Beiträge zum Thema: Grenzenlose Machtgefühle...

 
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Sind sie nötig zum Überleben in unserer Gesellschaft?

Vom gefragten Politiker bis hin zum Angestellten, Arbeiter und auch im privaten Umfeld sind Machtmenschen präsent.

Ihr Erfolg besteht darin Mitmenschen zu manipulieren. Sei es mit Intelligenz, Grundsätzen und ehrlicher Überzeugung. Im negativen Fall auch mit radikaler Durchsetzungskraft und linken Tricks.

Da braucht es natürlich unbedarfte Mitläufer, chronische Versager und Parasiten die sich zwecks Eigennutz gerne an die Fersen von Machtmenschen heften.
Sie geben ihnen das Gefühl als kleines Rädchen in einem großen Räderwerk enorm wichtig zu sein.

Das ist nicht neu in unserer Evolution, denn sogar Tiere handeln erfolgreich danach.

Zum Beispiel Raubfische die sich von untergebenen Kleinfischen den Rücken freihalten lassen. Mit der trügerischen Sicherheit einen festen Platz in der Gesellschaft der Raubtiere zu erhalten.
Sie müssen sich auf diese Art und Weise keine eigene Meinung zulegen, sind bequeme Mitarbeiter auf die man sich jederzeit verlassen kann, da die schlichte Denkweise keine eigenen Anschauungen zulässt.

In der Masse fallen sie kaum auf, sind sind zuverlässige MITSTREITER auch auf Kosten ihrer eigenen Persönlichkeit.

Zum Überleben in unserer Gesellschaft eine sicherer oder abhängiger Weg?


Groß E-Ponkt
 
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okay, Ruben,
ich gestehe, das
""Machtmensch" klingt halt schon von vornherein nach Mißbrauch. emirena am 14.08.2012"
war von mir ein wenig nachlässig formuliert.

Immerhin hättest Du, da Du ja ein Schlauer bist, an der gesamten Textpassage erkennen können, dass es sich dabei nicht um meine eigene Interpretation handeln sollte. und dass ich mit Machtmenschen nicht unbedingt ein Problem habe, nur mit Machtmißbrauch. .

Mit "erst nachdenken, dann schreiben" hast Du grundsätzlich Recht; ich sage das auch immer.
Sicher gehe ich auch Recht in der Annahme, dass Du Dich ebenfalls bemühst....

Begriffe werden wohl meistens (vielleicht auch immer) zunächst "emotional" ausgelegt; es kommt nur darauf an, WER gerade emotional WIE reagiert und WARUM.

emirena
 
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ruben7587
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moin orlanda ,
bei deiner einlassung gebe ich dir natürlich recht .
jeder von uns hat MACHT und damit VERANTWORTUNG .

im täglichen einerlei sind wir uns dessen nur nicht immer bewusst und dann kommt es zu solchen unschönen vorgängen .
situationsbedingt biegen wir uns unsere macht so hin , wie wir sie brauchen . manchmal bewusst , manchmal unbewusst. das kommt auch auf den blickwinkel auf die jeweilige macht hierachie an . ( vielleicht dachte der lkw-fahrer an die macht- seines vorgesetzten , der ihn aufforderte , sich zu beeilen ) gerade im strassenverkehr wird das immer deutlich . darüber gibt es seitenlange abhandlungen aber bis heute keine lösung . diesen mißbrauch nehmen wir - leider -einfach so hin . ( kein vorwurf aber du hast diese fahrer auch nicht angezeigt ... )
meine töchter sahen mich immer ganz entgeistert an , wenn ich ihnen nach bestandener fahrprüfung erklärte : bedenke , du führst eine waffe und es liegt an dir , ob du damit tötest !!
den falschen gebrauch kannst du weder rückgängig machen noch dich dafür entschuldigen !!

nun , vielleicht denken sie an der einen oder anderen stelle an meine krassen worte und verhindern damit schlimmes . die macht dazu wurde ihnen mit aushändigung der fahrerlaubnis übertragen !

jeder von uns hat irgendwo macht . meistens vergessen wir es . wenn sich diese macht jedoch gegen uns wendet , dann wird es uns bewusst .
 
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ruben7587
ruben7587
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"Machtmensch" klingt halt schon von vornherein nach Mißbrauch. emirena am 14.08.2012

..... klingt halt schon von vornherein....
siehste emo-rena , das meine ich !!

erst besinn's , dann beginn's . nicht einfach drauflos schreibseln , vorher überlegen .

was soll ich denn hier mit MACHT ?
hier reicht doch MÖGLICHKEIT !
( viel zu viel arbeit , viel zu anstrengend , das überlasse ich lieber dem admin. der hat hier die verantwortung und muss hier seine macht ausüben , wenn es erforderlich ist . weiß nicht mehr genau aber ich meine mich zu erinnern , dass es bei dir schon mal der fall war ;-)) )

aber MACHT nichts , geht auch so
 
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Orlanda
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Oh, ein heißesThema!

Was ist, wenn jemand seine Macht über sich nicht abgeben will. Der Mächtige braucht doch Menschen, die ihm ihre Macht übertragen, sonst wird es nix mit der Macht über Andere...

Ist Macht heute noch gefragt?

In LA z. B., da haben die Autofahrer die Macht. Wer da als Fußgänger am Bahnhofsvorplatz unterwegs ist, tut gut daran, möglichst schnell zu sein.
Gestern wurde ich Zeuge, wie ein junger Mann von einem daherbretternden LKW mit Anhänger fast überfahren wurde. Der LKW fuhr einfach mit hoher GEschwindigkeit von der Hauptstraße in die Bahnhofsstraße ein, ohne am Fußgängerübergang zu bremsen oder zu halten, obwohl da Menschen unterwegs waren. Wäre der junge Mann nicht sofort stehengeblieben, wäre er heute tot (Es war ein LKW der Bahn!)

Genauso heute in der Früh bzw. fast jeden Tag: Wer sich da nicht in Acht nimmt, gerät unweigerlich unter die Räder der Autofahrer, die ihre Kinder, Partner etc. am Bahnhof in letzter Minute abladen. Da fährt man schon einmal jemanden über die Füße, damit der Zug nicht verpaßt wird!

Oder generell auf den Zebrastreifen. Wer bei grün über die Kreuzung geht, muss sich hüten. Da biegen die Autofahrer ab, egal ob gerade jemand am Zebrastreifen geht oder nicht.

Wer am Steuer eines Autos sitzt hat die Macht und der machtlose Fußgänger soll gefälligst aufpassen!

Die Niederbayern haben ja einen ähnlichen Ruf als Autofahrer wie die Steirer in Österreich. Dass es aber so krass ist, hätte ich mir nicht gedacht!
Oder ist Landshut aufgrund seiner geografischen Lage zwischen den Wasseradern der Isar besonders befährdet?

Orlanda
 
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Hallo Ruben,
nicht der Begriff Machtmensch wurde ausschließlich negativ ausgelegt, sondern der Begriff "Machtmißbrauch", und Mißbrauch IST negativ, egal was mißbraucht wird.

Möchtest Du etwa hier auch Verantwortung übertragen bekommen?
Meinst Du, das kann was werden???

emirena
 
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ruben7587
ruben7587
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habe dieses thema eben erst gesehen , deshalb mein verspäteter kommentar :
ich glaube nicht , dass es sinnvoll ist , den begriff ( so wie andere begriffe auch ) emotional auszulegen .

in der modernen führungslehre steht der begriff des machtmenschen ganz oben , denn er beinhaltet die absolute verantwortung des führers , die ihm verliehen wurde .
abgesehen von der alleinherrschaft hat auch jedes team einen teamleader , der für das handeln innerhalb und außerhalb der gruppe verantwortlich ist . und wir alle ? wir schreien ja förmlich nach so einem machtmenschen und erinnern ihn auf das übelste an seine macht . bestes beispiel ist hier der minister , der von der presse ( und damit - so die presse - von der öffendlichen meinung ) zum rücktritt aufgefordert wird , weil sein dritter hilfsradierer irgend einen blödsinn verzapft hat und er seine macht nicht eben an dieser stellle ausübte .
" wer macht will , muss auch den willen haben , macht auszuüben " ( schröder , ehem. bundeskanzler )

den begriff " macht" oder auch " machtmensch " negativ zu belasten , ist ganz einfach zu kurz ge-
sprungen .dafür gibt es den begriff " machtmißbrauch".

wenn ich jemandem verantwortung übertrage , dann muss ich ihm auch die macht übertragen , seiner verantwortung gerecht zu werden .
 
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Orlanda
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Machtmensch - das klingt nach brutaler Durchsetzungskraft, Macht mit allen Mitteln - nicht die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, sondern das Individium, das eine Alleinherrschaft ausüben will.

Auswanderin, Du meinst sicher "Alpha- oder Kopftiere", also echte Führungskräfte, die mit echter, natürlicher Autorität fähig sind, eine Gruppe zu deren Wohl zu FÜHREN.
Machtmenschen sind sie als Führungskräfte ungeeignet!

Machtmenschen haben ein Manko, sie sind im Prinzip unsicher und können aus dieser Unsicherheit heraus sich nur mit "Macht" und rhetorischer oder körperlicher Gewalt ihre Vormachtstellung erhalten. Sie beharren eifersüchtig auf das Einhalten von Verhaltensnormen und reagieren empfindlich auf Abweichungen oder vermeintliche Angriffe auf ihre Position.

Orlanda
 
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da hast Du zweifellos Recht, Erinnerung;
es ist relativ, wie es klingt bzw. was man hinein interpretiert.

So WILL ich es sehen:
ein Macher (warum sollte es den nciht geben) MACHT selbst etwas, bevor er andere dazu veranlaßt, etwas zu machen, was die evtl. gar nicht wollen. Er ist, so sehe ich es, zupackend, weniger manipulierend im negativen Sinn.

Ja, zugegeben, es ist eine Ideologie von mir, weil ich selbst weder ein manipulierender Machtmensch sein will, noch einer, der einem solchen "die Stiefel le ckt".

Die Macht, die ich habe und behalten möchte, beschränkt sich im Wesentlichen darauf, mein eigenes Leben so gut wie möglich im Griff zu haben und KEIN willfähriges Fähnchen im Wind zu sein.

Ich habe die Macht, STOP zu sagen, wenn es gegen meine Überzeugung geht. Ich kann zwar nicht die Welt verändern, aber ich muss nicht alles MITmachen, wenn ich keine Über(griffs)macht (über andere) ausübe.

emirena
 
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Und wie es klingt liebe klein E.

ist relativ, wie die Wirklichkeit aussieht erleben wir auch tag täglich in den Nachrichten...

Grüße Groß e-Ponkt
 
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Machtmenschen muss es geben, da bin ich mir auch sicher.

Nur "Macher" gibt es meiner Meinung nach nicht. Entweder sind sie bereit ihre Vorhaben durch zu setzen oder nicht...

Es ist eine Verniedlichung, das heisst aber nicht das Macht eine total negativer Bedeutung hat.
Entscheidungsträger oder Führungspersönlichkeiten?
Die habe ich in meinem Leben genügend kennen gelernt, hauptsächlich Ausbeuter und "Linkshänder"!

Es exstieren schon einige wenige mit grundehrlichen Absichten...

Aber wie gesagt: EINIGE NICHT ALLE!

Groß E-Ponkt
 
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"Machtmensch" klingt halt schon von vornherein nach Mißbrauch.

Die STarken brauchen Schwache und umgekehrt, aber die Starken müssen Schwache nicht für dumm verkaufen. Sie versuchen es dennnoch. Darin liegt der Machtmißbrauch. Und richtig, es zeugt nicht von Intelligenz, wenn man glaubt, alle an der Nase rumführen zu können.

Ich würde die guten Starken lieber "Macher" oder auch Entscheidungsträger oder Führungspersönlichkeiten nennen; das ist noch relativ neutral.

emirena
 
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Schlimm ist es nur , wenn ein " Machtmensch " seine Macht ständig missbraucht und...
das zuegt auch nicht von Intelligenz, sondern....

von grenzenloser Dummheit.-

Cardia
 
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ich denke mal, ohne Machtmenschen wuerde ueberhaupt nichts funktionieren.
Es ist einfach so, dass es starke und Schwache gibt.
Anders wuerde es aber nicht gehen. Wie schon in der Natur und in der Tierwelt vorgegeben, muss es einen Leithammel geben. Es gibt sehr viele Menschen, die keine Entscheidungen treffen koenen oder wollen.
Das ganze System unseres Alltags basiert da drauf.
Es ist halt nur die Frage, in wie weit, die Position ausgenutzt wird. Wobei das auch wieder aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann und muss.
Deswegen bin ich der Meinung, der Starke kann nicht ohne den Schwachen und umgehrt

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