Beiträge zum Thema: Der Partner/die Partnerin ist auf einmal "andersrum"

 
19.01.2016 10:18
schlichter
schlichter
Anzahl Beiträge: 51
Also: Einem Schwulen Paar ist das Haus abgebrannt.
Sagt Bruno traurig zu Detlev :Nun müssen wir wieder von hinten anfangen.
 
28.10.2015 22:30
Aaron1821
Aaron1821
Anzahl Beiträge: 10
Matthaeus 7:1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.

Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet........ sieht du aber einen Splitter in deines Bruder Auge, und der Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr?
 
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mawuki
mawuki
Anzahl Beiträge: 1
Daisy59 schrieb:
Vor ein paar Tagen hat mir eine Dame beim Spazierengehen erzählt, dass ihr Sohn verheiratet ist und ein Kleinkind hat. Nun hat sich seine Frau nicht lange nach der Geburt "geoutet", dass sie ein Verhältnis mit einer Freundin habe und ie sich von ih...
tia, soetwas passiert.Der Mann meiner Cousine war mit Ihr 25 Jahre verheiratet.Beide haben eine Tochter und er hat sich dann plötzlich für das andere Geschlecht entschieden und einen Thailänder geheiratet
 
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Daisy59
Daisy59
Anzahl Beiträge: 903
Vor ein paar Tagen hat mir eine Dame beim Spazierengehen erzählt, dass ihr Sohn verheiratet ist und ein Kleinkind hat. Nun hat sich seine Frau nicht lange nach der Geburt "geoutet", dass sie ein Verhältnis mit einer Freundin habe und ie sich von ihm trennen möchte.

Die Geschichte hat mich geschockt. Ohne Kind wäre das ja einfach.
Habt ihr sowas schon erlebt? Wie geht man denn mit sowas um?

Daisy
 
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Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3603
Die Frauen und die Handtasche... spannend, ich mach ein Thema draus!

Orlanda
 
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ruben7587
ruben7587
Anzahl Beiträge: 296
ich weiß emi , ich weiß ....

;-)
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
Mädels, der Ruben erklärt uns die Handtasche!
Wie findet ihr das?

Ruben, versuchs doch mal mit Abstrahieren!
Es ging weder Merope noch mir um eine richtige Handtasche (die Du selbst vorher - nach dem Reingucken - wieder schließen wolltest)

Alles klar auf dem Sofa?
Ausgezeichnet.
@ all: immer schön entspannt bleiben!

emirena
 
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ruben7587
ruben7587
Anzahl Beiträge: 296
emirena ,
wenn frauen was suchen , dann zuerst immer in der handtasche . wird man nicht fündig , wir die tasche letztendlich umgestülpt , damit alles heraus kommt und man in ruhe suchen kann .
tja - und wenn man feststellt , dass man nichts findet , dann wird alles wieder kommentarlos eingepackt .

handtaschen haben mich noch nie interessiert , dann doch eher der eucksack von luis trencker .
( kommt hinzu , dass neulich in einem bericht angemerkt wurde , dass die damenhandtasche der ort mit den meisten bazillen , bakterien , vieren und sontigem ist )

merope : 50 plus - plus 50 % ? sitzt bei mir auf dem sofa

;-))

lg.

mädels
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
ei der Ruben!
Mal kurz in die Handtasche reingucken, so lange sie offen ist, kann er sich aber auch nicht verkneifen!
Könnt' ja was "Spannendes" drin sein, gelle!?

emirena
 
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Ehemaliges Mitglied
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Hallo ruben --- hier stehen doch schon sooo viele Handtaschen mit geschlossenen Reißverschluss rum!
 
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Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3603
Naja, Ruben, es ging ja im Prinzip nicht um die kranke Schwiegertochter, sondern letztendlich "nur" um die Schreiberin, die mit der Situation abgelehnt zu werden, nicht klarkommt.
Wenn jemand eine Frage stellt, dann sollte ihm/ihr doch eine Antwort gegeben werden, auch wenn diese nicht trostreich ausfällt, nicht wahr?
Als Einmischung in ein Leben halte ich das nicht.

Orlanda
 
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ruben7587
ruben7587
Anzahl Beiträge: 296
ich bringe die sache mal - nach meinem verständnis - auf den punkt :
angefangen hat es mit einer dame , die uns nichts angeht , erst recht nicht ihre sexuelle ausrichtung . weil man sich nicht einigen kann , ob die nun bi oder lesbisch ist aber beides kein grund ist mannn und kind zu verlassen , wenden wir uns einer anderen dame zu , deren gedanken wir nicht mal ansatzweise kennen (vielleicht ist jetzt der richtige zeitpunkt sich von dem mann zu trennen , den sie eh nicht wollte . meine schwiegermutter lebt in manilla ) und die mit sicherheit nicht möchte , dass wir über sie reden / schreiben.
( sollte sie bi sein , erhöht das die auswahl um satte 50 % !! )

ich hoffe , dass mir jemand den gnadenschuß gibt , wenn ich mal so weit kommen sollte mir gedanken über das leben anderer zu machen , die ich nicht kenne und/ oder die nicht möchten , dass ich mich in ihr leben einmische .

.... und fo-rum ging es jetzt hier ? wem wurde geholfen ?
was wurde erreicht ?

mein vorschlag :
alles wieder rein in die handtasche und reißverschluß zu .
 
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Ehemaliges Mitglied
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Die bekannte TV-Moderatorin Sylvie van der Vaart hatte sich hauptsächlich wegen ihrer Krebs-Erkrankung von ihrem Mann, Rafael van Vaart getrennt und die Scheidung eingereicht......

Sie selbst sagt, wenn die Emotionen weniger werden, könnte sie sicher zu ihrem Mann und dessen jetziger Freundin, die ein Kind von ihm erwartet wieder ein gutes Verhältnis zu beiden aufbauen und...

sie freut sich sehr für ihren Mann, dass er sein zweites Kind bekommt, welches er sich so sehnlichst gewünscht hatte und sie ihm nicht mehr diesen Wunsch erfüllen könne und ihr gemeinsames Kind so noch ein Geschwisterchen bekäme.-

Liebe FinCH, sicherlich sind Ratschläge auch immer "Schläge." Doch du solltest deiner Schwiegertochter nicht gram sein, dir selbst keinerlei Schuld geben und alles so akzeptieren.

Ich persönlich würde ihr immer schreiben und ein Päckchen schicken, und ihr so zu verstehen geben, dass du immer für sie da bist und dass ihr irgendwann wieder eine gute Beziehung aufbauen könnt.-
Die Zeit ist oft der beste Ratgeber und...
es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
LG
Cardia
 
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Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3603
FinCh: "... Rückzug und einfach gewähren lassen?
So weit bin ich mittlerweile. Auch wenn es sehr weh tut..."

Ich frage mich, weshalb diese Verletztheit?
Hat man ein Recht darauf, dass sich die Kranke von einem "trösten" und betüdeln lassen muss, nur dass man sich gut und hilfsbereit präsentieren kann?

Liebe FinCh, Du scheinst einfach alles zu verdrehen: Nicht Du bist die Kranke, sondern Deine Schwiegertochter!
Es geht nicht darum, dass Du Dich in Anbetracht der Erkrankung eines anderen Menschen gut fühlen mußt, sondern es geht nur um Deine Schwiegertochter.

Warum tut Dir der Rückzug weh? Es tut Dir doch niemand etwas!

Vielleicht stört es Dich aber, dass Deine Schwiegertochter nun im Fokus steht.
Du kannst Dich nicht neben sie stellen und Dich als gütige, hilfsbereite Schwiegermutter präsentieren. Du würdest Dich vielleicht gerne neben sie stellen und sagen: „Seht her, hier bin ICH und die Kranke hier neben mir ist meine Schwiegertochter. Ich tue alles für sie was ich kann und sie weiß das auch zu schätzen, was sie an MIR hat!“

Aber nein, die Schwiegertochter verweigert der Schwiegermutter die Position, sie will alleine da stehen und nur ihre Eltern dürfen sie begleiten.

Ich erlebte einmal ähnliches mit meiner Schwiegermutter, als meine Großmutter todkrank im Krankenhaus lag. Plötzlich drehte sich alles nur um sie.
Kurz nach einer schweren Operation wollte ich meine Großmutter besuchen. Sie hatte Magenkrebs. Meine Schwiegermutter bestand darauf, auch mitzukommen. Ich bat sie, diesen Besuch doch auf die folgenden Tage zu verschieben, da meine Großmutter doch noch sehr schwach und auch noch unter dem Einfluss der Narkose sein würde.
Nein, meine Schwiegermutter benahm sich wie ein kleines Mädchen, sie schrie und stampfte mit den Füßen auf. Sie wollte AUCH ins Krankenhaus fahren und meine Großmutter besuchen. Sie wollte auch dabei sein.
Mein Mann, ihr Sohn, mischte sich ein und sprach ein Machtwort. Sie hat mit uns tagelang geschmollt, weil sie nicht mitkommen durfte.

Sie hatte keinerlei Verständnis. Eine derartige Unsensibilität ist mir noch nie untergekommen! Nicht einmal bei den Kindern!
Das hatte nichts mit Hilfe, Tröstung oder sonstigen anerkennenswerten Bestrebungen zu tun, um einer Kranken beizustehen, sondern es ging einzig und allein nur um die Befindlichkedit meiner Schwiegermutter.
Sie konnte nicht verkraften, dass ein anderer Mensch im Mittelpunkt war und nicht sie. Man hatte ihr die „Show „gestohlen“ und so versuchte sie sich halt auf diese Weise in Szene zu setzen, indem sie zeigte, welch großartige Freundlichkeit sie einer Kranken gegenüber aufzubringen vermochte. Aber wir hinderten sie daran.

Ein Mensch, der so schwer krank ist, hat mit sich selbst genug zu tun. Es ist sehr befremdlich, wenn ein Angehöriger einen „Nebenschauplatz“ eröffnet und versucht, seine Befindlichkeiten in den Vordergrund zu rücken.

Orlanda
 
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Ehemaliges Mitglied
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Zum Ausgangsthema zurück.
In meinem weiteren Bekanntenkreis outete sich ein Mann (Ende 30), dass er sich schon lange im falschen Körper fühle und hat, zum Entsetzen seiner Mutter, seiner Brüder. seiner Ehefrau und vor allem seines damals 5-jährigen Sohnes eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen.
Die Mutter und die Brüder haben es akzeptiert, die Frau wurde geschieden und hat wohl einen neuen Partner. Leider weiß ich nicht, wie das Kind, das wohl inzwischen in der Pubertät ist, heute reagiert, da ich länger keinen Kontakt mehr hatte - aber zu der Zeit war es furchtbar: "Ich will meinen Papa zurück!"
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
Anzahl Beiträge: 1984
Hallo Finch,
kein Mensch wird dich hier als "böse Schwiegermutter" bezeichnen.
Aber ich kann meinen Vor-Schreiberinnen nur Recht geben.
Hier kannst du im Moment gar nichts ausrichten - und deine Versuche sind wie der Kampf des Don Quichotte gegen die Windmühlen.
Hier hilft nur Gelassenheit und Abwarten.
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7494
FinCh, den darfst Du Dir - finde ich - auch gönnen.
Aber ich finde auch, dass Du nicht erwarten kannst, dass andere in den gleichen Tunnel (aus der gleichen Richtung) gucken.

Mit "über Leichen gehen" übertreibst Du jetzt aber gewaltig.
Kann mir nicht vorstellen, dass dies das Motiv Deiner Schwiegertochter ist. Aber sie darf in ihrer Lage ZUERST an sich selbst denken. Vor allem darf sie auf ihre Gefühle achten. Das darf und sollte jeder, aber ein Kranker muss nicht die Hauptverantwortung für seine Angehörigen tragen. (ist alles "nur" meine Meinung)

Hilfsangebote abgelehnt?
Wem sollte dabei geholfen werden? Ich will wirklich nichts unterstellen, aber .... siehe oben. Es hat den Anschein...

Manchmal frage ich mich (ganz allgemein), warum man solche Geschichten aus dem persönlichen Bereich anderen erzählt, wo man doch deren Ratschläge gar nicht hören will???
(Ich fasse mich durchaus dabei auch an der eigenen Nase.)

emirena
 
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Erinnerung
Erinnerung
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Zitat Orlanda: „In der Familie ist vieles NICHT lösbar.“

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur unterstreichen. Gerade in der „wissenden“ Familie ändert sich oft das gewohnte Verhalten. Gespräche verstummen, wenn man den Raum betrifft. Die Atmosphäre ist plötzlich bedrückend. Ungefragt gibt es „Ratschläge“ a la Apothekerzeitung, oder „alles wird gut“ udgl. Und dann die mitleidsvollen Blicke.

Dabei würden Angehörige dann eine Stütze sein, wenn sie sich einfach normal wie vorher auch verhalten würden. Trotzdem das Leben gemeinsam genießen sollte eigentlich im Vordergrund stehen.

E.
 
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emirena
emirena
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Zitat Orlanda:
"Die junge Frau braucht aber auch gar nicht als Schwiegertochter oder Ehefrau reagieren und agieren, wenn es um ihre Erkrankung geht, sondern ausschließlich als sie selbst und als solche darf sie sich auch in die schützende Hülle des Elternhauses begeben, wenn es ihr hilft."

Ich habe mich etwas anders ausgedrückt, sehe es aber genauso. DA wird wohl ein Verhalten der Schwiegertochter vorausgesetzt, zu dem sie in ihrer Lage einfach nicht fähig ist. Sie braucht Zeit und Abstand. Sie braucht Kraft, um die Diagnose und die Krankheit zu bewältigen. Sie ist die Patientin. Die Erwartungen des Ehemannes und dessen Mutter halte ich dabei auch für zweitrangig, sorry.

"weil er eine kranke Frau hat" hört sich sehr nach Vorwurf an. Und ob er irgendwie der Betrogene wäre.
Da wundert es wenig, daß die Schwiegertochter auf Abstand geht. Vorwürfe und Forderungen sind das Letzte, was sie jetzt braucht.

Lasst ihr einfach die Zeit, die sie braucht, um sich in ihrem veränderten Leben zurecht zu finden. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sie über ihre vermeintlichen Pflichten und ihre Verantwortung aufzuklären.

Ja, auf jeden Fall wäre - um die Situation überhaupt auch nur annähernd richtig einschätzen zu können - die Sicht auch der anderen Personen von Bedeutung.

Als Mutter, die sich um den Sohn sorgt, könnte man da ziemlich befangen sein und eine Art Tunnelblick haben. Vielleicht könnte es ein wenig helfen, sich in die Situation der Schwiegertochter und auch in die Situation deren Mutter hineinzudenken, so weit das überhaupt möglich ist.

Und - wer weiß - was es vielleicht schon VOR der Diagnose für Konflikte in der Beziehung/der Ehe/der Familie gab?

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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@finCh: "... Derzeit sieht es aber ganz anders aus. Es ist eine Flucht zurück ins Elternhaus, wo alle Verantwortung an der Haustür abgegeben wird und sie wieder Kind sein darf zusammen mit ihrem eigenen Kind..."

Ja, wen wundert es, wenn ein todkranker Mensch so reagiert? Manche bringen sich um...

Ich entnehme Deinen Worten einiges, was mir zu denken gibt. Weshalb läßt Du sie nicht einfach in Ruhe? Dein Sohn ist erwachsen und wenn er Hilfe braucht, kann er sich diese bei professionellen Beratern suchen. In der Familie ist vieles NICHT lösbar.

Interessant wäre es, auch die Seite Deiner Schwiegertochter und Deines Sohnes zu hören.

Dass Du Dir Sorgen machst ist verständlich, aber es ist nicht die Aufgabe der Kinder, Dir diese Sorgen zu nehmen. Es geht bei dem Ganzen nicht um Dich. Auch weniger um Deinen Sohn, sondern in erster Linie um Deine Schwiegertochter. Die junge Frau braucht aber auch gar nicht als Schwiegertochter oder Ehefrau reagieren und agieren, wenn es um ihre Erkrankung geht, sondern ausschließlich als sie selbst und als solche darf sie sich auch in die schützende Hülle des Elternhauses begeben, wenn es ihr hilft.

Kein Mensch hat ein Recht auf einen anderen, auch nicht der Ehemann auf seine Ehefrau oder deren Tröstung, weil er "eine kranke Frau hat". Damit muss er auch alleine zurecht kommen...

Orlanda

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