Beiträge zum Thema: Wehr- und Zivildienst sind unverzichtbar

10.02.2017 21:45
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 26
Also dieses Schulsystem will bzw macht uns seit Jahrzehnten doch zu Industrie Sklaven! Wir lernen wie man fleissig arbeite um an ende des Arbeitslebens neben dem Hartz 4 Empfänger zu stehen!
Wie man aber glücklich wird, oder Streit unblutig beendet, miteinander auskommt,...das steht nicht auf dem Lehrplan.
Und dann sollen Kriegsspiele einen wieder Werte vermitteln orientieren?? In welche Richtung kann wohl eine auf Kriegausgerichtete Organisation die Menschen bringen, etwa zu Frieden?
Das ganze System ist krank und muß verändert werden.
Dazu muß man aber grundsätzliches lernen. Auf youtube ist z.B. "Die Grundlagen des Rechtssystems" zu finden, ein sehr wichtiger Anfang
06.01.2017 13:49
dr.spengler
Anzahl Beiträge: 54
Im Freundeskreis haben wir in der letzten Zeit immer wieder dieses Thema diskutiert. Grund ist weniger die Verteidigungsbereitschaft unseres Landes, sondern vielmehr die Orientierungslosigkeit junger Menschen (insbesondere Männer) in der jetzigen Zeit.
Junge Menschen brauchen eine Regulativ. In vielen Fällen können das Eltern und Schule nicht mehr leisten. Die Sucht, 24 Stunden am Tag online zu sein, ohne dass da eine Regulierung stattfindet und das auf ein gesundes Maß zurückgeschraubt wird, vernebelt den Blick für wesentliche Dinge des Lebens.
Folgen sind offensichtliche Probleme bei der Berufsorientierung, beim Berufseinstieg, bei der angemessenen Kommunikation, bei der Bewältigung alltäglicher Dinge und eine Verrohung in den sozialen Medien selbst.
Es fehlen Grenzerfahrungen, das Kennenlernen von (beruflichen Regeln), Normen und Strukturen und Alltagskompetenzen.
Wehr- und Zivildienst waren bei aller (teilweise auch berechtigter) Kritik daran Institutionen, die diese Orientierungspunkte vermittelt haben.
Nun aber wächst eine Generation von jungen Menschen heran, denen diese wichtige Unterstützung genommen wurde. Die Folgen für die Gesellschaft sind unabsehbar.
Oder gibt es jemanden, der das optimistischer sieht?