Beiträge zum Thema: Altersgerecht kleiden - oder lebensfroh?

 
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Meisje_1
Meisje_1
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Ehemaliges Mitglied schrieb:
Es ist noch gar nicht so lange her, da kleidete sich die „Oma“ überwiegend in schwarz und grau. Manchmal auch „gekrönt“ mit einem Kopftuch.

Nun ja, ab und zu gibt es auch heute noch solche „Exemplare“.

Aber wie ist heute der Trend?

Oder kleidet ihr euch „trendlos“, aber Lebensfreude vermittelnd? (Nicht nur im Urlaub.)

E.
Na ich meine jeder soll sich anziehen wie er es empfindet.
Kritik find ich NOGO ;)
 
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Ehemaliges Mitglied
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Anzahl Beiträge: 2271
Es ist noch gar nicht so lange her, da kleidete sich die „Oma“ überwiegend in schwarz und grau. Manchmal auch „gekrönt“ mit einem Kopftuch.

Nun ja, ab und zu gibt es auch heute noch solche „Exemplare“.

Aber wie ist heute der Trend?

Oder kleidet ihr euch „trendlos“, aber Lebensfreude vermittelnd? (Nicht nur im Urlaub.)

E.
 
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emirena
emirena
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natürlich gibt es außer Dir noch einige andere, die kleidungsmäßig tun (können), was sie wollen.
Bei manchen geht es gut, bei anderen eben nicht.
Ich schrieb ja, dass es teilweise mit einem Risiko verbunden ist, wenn man sich dem "angesagten" Dresscode nicht unterwirft. Und das muss im Zweifel jeder selbst entscheiden

Weniger geht es im Falle eines Dresscodes um Besprechungen mit einem Chef, sondern um Kontakte nach außen. Beim Wettlauf um Kunden, Marktpotential, Umsatz und Gewinn herrscht ein knallharter Verdrängungswettbewerb, bei dem - je nach Branche - Gesprächs- und Verhandlungspartner, die geschäftsmäßig gekleidet sind, die besseren Chancen haben, mindestens bis zu dem Zeitpunkt, wo sie Gelegenheit hatten, ihr fachliches Können unter Beweis zu stellen.

Seriosität kann man zwar nicht generell an der Kleidung festmachen, aber die Wirkung und der erste Eindruck ist - auch wieder je nach Branche - schon mal die halbe Miete, pardon, der halbe "Abschluss"
Wer Glück hat, ist davon unabhängig.
Aber wie gesagt, in der Regel kann sich der Erwerbstätige seinen Arbeitgeber nur bedingt aussuchen; umgekehrt ist das häufiger der Fall.

Sowohl in meiner früheren Branche als auch in der heutigen spielt der optische Eindruck eine große Rolle und der Bewerber wird bevorzugt, der diesem Eindruck - wenn zunächst auch nur vom Äußeren her - gerecht wird.
Wer Kundenkontakte hat, tut gut daran, diesem "Bild" von einem seriösen Gesprächspartner zu entsprechen.

Sicher entspricht dieser optische Eindruck nicht in allen Fällen den tatsächlichen Qualifikationen und auch nicht immer dem "Ehrenkodex" einer Berufssparte, aber der optische Eindruck ist meistens ein hilfreicher "Türöffner" auf dem Weg zum "Erfolg"

Wer schon erfolgreich ist, hat evtl. Glück und kann bei manchen Kunden (in einem entsprechenden Umfeld) einen Gang zurückschalten. In anderen Bereichen gibt es keine Gnade.

Es gibt natürlich auch Branchen/Bereiche, wo es angesagt ist, cool und lässig oder gar flippig aufzutreten, aber diese Jobs haben auch eine Kehrseite, wie alles.
Drum Augen auf bei der Berufswahl, wenn es nicht schon zu spät ist!

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Ich war ja zum Glück nie wirklich gezwungen mich einem Dresscode zu unterwerfen. Aber Deine Erklärung dazu ist verständlich und nachvollziehbar.
Außer mir gibt es aber doch recht viele Menschen, die sich nicht beugen und oftmals auch 'dumme Sprüche' hören müssen.

Ein Kollege von mir, der immer in Jeans herumlief, 'verkleidete' sich (wie er es nannte) nur für eine Besprechung mit dem Chef. Und das wurde auch akzeptiert.

Orlanda
 
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emirena
emirena
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PS: kurz "vor der Rente" kann man das auch lockerer sehen, aber sonst erscheint mir der Bankschalter "zu kurz gedacht".

In der von "dem Menschen" erschaffenen Kunstwelt, in der es überwiegend um wirtschaftlichen Erfolg, um Marktnischen und Marktpotentiale, um Wettbewerb und Gewinn und (nach oben unbegrenzt offenem) Wachstum geht, sind sehr viele Menschen mehr oder weniger gezwungen, ihr Fähnchen bzw. ihre Krawatte nach dem Wind zu richten ODER bewußt gewisse Risiken in Kauf zu nehmen.

Wer für eine Familie verantwortlich ist, kann dieses Risiko schwer eingehen.

So, jetzt bin ich ein Stück vom Thema abgekommen.
Oder nicht? Denn heißt nicht "altersgerecht" im allgemeinen Sprachgebrauch "nach der Arbeit"?

Nach der Arbeit genießt man also größere Freiheiten. Und die soll man dann wieder aufgeben, um einem Klischee zu entsprechen? Niemals!

emirena
 
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emirena
emirena
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zu Teil 1 Deiner Ausführungen, liebe Orlanda,
sind wir uns mal wieder einig.

Bei Teil 2 - der "Berufskleidung" ist es nicht so einfach.
Wer einen (relativ) sicheren Arbeitsplatz bekommen oder behalten will, muss sich anpassen.

Da geht es nicht immer um "elitäres Gehabe", sondern oft darum, keine Probleme herauf zu beschwören.

Auch Pinguine können Menschen sein!

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Ich akzeptiere kein Dogma und schon gar nicht in Bezug auf meine Kleidung.

"Altersgerecht" kann sich jeder kleiden, der meint, seinem Alter damit den nötigen Rahmen zu verleihen.

Bin ich froh, dass es diese sozialen Zwänge nicht mehr gibt. Mir ist es auch im Büro egal was als Dresscode vorgeschrieben ist!
Würde ich an einem Schalter arbeiten (Bank), könnte ich es noch verstehen, aber nur um einer Gruppe von Menschen ihr elitäres Gehabe zu bestätigen, lehne ich das ab!

Lieber bunter Vogel als Pinguin!

Orlanda
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Mir ging es um "altersgerecht gekleidet".

Die beiden Damen, bunt und flippig. Mädels mit viel Rente halt.

ER, der aus dem Meer stieg, auch ein älteres Modell,
in Badehose, total sexy, war perfekt gekleidet. Egal wie alt!!!

Da brauchte frau noch nicht mal eine Brille!
 
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Orlanda
Orlanda
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"Deformierte Füße" in Silbersandalen sind sicher weniger ein ästhetisches Problem als vielmehr eine Qual für denjenigen, der deformierte Füße hat!

Die Pflege der Füße ist ein Kapitel, das aber nicht nur ältere Menschen betrifft, sondern in allen Altersgruppen und schon auch bei den jungen Leuten manchmal problematisch zu sein scheint.
Einen Bimsstein, eine Bürste und eine Hautcreme für die Füße kann sich sicher jeder leisten!
Schon wenn man sich manchmal die Schuhe anschaut! Man kann Schuhe reinigen und in meiner Kindheit wurde schon sehr früh dafür gesorgt, dass Schuhe immer geputzt sein müssen, wenn man aus dem Haus geht. Das gilt heute wohl nicht mehr.
Ich möchte schon gar nicht wissen wie es IN den Schuhen ausschaut!

Der Sommer bringt es dann an den Tag. Männer tragen nur selten keine Socken in Sandalen!
Vorallem bei den Büro-Menschen widert mich das immer an, wenn sie selbst bei 30°C noch in geschlossenen Schuhen herumlaufen. Geht der Dress-Code über die Gesundheit? Ich habe das noch nie akzeptiert.

Ich sehe aber auch recht oft gerade ältere Damen mit sehr gepflegten Füßen und auch wenn diese Füße schon Zeichen des Alters tragen, ist ein Fußkettchen immer noch ein attraktives Schmuckstück an gepflegten Füßen!

Orlanda
 
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Ehemaliges Mitglied
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Ja FinCh,

damit "...Die Sehkraft lässt nach ;-)))))...." hast Du es treffend beschrieben. (Grins!)

Und die Brille lag wahrscheinlich auch nicht griffbereit.

Wie groß mag da wohl der "Schreck" nach der Berührung sein?? (Ohne Brille)

E.
 
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Ehemaliges Mitglied
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In jeder Altersgruppe gibt es Menschen die sich gut anziehen und eben auch nicht. Genauso gibt es auch in jeder Altersgruppe Menschen die den klassischen Schick bevorzugen wie solche denen es egal ist was sie anhaben oder diejenigen die sich total der Mode unterwerfen.
Graue Maus, Papagei, Pfingstochse, Braune Sandalen und graue Socken............irgendwem gefällt ein Mensch aus diesen Kategorien bestimmt. Kann also nix falsch dran sein.

Kennt Ihr die neueste Werbung von Thomas Cook Reisen?

Zwei ältere, flippig gestylte Damen mit Schlapphut und Wasserwelle, Cocktail in der Hand im Liegestuhl am Strand unter Palmen.
Die eine verschluckt sich fast und stupst ihre Nachbarin an. Beide starren mit offenem Mund zum Wasser. Aus dem Meer steigt ein Adonis (ich habe auch gestarrt, fast sabbernd bei diesem Anblick),Dann Nahaufnahme. Immer noch Adonis, tolles männliches Gesicht, graue Haare, verschmitzter Blick. schöne Badehose. Ein älterer Herr, perfekt gekleidet!!!!!!
 
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Orlanda
Orlanda
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Ich glaube es gab nie eine Zeit in der der zentraleuropäische Mensch freier war in der Wahl seiner Kleidung.

Egal wie man daherkommt, es schaut doch kaum einer hin. Vielleicht eher, wenn man zu aufgestylt ist, aber selbst Punks oder irgendwelche auffällig verkleideten Menschen finden wenig Beachtung.

Meistens sitzt das in einem selbst, dass man meint, die "Leute" würden "schauen". Das war früher die Erziehung, dass an möglichst ordentlich und angepaßt angezogen sein mußte. Aber seit den 70igern hat sich das wohl ziemlich verzogen. Auch im ländlichen Raum, seitdem viele "Fremde" zugezogen sind und die Kinder in der Stadt in die Schule gehen.

Orlanda
 
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Orlanda
Orlanda
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@Erinnerung: ".. Im "Dorf" möchte ich nicht wohnen...

Gehört zwar zu den Sprüchen, paßt aber zu Deiner Aussage, liebe Erinnerung:

Mißtraue der Idylle!
(Tucholsky?)

Orlanda
 
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emirena
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Unterschiede ja - Vorschriften Stadt/Land nein!
Wer gegen den Strom schwimmt, braucht mehr Ausdauer und ein dickeres Fell.
"Früher" wurde man deswegen vielleicht verbrannt
Heute ist es relativ leicht zu sagen, die "können mich mal"
Es lebe die Freiheit! auch wenn sie nur relativ ist.

e.
 
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Ehemaliges Mitglied
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Es gab schon immer und auch noch heute Bekleidungsunterschiede zwischen der Stadt- und Land-(Dorf) Bevölkerung.

Im "Dorf" möchte ich nicht wohnen.

E.
 
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emirena
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wo ist das Problem?
Kann man doch an jeder Ecke kaufen!

lass' es Dir schmecken!
 
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Orlanda
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NEEEIIIIN, ich will KEINEN Mann, ich will lieber Schokolade!

Orlanda
 
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emirena
emirena
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...denn schließlich kann ein Bewerber sich seinen Gesprächspartner, der über seine Bewerbung entscheidet, nicht aussuchen. Wenn dieser auch inkompetent ist, hat er trotzdem die Macht, nein zu sagen. Ob sich nein sagen jeder Bewerber leisten kann, wage ich zu bezweifeln.

Man sollte sich da ncihts vormachen; im Berufsleben ist man oft genug gezwungen, sich anzupassen. Mehr oder weniger.

Desto glücklicher bin ich darüber, dass ich bald rund um die Uhr machen kann, was ich bekleidungsmäßig will.

emirena
 
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Ehemaliges Mitglied
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Zu diesem Einwand

"Wenn ein Personalchef die Intelligenz einer Bewerberin an einer maskulinen Bekleidung misst, sollte er sich besser um einen anderen Job umsehen."

kann man auf dieser Seite die in DEUTSCHLAND empfohlene "richtige Kleidung beim Bewerbungsgespräch" entnehmen:

http://bewerbung.net/richtige-kleidung/

E.

PS: Wenn jemand in der heutigen Zeit einen Job haben möchte, wird er sich den "Bewerbungsregeln" nicht entziehen.
 
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emirena
emirena
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weiß ich doch nicht, Orlanda!
Wären Dir denn "nicht dominante" alte Männer angenehm?

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