Beiträge zum Thema: Kennenlernen

 
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emirena
emirena
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emirena schrieb:
liebe kennenlern-bereite Männer!
Wenn ihr eine Frau kennenlernen wollt, genügt es selten, sich hinzustellen und den blöden Knopf zu drücken. Ein bisschen mehr Einsatz ist schon nötig!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Frauen diesbezüglich ähnlich denken. Ein Mann, der so wenig Engagement bei einem ersten Schritt zeigt, löst selten den Wunsch aus, ihn näher kennenzulernen.
aus aktuellem Anlass komme ich mal wieder zurück auf das von mir angezettelte Thema:
Jemand teilt mir (per Knopfdruck) mit, dass er mich kennenlernen möchte.
Ja und dann? Worauf wartet er und was ist er bereit, selbst dafür zu tun?

Nein, es müssen nicht gleich literarische Ergüsse sein, aber wenigstens ein paar persönliche und selbst verfasste Zeilen sollten es schon sein und er sollte mir auch sagen können, WARUM er MICH kennenlernen möchte und nicht jede x-beliebige andere Frau. Hat er mein Profil überhaupt gelesen? Hat er selbst ein aussagefähiges Profil mit Foto eingestellt, würde ich ja auch selbst evtl. die Initiative ergreifen. Aber mit NICHTS? Warum sollte ich? Wenn ich Hunger habe, ist es mir als einigermaßen situierte Person ja auch nicht völlig gleichgültig, was ich in mich hinein stopfe.
Ich wähle mit Bedacht, und einen Anlaß oder ein erkennbares Motiv sollte Mann mir schon geben. Menschen/Männer gibt es ohne Ende; also muss MANN sich positionieren, sich präsentieren. Wem es nicht darauf ankommt, WEN er kontaktiert, für den ist diese Gießkannenmethode möglicherweise eine Lösung. Nach dem Motto "irgendwas geht immer". Na dann, viel Freude noch....!
Mir ist irgendwas und irgendwer nicht genug.

von nix (Knopfdruck-Gruß) kommt nix, oder nur ganz selten.
Es muss etwas geben, was einen Wunsch auslöst.

Das hier ist nur als Empfehlung gedacht für diejenigen, die sich wundern, warum nichts passiert. Mir persönlich ist es relativ egal, denn keine Aussage ist für mich eben auch eine Aussage.

Allen Lesern und Leserinnen wünsche ich, dass sie bekommen, was sie verdienen bzw. finden, was sie suchen!

emirena
 
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emirena
emirena
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liebe kennenlern-bereite Männer!
Wenn ihr eine Frau kennenlernen wollt, genügt es selten, sich hinzustellen und den blöden Knopf zu drücken. Ein bisschen mehr Einsatz ist schon nötig!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Frauen diesbezüglich ähnlich denken. Ein Mann, der so wenig Engagement bei einem ersten Schritt zeigt, löst selten den Wunsch aus, ihn näher kennenzulernen.
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1038
Ich habe beides schon erlebt, Das Erziehen und das Verlieren und es zum Scheitern der Partnerschaft geführt.
Im Nachhinein bin ich froh darüber, denn nun habe ich mich gefunden und habe ein solides Fundament für mich, mein Leben und eine potenzielle Partnerschaft.
MfG
Sprotte1946
 
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emirena
emirena
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Wenn die Unterschiede zu krass sind, haben auch Gemeinsamkeiten wenig Zukunft, befürchte ich...

"there are too much defenses between us..."
aus dem Song "our darkness" von Anne Clark

Sich gegenseitig "erziehen" ist ein absolutes NO GO!

Über sich selbst zu reflektieren und ggf. auch an sich selbst zu arbeiten ist m.E. die einzige akzeptable Möglichkeit, FÜR anstatt gegen eine Beziehung zu arbeiten.
Man sollte dabei m.E. aber sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, z.B. der Mensch zu sein und zu bleiben, der man aus Überzeugung (geworden) ist.

Wenn man sich (aus Liebe oder als welchem sonstigen Grund auch immer) selbst verloren hat, ist m.E. die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten.
Sich selbst verlieren, das wünsche ich keinem Mann und keiner Frau. (Über devote und masochistische Neigungen mag ich mir kein Urteil erlauben).

emirena
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1038
@ e. ;
Ich finde, eine absolute Gleichheit kann es nicht geben und das halte ich auch für gut; optimal halte ich eher eine gute Ergänzung, die der potenzielle Partner und auch ich selbst seine Individualität wahren kann. bei absolut gleichen Ansichten würde mir, z. B. fehlen, dass ich mich mit dem potenziellen Partner sachlich über Probleme, Anschauungen, Ereignisse auch kontrovers diskutieren könnte.

Ich bin der Meinung, dass ein Kennelernen Zeit braucht, dass Gemeinsamkeit wächst, dass aber auch Unterschiede zu Tage treten, die toleriert werden, denn auch ich habe meine Ecken und Kanten, meine Eigenarten, die der potenzielle Partner ebenso tolerieren sollte.

Gegenseitige " Erziehungsversuche " hale ich in einer Beziehung / Partnerschaft für absolut unangebracht, was nicht heissen soll, dass ich von mir selbst Schritte unternehme, um die eine oder andere Eigenart von mir abzuschwächen.

Herzliche Grüsse.
Sprotte1946
 
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emirena
emirena
Anzahl Beiträge: 7477
Sprotte, dass das Kennenlernen einer zweiten Person immer auch Grenzen hat, ist klar.
Nicht nur klar, sondern auch gut, finde ich. Denn zu viel "Gleichheit" finde ich persönlich eher abtörnend als anziehend.

Allerdings möchte ich mit dem Kennenlernen schon beginnen, BEVOR ich eine Beziehung mit demjenigen habe. Wenn jemand nicht bereit wäre, sich zu öffnen, würde es (für mich) keine Beziehung geben.
Und genau deswegen schaue ich genau hin. Immer.

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Liebe Emirena, damit hast Du Recht. Die Zurückführung zum Thema, wenn sie sachlich formuliert wird, ist eine Sache. Das Totklopfen einer Aussage, die man selbst provoziert hat, aber eine andere.

Jetzt muss ich aber arbeiten...

Orlanda
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
Anzahl Beiträge: 1038
@ e. ;
Ich stimme Dir zu, denn ein Spruch ist meist nur ein Schlaglicht auf eine Situation, und dazu oft genug noch aus dem Zusammenhang gerissen, so dass ein völlig falscher Eindruck entsteht.

Gleichzeitig lassen Sprüche sich auch als Waffe, gegen die man sich nur schwer wehren kann, einsatzen, genauso wie sie eine Kritik - positiv oder negativ - enthalten können, aber auch hier lässt sich schwer dagegen angehen.

Für meinen Teil möchte ich zumindest meinen Bekanntenkreis erweitern und dann aber auch sachlich diskutieren, wobei in der schriftlichen Form der Diskussion leider der eine oder andere Unterton verloren geht, so dass auch hier manchmal ein falscher Eindruck erweckt wird.

Wenn ich mich für einen Menschen entschieden habe, dann will ich ihn auch kennenlernen; und dass kann Jahre dauern und man lernt ihn trotzdem nur so weit kennen, als dieser Mensch bereit ist, sich zu öffnen, sich kennenlernen zu lassen.
Herzliche Grüsse
Sprotte1946
 
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emirena
emirena
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liebe Orlanda,
ich verstehe Deine Bedenken und Deine Kritik sehr gut.
Aaaaber: durch Sprüche lasse ich mich nicht aufs Glatteis leiten.

Sprüche, egal ob Zitate oder selbst erfunden, haben schon viele Themen aufgeweicht oder verwässert.
Sprüche sind keine Fakten. Sicher ist meistens etwas Wahres dran, aber "wahr" kann ja sowohl eine positive als auch eine negative Wahrheit bedeuten; ganz nach der jeweiligen Perspektive.

Man kann mit Sprüchen, wenn man möchte,verschleiern, dass hinter einer als Spruch getarnten Aussage eine persönliche Meinung steckt, die man jedoch nicht öffentlich machen möchte, weil man sich damit der Gefahr aussetzen würde, für Andersdenkende angreifbar zu sein.
Man kann Sprüche als eine Art "Waffe" einsetzen, womit ich nicht sagen möchte, dass dies grundsätzlich die erklärte Absicht des "Sprücheklopfers" ist.
Kann Absicht sein, muss es aber nicht.

Unverfänglich(er) finde ich es hingegen, Sprüche, egal ob Zitate oder eigene Geistesblitze, separat unter Sprüchen zu posten. Ein Bezug zu einem Thema oder zu einer Person bleibt dann offen. Naja, jedenfalls ist er dann nicht nachweisbar.

Es klappt leider selten, nciht vom "roten Faden" abzukommen. Als "Autorin" möchte ich trotzdem gerne wieder zum ursprünglichen Thema zurückführen für den Fall, dass es dazu noch etwas zu sagen gibt.

Wollen "wir" (alle, die wir hier anwesend sind), tatsächlich jemanden kennenlernen oder wollen "wir" das gar nicht wirklich; wollen "wir" evtl. nur auf eine andere Person treffen, die uns bestätigt, dass "wir" Recht (?) haben?

Für mich wäre das nichts; ich will den Dingen auf den Grund gehen und ich will auch eine Person "richtig" kennenlernen, allerdings nicht eine x-beliebige...
Und dazu sehe ich keine andere Möglichkeit als eine Selektion nach meinen Kriterien.

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
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Perfekt: Ausweichen, lächeln, glattklopfen, schönreden...

Na, dann lernt Euch mal schön kennen -
mir ist es hier zu rutschig!

Orlanda
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
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Ich habe fast das Gefühl, wir kommen durch die Wortspielereien vom Thema ab., denn wir wollen uns doch kennenlerne, oder nicht?
MfG
Sprotte1946
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Vielleicht kann man ja auch deuten:

"zu Grunde gehen" = "am Grunde (spazieren)gehen".

Dann ist es keine "Drohung" sondern ein kleines "Wortspiel" am Rande. (oder doch am Grunde??)

E.
 
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emirena
emirena
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Orlanda, ich unterschreibe jedes einzelne Wort!

emirena
 
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Orlanda
Orlanda
Anzahl Beiträge: 3598
Na Bravo!!
Wer den Dingen auf den Grund gehen will, bei dem "besteht die Möglichkeit, dass er zu Grunde geht"... ?!

Diesen Spruch darf man sich schön langsam im Mund zergehen lassen....

Klingt wie eine Drohung, ist es in manchen Fällen wohl auch. Ein Spruch, wie er in Dörfern und auch in Städten weit verbreitet und bei vielen Einwohnern schon genetisch fixiert ist.
Stillhalten, Maulhalten, nicht Nachdenken, egal was passiert. Viele Literaturen berichten davon - Ludwig Thoma, Lena Christ, Thomas Bernhard etc. etc. etc,

Trügerische Idylle, die es aber überall gibt, wo Menschen sind.
Jemand (Tucholsky?) sagte: Mißtraue der Idylle.
Wie recht er hatte. Denn manche Idylle entsteht, weil sich keiner getraut den Dingen auf den Grund zu gehen... Was zu Grunde geht sind vorallem aber Ehre und Moral, Selbstachtung und der Glaube an die Menschheit.

Orlanda
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
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@ E. ;
Wenn jemand den Dingen auf den Grund gehen will, besteht die Möglichkeit, dass er zu Grunde geht.
Herzliche Grüsse.
Sprotte1946
 
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Ehemaliges Mitglied
Ehemaliges Mitglied
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Ein "naher Wein" sozusagen!

E.


PS: Ist das jetzt "Wortklauberei" oder ein "Wortspiel" oder ein Spiel mit "Worten"? Oder eine "verkappte "Wortkette"?

Manchmal gar nicht so einfach.
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
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@ E. ;
Ein Schoppen Wein von der Nahe wäre mir momentan Das Liebste.
Hezliche Grüsse .
Sprotte1946
 
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Ehemaliges Mitglied
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@ Sprotte,

was hättest Du denn gern?

Bier, Schnaps.......?


E.


PS: Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich das durch die "Leitung" bringe.
 
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Orlanda
Orlanda
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@Sprotte: ".. Das virtuelle Leben gaukelt uns etwas vor und ich sehe die Gefahr, das wir uns im virtuellen leben verlieren, dabei dabei aber das reale Leben verlieren..."

Also, man kann einen Text in alle seine Einzelteile (Wörter) zerlegen und zu jedem Wort etwas Korrigierendes, Ergänzendes etc. sagen.

Ich finde, dass der Satz Sprottes so wie er ist eine schlüssige Aussage darstellt. Jedes Wort hat seine Bedeutung, aber die übergeordnete Bedeutung ergibt sich aus der Gesamtheit meine ich, und nicht indem man Wort für Wort zerklaubt!

Das nennt man demontieren, indem man nicht auf die Aussage im Satz eingeht, sondern jedes Wort für sich mit spitzen Fingern vor sich hält und betrachtet, so als wäre es ein ekliges Insekt.

Ich kann dem Satz Sprottes nur zustimmen und die GEfahr süchtig zu werden ist mit Sicherheit gegeben. Ich kenne das ein wenig von mir. Da ich unter der Woche kaum etwas unternehmen kann, weil mein Arbeitstag so lang ist, bleibt mir doch wenigstens der Monitor. Und anstatt den inneren Schweinehund zu überwinden und abends noch wenigstens eine halbe Stunde zu laufen, hocke ich da und schreibe Texte (so wie jetzt gerade). Ist das kein Suchtverhalten, wenn man wider besseres Wissen etwas tut, was man eigentlich nicht will?

Nur gut, dass es bei mir doch auch noch ein anderes Leben gibt, wenn ich frei habe... Aber eigentlich ist das was man am Monitor macht nicht Leben, sondern ein innerer Tod oder zumindest eine Art Koma.

Jetzt hör ich auf mit dem Suchtverhalten und mache etwas Anderes, etwas in der realen Welt!

Orlanda
 
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Sprotte1946
Sprotte1946
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@ E. ;
Ich würde mich nicht als " Netzsüchtig " bezeichnen.
Ansonsten gebe ich Dir recht, das ich mich unklar ausgedrückt habe.
Du weisst ja, wer Recht hat gibt einen aus.***grins
Herzliche Grüsse.
Sprotte1946

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