Beiträge zum Thema: Fernsehen kann sehr informativ sein

 
26.07.2020 12:11
solamente
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emirena schrieb:
@ Solamente: geht mir genauso mit ARTE. Tolle Möglichkeit, Sprachkenntnisse ein kleines bisschen  zu erneuern.
Auch die zur Verfügung stehenden Sendungen, ob direkt oder über die Mediathek finde ich Klasse&l...
Sehe ich genauso! Ich stöbere auch öfters in der Mediathek, habe dann manchmal sogar das deutsche und französischsprachige Video nebenbei laufen und höre es auf Französisch an und wenn ich etwas nicht verstehe, dann schaue ich mir den Ausschnitt nochmal auf Deutsch an...das ist wirklich eine gute Übung! Ansonsten gibt es auch auf YouTube (da verwende ich die App meines Smartphones) lustige, kurze Videos zur französischen und deutschen Kultur und deren Unterschiede...auch sehr informativ und witzig!
 
22.06.2020 20:51
Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 25
emirena schrieb:
@ Solamente: geht mir genauso mit ARTE. Tolle Möglichkeit, Sprachkenntnisse ein kleines bisschen  zu erneuern.
Auch die zur Verfügung stehenden Sendungen, ob direkt oder über die Mediathek finde ich Klasse&l...
Bin auch ein ganz großer ARTE-Fan. Gucke aber nur über Mediathek. Habe seit 15 Jahren keinen Fernseher.
 
03.06.2020 19:38
etwasbesonderes
etwasbesonderes
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@Harmi
Was sollen diese unqualifizierten Kommentare, wenn Andere sich austauschen.?
 
03.06.2020 13:37
emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
@ Solamente: geht mir genauso mit ARTE. Tolle Möglichkeit, Sprachkenntnisse ein kleines bisschen  zu erneuern.
Auch die zur Verfügung stehenden Sendungen, ob direkt oder über die Mediathek finde ich Klasse


 
03.06.2020 00:57
Musikliebe
Musikliebe
Anzahl Beiträge: 96
@ Harmi
Was hat das denn mit Esoterik zu tun? Du solltest mal das Wort Esoterik googeln oder im Duden nachschlagen. Ein ernsthafter Gedankenaustausch ist jedenfalls nicht Esoterik.
 
02.06.2020 11:02
Harmi
Harmi
Anzahl Beiträge: 56
Ach du liebe Zeit, ist hier der Esoteriktreff? ?
 
01.06.2020 14:59
solamente
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Anzahl Beiträge: 71
ich bin großer ARTE Fan - manchmal schaue ich mir die Beiträge sogar auf Französisch an. Der Vorteil ist, dass wenn ich etwas nicht verstehe, ich direkt das Deutsche nebenbei anhören kann (ich mache das auf der Mediathek)
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
heute auf ARTE:
Endstation Fortschritt

Fortschritt ohne Ende kann es m.E. nicht geben, ohne daß es zwischendrin immer mal wieder einen SuperGAU gibt.

Vielleicht ist dieser SuperGAU überfällig?
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
Ist doch schön, daß wir immerhin schon beim gegenseitigen Verstehen angekommen sind.

Zweifel habe ich auch, Orlanda, daß "man" nicht fähig ist......
(es gibt durchaus Zusammenhänge, wo dieses "man" genau richtig ist, nämlich dann, wenn ich weder von mir selbst noch von ALLEN sprechen möchte, sondern von einer Allgemeinheit)

Aber trotz Zweifel weiß ich auch, daß es Menschen gibt, die viel Kraft und Energie und auch die Klugheit haben, die nicht müde werden, weniger stabile Menschen mitzutragen. Es muß nicht jeder ALLES können.
Im Großen oder auch nur im Kleinen hilft es, zu wissen oder wenigstens zu hoffen, daß es ein Potential an Weisheit gibt, welches vor Dummheit nicht kapituliert.

Ich freue mich z.B. sehr, wenn ich Informatonen von Menschen/Bewegungen erhalte, die das tun, wozu ich selbst weder die Kraft noch die Zeit und evtl. auch nicht genügend Mittel habe.

In meinem realen Leben habe ich eine junge Frau kennengelernt, die eine unglaublich fröhliche Ausstrahlung hat und sich voller Energie und Tatendrang demnächst in ein Studium in Cambridge(per Stipendium) stürzen wird, um, so gut es geht die Zukunft auf unserer Erde ein wenig mitzugestalten oder gar zu verbessern. Ich setze auf Menschen wie sie. ,Am Anfang steht das Wollen. Wohin es führt, kann niemand mit Bestimmtheit sagen.

Ich nenne das "Kräfte Bündeln" und begleite solche engagierten Menschen mit allen guten Gedanken, zu denen ich fähig bin. Und ich bin sicher, daß tun die meisten. Zweifel hin oder her.

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Liebe Merope, ich weiß natürlich, dass ich (!) das "man" möglichst vermeiden sollte. Der Mensch versteckt sich gerne hinter dem "man", wenn er von sich spricht... Eine Aussage ist erst kräftig, wenn ich dahinterstehe und es auch durch ein "ich" ausdrücke.

Aber so im dahinschreiben, weißt Du, da kommt halt alles mögliche daher, auch so manches "man"...

Ich bin ja nicht jemand, der alles ignoriert und sich die Welt schönredet. Es ist eher das Gegenteil der Fall und ich gebe Emirena Recht, lieber offenen Auges dahingehen als blind irgendwo hineinstolpern.

Jede(r) von uns hat aber nur ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz in sich und jede(r) verwindet auf unterschiedliche Weise. Früher versank ich (nicht im Moor!) oftmals tagelang in einer depressiven Stimmung. Das konnte durch eine Passage in einem Buch (über Folter z.B.) ausgelöst werden oder auch durch eine Dokumentation über Umweltzerstörungen, Kindesmißhandlungen etc. Heute kappe ich diese Gedankenströme, wenn ich nicht grad aktiv gegen einen Mißstand angehen kann, sonst würde ich verrückt werden.

Wenn es möglich ist, greife ich ein und handle. Bei den großen Themen, die hier grad angesprochen waren, geht das nicht und ich bleibe in meiner Energie sitzen und die wütet dann in mir gegen mich.

Das erzähle ich Euch, damit Ihr mich versteht (darauf lege ich nämlich Wert). Ich verstehe Euch ja auch und es ist gut, dass es stabile Menschen gibt, die NICHT ständig die Augen schließen und wegsehen..

Orlanda
 
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emirena
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ich meine, "man" ist die Summe dessen, was viele eizelne Individuen weltweit am Ende bewirken oder ob sich Einzelne HIER in ein Thema einbringen wollen oder nicht. Dabei gibt es HIER tatsächlich keinerlei Zwang.

Ich verstehe vollkommen, wenn man sich mit "solchen" Themen nicht belasten möchte (u.a.auch deshalb, weil man tatsächlich relativ wenig Einfluß hat), aber ich halte es für mich für wichtig, den Gefahren ins Auge zu sehen und zu versuchen, (meine) Risiken zu kalkulieren und einzuschätzen, soweit möglich.

Ich möchte nicht irgendwann erkennen müssen, daß ich Entwicklungen nicht wahrhaben wollte.
Ob mir das am Ende wirklich hilft, ist mehr als fraglich, aber heute gibt es mir ein besseres GEfühl. als die Gefahr zu ignorieren.

Fernsehen informiert ja auch über andere Dinge aus Wissenschaft, Kunst, Alltag, Gesundheit - jeder hat die Möglichkeit, sich das Passende herauszusuchen; es muss nicht immer Politik, Umwelt und Wirtschaft sein. Kann aber.

emirena
 
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Ehemaliges Mitglied
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Hallo Orlanda,

ich frage mich bei solchen Statements immer: Wer ist "man"?

Nur eine Frage, keine Provokation!

Noch etwas fiel mir wieder ein, was der Wirtschaftsexperte gestern Abend sagte:

"Einerseits wachsen auf der Welt die Geldberge, andererseits die Leichenberge."
 
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Orlanda
Orlanda
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PS: Ich weiß nicht, ob es Euch auch so geht, aber mir schwirrt bei solchen Themen der Kopf. Es entsteht ein finsteres Loch und wenn ich nicht achtgebe, versinke ich darin. Es ist alles so aussichtslos, denn man hat keinen wirklichen Einfluss und die Solidarität zwischen den Menschen findet ja schon in Kleinen nicht statt!

Es ist, als versänke man im Moor. Zum Glück ist da ein Ast, an dem ziehe ich mich nun raus...

und beende für mich das Thema.

Orlanda
 
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Orlanda
Orlanda
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@Emirena: "... Das setzt allerdings ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz, an sozialer Kompetenz und an der Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand hinaus zu gucken, voraus..."


Und an dieser emotionalen Intelligenz und sozialen Kompetenz zweifle ich!
Man braucht ja nur sich anzuschauen, wie das mit dem Klima- und Umweltschutz aussieht! Jeder weiß, was auf die Menschheit zukommt und trotzdem gibt es immer noch Nationen, die sich strikt gegen jegliche Maßnahmen wenden, die eine Katastrophe verhindern könnten.
Nun, es gibt auch die Aussage, dass es ohnehin schon zu spät sei..

Anstatt sich um den Zustand der Ozeane zu kümmern, plant man nun, den Abbau von Bodenschätzen in den Ozeanen voranzutreiben. Claims am Meeresboden sind schon vergeben an große Konzerne, die nun nur noch die Methode des Abbaus vervollkommnen müssen (z.B. wegen der großen Tiefe). Geplant ist der Abbau in großen Tiefen, die noch gar nicht erforscht sind und man weiß noch gar nicht, welche Auswirkungen das haben wird, auf Flora und Fauna des Meeres als auch des ganzen Erdballs.

Orlanda
 
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Erinnerung
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Ich glaube eher, dass Schutzzölle nur eine Isolation bewirken.

Frau Merkel hat ja heute noch verkünden lassen, mehr Kompetenzen an die EU abgeben zu wollen, um die europäische Einheit zu festigen.

E.
 
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Ehemaliges Mitglied
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Ich komme langsam zu der Überzeugung: Ganz gleich, welche Regierung in einem Land an der Macht ist: Sie hat nicht wirklich was zu sagen - gemacht wird das, was das internationale Finanzkapital vorschreibt.

Denkt doch mal an Opel: Weil die englischen Arbeiter etwas billiger sind, wird hier der Astra, das "Zugpferd" nicht mehr produziert - und was kann die Politik dagegen machen? Auch wenn wir eine linke Regierung hätten, die würden vielleicht nur etwas lauter meckern!

Es gibt eben keine Möglichkeit, Firmen zu zwingen, unter menschwürdigen Bedingungen in bestimmten Ländern zu produzieren. Und da fragt man sich, ob es nicht besser war als es noch Grenzen und Schutzzölle zum Schutz der eigenen Produktion gab!

Merope
 
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emirena
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aber wie gesagt (auch in besagter Sendung), es könnte noch Hoffnung geben, wenn man rund um den Erdball beginnen würde, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Das setzt allerdings ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz, an sozialer Kompetenz und an der Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand hinaus zu gucken, voraus.

Schwierig ist dies aber dann, wenn alle Energie in die Sorge um das tägliche Überleben gesteckt werden muß.

emirena
 
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emirena
emirena
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ein etwaig drohender Kollaps wird sich bestimmt nicht an Ländergrenzen stoppen lassen.
Kurz davor wird es egal sein, in welchem Land man lebt - der einzige Unterschied wird der soziale Stand sein; Herren (Großkapital) oder Sklaven.

Ob es Glück ist, nciht alles zu wissen?
Man kann darüber durchaus geteilter Meinung sein.
Ich bin mir nicht sicher....

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Die Menschen in früheren Zeiten hatten das Glück, nicht alles zu wissen, was auf der Welt vor sich geht...

Wenn man ein Loch gestopft glaubt, öffnet sich ein weiteres. Der Fehler ist, dass in den betroffenen Ländern keine Aufklärung stattfindet und dass den ansässigen Reichen jeglicher Anstand und jegliches Mitgefühl fehlt - von Verantwortungsgefühl gar nicht zu reden.

Da wäre prinzipiell aber schon die Politik gefragt. Unser Außenministerium ist aber mehr damit beschäftigt, den Großkonzernen zu huldigen, als sich dafür einzusetzen, dass menschenwürdige Zustände in anderen Ländern herrschen.

Man hat ja gehofft und geglaubt, dass irgendwann mit der Globalisierung z.B. menschenwürdigere Zustände á la Europa auch in die Arbeitswelten der armen Länder übertragen werden könnten. Realität wurde das Gegenteil: Langsam aber sicher setzen sich in Europa Arbeitsbedingungen durch, die denen in Asien und Südamerika kaum nachstehen. Wir haben nur das Glück, dass wir NOCH Reserven haben und Gesetze, die das schlimmste verhindern.
In den armen Ländern hingegen hat sich wenig verändert...

"Der Mensch ist des Menschen Wolf" - da helfen schöngeistige Gedanken und Philosophien auch nicht darüber hinweg...

Orlanda
 
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emirena
emirena
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die Großkonzerne, ja.
Aber die Politik - und damit indirekt auch jeder Wähler einer Demokratie - läßt das zu und fördert den drohenden Kollaps. Klientelpolitik nennt man das. Oder (heimliche bzw. verdeckte) Korruption?

Oder wie kommen die Großkonzerne an eine solche zerstörerische Macht??

emirena

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