Beiträge zum Thema: Wird der Pflegenotstand zum Gesundheitsrisiko ?

16.06.2018 09:57
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Sie haben schließlich auch mal dafür gearbeitet.
14.06.2018 11:29
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Die beiden Beiträge von Lillli sehe ich als Widerspruch: Wenn die sog. „Alten“ dem Staat (finanziell) nicht zur Last fallen würden, bräuchte er sich um diese Gruppe nicht zu kümmern. Doch die Realität sieht anders aus.
Die FAZ schreibt dazu: „Die Rente frisst den Bundeshaushalt auf: beinahe 30 Prozent der Ausgaben des Bundes landen alljährlich auf den Konten der Rentner. Mehr als die Hälfte der zusätzlichen Ausgaben seit dem Jahr 1992 entfallen auf den Rentenzuschuss des Bundes.“

D.h. der Steuerzahlen muss für Rentner blechen, insbesondere für Menschen, die sich während ihres Arbeitslebens nicht rechtzeitig und unzureichend um ihre eigene Altersvorsorge gekümmert haben. Dabei weiß doch eigentlich jeder Mensch, dass er einmal alt wird und nicht bis ins hohe Alter berufstätig bleiben kann.
In Anbetracht der Milliardenausgaben für Rentner jedes Jahr ist für mich unverständlich, dass Menschen noch höhere staatliche Unterstützung verlangen.

Die Steuereinnahmen sollten für die originären staatlichen Aufgaben verwendet werden: Bessere Ausstattung der Schulen, Hochschulen, Universitäten und Kliniken, Förderung der Forschung und Zukunftstechnologie, Ausbau der Infrastruktur und nicht zuletzt für die Lebensmittelüberwachung und den Umweltschutz.

Ulrich
14.06.2018 09:52
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Um auf den Beitrag vom 10.10.2017 von ChapeauBerlin zurückzukommen: So gebe ich ihm voll Recht. Für die Politik gibt es die "Alten" nicht.
14.06.2018 09:47
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Ich glaube, die sogenannten "Alten" sind die Letzten, die dem Staat "zur Last" fallen und auch wollen.!
07.04.2018 20:50
orakel
orakel Anzahl Beiträge: 17
Hm, vielleicht hat M7driver jetzt auch nicht die klassischen Eigenheime gemeint? Ein entfernter Verwandter von mir hat im hohen Alter sein Haus verkauft und sich für das Geld eine barrierefreie Wohnung gekauft. Das Wohnhaus mit normalen Wohnungen war dem Pflegeheim angeschlossen. Wenn die Bewohner des Wohnhauses Hilfe benötigt haben, hatten sie die Möglichkeit Hilfe zu rufen. Sonst haben sie gelebt wie in "normalen" Wohnungen.

Es wurden dort auch Unternehmungen organisiert und so weiter, er ist dort noch einmal richtig aufgeblüht.

Ich denke, solche Möglichkeiten sollte es im bezahlbaren Rahmen viel mehr geben.
20.12.2017 07:15
Biggi1957
Biggi1957 Anzahl Beiträge: 8
@M7driver

Was hat jetzt bitte ein "EIGENHEIM", mit dem Pflegenotstand zu tun??
Es freut mich sehr, dass Deine Mutter sich so lange guter Gesundheit erfreuen konnte.
Das Glück haben jedoch nicht alle Menschen!!
Leider kenne ich berufsbedingt viele Menschen, die schon in jungen Jahren sehr schwer krank wurden und glaube mir,,,es sind KEINE Einzelfälle.
Ausserdem gibt es auch Leute, die nicht so üppig verdienen und sich besagtes Eigenheim leisten können.
Desweiteren teile ich Deine Meinung nicht, dass alte/kranke Menschen eine "LAST", für die Allgemeinheit darstellen.
Da fallen mir "andere Menschengruppen" ein, zu denen ich mich hier aber nicht weiter äussern möchte!!

mfG
Brigitte
10.10.2017 19:18
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Der Ansicht muss ich widersprechen:
Jeder, der seinen Kopf nicht nur zur Nahrungsaufnahme nutzt, weiß schon in jungen Jahren, dass er einmal alt und möglicherweise pflegebedürftig wird. Da sollte rechtzeitige Altersvorsorge, mindestens aber ein Eigenheim selbstverständlich sein.
Viele handeln dementsprechend und liegen deshalb auch im hohen Alter der Allgemeinheit nicht zur Last.
Weshalb sollte sich der Staat und damit der Steuerzahler um diejenigen kümmern, die es nicht für notwendig gehalten haben oder nicht fähig waren, sich um ihre persönliche Altersvorsorge zu kümmern? Fast drei Milliarden Euro gibt der Staat inzwischen für Sozialausgaben aus - täglich!! Ca. eine Billion pro Jahr!
Den Schulen, den Universitäten und der Infrastruktur fehlen dagegen dringend benötigte finanzielle Mittel. Nur 20 Prozent der von Autofahrern aufgebrachten Steuern fließen in den Erhalt und Ausbau des Straßenverkehrs, der Rest fließt in die Sozialkassen!
Meine Mutter hat sich stets um ihre Gesundheit gekümmert und selbständig ihren Haushalt geführt. Sie ging erst mit 92,5 Jahren in ein Pflegeheim. Wer sich rechtzeitig und sorgfältig nach einem solchen umschaut, wird mit Sicherheit eines der vielen gut geführten Pflegeheime finden. Ich habe mich mit meiner Mutter ein halbes Jahr umgesehen und andere Menschen kontaktiert. Meine Erfahrungen waren überwiegend positiv!
Wer sein Älterwerden ignoriert und die notwenigen Schritte vernachlässigt, ist letztlich selber schuld, wenn er nicht angemessen untergebracht wird. Dem Staat und auch der Allgemeinheit für seine eigenen Versäumnisse verantwortlich zu machen, ist nicht fair.
Ulrich
10.10.2017 19:04
summerday
summerday Anzahl Beiträge: 16
Es wird mit Sicherheit noch schlimmer, dank der neuen Pflegekammer.

Dort sind alle Pflegenden Zwangsmitglieder, den Mitgliedsbeitrag führt gleich der Arbeitgeber ab. Also noch weniger Gehalt. Außerdem, zusätzlich zum MDK, eine jährliche Überprüfung der Arbeit.
Des weiteren noch mehr Fortbildungen, die man in seiner Freizeit und zum Teil auf eigene Kosten absolvieren darf.

Und wer sitzt im Vorstand dieser Kammer? Richtig, Politiker und Gewerkschaftler, denen noch ein bisschen Taschengeld fehlt.
10.10.2017 15:40
ChapeauBerlin
ChapeauBerlin Anzahl Beiträge: 161
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Wird der Pflegenotstand zum Gesundheitsrisiko ?

Das Thema Pflegenotstand bei Kranken und Alten
wurde im Wahlkampf sehr vernachlässigt.
Die Zustände in den Altenheimen sind alles andere
als gut. Zu wenig Geld, zu wenig Personal für die
Pflege, zu wenig Unterstützung für Angehörige
und erbärmliche Arbeitsbedingungen sowie niedrige
Löhne für das Pflegepersonal.

Der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen ist
eine Peinlichkeit für den deutschen Staat.

https://www.youtube.com/watch?v=ZYo6U3Vwk1M

https://www.youtube.com/watch?v=H43CgacX_Ug

(¯`v´¯)
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(¸.•´ (¸.•´ .•´ ¸¸.•¨¯`•....liche Grüsse von – Gerd –
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