ein menschliches Grundbedürfnis, wie Hunger, Durst und Müdigkeit - nur nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt.
Spiritualität kann sich auch vielerlei Art zeigen, in religiösen Gemeinschaften aber auch beim Erleben der Natur, beim Blick in ein Kindergesicht, beim Betrachten eines Kunstwerks, beim Musizieren.....

Was ich ganz verwerflich finde ist, sich über Spritualität allgemein oder speziell lustig zu machen.
Ironie ist da völlig fehl am Platz.

Schönes Wochenende
Merope
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
Anonymous,
Dich hatte ich auch gar nciht gemeint!
Das "Umdrehen" und/oder "Missionieren" bezog sich ausdrücklich NICHT auf Dich!

emirena
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
Hallo Anonymous,

das ist doch auch gut so, dass jeder von seiner Sicht der Dinge und von seiner Meinung überzeugt ist.
Ab einem bestimmten Punkt an sollte man jedoch erkennen können, dass man einen anderen mit Argumenten nicht überzeugen kann.

Irren ist bekanntlich menschlich; keinem Menschen steht es jedoch zu, einen anderen "umzudrehen", wenn dieser nicht von sich aus bereit ist, die andere Sicht anzunehmen.

"Was wäre, wenn ich mich in meiner Ansicht getäuscht hätte?"
Ich würde mir wünschen, dass Menschen die Fähigkeit entwickeln oder verbessern, nicht in jeder Infragestellung oder Kritik einen Angriff auf die eigene Person sehen sondern als Anregung, die eigene Meinung zu immer wieder mal zu überdenken.

Ja, ich bin auch der Überzeugung, dass unsere Welt voller Vielfalt ist und doch - sind z.B. die Farben nicht eine Sinnestäuschung?

emirena
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
Da hast Du ein wahres Wort unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, Gundulabella!

Ich muss zwar nicht grinsen, aber mir fallen da die Begriffe Tunnelblick und VERblendung ein; eine Focussierung und Fixierung NUR auf das eigene Weltbild.
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Sammy woods
Sammy woods Anzahl Beiträge: 136
Lieber boidorix, ich glaube an das Gute im Menschen und ich erkennen es nach der "Gebrauchsanweisung" im NT.":: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen,kann man auch...usw".Die Kirchen kämpfen heute mit Zähnen und Klauen darum,wann das Leben beginnt!!!,wenn dann das Leben auf der welt ist wird ihm mit 20 Jahren ein Gewehr in die Hand gedrückt mit der Anweisung wie ein anderes Leben umgebracht werden soll.Damit derjenige das auch seelisch aushält gibts die Militärgeistlichen,um den Soldaten ...,ja was eigentlich??
Sammy
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Sammy woods
Sammy woods Anzahl Beiträge: 136
Liebe Gundulabella,Polizei sperrt nicht nur "Verbrecher" ein,sondern Menschen!!!,denk an die STASI,die Gestapo.....,die Kirchen versuchen nicht Menschen gut zu machen,sondern am selbständigen denken zu hindern.Bis vor ca. 30 Jahren gab es noch den Index der verbotenen Bücher,der erst mit der Verbreitung de Internet nicht mehr gehalten werden konnte.Es hat sich zwar,genauso wie beim "Verhüterli" keiner dran gehalten,aber er war da.Übrigens,die Bibel selbst stand in ihrer deutschen Ausgabe auch schon mal darauf.
Sammy
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
Hallo Anonymous,

ich meinte nicht, dass ein einzelnes Thema nervt, sondern die immer wieder kehrende Starrheit, mit der zuweilen auf den eigenen Standpunkt beharrt und die eigene Weltsicht als die ultimative Wahrheit verteidigt wird.

Und; diese Aussage mit dem Genervtsein galt nur für mich selbst und nur für den Augenblick.

Auf jeden Fall soll es auch meiner Meinung nach ein offenes Forum bleiben und ich bitte Dich ausdrücklich:
bleib uns gewogen, auch wenn es nicht immer ein reiner Schmusekurs ist.

Es war halt für meinen persönlichen Geschmack ein bisschen viel Religion und Glauben auf einmal.
Nicht mehr und nicht weniger.

emirena
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Beps
Beps Anzahl Beiträge: 7
Liebe Emirena
Zu deiner Frage, ja bin der Meinung, dass Halbwissen sinnhaft ist und gerade in Entscheidungssituationen zu einer schnellen Entscheidung beiträgt, obgleich ein Überdenken im Schlaf manchmal zu anderen Ergebnissen führen würde, nicht immer zu besseren.
Lieber Anonymous: Dein Zitat:
'Religion muss man erleben... sonst macht der ganze Glaube keinen Sinn!'
Das sehe ich genauso, nur kann ich auch hier das Wort Religion durch irgend einen Glauben ersetzen.
Lieber Boudorix,
ich glaube, wissenschaftliche Ergebnisse sind solange richtig, bis sie in Frage gestellt werden. Natürlich ist es einfacher, Gelder für einen Gottesbeweis zu kriegen und damit ein wissenschaftliches Ergebnis (z.B. Grabtuch von Thurin), als für Untersuchungen rund um das Grab von Jesus) Auch wissenschaftliche Ergebnisse sind für mich interessengeleitet.
Beps
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
tja, manche sind überfordert, manche sind unterfordert und manche angesichts solcher geballter Ladungen von "Fachkompetenz" (die einfach nicht in Frage gestellt werden darf), einfach nur - früher oder später - genervt.

Schließlich gibt es - hoffe ich doch - auch noch andere Themen. Ich wünsche trotzdem allen, die mit Religion und Gott ihr zentrales Thema finden, viel Freude. Das Zentrum meiner Lebensfreude ist ein anderes.

Der Vollständigkeit halber: das ist keine "Kündigung" meinerseits; denn meine Devise bleibt: man darf, muss aber nicht. Das richtige Maß ist eine Frage der persönlichen Einschätzung.

emirena
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Hochheider
Hochheider Anzahl Beiträge: 139
Ja emirena,
man kann auch überfordert sein....lach
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
...man kann von vielem ausgehen, muss man aber nicht.
Gääähn...
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Hochheider
Hochheider Anzahl Beiträge: 139
Kann man es auch halbwegs neutral betrachten ?
Der Mensch ist soll in etwa 2-3 Millionen Jahre alt sein
laut Wissenschafft.
Ab dieser Zeit fingen die Mensch auch allmählich an,
darüber nachzudenken,warum er überhaupt lebt und
es kam zwangsläufig die Vorstellung auf,dass es ein höheres
Wesen geben muß,
damit das Leben eine Logik hat und sinnvoll ist.
Erst gab es Götter, viel später sind dann die großen
Religionen entstanden.
Wenn man nachdenkt und ist der Meinung,dass man
Glück hat- und kommt in einer guten Gegend auf diese Welt,kann man sich freuen,
aber man weiß,später sterben einem die Eltern weg,
gute Freunde und die einzigste Perspektive die man selber hat ist Krankheit und Tod.
Diese vielleicht brutale Realität kann der Mensch nicht
ertragen.
Ein Freidenker sagt auch,das wir nach unserem Tod den
selben Zustand haben,wie vor der Geburt.
Wenn man die wunderschöne Natur betrachtet,kann man
genause davon aus gehen,dass nichts selbst geschieht.
Also kann man auch davon ausgehen,das es einen
Schöpfer geben kann,oder gibt.
Last uns lieber fröhlich sein ,Jeder hier das Recht auf seine eigene Meinung .
viele Grüße
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
@Boidorix
"...Wer kein Interesse hat, gut...damit muss jeder selber damit klar kommen..."

Wie klingt denn das? So, als ob einem etwas fehlen würde, wenn man nicht an Gott oder Jesus glaubt?

Das Schlimme an den sogenannten "Gläubigen" ist, dass sie sich in einem Zustand befinden, der ihnen ihren Zustand als den alleine seligmachenden vorgaukelt. Es ist ja gut, wenn jemand etwas gefunden hat, was ihm glücklich macht. Aber diese angebliche "gut gemeinte" Weise, mir der man nun alle mehr oder weniger mit seinen persönlichen Fantasien "beglücken" möchte, ist äußerst ekelhaft...

Eigentlich sind diejenigen Menschen, die so penetrant ihren Glauben herumstreuen der lebendige Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt. Auch die schwarzen Wichtelmänner im Vatikan und viele unselige Priester der Gegenwart und der Vergangenheit sind so ein Beweis gegen Gott und gegen seine vorgetragene Macht: Denn gäbe es Gott, er würde all das, was durch das Christentum schon passiert ist, nicht geduldet haben. Alle Einwände wie "Gott weiß was er tut" und "Gott prüft..." etc. sind nichts als dreiste Ausreden, ein hilfloser Versuch, den Nonsens zu legitimieren....

Orlanda
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7495
Lug und Trug sowie Mord und Totschlag sind doch kein Phänomen der Neuzeit!
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