Beiträge zum Thema: Wassermangel oder Wasserverschwendung

 
16.07.2021 12:31
Musikliebe
Musikliebe
Anzahl Beiträge: 223
Hallo liebe Forumsleser:

Heute habe ich euch mal wieder einen Artikel aus dem Internet hier ins Forum kopiert. Bitte nicht darüber beschweren, wer dies nicht lesen will, liest jetzt bitte nicht weiter.


Was der Artikel mit diesem Thema zu tun hat, weis jeder der den Artikel und den ersten Beitrag unter diesem Thema liest. Ich sage nur wieder mal es ist bereits 3 Minuten vor zwölf. Noch kann man was dagegen machen, aber nicht mehr lange.
Aber ich habe den Eindruck es interessiert die meißten Menschen nicht sondern es wird einfach ignoriert. So wie diese Sache, dass Corona nicht beseitigt ist, aber sich viele, viele nicht impfen lassen und es trotz allem wieder Kreuzfahrten gibt. Außerdem gibt es Urlaub und Reisen in alle möglichen Länder und Großveranstaltungen bei denen die meißten Teilnehmer keine Masken tragen und keinen Abstand einhalten. Wohin das führt kann sich jeder selbt denken. Der Autor des Artikels und der von ihm zitierte Frank Schätzing sagt uns seine Meinung dazu was pasiert wenn wir nicht ausreichend Rücksicht auf unsere Mutter Erde und ihre umgebende Atmosphäre nehmen.

ARTIKEL:

Kölner Stadt-Anzeiger
Kommentar: Das Unwetter war nur ein harmloses Vorgeplänkel
Joachim Frank vor 18 Std.
Sich schützen, sich abschotten? Wie soll das gehen angesichts einer Sintflut, wie sie NRW und weitere Teile Deutschlands heimgesucht hat? Mit Dutzenden von Toten ist es die folgenschwersten Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes seit der Elbeflut von 1962.

Die Subbelrather Straße unter Wasser.© Matthias Heinekamp Die Subbelrather Straße unter Wasser.
An einem einzigen Tag prasselte in Köln und der Umgebung mehr Wasser vom Himmel als sonst im ganzen Juli, der schon zu den regenreicheren Monaten zählt. Im Süden von NRW fielen gar bis zu 180 Liter Regen pro Quadratmeter, mehr als ein Fünftel der Gesamtmenge eines Jahres.

Städte und Gemeinden waren nicht vorbereitet
Davor müssen die Vorkehrungen der Städte und Gemeinden versagen. Oder anders gesagt: Dafür waren sie bislang nicht ausgelegt. Ob das überhaupt möglich wäre, müssen die Experten beantworten. Aber wie will man sich darauf einstellen, dass harmlose Rinnsale binnen kurzem auf mehrere Meter anschwellen und ganze Ortschaften überschwemmen, wie in der Eifel geschehen?

Auch verbesserte Vorhersagen und Warnungen, die im Einzelfall lebensrettend und damit höchst sinnvoll sind, brächten am Ende ja keine Abhilfe gegen derartige Sturzfluten. Man wüsste dann, sarkastisch gesagt, eben etwas früher, was unausweichlich auf einen zukommt und könnte immerhin noch versuchen, sein bewegliches Hab und Gut und sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Extremwetterlagen werden sich häufen
Nach allem, was Meteorologen und Klimaforscher uns sagen, werden wir uns auf die periodische Wiederkehr solcher Wetterlagen einstellen müssen. Jahrhundertstürme oder Jahrhunderthochwasser werden uns weitaus häufiger treffen als im Abstand von 100 Jahren. Und so richtig es ist, alle Möglichkeiten für die Ableitung und Verteilung der Niederschläge zu nutzen und die Versiegelung von Bodenflächen in bewohnten Gebieten zu stoppen, so falsch wäre es, es damit bewenden zu lassen.

Denn umgekehrt werden wir auch mit Phasen der Trockenheit konfrontiert werden. Das gehört ja zu den Paradoxien dieser Tage, dass Bauern und Förster nach der grassierenden Junihitze ergiebige Regenfälle herbeigesehnt hatten, am besten über Tage.

Der Mensch hat der Natur Gewalt angetan
Gegen die Extremwetterlagen gibt es konkret kaum eine Abwehr. Der Mensch steht machtlos vor der Gewalt der Natur. Einer Natur, der er aber über Jahrzehnte hinweg Gewalt angetan hat und es unablässig weiter tut. Die Folgen bekommen wir jetzt zu spüren – und zwar buchstäblich vor der eigenen Haustür.

Das alles ist aber nur ein harmloses Vorgeplänkel dessen, was uns bevorsteht, wenn wir uns dem Klimawandel nicht mit aller Macht entgegenstemmen. Dieser Kampf muss heraus aus den Debattierclubs der Ideologen, die das Problem leugnen oder kleinreden.

Was geschähe, wenn man ihnen folgte, schildert der Autor Frank Schätzing anhand wissenschaftlicher Projektionen. Die Geschehnisse vom Mittwoch muten an wie eine frühe Szene aus diesem fiktiven Klimathriller. In der Realität gilt es, daraus zu lernen und zu handeln. Noch haben wir die Zeit dafür.
 
07.07.2021 18:53
Harty
Harty
Anzahl Beiträge: 1
Und wer den Handwerker hat. braucht den Klemptner nicht

 
07.07.2021 17:25
Hellera
Hellera
Anzahl Beiträge: 3
Ist alles schön und gut, nur mit den Eimer schleppen überall hin wieder, ist auch nicht immer die Freude......ich kenne das in einem Haushalt, das Wasser eigentlich sehr gespart wird....Man ist zusätzlich in Bewegung, aber irgendwann hört dieser Spaß auch mal auf.....man kann es auch nur tun, wenn genug Platz dafür da ist und genug Behälter dafür,,,,Und man hat sich die Klospülung  angeschafft, damit der Standart gewährt wird.....Aber es ist immer noch billiger, als irgendwelche technischen Lösungen......
 
22.06.2021 10:05
Malu
Malu
Anzahl Beiträge: 6
gemeint: ohnewhatsapp
 
22.06.2021 10:03
Malu
Malu
Anzahl Beiträge: 6
Gut gedacht .... !
Hatte zuvor leider auf den "falschen Knopf" gedrückt. Pardon!
 
22.06.2021 07:42
Bum
Bum
Anzahl Beiträge: 276
rein informativ!

habe ich die Adresse von wikipedia aufgeführt. Dort sind die wesentliche Bestandteile der " Deutschen Trinwasserverordnung "für den menschlichen Gebrauch einigermaßen übersichtlich aufgeführt.

Die Adresse lautet: " https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserverordnung ".

Herzliche Grüße und Gesundheit
Ludger
 
21.06.2021 13:48
wicki2012
wicki2012
Anzahl Beiträge: 244
Es ist leider so, das in Deutschland nur 3 -5 % des verbrauchten Wasser als Koch- und Trinkwasser verwendet wird, der Rest geht zum gießrn und für die Spülung usw. drauf.
Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen ein Brauchwassersystem installieren lassen würden, das aber nur auf dem Land leichter zu realisieren ist.
Ich glaube, das sehr viele Mensche noch gar nicht nachgedacht haben, dass das Wasser auch knapp werden könnte?!
Die sehr warmen Sommer in den letzten Jahren haben uns aber gezeigt, das man kurz vor einer Verknappung stehen.
Und auch hier wartet man das es 5 vor 12 ist, bevor man richtig handelt.
Meine Hochachtung aber für jeden, der in seinem Bereich das kühle Nass richtig einsetzt.
 
21.06.2021 09:16
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 63
Ich bin nicht das Sprachrohr der Nation.
Für die Realisierung zur Nutzung von Brauchwasser darf sich die Industrie und die Politk Gedanken machen.

Ich bebenut bspw. Regenwasser für die Toilettenspülung. Nichts neues, nur wird es zuwenig zur Anwendung gebracht.
 
20.06.2021 19:07
Bum
Bum
Anzahl Beiträge: 276
Welche Anforderungen gibt es eigentlich für das Trinkwasser.

Warum sollte man das benutzte Wasser, zum Beispiel von der Wäsche, von dem Duschen, oder von dem Baden nicht als Brauchwasser nutzen. Damit könnte man sich schon einmal die zweite Brauchwasserletung sparen.

Wasserflaschen für eine Wanderung zu nutzen sehe ich als sinnvoller an als einen Wasserschlauch über einige Kilometer zu nutzen. Bei der Schlauchlösung müsste bei der Wanderung der Rückweg gleich der Hinweg sein. Ein Rundgang wäre also nicht möglich.

Bei der Wasseraufbereitung gibt es heute schon Probleme mit den Stickstoffen, den Pflanzenschutzmitteln, den Waschmitteln und so weiter.

" ohnewhatsapp ", wie würdest Du die Wasseraufbereitung beim Trinkwasser deutlich erhöhen?

Herzliche Grüße und Gesundheit
Ludger

 
09.06.2021 07:50
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 63
Es ist schon komisch.
Immer wieder kommt das Thema hoch, nicht nur wegen der Klimaveränderung, Das Wasser speziell das Trinkwasser werde immer knapper und wir Bürger sollen sparsam damit umgehen.
Insoweit richtig, wenn man bedenkt, daß Regierungen jener Staaten, wo Trinkwasser wirklich knapp ist, nur zu bequem sind die entsprechende Infrastuktur zu schaffen.

Appropos Infrastruktur:
In Deutschland soll es ja eine solche ..., zumindestens in den Städten auch geben.
Seit dem ich lebe weiß ich aber auch und da stört sich keiner dran, daß Trinkwasser ins Klo geschüttet wird.
Das wäre ja das gleiche, als würde der Kneiper seinen Gästen sagen, Bier habe ich nicht für euch, ich reinige damit die Straße.
Der aufmerksame Leser erkennt den Unterschied als auch den Zusammenhang.

Fazit:
Was nützt es bei Wasserknappheit neue Leitungen und Pumpwerke zu errichten, wenn das Wasser knapper wird? Es bringt nicht viel, die Wasserpreise zu erhöhen. Noch dämlicher finde ich ja, Wasser in Flaschen abzufüllen.
Nur um unterwegs nicht zu verdursten?

Wäre es nicht sinnvoller, die Kapazität der Wasseraufbereitung deutlich zu erhöhen?
Zweitwasserleitungen zu verlegen um Brauchwasser für die Klospülung zu verwenden?

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