Beiträge zum Thema: Was lest Ihr gerade?????

27.03.2017 10:05
Sprotte1946
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Momentan lese ich:
Toshi Yoshihara und James R. Holmes: „Der rote Stern über dem Pazifik“;
Buchbesprechung:

Chinas Aufstieg als Seemacht – und wie antworten die USA? Das ist die Frage, welche das Buch zu beantworten versucht. Die Marine der Volksbefreiungsarmee Chinas (PLA Navy) wächst. Doch wie, in welchem Umfang und vor allem, wozu? Chinas Aufstieg zur Seemacht hat Auswirkungen auf die Marinestrategie der Vereinigten Staaten.
 
Die USA haben den asiatischen Pazifikraum zum neuen strategischen Schwerpunkt erklärt. Präsident Barack Obama erläuterte in einer Rede vor dem Parlament im australischen Canberra, als Pazifik-Nation würden die USA „eine größere und langfristigere Rolle in der Gestaltung dieser Region und ihrer Zukunft spielen“. Da neben der Mehrheit der Atommächte auch etwa die Hälfte der Menschheit in Asien beheimatet sind, werde die Region „in hohem Maße bestimmen, ob das kommende Jahrhundert von Konflikt oder Zusammenarbeit, unnötigem Leid oder menschlichem Fortschritt gekennzeichnet sein wird“, sagte Obama.
Um das zu verstehen, beginnen die Autoren Toshi Yoshihara und James R. Holmes mit einer Einführung in das Werk des US Konteradmiral Alfred Thayer Mahan (1840-1914). Mahan definiert als Grundpfeiler für den Status Seemacht eines Staates die Außenhandelswirtschaft, Handels- und Kriegsmarine sowie Kolonien bzw. Stützpunkte. Jeder dieser drei Pfeiler bildet einen Zacken im Dreizack Poseidons, wobei sich die Autoren insbesondere mit dem Zacken „Kriegsmarine“ auseinandersetzen. Es scheint, dass chinesische Analysten sehr den im Westen in Vergessenheit geratenen Autor sehr sorgfältig studieren. Das interessante an seinen Theorien ist das ganzheitliche Verständnis vom Zusammenhang Handel-Flotte-Stützpunkte um eine Nation wirtschaftlich voranzubringen. Mahan schliesst das Recht ein, mit angemessenen Mitteln grösstmöglichen nationalen Fortschritt zu erreichen. Das ergibt zwei Brücken für die nächsten Kapitel im Buch. Zum einen erfolgt eine geographische Analyse – wobei die dem chinesischen Festland vorgelagerten Inseln hervorragende Stützpunkte für eine Machtprojektion in den Pazifik wären. Das wiederum ist ein Hinweis auf die nach wie vor ungelöste Frage um Taiwan. Zum anderen erfolgt eine historische Analyse, in die Autoren die Situation zwischen Grossbritannien und dem kaiserlichen Deutschland vor dem ersten Weltkrieg der Lage Chinas und der USA gegenüberstellen. Deutschland musste aus der Enge der Nordsee ausbrechen, England sah sich in Gefahr und rüstete massiv auf. China, anstelle von Deutschland, muss ebenfalls aus der Enge der Gelben, bzw. Südchinesischen See ausbrechen und sieht sich der seit 60 Jahren den Pazifik beherrschenden US Navy gegenüber. Die US Navy ist kriegserprobt – die PLA Navy war bis jetzt nur vor Somalia bei der Piratenbekämpfung aktiv im Einsatz.
Der Moment scheint gut, eine der vielen dem Chinesischen Festland vorgelagerten Inseln einzunehmen um aus der erwähnten Enge auszubrechen. Taiwan scheint ein perfekter, unsinkbarer Flugzeugträger für die Chinesen zu sein. Ein von China besetztes Taiwan würde erheblichen Einfluss auf die Benutzung der Strasse von Malakka haben, einem der wichtigsten Eingangstore für die Versorgung von Festlandchina. Angenommen, China würde tatsächlich Taiwan besetzen, und die USA würden tatsächlich Intervenieren, wie wären die Seestreitkräfte, die sich gegenüberständen konzipiert? Oder anders gefragt, welche Waffensysteme kämen in den Einsatz? Die USA besitzen mit ihren AEGIS-Schiffen eine hochtechnologische Plattform zur Raketenabwehr was sie zu einem Ziel mit hoher Priorität macht. Können AEGIS-Schiffe versenkt werden, wird der Schild um das Kernelement der US Navy, nämlich die Flugzeugträger, löchrig. Eine ballistische Rakete ist im Vergleich zu einem Flugzeugträger geradezu lächerlich billig. Insbesondere wenn zu „Standardflächenbombardements der früheren Sowjetunion“ gegriffen würde. Dem Vernehmen nach wurde aufgrund der Leistungsfähigkeit der Sensoren auf den AEGIS Schiffen die Panzerung vermindert.
Die Autoren beleuchten in diesem Zusammenhang noch einen weiteren Aspekt: Unterseeboote. Sie kommen im Wesentlichen zum Schluss, dass China, welches seine Nuklearwaffen „als weitgehend psychologische Mittel in einem Kampf des Willens und nicht als verwendbare Waffen betrachtet“, mit etwa 6 Unterseebooten ein Bedrohungspotential aufbauen könnte. Die Crux daran, die Unterseeboote müssten, um ihre Vorteile voll ausspielen zu können, in den Pazifik gelangen da die chinesischen Küstengewässer nicht sehr tief sind. Die Entdeckungsgefahr in seichten Gewässern ist gross und setzt die Überlebensfähigkeit der Plattform herab, was wiederum den Wert der U-Boote mindert. Einmal mehr zeigt sich, dass China, wenn es seine Ansprüche als Grossmacht tatsächlich durchsetzen will, zwingend die beiden dem Festland vorgelagerten Inselketten überwinden muss.
China beschwichtigt zwar die Nachbarn bezüglich seiner hegemonialen Ansprüche. Doch China ist daran, das Gleichgewicht in den Meerengen auszuhebeln. Westliche Beobachter mussten Einschätzungen überdenken, da die Modernisierungsmassnahmen der Volksbefreiungsarmee, und somit auch der chinesischen Volksbefreiungsmarine, bei weitem das übertroffen haben, was die Beobachter einst für unerreichbar gehalten haben. Die Zeichen stehen nicht unbedingt zu Gunsten der US Navy.
Dieses Buch überzeugt durch seine äusserst fundierten Analysen zu einem Dreizack, der auch uns in der Schweiz vielleicht nicht mitten ins Herz, aber doch immerhin empfindlich treffen kann. Präsident Barack Obama und seine Nachfolger haben noch einen weiten Weg vor sich.
19.02.2017 00:47
Sprotte1946
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;o,entan lese ich:

Charakterwäsche.
Die amerikanische Besatzung in Deutschland und ihre Folgen
Caspar von Schrenck-Notzing, Stuttgart: Seewald 1965.

Der Band gehört zu den konservativen Bestsellern der Bundesrepublik. Bis heute sind sieben, immer wieder aktualisierte, Auflagen erschienen, davon zwei als Ullstein-Taschenbuch. Dabei war Charakterwäsche das erste im eigentlichen Sinn politische Buch Caspar von Schrenck-Notzings und befaßte sich gleich mit dem »Zentraltabu« der Nachkriegszeit: der Umerziehungspolitik der Alliierten, insbesondere der Amerikaner.

Das Zentraltabu des heutigen Deutschland in allen seinen Teilen ist das der besatzungsgeschichtlichen Ursprünge und Hintergründe unserer Gegenwart.

Tabu war das Thema insofern, als schon die Nennung des Sachverhalts heikel schien, man in staatstragenden Kreisen peinlich berührt wirkte, wenn es um die volkspädagogischen Bemühungen der Sieger ging, und lange Zeit Konsens herrschte, daß die Praxis entweder hilflos-gutgemeint oder grotesk war. Solche Unterschätzung erlaubte sich Schrenck-Notzing nicht. Er sah in der re-education ein Herrschaftsmittel, darauf ausgerichtet, ständige Kontrolle der Deutschen nicht durch direkte, sondern durch indirekte Machtausübung zu gewährleisten. Auf Grund seiner intensiven Studien in den Aktenbeständen der ehemaligen US-Militärverwaltung kam er zu dem Schluß, daß es den Siegern des Zweiten Weltkriegs nicht einfach um Vernichtung eines Gegners und Beute, auch nicht um Entnazifizierung und Demokratisierung gegangen war, sondern um einen nachhaltigen Eingriff in die Mentalität der Besiegten, eine Korrektur der Kollektivpsyche, um die Deutschen harmlos zu machen und als Konkurrenten auszuschalten. Der Triumph von 1945 war allerdings nur zu verewigen, wenn man sich mit seinen Bemühungen auf die Nachwachsenden konzentrierte und in Deutschland selbst genügend Willige – die »Liberalen« – fand, die die Sache der Umerziehung aus eigenem Antrieb fortsetzen würden, um mittels self re-education zu vollenden, was die Alliierten nur begonnen hatten.

Die großen Blätter haben das Buch Schrenck-Notzings bei Erscheinen einhellig kritisch, aber durchaus respektvoll behandelt. In der öffentlichen Debatte spielte es allerdings keine Rolle, was nicht nur mit der politischen Haltung des Autors und nicht nur mit seinen Thesen, sondern auch mit der Tatsache zu tun hatte, daß die historische Erforschung der unmittelbaren Nachkriegszeit ausstand und bis heute aussteht.
18.02.2017 20:33
Heureka
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werri schrieb:
Bin gerade auf das Forum aufmerksam geworden und habe mal die Beiträge durchgeblättert. Es wird ja doch noch viel gelesen. Trotz Fernsehen und Internet.
Mir fiel auf, dass hier viele Sachbücher vorgestellt werden. Deshalb zum Ausgleich der Hinwe...
"Altes Land" von Dörte Hansen

Danke für die erwärmenden Worte für dieses Buch, Du hast mich wirklich neugierig gemacht.
Bei meinem nächsten Besuch beim örtlichen Buchhändler werde ich mich danach umsehen.

Ein schönes Wochenende und Gruß aus dem Süden,
I.
11.02.2017 11:55
Fritzfritz
Anzahl Beiträge: 3
Arno Gruen : Der Fremde in uns
Das Sachbuch ist nicht ganz einfach zu lesen, weil man immer wieder an konkrete Beispiele des eigenen 'verlorenen Teils ' erinnert wird und dessen Konflikt mit den später anerzogenen Verhaltensmusterm. Gruen, der leider 2015 starb, erklärt die Folgen für das eigene Verhalten, den eigenen selbstschädigenden Positionswechsel. Das Buch erschien 2002 , z. Zt. 12. Auflage.
10.02.2017 20:21
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 26
Udo Ulfkotte der leider verstorben ist!
"Gekaufte Journalisten" ist meine Empfehlung um zu sehen, wie seriös wir mit Meldungen versorgt werden!
09.02.2017 23:35
werri
Anzahl Beiträge: 5
Bin gerade auf das Forum aufmerksam geworden und habe mal die Beiträge durchgeblättert. Es wird ja doch noch viel gelesen. Trotz Fernsehen und Internet.
Mir fiel auf, dass hier viele Sachbücher vorgestellt werden. Deshalb zum Ausgleich der Hinweis auf Belletristik. Mir hat gut gefallen z.b. "Altes Land". Ein amüsantes und höchst lehrreiches Buch über bodenständige Landbewohner und urbane Ökos, über spleenige Eltern und geduldige Erzieherinnen, über Alteingesessene und Flüchtlingsschicksale (nein keine Afghanen oder Syrer, sondern deutsche Kriegsflüchtlinge im 2. Weltkrieg) und natürlich über Männer und Frauen und die Liebe. Ausgezeichnet beobachtet und köstlich geschrieben von Dörte Hansen.
2015 erschienen, nicht mehr ganz neu also und vielleicht vielen bekannt. Dennoch (mal wieder?) eine Erwähnung wert, finde ich.
02.02.2017 19:22
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1401
Guten Abend, E.;
da stehe ich momentan etwas auf dem Schlauch, könntest Du mich da etwas auf Trab bringen?

Früher sind wir uns im Forum ja öfter begegnet, aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass von den " Alten " kaum noch jemand aktiv ist, wobei ich mich auch nicht ausschliesse.
Herzliche Grüsse
Gerd
01.02.2017 19:56
Erinnerung
Anzahl Beiträge: 5757
Servus und Hallo Sprotte !

Lange nicht mehr gesehen in deutschen Gefilden... seit 2010 ungefähr.
Tja so ist das Leben, die einen sind glücklich die anderen warten auf den Skt. Nimmerleinstag gelle?

Und nun lese ich mein eigenes Buch... und schmuse mit meinem Liebsten und Flori und Paulchen , na Rätsel
gelöst?
16.01.2017 09:42
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1401
Momentan lese ich:
Eva C. Schweitzer
Amerika und der Holocaust
Untertitel: Die verschwiegene Geschichte
Beschreibung:

Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie. Tatsächlich aber haben die Vereinigten Staaten bis in die 40er Jahre hinein mit dem Dritten Reich paktiert. Ein paar Beispiele:- Die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kostete Zehntausende jüdischer Flüchtlinge das Leben.- Die Union Banking Corporation von George W. Bushs Großvater finanzierte die Aufrüstung der Wehrmacht, zudem war er Mitinhaber einer Fabrik, die in Auschwitz Stahl produzierte.- Ford, General Motors und die Standard Oil der Rockefellers verkauften Fahrzeuge und Flugbenzin an die Wehrmacht.Ein erschütternder Report aus der dunklen Vergangenheit der USA.
09.01.2017 12:18
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1401
Das Wetter bietet sich an, momentan viel zu lesen.
Jetzt lese ich "Anmerkungen zum allierten Bombenkrieg" von R. Schaefer

Beschreibung:
Die deutschen Bombenangriffe auf Warschau und Rotterdam waren unbestritten die ersten Angriffe auf Großstädte im 2. Weltkrieg und damit Deutschland letztendlich auch verantwortlich für die Schäden und die Toten. Aber sind sie mit den Flächenbombardements der britischen Royal Air Force im Verlauf des Krieges vergleichbar und taugen als Alibi dafür? Dazu gehen die Ansichten auseinander, denn manche namhafte Historiker bewerten heute die Angriffe auf Warschau und Rotterdam als durch die Haager Landkriegsordnung völkerrechtlich legitimiert. Mit den vorliegenden Anmerkungen soll versucht werden, einige Aspekte des alliierten Bombenkrieges zu beleuchten. Es soll an dieser Stelle ausdrücklich betont werden, dass damit die Kriegsverbrechen des nationalsozialistischen Deutschland in keiner Weise relativiert werden sollen oder können, für die nach dem Krieg die Größen des NS-Regimes als Kriegsverbrecher in Nürnberg vor Gericht gestellt und verurteilt wurden.
09.01.2017 11:52
Winterblues
Anzahl Beiträge: 7
Faszinierende Lese-Erlebnisse in letzter und vorletzter Zeit:
Carlos Ruiz Zafon "Der Schatten des Windes" (Der Friedhof der vergessenen Bücher, spielt in Barcelona) Carlos Ruiz Zafon "Das Spiel des Engels"
William Paul Young "Die Hütte"
Jessie Burton "Die Magie der kleinen Dinge"
Und z.Zt. "Der Distelfink" von DonnaTart
1220 gebetbuchdünne Seiten; die sich lohnen............
06.01.2017 13:42
Isarfan
Anzahl Beiträge: 1
Hallo Limage!
Ich bin vor Weihnachten auch zum John Strelecky-Fan geworden. Das Café am Rande der Welt, die Fortsetzung, The big Five for Live. Und was auch sehr schön ist: Wenn Du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld. Kleines Taschenbuch zum Nachdenken und Weitersinnieren.
Viele Grüße
Marion
06.01.2017 10:45
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1401
Jetzt lese ich von Tim Marshall
Die Macht der Geographie
Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt

Klappentext:
Aus dem Englischen von Birgit Brandau. Weltpolitik ist auch Geopolitik. Alle Regierungen, alle Staatschefs unterliegen den Zwängen der Geographie. Zum Beispiel Russland: Von den Moskauer Großfürsten über Iwan den Schrecklichen, Peter den Großen und Stalin bis hin zu Wladimir Putin sah sich jeder russische Staatschef denselben geostrategischen Problemen ausgesetzt, egal ob im Zarismus, im Kommunismus oder im kapitalistischen Nepotismus. Die meisten Häfen frieren immer noch ein halbes Jahr zu. Nicht gut für die Marine. Die nordeuropäische Tiefebene von der Nordsee bis zum Ural ist immer noch flach. Jeder kann durchmarschieren. Russland, China, die USA, Europa, Afrika, Lateinamerika, der Nahe Osten, Indien und Pakistan, Japan und Korea, die Arktis und Grönland: In zehn Kapiteln zeigt Tim Marshall, wie die Geographie die Weltpolitik beeinflusst und beeinflusst hat.

Auch wenn ich erst begonnen habe, erscheint mir dieses Buch überaus lesenswert und sollte Pflichtlektüre für Politiker sein.
29.11.2016 15:44
Daisy59
Anzahl Beiträge: 804
"Ein ganzes halbes Jahr" habe ich gelesen und jetzt fange ich gerade mit der Fortsetzung "Ein ganz neues Leben" an.
Hoffentlich ist das nicht auch so rührselig.....
Daisy
24.11.2016 00:55
Limage
Anzahl Beiträge: 3
John Strelecky: " Das Cafe am Rande der Welt"
Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

bin gerade damit angefangen.......?
05.10.2016 11:46
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2
Martin Suter habe ich auch sehr gern gelesen, allerdings nicht alle seine Werke. Die Sprache der Bücher die Inhalte alles gefiel mir sehr gut. Zur Zeit lese ich gern Jodi Picoult. Der zur Zeit gelesene Titel lautet "Die Spuren meiner Mutter" hier erfährt man sehr viel über Elefanten verbunden mit einer Familiengeschichte. Davor las ich von ihr über einen Wolfsforcher, der Titel ist mir leider entfallen, aber das Buch war sehr, sehr packend. Es ging auch um Organspende das Für und Wider und um das Leben der Wölfe.
Vielleicht kommen ja hier jetzt mehr Beiträge dazu, da wir ja in die lese starke Zeit des Herbst und Winters gehen.
Liebe Grüße und ich bin gespannt auf die neuen Beiträge
Susanna
22.08.2016 21:36
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 1
Martin Suter ist lesenswert, alle Bücher, die ich kenn. Sie kommen manchmal etwas betulich daher, aber sie haben es in sich. Von SChlink habe ich noch keins gelesen.
31.07.2016 16:21
JSonne
Anzahl Beiträge: 12
Momentan lese ich das Buch "der Glasmurmelsammler" - ein E-Book
Hier ist die Tochter eines Demenzkranken auf der Suche nach dem "wirklichen Sein" ihres Vaters. Sie entdeckt Seiten - die sie als Kind und junge Frau nie wahrnahm, man erfährt von beiden Seiten - von Vater und Tochter - den Werdegang seines Lebens. Wie er zu der Liebe zu den Glasmurmeln kam, wie er anfing zu sammeln und Leidenschaft für diese "Kinderspiele" entwickelte. So weit, dass er bei Spielen Pokale gewann, sie versteckte und niemandem in seiner Familie davon erzählen konnte. Spannend erzählt von C. Ahern.
Zuerst fand ich es ein bisschen langweilig, aber von Seite zu Seite erhöhte sich die Spannung - ich bin froh dass ich das erste Kapitel dann doch "überstanden habe"........
17.07.2016 11:31
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 1
Das Washington Dekret habe ich auch gelesen, wie überhaupt fast alles von Adler Olson, insbesondere die Krimis habe ich verschlungen.

Zur Zeit lese ich von Roger Willemsen "Die Enden der Welt" . Ich hielt Roger Willemsen immer für einen sehr interessanten Menschen und mag seine Art der Rhetorik.

Dann lese ich gerade noch von Hort Evers "Wäre ich du, ich würde mich lieben". Amüsante Geschichten aus dem Alltag, die mich während des Lesens laut lachen lassen.
23.06.2016 23:59
JSonne
Anzahl Beiträge: 12
Das Washington Dekret
Doggi gewinnt einen Preis und darf mit anderen Preisträgern und einer Gruppe Menschen mit einem Gouverneur der Vereinigten Staaten nach China reisen. Die Gestalt der Doggy zieht sich durch das ganze Buch - und auch die Figur des Gouverneurs, der viel später die Wahlen gewinnt und als Präsident einen guten Beraterstab um sich schart. Die Frau des Präsidenten wird ermordet, ein Schuldiger schnell gefunden - durch diesen Vorfall und das Dekret, welches ein Verbot von Waffenbesitz und Munition beinhaltet, wird das Land in ein Chaos gestürzt. Doggy, mittlerweile erwachsen und zum Stab des Präsidenten gehörend, versucht alles menschenmögliche um den angeblich Schuldigen zu retten. Überwachung, Bespitzelung und Gefahr für Leib und Leben machen die Aufklärung dieses Komplotts für Doggy lebensgefährlich und sie zur meistgesuchten Frau der USA...

Ich habe das Buch verschlungen, obwohl der Schreibstil und die Erzählweise nicht die gängigen Beschreibungen und "weichen Umschreibungen" aufweist.

Autor Adler-Ohlsen, Jussi