Beiträge zum Thema: Es muss nicht immer Kevin sein

 
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Folgende Mail hat mich erreicht:

Liebe Forumsteilnehmer,
auch wenn dieses Thema für Sie in diesem Forum etwas ungewöhnlich erscheint und möglicherweise nicht ganz passt, würden wir Sie gerne für die Teilnahme an einer Studie gewinnen:

"Es muss nicht immer Kevin sein" - Ein Forschungsprojekt über Vornamen
Teilnehmer für Online-Befragung gesucht!
Die Entwicklungspsychologie der TU Braunschweig, führt in Zusammenarbeit mit der Clarke University in Worcester (USA) und einem internationalen Forscherteam (Südkorea, China, Brasilien, Spanien, USA, Deutschland) eine Online-Befragung durch. In diesem Forschungsprojekt soll es darum gehen, wie sehr sich Eltern mit dem Vornamen ihrer Kinder identifizieren und welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind. Desweiteren wollen wir feststellen, ob sich dieser Prozess mit zunehmender Anzahl der Kinder verändert.
Zum Fragebogen geht es hier: http://ww3.unipark.de/uc/bs_tu_braunschweig_seifert/7646/
Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen!
Herzliche Grüße

Wir würden uns über eine positive Antwort von Ihnen freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Lorek
 
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Hallo Kirie, Hallo KiH

zum einen, ich bin kein Standesbeamter, aber ganz nah dran.

zum anderen, dieser Vorname ist nicht zulässig, denn er lässt das Geschlecht nicht erkennen und besteht aus zwei Sachbegriffen, die keine Namen im engeren Sinne sind.

Gruß

Klaus
 
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Klaus, aber würdest du denn zulassen, dass Eltern ihr Mädchen "Sansorei" nennen?
So geschehen in Hamburg vor vielen Jahren. Begründung der Mutter: ich liebe diese beiden Waschmittelmarken so sehr!

:-/
 
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Hallo Kirie

Ich habe meinen Satz so gemeint.

Zur Erläuterung: Ich bin beruflich genau in diesem Bereich tätig.

Die deutsche Politik wünscht von den Standesbeamten, dass eben jeder denkbare Name auch eingetragen werden darf. Da kommen dann eben absurde Ergebnisse heraus. Es vergeht kaum eine Woche, wo ich nicht einen Wunschnamen googele und wenn irgendjemand mit diesem Namen weltweit zu finden ist, dann ist es ok. Soweit sind wir bereits.
 
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Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 73
Namen sind der Mode unterworfen und zeugen von manchen irrationalen Vorlieben der Eltern. Ich bin beruflich viel mit dem Thema Name betraut und manches Mal denke ich wirklich, "Was tut ihr eurem Kind an", wenn mir allzu exotische und vielleicht zunächst niedliche aber später diskriminierende Namen unterkommen.

Da sind einige andere Staaten besser aufgestellt, die klare Vorgaben gemacht haben, was ein Vorname ist und was eben nicht. Wir Deutschen sollen es allen recht machen und lassen dann fast alles zu.
 
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Ehemaliges Mitglied
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Es gibt tatsächlich den Begriff Kevinismus, der die Unfähigkeit von Eltern (auf nicht ganz ernst zu nehmende Weise) beschreibt, ihrem Nachwuchs gescheite Namen zu geben.
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus
Natürlich ist es ein nur sekundäres "Problem", aber wer täglich mit dem Nachwuchs berufshalber zu tun hat wie ich kriegt schon des öfteren Ohrenschmerzen bei manchen Vornamen und vor Allem eigenartigen Kombinationen von Vor- und Zunamen.

lG

KiH

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