Beiträge zum Thema: Buddha glaubte nicht an Wiedergeburt!

Beitrag aus Archiv
chris123
chris123 Anzahl Beiträge: 38
Erinnerung schrieb:
...
Dass Buddha nicht an die Wiedergeburt glaubte, ist korrekt. Ich habe darüber gelesen: Der ursprüngliche Buddhismus bedeutet ja den Austritt aus dem ewigen Kreis der Wiedergeburt. Alles Irdische und letztlich auch das Göttliche wird losgelassen, so dass man ins Nichts (Nirvana) fallen kann. Der tibetische Buddhismus, den der Dalai Lama verbreitet, ist eine Perversion dieser Vorstellungen. Das ist die Begründung einer Mönchsdiktatur, wie sie mal in Tibet existierte: Das Volk ist durchs Karma (Schicksal) dazu verdammt, für die Mönche (heilig) zu arbeiten.
Beitrag aus Archiv
Erinnerung
Erinnerung Anzahl Beiträge: 2276
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Ach der Adam ----- der war doch grad noch auf Mammut-Jagd!
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
so viel dazu, wie sich in der christlichen Kirche frauenfeindliche Prinzipien seit dem Alten Testament (Schöpfungsgeschichte) bis heute gehalten haben.
Hätte nicht Adam, nachdem er mit Eva gemeinsam die Feldarbeit erledigt hatte, sich auch mit um die Kinder kümmern können?

Da lobe ich mir doch (manche) heutigen Väter und Großväter.die trotz unveränderter Haltung der Kirchenväter inzwischen eingesehen haben, dass es Sinn macht, den Nachwuchs gemeinsam zu fördern.

emirena
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Ohhh. ich sehe ja, die Trolle, das sind ja die nicht so ganz lieben:
Die "Lieben", das sind die Elfen - und die sollten wir schnell einwandern lassen.

Ach ja; da fällt mir die nette Sage ein, wie die Elfen entstanden sind:
Als der Herrgott Adam und Eva eine Weile aus den Augen gelassen hatte, hatten diese inzwischen viele Kinder. So dachte der Herrgott: ich muss wieder mal nach ihnen sehen.
Als ihn Eva kommen sah, war sie gerade dabei, ihre Kinder zu waschen und neu einzukleiden. Die Hälfte der Kinder war schon gerichtet, die anderen, schmutzigen, versteckte sie.
Der Herrgott fragte nun, als er die sauberen Kinder vorgeführt berkam: "Eva, sind das alle deine Kinder." --- "Ja, Herrgott, das sind alle meine Kinder."
"Nun gut," sprach der Herrgott, "wenn ich die anderen nicht sehen darf, so sollen andere Menschen sie auch nicht mehr sehen." ---- Und aus diesen "Schmuddelkindern" sind schließlich die Elfen hervorgegangen.... :-)
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Ja, das mit dem Glauben an Trolle in Island - das stimmt wirklich!
Es gibt wohl keinen Isländer, der nicht insgeheim daran glaubt - und ich hab, als ich dort auf Wanderreise war, nach und nach auch angefangen, daran zu glauben, weil: die Landschaft "sagt" das einfach aus.
Und da gebe ich dir Recht: bei uns müssten Trolle auch ab und zu mal eingreifen.....
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
Ich habe eine Kollegin, die ist fest davon überzeugt, dass es eine Gegenwelt gibt, in der Kobolde, Feen etc. existieren. Mit ihr darüber zu diskutieren ist sinnlos, IHRE Welt ist mit diesen Wesen bevölkert.

Ist auch nicht schlimm, denn ein anderer Mensch hat davon ja keinen Schaden.

In Island gibt es, so hörte ich, sogar einen Minister für Trolle, weil in diesem Land traditionell an die Existenz von Trollen geglaubt wird.
Niemand würde es z.B. wagen, an einer Stelle ein Haus zu bauen, an der ein Troll wohnt.

Wie gut wäre es, würde man auch bei uns in den immer spärlicher werdenden unberührten Landschaften solche Wesen vermuten!
Man stelle sich vor: Eine Autobahn könnte nicht verbreitert oder eine dritte Landebahn eines Flughafens nicht gebaut werden, weil die betroffene Bodenfläche Troll-Land wäre.

Sollte es Trolle gar wirklich geben, so wäre ich dafür, dass man sie schnellstmöglich einwandern ließe und ihnen auch gleich die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen sollte!

Orlanda
Beitrag aus Archiv
Erinnerung
Erinnerung Anzahl Beiträge: 2276
Na ja, jetzt ist es ja auch nicht mehr weit zu den kleinen "grünen" Männchen!

Wer daran nicht glaubt, ist selber schuld.

E.
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
wer an das Vorhandensein von göttlichem grünen Nebel glaubt, kann das meinetwegen gerne tun, vorausgesetzt, er lässt mich damit in Ruhe...
emirena
Beitrag aus Archiv
Orlanda
Orlanda Anzahl Beiträge: 3654
"Etwas glauben" heißt, sich etwas ohne zu wissen einzuverleiben.

Etwas, was unser hochentwickeltes GEhirn zustande bringt. Meinem Hund wäre das nicht passiert: Er hätte nichts angekläfft, von dem er nicht ÜBERZEUGT gewesen wäre, dass es wirklich vorhanden ist - den Beweis lieferten ihm seine untrüglichen Sinne.
Ich hätte ihn auch kaum mit einem nicht vorhandenen Knochen locken können oder ihm einreden können, ich habe einen Knochen. Bald schon hätte er aufgrund der fehlenden Geruchsinformation gewußt, dass Frauchen Schmarrn redet.

Ganz anders der Mensch: Man erzähle ihm es gäbe einen unsichtbaren grünen Nebel und dieser Nebel sei göttlich, schon glauben viele Menschen daran. Viele würden aufgrund ihrer Einbildungskraft diesen Nebel auch tatsächlich "sehen"... Man weiß ja nie, es könnte ja sein und dann....?

Es soll schon einmal jemand erfroren sein, in einem Kühlwaggon, obwohl der gar nicht eingeschaltet war und es war Sommer...

Wer's glaubt wird selig, heißt es, wer nicht glaubt, auch....

Na denn...
Orlanda
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
was Journalisten schreiben, ist halt auch immer davon geprägt, was sie selbst glauben. Vermutlich lässt sich das nicht restlos ausschließen.

WAS ER WIRKLICH GFLAUBTE, IST JA AUCH EGAL!
Mir schon. Überhaupt ist mir egal, was andere glauben, ob Buddha, ob Pharao, ein Hindu oder mein Nachbar.

Ich frage mich nur immer, warum kann man Leute nicht einfach glauben lassen, was sie wollen?

emirena
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
...während die alten pharaonischen Ägypter ja nicht an eine Wiedergeburt sondern an ein Weiterleben im "Jenseits" - unter bestimmten Voraussetzungen - glaubten.

Wer also im Dieseits schon eine A...Karte gezogen hat, hat wohl auch im Jenseits schlechte Papiere gehabt. Und die Privilegierten könnten sich mit der Einbalsamierung immerhin ein "Weiterleben" als Schauobjekt im Museum sichern. Zum Glück wussten sie das nicht....

Was das heutige "Wissen Können" betrifft, kann man natürlich nur von den unterschiedlichen (schriftlichen) Überlieferungen ausgehen. Was ein einzelner Mensch wirklich glaubte oder nicht, kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Damals nicht und heute auch nicht. Denn REDEN oder SCHREIBEN ist das eine; das andere ist das GLAUBEN oder NICHT GLAUBEN.

Eine verbreitete Taktik, mit solchen Unsicherheiten umzugehen, ist auch heute noch, so zu tun als ob....
Vorsichtshalber glaubt man ein bisschen, weil es ja sein könnte, dass....

emirena
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Wenn man den Text des Artikels, den Erinnerung als Link eingestellt hat, liest, so merkt man sofort, dass die Überschrift nicht so recht dazu passt.
Es ist ein Interview mit einer Buddhistin, die einiges erklärt - und die meint, aufgrund einer bestimmten Sutra sei es unwahrscheinlich, dass Buddha selbst an Wiedergeburt glaubte. Es gibt aber anderseits auch Sutras, wo Buddha die Wiedergeburt bejaht.
Was er wirklich glaubte, ist ja auch egal. Einer der wichtigesten Sätze, die er mehrfach sagte: Glaubt mir kein Wort, wenn ihr es nicht selbst nachgeprüft habt. Das prägt den Buddhismus..... ;.)

Bei Zeitungsartikeln ist es leider oft so, dass man in die falsche Richtung gelenkt wird, wenn man nur die Überschriften liest.
Ich weiß auch nicht, warum Journalisten das machen - mir erscheint das höchst unseriös. Es ist die Nachrichtenseite von NTV, in der dieser ARtikel erschienen ist - und der Artikel selbst ist lesenswert.
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
stimmt, die Wiedergeburts-These stammt ursprünglich aus dem älteren Hinduismus und nicht von Buddha.
Ansonsten bin ich auch mehr als skeptisch, wenn mir erzählt wird, was jemand vor ....... Jahren geglaubt oder nicht geglaubt hat.

emirena
Beitrag aus Archiv
meermaid13
meermaid13 Anzahl Beiträge: 2
Niemand kann wissen an was ein anderer Mensch wirklich glaubt, schon garnicht was ein Mensch vor 2500 Jahren glaubte von dem lediglich Legenden erzählen.
Soweit man diesen trauten kann hat Buddha verschiedene Wege zur Erluchtung ausprobiert und seinen Schülern den gelehrt der ihn selbst zur Erleuchtung führte.
Alles das ist völlig unabhängig von einem Glauben an eine Wiedergeburt, der hauptsäachlich aus dem viel älteren Hinduismus kommt.
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
War aber ein guter Titel, um ein wenig seine Phantasie ins Kraut schießen zu lassen.

Nee, emi, ich glaub, den Tutti mag nich nicht so, wenn schon, dann würde ich gern die nächste Assitstentin von Wilhelm Herschel, falls seine Caroline mal was anderes vor hat.
Beitrag aus Archiv
Erinnerung
Erinnerung Anzahl Beiträge: 2276
Wenn selbst "Buddha" die Wiedergeburt nicht ernst genommen hat bzw. nicht daran glaubte, kann man sie doch wohl endgültig "begraben".

Groß-E-Ponkt
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
..falls ich Tuti wiedertreffe, lege ich gerne ein Wort für Dich ein, Merope. Eventuell stünde ich Dir und Deinem göttlichen Gemahl dann als Baumeisterin, Wesirin etc. zur Verfügung. Aber meinen Vertrag handle ich selbst aus!!!

e.
Beitrag aus Archiv
Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied Anzahl Beiträge: 1994
Also ich hatte mir das so gedacht: die Hauptfrau und die ersten Nebenfrauen mussten immer für die Wünsche des Pharaos stramm stehen ---- die 3. hatte vielleicht wichtige Augaben, wie die Überwachung der Tempelbauten (weil du dich da ja so gut auskennst) ;.)
Beitrag aus Archiv
emirena
emirena Anzahl Beiträge: 7493
ei Merope, es geht ja hier um die Wiedergeburt (in der Zukunft) und nicht um die Vorgeburt (in der Vergangenheit!

Pharao Tutmansowas' Antrag musste ich damals übrigens ablehnen, da ich als 3. Nebenfrau so völlig ungeeignet bin. Das hätte eine Palastrevolution gegeben.

emirena
nach oben