Beiträge zum Thema: Wie groß ist die Politikverdrossenheit der Deutschen?

 
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DolceVita
DolceVita
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hallo Ihr Wähler,

Am 27. September steht die Bundestagswahl an, doch das Interesse bei der Bevölkerung hält sich in Grenzen. Herrscht Wahlmüdigkeit bei den deutschen Wählern?

Ja gelle die Nichtwählerpartei hat unheimliche Zu-
wächse.

Vieleicht ändert sich noch was.......DV
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 2136
Hallo Doc,
sorry, da haben wir aneinander vorbeigeredet.-

Von diesen ganzen Wahlumfragen durch die Medien halte ich nicht allzuviel. Leider gibt es die Politikverdrossenheit, zumindest in meiner Umgebung sehr stark.

So wollen wir hoffen, dass nicht allzuviele ihre Stimme verschenken und sich an der Wahl beteiligen.-
Interesse an Politik empfinde ich übrigens immer als positiv.

LG Cardia
 
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dr.spengler
dr.spengler
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Hallo Cardia,
ich möchte ja nicht besserwisserisch sein, aber ich habe nirgendwo behauptet, dass die Wahlbeteilgung noch nie so hoch war. Vor 1990 lag sie oftmals über 80 Prozent. Erst seitdem liegt sie immer um die 80 Prozent. Und dieses Jahr wird sie vermutlich nicht niedriger sein als in den letzten 20 Jahren. Ich will sagen, dass Nichtwählen kein aktuelles Phänomen ist. Denn es gab in den letzten 20 Jahren zumindest bei Bundestagswahlen gar keinen erneuten Abwärtstrend.
Dr.S
 
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Ehemaliges Mitglied
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Hallo Doc,

richtig ist, dass die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2005 bei ca 78% lag.
Falsch ist, dass die Wahlbeteiligung noch nie so hoch lag.-

Bei allen Bundestagswahlen vor 2005 war die Wahlbeteiligung IMMER höher. Sie war noch nie so gering, wie bei der letzten Bundestagswahl!

Die Politikverdrossenheit hat also ihre Berechtigung und begegnet auch mir tagtäglich.-

LG Cardia
 
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dr.spengler
dr.spengler
Anzahl Beiträge: 60
Das ist völliger Blödsinn, zumindest in Bezug auf die Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung lag bei den letzten Bundestagswahlen bei ca. 80 Prozent. Nach einer aktuellen Umfrage sind bereits jetzt 78 Prozent der Wahlberechtigten fest entschlossen zu wählen. Es sieht also eher nach einer höheren Wahlbeteiligung aus.
Das ist vor allem den Medien zuzuschreiben, die z.B. auch viele Jungwähler mit interaktiven Möglichkeiten wie z.B. Wahlomat.de (http://www.wahlomat.de) oder Aktionen auf jedem McDonalds-Tablett begeistern können. Insgesamt hat der Umfang der Medienberichterstattung vor allem im Fernsehen deutlich zugenommen. Auf allen Sendern gibt es ständig etwas zum Wahlkampf und das nicht nur in den Nachrichten. Noch vor 15 Jahren gab es keine Rededuelle, Wahlforen usw. Höchstens die üblichen Werbespots. Das erste Rededuell gab es zwischen Schröder und Stoiber 2002.
Wäre bei Landtags- oder Europawahlen eine ähnliche Berichterstattung gäbe es ebenfalls eine so hohe Wahlbeteiligung.
Dennoch ist das Interesse der Menschen an Politik gesunken. Es ist eben gerade einfach nur "IN" zur Bundestagswahl zu gehen, weil die Medien dies so in den Mittelpunkt schieben.

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