Angst vor einer neuen Beziehung, weil man jahrelang keinen Sex mehr hatte.

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Man sieht jemanden, der einem eigentlich gefällt, doch dann traut man sich doch nicht den anderen Menschen anzusprechen. Was wenn mehr daraus werden könnte als nur Gespräche? Das Herz klopft einem bis zum Hals und man fühlt sich einfach nicht wohl mit dem Gedanken, dass daraus vielleicht eine Beziehung werden könnte. Man hat einfach Angst, da man so lange keine sexuelle Erfahrung mehr hatte.

Angst bewusst erkennen

Ihnen geht es mit einer Angst vor einer Beziehung nicht alleine so. Viele andere haben dieseleben Sorgen wie Sie und scheuen davor zurück, eine Bekanntschaft zu etwas mehr werden zu lassen als eine reine Freundschaft. Der Grund klingt simpel, das Problem ist es aber nicht. Sex. Viele Menschen haben Hemmungen beim Sex, fühlen sich dabei unwohl und können nicht entspannen. Manche schrecken auch davor zurück, weil sie denken, dass sie etwas falsch machen könnten, was die ganze Beziehung zerstören könnte. Das Wichtigste in einer solchen Situation ist es, diese Angst bewusst wahrzunehmen und sich zu fragen, vor was genau man Angst hat. Sind es die emotionalen Gefühle zu dem Partner, die körperliche Nähe oder ein fehlendes Vertrauen? Eines sollte sicher sein: wenn man sich unwohl fühlt, darf keiner zu etwas gezwungen werden, was sie oder er nicht machen will. Außerdem ist es wichtig, dass man mit seinem Partner auf einer stabilen Vertrauensbasis ist. In einer Beziehung kann man mit der anderen Person über alles reden. Dazu gehören insbesondere auch Ängste und Gefühle. Der Partner wird Ihnen zuhören und Sie verstehen, wenn ihr oder ihm auch etwas an dieser Beziehung liegt. Gemeinsam lassen sich leichter Wege finden, um die Angst vor dem Sex zu umgehen.

Gemeinsam Wege finden die Angst loszuwerden

Es hilft Ihnen nicht, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen und es zu vermeiden, neue Bekanntschaften zu machen. Zwei Menschen, die sich wirklich gernhaben, achten aufeinander und wollen, dass sich beide wohlfühlen. Ihr Partner wird auch für die Angst vor dem Sex mit Ihnen zusammen eine Lösung finden wollen. Gemeinsam über das Problem zu sprechen, hilft dabei sehr und stärkt das Vertrauen zu dem Partner. Bei diesem Angstproblem sollte auch langsam vorgegangen werden, wenn es um das Körperliche geht. Die Hemmungen werden von Mal zu Mal geringer, wenn man miteinander kuschelt und sich gegenseitig küsst. Es muss auch nicht gleich Sex sein, wenn man sich gegenseitig befriedigen möchte. Einen Orgasmus kann man seinem Partner auch anders beschaffen. Eine Idee wäre es, sich gegenseitig ohne Sex zu befriedigen und zu fragen, was der andere gerne hat und was ihr oder ihm gefällt. Mit der Zeit wird man lockerer, baut mehr Vertrauen zueinander auf und kommt sich nicht nur körperlich, sondern auch gefühlsmäßig immer näher.

Genug Zeit lassen

Man hat es versucht, aber die Angst war so groß, dass es nicht schön war oder der Versuch wurde abgebrochen? Genau in einer solchen Situation sollte man nicht noch mehr Angst schüren, sondern die Situation entspannt sehen. Nicht immer funktioniert es gleich beim ersten Mal. Oft ist es auch von Vorteil, wenn der andere Partner etwas erfahrener ist, denn so kann sie oder er die Führung übernehmen und darauf achten, dass der Sex ohne Stress und Angst im Bett verläuft. Deshalb sollte man sich auch nicht fürchten, wenn der Partner mehr Sexerfahrung hat als man selbst.

Es ist wichtig, dass man nicht mit seinen Ängsten alleine bleibt, sondern sich anderen mitteilt. Das kann ungemein helfen, einen liebevollen Partner zu finden und eine schöne Beziehung aufzubauen.