Beiträge zum Thema: Alte Heilmittel

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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Nachdem ich zwei Wochen lang Antibiotika nahm (um möglichst schnell gesund zu werden!) und einen Tag, nachdem ich die 20. Pille geschluckt hatte wieder Fieber und alle grippemäßigen Zustände bekam, habe ich mich dazu entschlossen, wieder auf die alten Heilmittel zurückzugreifen.

Das Beste war bisher immer eine Kur mit einer Teemischung aus Linden-, Holunder-, Erika- und Kamillenblüten. Ein Liter davon zweimal am Tag getrunken treibt jede Bazille und jeden Virus in die Flucht. Man muss sich allerdings dabei schonen, liegen, schwitzen, schlafen, es sich gut gehen lassen.
Für pflichtbewußte Arbeitnehmer also kein gutes Heilmittel!

Hilfesuchend stampfte ich gestern los (meine Beine trugen mich kaum), um mir die Ingredienzien meines Tees zu besorgen.

1. Apotheke: Fehlanzeige. Ein sehr alter Apotheker schaute mich aus verschwommen wirkenden Augen an und meinte er würde keine Tees mischen und so etwas hätte er nicht. Er bot mir alle möglichen pharmazeutischen Präparate an. Ich dankte und ging. Oder besser, ich schleppte mich zur nächsten Apotheke.

2. Apotheke: Fehlanzeige. Eine junge, gut zurechtgemachte Apothekerin versteht mich erst gar nicht, was ich will. Wie denn das dritte Zeugs heißt, wollte sie wissen. Ich versuchte es mit "Heidekrautblüten". Sie schüttelte den Kopf und starrte ratlos in ihren Monitor.
Nein, sie hätte höchstens Lindenblüten und Kamille, aber eben nur abgepackt, als Teebeutel.
Wieder wurden mir Gripostat, Schmerzmittel gegen Fieber und alles mögliche angeboten.

Mutlos und mit letzter Kraft begann ich meinen Rückweg. Da kam ich an einem Naturkostladen vorbei.

Ich hatte nicht viel Hoffnung meine Teemischung zu bekommen, aber wenigstens Ingwertee...
Zu meiner Überraschung wurde aber Lindenblütentee und Holunderblütentee in ziemlich großen Packungen angeboten.

Als ich daheim die Packungen öffnete, strömte mir der wundervolle Duft der Lindenblüten und des Hollers entgegen. So machte ich meinen Tee (ohne Erikablüten).

Und trank davon nun schon zwei Liter. Man merkt, dass die Wirkstoffe in alle Zellen gelangen, denn man selbst fühlt sich wie eingehüllt in den Geruch der Blüten. Man schwitzt sehr schön und ich bin sicher, in einigen Tagen ist das Thema erledigt.

Mein Resümee: Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, seine Krankheit zu heilen und nicht auf die "Zaubermittel" der heutigen Zeit zählen. Sie sind oftmals nur Produkte, um dem Menschen von seinem Recht auf Krankheit abzuhalten (es mag allerdings Krankheiten geben, die mit nichts Anderem als Antibiotika geheilt werden können! Ein normaler 'grippaler Infekt' gehört aber nicht dazu!).

Und es ist ein merkwürdiger Prozess: Wegen nicht "artgerechter Lebensweise" wird man krank und wenn man krank ist, wird man wegen nicht "artgerechter Heilmittel" auch nicht wirklich wieder gesund.
Man kränkelt dahin, bis es dann endlich so weit ist, dass man seine Rentenreste an den Staat vererbt.

Nein, das mache ich bestimmt nicht! Zu meinem 100sten Geburtstag trinke ich Sekt mit Holunderblütensirup!! (Gibts eigentlich auch Lindenblütensirup? Der müßte doch auch köstlich schmecken. Vielleicht muss man ihn selbst machen..)

Orlanda
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
ist ja wirklich reizend von Dir, liebe Orlanda, dass Du ein solches Prachtexemplar von Mann mit mir teilen würdest!
Ganz besonders zu schätzen weiß ich natürlich auch die Bereitschaft dieses Herrn, sich ohne großes Gejammere nach getaner Arbeit ins Bücherregal zurückzuziehen.

Ein absolutes Dream-Team;
Frau von und zu Schreckenstein und Hercules Poirot.
Da trieft der Lindenblütenhonig im Schierlingsbecher.

emirena von Ohnezu, Transsylvanien
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Dictamus ist kretischer Diptam und Diptam kannte auch schon Hildegard von Bingen...
All diese Kräuter liebe ich, allein schon ihr Geruch ist wunderbar!

Ob Dictamus auch gegen Amors Pfeil hilft?
Leider kann ich das nicht mehr ausprobieren, weil sich an meiner Reptilienoberfläche alle Pfeile verbiegen und abgleiten ehe sie eindringen könnten. Da müßte Amor schon eine Granate werfen...!

Der Griechische Bergtee steht in meinem Naturkostladen übrigens neben den Holler- und Lindenblüten-Tees... Eine wundervolle Gesellschaft!

Orlanda
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Oh. liebste Emirena, der Mann versüßt mir stets die abendlichen Stunden! Er ist gepflegt, gebildet, amüsant, Vollblut-Genießer, geheimnisvoll und er weiß unser kleines Geheimnis mit Diskretion zu hüten!
Stets ist er zu Diensten, wenn ich seiner Gesellschaft bedarf und zieht sich an seinen Platz im Bücherregal zurück, sobald ich seiner überdrüssig bin. Er weiß die Launen einer Frau mit Nonchalance zu ertragen ohne sich deshalb gleich die Kugel zu geben wie manch andere Vertreter seines Geschlechtes.

Schlicht und gut: Er ist der ideale Gesellschafter und Zeitvertreib! Mit vielerlei Ideen gestaltet er unsere Begegnungen und er bewegt sich durchaus in einem geziemlichen Umfeld, so dass ich unbesorgt sein kann, in keinerlei schlechten Ruf zu geraten.

Ich kann Dir Herrn Poirot nur wärmsten empfehlen und ans Herz legen.

Mit vorzüglichster Hochachtung
Orlanda von und zu Schreckenstein
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
als Wundermittel gegen so ziemlich alles galt bei den alten Griechen der Dictamus.
Man glaubte, wenn eine Ziege von einem Pfeil getroffen wurde, und sie sofort losziegte, um Dictamus zu fressen, verschwand der Pfeil von alleine und die Wunde heilte blitzschnell.
E h r l i c h - so stand es auf dem Päckchen Dictamus, das ich mir aus dem letzten Griechenland-Urlaub mitgebracht habe.
(ob das auch für Amors Pfeile bei Menschen funktioniert, stand nicht dabei)

Heute wird Dictamus auch überwiegend als Tee bei Beshwerden im Verdauungstrak oder auch gegen Nervosität und Schlaflosigkeit empfohlen.

Orlanda, Du hast was mit Herrn Poirot? Ist ja nicht die schlechteste Gesellschaft !

emirena
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Hopfen ist auch gut - ich hab noch ein dunkles Hopfengebräu vom Kloster Scheyern in der Kühlung. Das werde ich beizeiten herausstellen, damit es die richtige Temperatur annimmt...
Mr. Poirot wird mir Gesellschaft leisten, er ist unterhaltsam und wenn's zuviel wird, klappe ich erst das Buch und dann die Augen zu!

Gute Nacht!
Orlanda
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Vielen Dank Euch allen für die wundervollen Ideen und auch besonders für das Rezept für Lindenblütensirup. Nun brauchen die Linden nur noch zu blühen...

Hätte ich eine schwere Krankheit, würde ich es mit einer Mischung aus Schul- und Alternativmedizin versuchen...

Als ich bei einem Fahrradunfall mir eine schwere Knieverletzung zugezogen habe, wurde ich operiert und als die Wunde verheilt war, habe ich Beinwellsalbe aufgetragen, einmassiert. Mein behandelnder Arzt war überwältigt vom Heilerfolg, er hatte mir prophezeit, dass ich mein Knie vielleicht nie wieder richtig abbiegen könnte. Ich kann aber genauso gut in die Knie gehen wie mit dem gesunden...

Man sollte am besten alle Möglichkeiten nutzen, aber nicht gleich mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen. Antibiotika sind für mich in Zukunft wieder tabu. Besser ein - wie Sprotte sagte - gesunder Lebenswandel, d.h. keine Übertreibungen bei der Arbeit und schön auf sich schauen...!
Wie man sieht, können Lebensumstände krank machen, aber leider ist nicht jeder in der Lage, diese zu verbessern. Aber das wäre ja fast wieder ein eigenes Thema...

Orlanda
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Sprotte1946
Sprotte1946 Anzahl Beiträge: 1006
Als Schlaftrunk habe ich meinen Hopfentee, der hilft mir sehr gut.
Manche sagen auch Pils dazu.***grins
MfG
Sprotte1946
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 2176
" Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf
eine knappe Formel bringen:
Wasser , mäßig genossen,
ist unschädlich."
M. Twain

Sicher sind Antibiotikas und Schmerzmittel manchmal
unumgänglich; doch die meisten Menschen sterben eher durch falsche Tabletten und deren Wechselwirkungen.-

Bei einer Erkältung helfen mir immer mein selbst gebrauter
Fiederbeersaft ( Holunder ) oder heißer Zitronensaft, und bei
Halsschmerzen heisse Milch mit Honig.

Schlaftrunk: Heisse Schokolade mit Sahne und ein Schuss Wodka:-((

Herzliche Grüße
Cardia
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Sprotte1946
Sprotte1946 Anzahl Beiträge: 1006
@ e. ;
Ich glaube nicht, dass man mit Naturkost und entsprechenden Arzneimitteln Frakturen, Karzinome und ähnliches heilen könnte; ich glaube, das ein ausgewogenes Miteinander und eine entsprechend positive Geisteshaltung das Optimum für eine Heilung sind.
Nur Chemie, würde ich sein nein; nur Naturmedizin auch nein, wobei die Naturmedizin vorab wahrscheinlich einiges an Chemie unnötig macht.
Es ist, wie fast überall im Leben, es gibt nicht nur schwarz/weiss, sondern unendlich viele Grautöne dazwischen.
Herzliche Grüsse.
Sprotte1946
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Erinnerung
Erinnerung Anzahl Beiträge: 2276
Hier ein Rezept für Lindenblütensirup:

http://www.meinbezirk.at/wien-16-ottakring/magazin/lindenbluetensirup-mit-rezept-d196867.html

E.
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Ich denke, so wie man das mit den Holunderblüten macht, so müßte das ja auch mit den Lindenblüten möglich sein? Ich werde einmal einen Selbstversuch starten, sobald die ersten Linden blühen und duften...

Es gab eine Zeit, da wünschte ich mir immer, eines Tages mit meinem Liebsten unter einem blühenden Lindenbaum zu stehen und zu wissen: DAS ist jetzt ER, der Mann meines Lebens.

Lindenbäumen bin ich mittlerweile vielen begegnet, auch Männern, aber ER war einfach nicht dabei. Dabei war da einer, mit dem stand ich schon unter einem Lindenbaum, aber Linden sind eben wählerisch und die Linde sagte mir: Finger weg, der ist nicht der richtige Mann!

Nun, ich werde noch vielen Lindenbäumen begegnen, noch vielen Männern. Ob je ein Mann und ein Baum zusammenpassen werden, überlasse ich dem Schicksal.

Mein neues Projekt heißt "Lindenblütensirup"....

Dazu eines meiner Lieblingslieder:

http://www.youtube.com/watch?v=yzXv7I-Zav8

Orlanda
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
Hallo Orlanda,
Holundersirup mit Minzeblättern und mit Prosecco aufgefüllt nennt man doch HUGO, oder?
Den würde ich mir auch gegen gelegentlichen Stress, Ärger oder sonstige Wehwehchen selbst verordnen.
Zum Wohl!

Lindenblütensirup klingt unheimlich gesund. Ich bitte um Erfahrungsberichte nach 3-5 Jahren!

emirena
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Lindenblütensirup --- wenn du ihn gefunden hast, Orlanda gib die Quelle an mich weiter.

Ich bin im Urlaub zufällig auf Lindenhonig gestoßen und habe ihn jetzt per Internet nachbestellt. So schnell war bei mir noch nie ein Honigglas leer.

Beim Teekauf im Reformhaus habe ich allerdings auch schon Pleiten erlebt: Das Zeugs war wohl noch von der Großmutter übrig....

Gute Besserung
Merope
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
mit Verlaub, lieber Sprotte;
das ist ja alles gut und schön, daß man mit gesunder Ernährung und Lebenshaltung "sehr vieles WAHRSCHEINLICH ausschließen" kann.
Bei "VIELE Unpässlichkeiten oder sogar Krankheiten VERHINDERN HELFEN" stimme ich ebenfalls zu.

Aber glaubst Du wirklich, daß man Knochenbrüche, Krebs und/oder einiges andere durch eine gesunde Lebensweise verhindern oder durch alte Hausmittel heilen kann??

Ich halte es sogar für ausgesprochen gefährlich, Leute glauben machen zu wollen, dass sie die eigene Gesundheit oder Heilung GRUNDSÄTZLICH selbst in der Hand haben. (ebenso gefährlich, wie darauf zu vertrauen, dass ein Gott Menschen davor schützen kann bzw. will, wenn sie nur oft genug beten und alles richtig machen und genügend Kleingeld in den sonntäglichen Klingelbeutel werfen.

Dass Du so denkst, glaube ich eigentlich nicht und ich bitte um Nachsicht dafür, daß es mir wieder einmal wichtig ist, die Dinge differenziert zu betrachten, anstatt ENTWEDER/ODER.

Mein Fazit: wo es geht und sinnvoll ist, gerne alte Hausmittel undoder Naturmedizin, aber es gibt eben auch andere Fälle, wo es sich kaum vermeiden läßt, neueren Forschungsergebnissen zu vertrauen, wenn man den Wunsch hat, eine bestimmte Krankheit zu überwinden. Eine Garantie für Heilung gibt es ohnehin nicht.

emirena
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Sprotte1946
Sprotte1946 Anzahl Beiträge: 1006
Ich glaube, dass auch eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung an der frischen Luft allein schon viele Unpässlichkeiten oder sogar Krankheiten verhindern helfen.
MfG
Sprotte1946
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
mit Antibiotika bin ich auch äußerst zurückhaltend.
Da müssen schon ernsthafte Gründe vorliegen, die nicht ausschließlich mit dem Einsatz am Arbeitsplatz zusammen hängen.

Mit Cholera und Pest haben wir ja glücklicherweise nicht mehr soo oft zu tun.
Aber auch z.B. bei einer Krebserkrankung sollte man sich gut überlegen, ob man sich auf Naturheilmethoden verlassen möchte.
Eine Garantie auf Heilung hat man allerdings weder so noch so. Da heißt es dann, sorgfältig abzuwägen. Was macht die Krankheit und was macht die Therapie mit mir. Welche Risiken sind besser kalkulierbar und wie sieht ein evtler Plan B aus, wenn die angewandte Therapie nicht hilft (heilt).

So viel steht für mich jedenfalls auch fest:
Stress kann die Ursache für richtige Krankheit sein; und auch ein Burnout oder eine ausgewachsene Depression ist eine Krankheit.

Drum ist es sicher immer ratsam, nach Möglichkeit so zu leben, dass man sich gut dabei fühlt.
Leider ist das nicht immer ganz einfach.

emirena
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Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Früher, als Hausfrau, war ich so gut wie nie krank, später, durch S-und U-Bahnfahrten und weil ich nicht mehr so viel Zeit in der frischen Luft verbrachte, zog ich mir doch einige Male grippale Infekte zu. Die konnte ich aber immer mit dem besagten Tee und ein wenig Ruhe schon im Frühstadium abfangen.

Seit 3 Jahren aber, seit ich in einer sehr nervigen Arbeitssituation bin (nicht die Arbeit, sondern ein Mensch nervte!), bin ich sehr infektanfällig. Sobald ich mich richtig ärgere, werde ich krank. Liegt vielleicht auch am Alter!? Sobald ich in Rente bin, ist dieser Zustand sicher beendet.

Cholera, Pest und dergleichen mehr kann man nicht oder nur sehr schlecht (?) mit Naturheilmitteln heilen, das ist klar. Auch ein komplizierter Bruch eines Knochens bedarf der schulmedizinischen Kunst. Und wirkungsvolle Schmerzmittel schätzt jeder, sobald er einmal Zahnweh oder schlimmere Schmerzen hat. Das bestreitet niemand.

Aber nur, wie in meinem Fall, um seiner Arbeitsleistungspflicht nachzukommen oder weil ich meine, dass mein Ausfallen schreckliche Dinge zur Folge hätte, wie z.B. der Ausfall zweier Seminare, braucht man keine Antibiotika schlucken!
Vorallem deshalb auch, weil es offenbar nichts bringt. Ein paar Tage sind gerettet und gleich nach Absetzen der Tabletten ist man wieder krank. Da bleib ich doch gleich eine Woche im Bett und pflege mich mit Ruhe, Rotlicht, heilenden Dämpfen und wirkungsvollen Tees. Es ist wie es im Volksmund heißt: Ohne Tabletten dauert es 14 Tage und mit Tabletten nur 2 Wochen....

Ich kenne das: Es gibt in meinem Leben Erfahrungswerte und gelegentlich meine ich, dass ich diese umgehen kann, weil man ja auch einmal nicht immer alles gleich machen muss.
In diesen wie auch in manchen anderen Fällen war ich damit aber nicht erfolgreich. Da greif ich doch lieber auf das zurück, was ich schon seit langem aus Erfahrung weiß.
(Aua, die Herdplatte ist ja noch immer heiß! Wer hätte DAS gedacht?)

Orlanda
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emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
Alt anstatt Neu; das ist mir wieder zu allgemein.
Ganz allgemein tendiere ich auch dazu, alte Hausmittel anstatt Chemiebomben einzusetzen.

AAABER, es gibt Krankheiten und Situationen, wo die Schulmedizin mit neuen Arzneien einfach wirksamer ist.

Wer richtig krank ist, muss schon genau überlegen, welche Heilungsmethoden er anwenden möchte.

Man kann ja auch beides miteinander kombinieren.

Bei meinen Bänderriss, den ich mir aus dem Urlaub mitgebracht habe, war ich anfangs schon ziemlich froh, daß ich mir eine Tablette gegen die starken Schmerzen, die dazu auch noch entzündungshemmend wirkte, einwerfen konnte.
Klar habe ich zunächst bis zur medizinischen Erstversorgung erst einmal mit nasskalten Tüchern versucht, die Schwellung gering zu halten.

Es gibt sicher weitere medizinische Gründe für eine sinnvolle Kombination aus Alt und Neu.

emirena
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Sprotte1946
Sprotte1946 Anzahl Beiträge: 1006
@ Orlanda;
Mit den ganzen Pillen ernährt man nur die Pharma-Industrie.
Seit ich vor 22 Jahren damit begann, jeden Morgen die Nase und den Rachen mit Salzwasser zu befeuchten und anschliessend in die Nase eine Nasensalbe nach eigenem Rezept einbrachte, habe ich mit Erkätungskrankheiten abgeschlossen.
Insgesamt fühle ich mich viel besser.
Herzliche Grüsse.
Sprotte1946
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