Beiträge zum Thema: "TRINKGELD" - ein notwendiges Übel ?

 
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emirena
emirena
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Einerseits kann ich Dich verstehen, Schreiberlinchen; andererseits müsste man da auch differenzieren.

Die landestypischen Besonderheiten muss man auch ein bisschen akzeptieren. Wenn ich demnächst in Ägypten bin, weiß ich, dass ich dort keine STerneküche erwarten kann. Es ist dort, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist, eher einfach als raffiniert. Obwohl ich sonst großen Wert auf gute Küche lege, mache ich eben auch Abstriche, wenn ich durch die Freundlichkeit der Menschen, das Wetter uvm "entschädigt" werde.

Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist so eine Sache.
In manchen Ländern macht es Sinn, gut einzukaufen und sich selbst zu verpflegen.

Jedenfalls freue ich mich auch immer wieder, wenn ich nach Hause (damit meine ich meine fränkische Heimat) komme und die bodenständigen Gerichte der Region genießen kann. Aber auch da gibt es von einfach-gut bis sternegekrönt alle Varianten.
Das Trinkgeld bemißt sich natürlich am Service, an der Qualität und am Preisniveau.

Es ist ja nicht jeden Tag Weihnachten und es muss nicht immer Kaviar sein. Etwas BEsonderes ist nur dann besonders. wenn man es nicht täglich genießen kann.

emirena
 
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emirena
emirena
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Was Trinkgeld betrifft, bin ich ganz Eurer Meinung, Schreiberlinchen und Daisy. Bei gutem Service bin ich nicht knauserig, bei schlechtem nehme ich kein Blatt vor den Mund und gebe nix.
Das gilt übrigens auch für die Qualität beim Essen.
Wenn es wirklichen Grund zur Beanstandung gibt, bringe ich meine Kritik auch an; schlimmstenfalls schicke ich das mißlungene Essen zurück und/oder lasse ich den Geschäftführer antreten (wenn es nicht anders geht). Dann ist ein Malheur meistens schnell aus der Welt.
Leider habe ich schon erlebt, dass meinen männlichen Begleitern solches Verhalten unangenehm war; die wollten lieber nichts sagen und verschwinden. Aber für mich spielt das keine Rolle, ob ich alleine da bin oder in Begleitung. Ich verlange ein einigermaßen plausibles Preis-Leistungsverhältnis. Wir müssen (mussten) alle für unser Geld arbeiten und können dafür entsprechende Höflichkeit und Qualität beanspruchen.
emirena
 
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Daisy59
Daisy59
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Halo Schreiberlinchen,
dein Thema ist eine prima Idee, sich den Sommer und den Urlaub "herzudenken"!!
Bei mir ist es so, wenn die Bedienung nett und freundlich ist, kriegt sie auch ein anständiges Trinkgeld. Aber; Wenn ich merke, dass sie/er muffig und unfreundlich ist, reißt die Daisy Duck schon ihren Schnabel auf. Allerdings mache ich keinen großen Krawall, sondern sage es in aller Ruhe. Z.B. "Wenn Sie etwas netter gewesen wären, hätte ich Ihnen gerne ein Trinkgeld gegeben".

Viele meiner Bekannten sind der Meinung, dass sie nichts sagen, aber einfach nicht mehr hingehen. Diese Einstellung finde ich einfach bequem und feige. Klar, profitiert man selbst nicht mehr, aber vielleicht andere Gäste. Wenn nämlich keiner was sagt, ändern sich einfach nix - und das sehe ich in allen Bereichen so.

Ganz wichtig: Wenn alles ok war, egal wo und was, dann sage ich das aber auch!

Daisy - quaak

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