Beiträge zum Thema: Auf die große Liebe warten oder Kompromisse eingehen ?

24.01.2019 14:19
sophiaprint
sophiaprint
Anzahl Beiträge: 1
Sehe ich genauso.
19.01.2019 20:56
Ulla55
Ulla55
Anzahl Beiträge: 4
Ja und so ist das Leben mit den Kompromissen aber Sex ohne Liebe ght garnicht aber manchmal geht es auch ohne Liebe aber nur wenn das Herz nicht mitspielt
18.01.2019 12:08
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 9
Sex ohne Liebe kann sehr schön sein wenn man sich gegenseitig erotisch anzieht, oder?
03.03.2018 15:49
orakel
orakel
Anzahl Beiträge: 38
Für mich hat die große Liebe auch etwas damit zu tun, dass man in den wesentlichen Punkten keine Kompromisse eingehen muss, weil es für beide einfach passt. Jeder kann so sein, wie er ist und man fügt sich dennoch harmonisch als Paar zusammen.

Dass man sich dennoch als Single nach Zweisamkeit sehnt, kann ich verstehen. Ich denke aber, dass es für ein gutes Miteinander immer wichtig ist, dass man auch was die persönlichen Motive angeht, ehrlich und aufrichtig ist.
25.02.2018 16:20
Hadante
Hadante
Anzahl Beiträge: 4
So langsam bin ich so weit, über eine Zweckbeziehung nachzudenken. Wenn sich jemand fände, der einfach passt, ohne, dass sich wilde Verliebtheit einstellt. Und echte Liebe, braucht eh Zeit, zum Wachsen, die ist ohnehin nicht von Anfang an da.

Eine Zweckbeziehung mit jemandem, der interessenmäßig, lebenserfahrungsmäßig, ansichtsmäßig und gedankenmäßig einfach passt und der genausowenig allein sein möchte. Wenn man sich mag und sich eigentlich gut ergänzt - warum denn nicht?

Zu zweit lässt sich alles besser aushalten, man kann Freude und Leid teilen, sich gemeinsam(e) Träume erfüllen, keiner sitzt mehr Abend für Abend allein Zuhaus'.
So abwegig finde ich diese Vorstellung gar nicht.

Und was die körperlichen Bedürfnisse angeht - das muss jeder für sich entscheiden, wie er diese löst, bzw. wenn zwei so gut harmonieren, dass sie ohne Verliebtheit zusammenleben können - werden auch über dieses Thema gesprochen und sich auf irgendetwas geeinigt haben.

Reife und Respekt sind die Zauberwörter, die ich darin finde.
18.02.2018 08:24
Schoechtern
Schoechtern
Anzahl Beiträge: 1
Das ist doch das schöne an der großen Liebe - dass die kaum oder keine Kompromisse geben muss. Beim richtigen ist eh alles richtig und beim falschen alles falsch.

Wichtig ist doch, das man nicht beziehungswillig, sondern beziehungsfähig ist und so die Liebe überhaupt zulässt.

Viele haben einfach zu hohe Ansprüche_


hier in der virtuellen Welt täglich 100derte von Möglichkeiten wow ein wenig denke ich: ANKOMMEN Ganz ehrlich! ... ich hab lieber zu wenig Kontakte, als zu viele. und zwar deswegen: Das vermeintliche Überangebot in den Singlebörsen erzeugt eine gewisse Ruhelosigkeit und verführt dazu, Begegnungen zu konsumieren oder zu sammeln wie Briefmarken. Euphorische kurze Begegnungen, nach ein paar Mails oder Chats verläuft alles im Sande. Wer mag sich die Mühe machen, sich auf einen Menschen zu konzentrieren, dass zu entdecken, was nicht im Profil steht, was den anderen wirklich ausmacht? Die virtuellen Möglichkeiten scheinen unerschöpflich. Jeden Tag gibt's neue Angebote u. vielleicht gibt's morgen noch was Besseres. Das ist nicht das, was ich suche, sondern eine ernsthafte und vor allem treue Beziehung. Vergebene, Affärensucher innen und Unsichtbare tummeln sich hier zur genüge . Hoffen wir mal, dass die Liebe sich von alledem nicht abschrecken lässt u. doch gelegentlich ganz leise -wie durch eine Zaubertür- den Raum betritt !

Ohne große Kompromisse, sondern einigen auf den größten gemeinsamen Nenner.
Partnerschaft
14.02.2018 21:25
Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 9
@Wilber....danke für deinen letzten Beitrag......ich habe dich tatsächlich erst jetzt richtig verstanden

aber dieses Thema verbirgt wirklich zuviel Facetten in sich..eine Antwort darauf kann nur jeder für sich selbst finden....
14.02.2018 12:45
Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 39
Jadestern, das ist bei mir ebenfalls, daß derTitel Anlaß ist mich an der Diskussion zu beteiligen, und nicht die letzten Beiträge dazu. Dieser Titel scheint nicht nur mir eindeutig zu sein, außer man/frau nimmt das Wort Kompromisse aus dem Kontext.
Chapeau-Berlin hat das Thema klar überschrieben und in seinem Erstbeitrag erläutert und die Diskussion hat sich auch entsprechend entwickelt, bis nur noch das Thema Kompromisse ohne Kontext weiter diskutiert wurde. Nun wenn das Thema gar nicht mehr Thema ist und die Diskussion anderweitig sich verselbständigt, dann habe ich auch kein Interesse mehr daran. Nicht umsonst begann ich einen neuen Thread, mit dem Inhalt: "Rückschlüsse - von Kommunikation im Forum auf Kommunikation in Beziehung", auf grund eben solcher Erfahrungen. Natürlich ist niemand davon gefeit andere misszuverstehen. Mir erging es in dem letzten Beitrag von TrueSmile so.

Wenn nicht verstanden wurde, was ich zu diesem Thema zu sagen habe, dann versuche ich es etwas abgeändert.

Auf der Skala 1-10 gibt es solche, die für sich sagen - niemals Kompromisse bei der Partnerwahl, es kommt nur die große Liebe in Betracht, oder das andere extrem - Hauptsache einen Partner zu finden. Das wäre dann vielleicht auch eine Anlehnung an den Buchtitel - Es ist egal wen Du heiratest - denn da scheint eher das Thema der Eigenliebe im Vordergrund zu stehen. Dazwischen sind die vielen Abstufungen mit ihren individuellen Hintergründen.

Meine Erfahrung ist, dass ich mich mit meinem Wertesystem auch sehr täuschen kann. Einige no-goes bei der Partnersuche stellten sich als unbedeutend heraus, als die große Liebe mich ereilte. Und ebenso habe ich erfahren, daß eine große Liebe sich entwickeln kann, auch wenn sie anfangs nicht da war. Sie entstand dadurch, daß ich mich auf einen erstmal "suboptimalen" Partner einließ und offen war und nur Tod der Partnerin diese Beziehung beendete.

Problematischer empfinde ich in meiner Rückschlau die "große Liebe", die auf einem Schlag kam. Es stellte sich mit mehr zeitlichen Abstand als große Verliebheit heraus. Eine richtige tragefähige Liebe konnte sich nicht entwickeln. Der Zustand der Verliebtheit ist schön, aber in meiner Erfahrung auch störend. Sie machte mich blind und konnte dadurch den Anderen nicht richtig erkennen und wahrnehmen. Sie führte zu einigen Fehlern und Mißverständnissen.

Es ist mein Eindruck, dass die Qualität und Bewußtheit der Kompromisse, die ich bei der Partnerentscheidung mit mir eingehe, sich später bei den Kompromissen innerhalb der Partnerschaft zeigt und auswirkt. Ein ausschließen von Optionen in der Partnersuche kann auch ein ausschließen von Glück bedeuten.

Und damit verabschiede ich mich von diesem Thread.

Wilber
14.02.2018 11:26
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Ehemaliges Mitglied schrieb:
Auf die große Liebe warten oder Kompromisse eingehen?

Denke, das dieses Thema sehr viele Facetten in sich birgt.
Bei Jedem verläuft es anders oder ist es anders verlaufen.

Die sogenannte " große Liebe " hat wohl Jeder von uns 1 x ...
Perfekt ............. so ist das Leben!!
14.02.2018 03:12
Jadestern
Jadestern
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@Wilber
Ich habe beim Überfliegen der Forenbeiträge, auch aus Deinen nicht erahnt, wie Du das Thema von Dir aus verstehst, da ich immer erst mal alle Beiträge 'so stehen lasse' und mir eigene Gedanken zur Überschrift mache, um dann einen Beitrag hinzuzufügen eventuell. Das Kompromisse-Eingehen hat mich abgelenkt zur Annahme, dass es zur gelebten Beziehung hinführt, da der Plural verwendet wird von Dir. Jetzt weiß ich, was Du meinst und konkret formuliert wäre das m. M. Nach so: ... Soll ich auf die große Liebe warten oder soll ich mit mir selber, mit meinen Zweifeln und meinen Herzenswünschen, die hinsichtlich einer Liebe in spe differieren, einen Kompromiss aushandeln, sprich, zu einer abschließenden Vereinbarkeit kommen in/mit mir selber hinsichtlich dem Treffen einer (vorläufigen) Entscheidung: Bis zum St. Nimmerleinstag Warten, ob die Große Liebe irgendwann da ist (sich als solche erwiesen hat) oder meinen Vorstellungen und Wünschen teilweise entsagen zugunsten einer nur eventuell sich entwickelnden Liebe, mit Abstrichen und dem Risiko, dass es sich als gegenseitige große Liebe doch nicht entpuppen könnte und ich mich umsonst bemüht habe... oder so ähnlich. Oder liege ich jetzt komplett falsch, so wie Du das gemeint hast?
Da nirgendwo zwischen Deinen Zeilen zu lesen ist, was Dich im Grunde Deines Herzens und der Seele umtreibt und was hinter Deiner Stirn konkret umgeht... kann nur jeder Leser SEINE Sicht hier vertexten. Ich für mich habe da schlichtweg auch Angst, dass ich jetzt im fortgeschrittenen Alter nicht mehr flexibel genug bin, mich auf einen mir wildfremden Mann ganz einzulassen, so dass sich beide miteinander wohlfühlen...
11.02.2018 18:21
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 39
OK TrueSmile, ich habe Deine Zusammenfassung meiner Worte als solche nicht erkannt, und es als eine direkte Frage an mich verstanden.
11.02.2018 18:14
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Wilber...ich frage dich nichts!!!!!

ich habe nur deine Worte wiedergegeben ....und als Antwort geschrieben, das ich es nicht verstehe Kompromisse einzugehen, wenn es nicht die große Liebe ist ......nicht mehr und nicht weniger....
11.02.2018 18:02
Ehemaliges Mitglied
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TrueSmile
Warum fragst Du mich das? Ich habe dieses Thema nicht initiiert. Alle Beitragende versuchen ihre Sicht auf dieses Thema wiederzugeben. Und eben hast Du Deine Sicht direkt zu diesem Thema beigetragen. Es gibt genügend Beiträge zu Beginn der Diskussion die dieses Thema kontrovers diskutierten.
11.02.2018 17:48
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 9
@ Jadestern, so ist es .......ich würde es dann auch nicht mehr Kompromiss nennen..sondern Herzenssache

@Wilber....warum Kompromisse eingehen, wenn es nicht die grosse Liebe ist oder um es mit Jadesterns Worten zu sagen, nicht die Wohlfühl-Heimat ist?
wenn ich von einem Mann nichts will, kann er einen Palast erbauen, es wird nichts entzünden.....
11.02.2018 16:26
Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 39
Geht es hier nicht gerade darum, dass wir um den Begriff "Kompromisse machen" diskutieren, aber unterschiedliche Meinungen vorhanden sind, in welchem Kontext? Ein typisches aneinander vorbei reden. Also klären wir erst in welchem Zusammenhang wir uns über "Kompromisse machen" auslassen - vor der Beziehungsentscheidung, mit mir selber einen Kompromiss eingehen um ja zu sagen, oder - innerhalb von Beziehungen Kompromisse eingehen, mit dem Anderen.
11.02.2018 16:11
Ehemaliges Mitglied
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Auch wenn Kompromisse machen innerhalb einer Beziehung ein wesentliches Thema ist, so interpretiere ich Kompromisse machen im Titel als eine Frage, ob ich mit mir einen Kompromiss mache und eine Beziehung überhaupt eingehe, auch wenn nicht die große Liebe in mir erstrahlt.
11.02.2018 16:10
Jadestern
Jadestern
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@Wilber
ich glaube,, Liebe kommt ohne Wenn-Und-Aber aus.
Die "Große Liebe" auch, da ein Kompromiss gar micht als solcher angesehen wird. Ein Gefallen machen um seiner großen Liebe ist Freude, ein Komromiss eher nicht. Insofern ist die große Liebe Seelenfreude, Herzenssache, Wohlfühl-Heimat und ja, auch ein "Bauchgefühl", wie Du es ausdrückst.
11.02.2018 15:58
Jadestern
Jadestern
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@Köln69
Genauso ist es, dachte ich ... wie treffend geschildert...Gruß von Jadestern
10.02.2018 20:31
Ehemaliges Mitglied
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Köln 69.......ich finde mich tatsächlich in deinen Zeilen wieder ..ich hätte es nicht schöner schreiben können..ein sehr berührender Beitrag....

Auch ich bin der Meinung , Kompromisse machen können ist wichtig.
Ehrlichkeit, Verständnis und Rücksichtnahme sind für mich nicht nur Floskeln, sondern eine Achtung vor dem Partner.
10.02.2018 19:59
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Bei der Aufzählung der tragfähigen Komponenten habe ich eine Wesentliche vergessen, die des miteinander Reden können, nicht nur um die anfallenden Alltäglichkeiten, sondern auch über sich und die Beziehung, also wesentliche Gespräche.

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