Beiträge zum Thema: Fastenzeit

03.03.2018 15:59
orakel
orakel Anzahl Beiträge: 17
Ich faste dieses Jahr auch wieder Süßigkeiten. Gerade vor, während und nach der Weihnachtszeit entwickle ich mich immer regelrecht zur Naschkatze. Das spiegelt sich natürlich mit der Zeit auch auf der Waage wieder und ich ärgere mich auch über mich, wenn ich beiläufig statt bewusst Süßigkeiten esse.

Da ist die Fastenzeit für mich immer ein willkommener Anlass um damit zu brechen. Und danach ist auch wieder ein genussvolles, bewusstes Naschen in Maßen möglich.
18.02.2018 10:47
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 39
Übrigens - Ramadan, das islamische Fasten, ist ein Beispiel des intermitterienden Fastens, nur das der Zeitraum des Nahrungsverzichts während des Tages stattfindet, von Morgendämmerung bis zum Einbruch der Nacht dauert.

Neben dem Nahrungsverzicht, daß zur Entschlackung des Körpers führt, finde ich die Nebenwirkungen mindestens genauso bedeutsam. Es sind das Gefühl sich diszipliniert zu haben, ein Hochgefühl, das sich bei vielen einstellt, stillere und achtsamere Momente. Daraus kann dann ganz etwas anderes hochkommen und entstehen.

Fasten des Medienkonsums setzt Zeit frei. Vielleicht ungewohnt. Mitscherlich sagte einmal: Fernsehen lenkt zu Hause von zu Hause ab. Es besteht die Chancemit der gewonnen Zeit sich und sein Umfeld besser wahrnehmen zu können.
15.02.2018 09:52
Ehemaliges Mitglied
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Einen Aspekt des intermittierenden Fastens habe ich übersehen mitzuteilen, und der ist wohl jedem auch vom Fasten bekannt.
Ich nehme sehr viel mehr meine Gefühle für meinen Körper wahr. Die damit einhergehende Achtsamkeit wie geht es mir gerade, habe ich ein Hungergefühl, fühle ich mich leicht, vielleicht beweglicher... führt auch zu mehr Eigenkontakt, gut mit mir in Kontakt zu sein, wenn auch vielleicht unangenehmes auftauchen mag (wie Hungergefühl,...).

Guten Kontakt mit mir selbst ist das beste Mittel um keine Einsamkeit entstehen zu lassen.
14.02.2018 17:24
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 39
Das hier war nur der Versuch, mehr als nur das übliche Fasten in die Überlegungen einzubringen. 16 Stunden Arbeit ist sportlich. Was macht Jadestern mit der restlichen Zeit??? Ach so ja - Lebensfreude Beiträge schreiben...

Ich praktiziere das intermittierende Fasten derzeit. Nicht aus Gründen des Abnehmens, sondern weil meine Verdauung durch eine schon etwas zurückliegende Gallen-OP nicht mehr so super funktioniert. Und die Idee in meinem Konzept war, nachdem ich immer große Portionen essen konnte, ehe mein Hungergefühl gestillt wurde:
1. letzte Mahlzeit früher einnehmen
2. die Zeit nicht zu Essen je nach Tagesform von 14-18 Stunden pendeln zu lassen.
Der Erfolg war eine Verbesserung der Verdauung, der Magen hat sich verkleinert und das Sättigungsgefühl ist früher eingetreten. Ich hätte ja in den 8 Stunden mehr Essen können, aber das wollte der Körper gar nicht. Es entfielen nur die 2. und 3. Abendessen bzw. Snacks. Und wenn es gar nicht ging hab ich halt mal eine Ausnahme gemacht.
Nun jede Methode die empfohlen wird und einen anspricht, sollte testweise bei sich erprobt werden, ob es überhaupt was bringt und jedenfalls angepasst werden. Und es bringt immer etwas sich z.B. dieser Methode zu nähern und muss überhaupt nicht optimal deckungsgleich sein.
14.02.2018 16:03
Jadestern
Jadestern Anzahl Beiträge: 44
Sorry, WILBER muss es heißen
14.02.2018 16:02
Jadestern
Jadestern Anzahl Beiträge: 44
@Wieber
Intervallfasten... Ich arbeite noch 16 Std. tgl. und da geht das leider (noch) nicht. Hast Du das schon versucht?
14.02.2018 15:57
Jadestern
Jadestern Anzahl Beiträge: 44
HAllo Wilber...
lächeln bringt immer Mehrwert... ob süffisant, amüsiert, fröhlich, laut, leise, erleichtert, bewußt aufgesetzt usw., nur nicht das Schadenfrohe. Dass Nahrungsverzicht (Zucker, Fleisch) gut für die Zellen ist, ok und. dabei inkl. Entschlackung des Darms... prima.
Die Grauen Zellen mal mit NICHTS zu fütterm tut auch gut, nur: Letztere brauchen viele kleine kurze Pausen und möglichst oft die durchgeschlafene Nacht (meinige jdf)
14.02.2018 13:34
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 39
Heute beginnt die Fastenzeit. Das Thema Fasten ist so aktuell wie vor tausenden von Jahren. Doch das Fastenthema ist umfangreicher geworden. Es geht immer um das zuviel.

Zuviel Essen, Alkohol, Internet, Sex, Konsum, Sport, rumhängen, Stress, Fernsehen, Arbeit, was auch immer. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit in sich zu gehen und alle Zuviels aufzulisten und zu überlegen, ob eine begrenzte Auszeit (Fastenzeit) nicht sinnvoll ist. Unsere Gesundheit wird es uns danken, wenn wir wieder in die richtige Balance kommen. Wenn die Zuviels zurückgefahren, haben die Zuwenigs mehr Raum sich besser zu entfalten. Und vielleicht ist das auch ein Weg generell über seine zur Zeit eingeschlagene Richtung nachzudenken. Schließlich werden wir da landen, wo die Richtung hinzeigt. Oder wollen wir ein weiter so und in 10 Jahren uns wundern, das sich nichts verändert hat?
Fasten kann verschieden aussehen. Eine Null-Toleranz ist hart, wirkungsvoll, nicht immer sinnvoll. Schon ein erhebliches zurückfahren an Aktivitäten kann gute Wirkung zeigen.
So auch das Intervall-Fasten, das besagt, an 8 Stunden wird gegessen, und die folgenden 16 Stunden sind Nahrungsaufnahme frei. Dass ist keine schnelle, aber wirkungsvolle Methode abzunehmen, durch Zellerneuerung wieder gesünder zu werden.
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