Gesundheit

Harnwegsinfektionen: Das müssen Sie wissen!

Schmerzen im Unterbauch, Brennen beim Wasserlassen: Vor allem Frauen leiden ab einem gewissen Alter unter Infekten des Harnwegs. Ihre im Vergleich zu Männern kürzere Harnröhre und deren Nähe zum Anus erleichtert es den Bakterien, den Harnweg zu infizieren. In aller Regel verläuft eine solche Infektion unkompliziert, aber mit etwas Pech können die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden.

Harnwegsinfektion und Blasenentzündung

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Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen oft gleichgesetzt. Ein Harnwegsinfekt kann jedoch mehr Organe betreffen als die Blase – etwa Harnleiter, die Verbindung zwischen Blase und Nieren. Wenn die Keime erst einmal zum Harnleiter vorgedrungen sind, droht eine Nierenbeckenentzündung. Neben den typischen Symptomen einer Blasenentzündung (häufiger Harndrang bei wenig Urin, Schmerzen beim Wasserlassen) kommt es dann zu Schmerzen in der Nierengegend und Fieber.

Hausmittel oder Antibiotika?

Frauen sind besonders gefährdet

• in der Schwangerschaft (veränderte Hormonspiegel) und
• in den Wechseljahren (Östrogenmangel).

Eine unkomplizierte Blasenentzündung – auch Zystitis genannt – lässt sich mit den bekannten Hausmitteln (viel Trinken, möglichst oft Wasserlassen, Wärmflasche etc.) sowie mit natürlichen Wirkstoffen wie D-Mannose bekämpfen. Ist jedoch auch der Harnleiter betroffen, muss ein Arzt konsultiert werden. Dieser verschreibt in der Regel Antibiotika, um die Keime abzutöten.

Nur jeder hundertste Mann betroffen

Übrigens: Auch Männer können an einer Blasenentzündung leiden. Zwar schützt ihre lange Harnröhre sie besser als Frauen, da die Bakterien auf ihrem Weg vom Harnröhreneingang nach oben permanent von Abwehrzellen angegriffen und in den meisten Fällen abgewehrt werden.
Wenn sich die Erreger jedoch durchgesetzt haben, verläuft die Krankheit deutlich schmerzhafter als bei Frauen, da sich neben der Blase auch die Harnröhre in ihrer Gesamtheit entzündet hat. In einigen Fällen sind auch Nebenhoden und Prostata betroffen.
Statistisch gesehen ist die Verteilung allerdings eindeutig: Nur jeder hundertste Mann erkrankt einmal im Leben an einer Harnwegsinfektion, während jede zweite Frau von dem Leiden betroffen ist.

Nasennebenhöhlenentzündung: Begleitsymptome als Warnsignal

Alles fing mit einem vermeintlich harmlosen Schnupfen an, und dann wurde eine Nasennebenhöhlenentzündung daraus. Doch wo liegt der Unterschied? Und woran erkennen Betroffene, dass sich aus dem lästigen Schnupfen eine ausgewachsene Nasennebenhöhlenentzündung entwickelt hat? Es sind vor allen Dingen die unangenehm bis schmerzhaften Begleitsymptome, mit denen der Körper regelrecht Alarm schlägt.

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Müdigkeit, Nasensekret, Gesichtsschmerzen: So äußert sich eine Sinusitis

Nicht selten sind Schnupfen (Rhinitis) und eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) schwer voneinander abzugrenzen, da beides oft zusammen auftritt. Der Arzt spricht dann von einer Rhinosinusitis. Häufig ist der Schnupfen auch Vorläufer einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung. Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte, seitliche Ausbuchtungen in der Nase. Sie sind über enge Öffnungen mit der Nasenhöhle verbunden. Bei einer Sinusitis liegt eine Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen vor. Neben allgemeinen Erkältungsbeschwerden kann sich die Erkrankung durch folgende typischen Anzeichen bemerkbar machen:

• gelblich-grünliches Nasen-Sekret
• Geruchsstörungen
• erschwerte Nasenatmung
• Fieber
• Kopfschmerzen
• dumpfe bis pochende Schmerzen im Gesichtsbereich
• erhöhte Druckempfindlichkeit im Gesichtsbereich
• Lichtempfindlichkeit
• Müdigkeit und Abgeschlagenheit
• Nackensteife
• Hautausschlag

Charakteristisch bei einer Entzündung der Nebenhöhlen ist auch, dass sich die Beschwerden im Kopfbereich bei Bewegung verstärken. Insbesondere wenn Betroffene den Kopf senken oder sich nach vorne beugen. Augenschmerzen beim Bewegen des Kopfes oder Schmerzen beim Kauen sind weitere mögliche Hinweise auf eine Sinusitis.

Nasennebenhöhlenentzündung: Wenn jede Kopfbewegung schmerzt

Die dumpfen bis pochenden Schmerzen sowie die erhöhte Druckempfindlichkeit im Gesichtsbereich sind typische Begleitsymptome einer Nebenhöhlenentzündung. Ursächlich für die Schmerzen ist die Entzündung der Schleimhäute, die damit einhergehenden Schwellungen und der Sekretstau in den Nebenhöhlen. Der teils stechende Bewegungsschmerz kann in den vorderen Stirnbereich, in Richtung der inneren Augenwinkel, in die Wangen, Schläfen und in den Hinterkopf ausstrahlen. Um die unangenehmen Gesichtsschmerzen weitestgehend zu minimieren, sind Schonung und Bettruhe angesagt. Auch von sportlicher Betätigung ist abzuraten. Im Liegen kann es außerdem hilfreich sein, den Kopf mit ein paar zusätzlichen Kissen etwas erhöht zu lagern, um das Atmen zu erleichtern.

Nasennebenhöhlenentzündung: Unterscheidung chronisch und akut

Treten die Symptome relativ plötzlich und heftig auf, dann spricht alles für eine akute Nasennebenhöhlenentzündung. Im Regelfall halten die Beschwerden hier nicht länger als 14 Tage an. Die Behandlung verläuft zumeist problemlos und die Entzündung der Schleimhäute heilt von alleine aus. Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind die Symptome zumeist schwächer ausgeprägt und nicht so eindeutig. Wenn die Beschwerden öfter als viermal pro Jahr auftreten oder über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten anhalten, spricht der Arzt von einer chronischen Sinusitis.

Viren sind häufige Auslöser – Antibiotika nur bei bakteriellen Erregern

Auslöser der akuten Nebenhöhlenentzündung sind zumeist Viren. Der Einsatz von Antibiotika ist daher in den meisten Fällen nicht sinnvoll. Antibiotika kommen nur bei bakteriellen Erregern in Frage, diese sind jedoch wesentlich seltener Auslöser für eine Nebenhöhlenentzündung als Viren. Zur Linderung der Symptome können Schmerzmittel und abschwellende Nasensprays eingesetzt werden. Dampfinhalation mit ätherischen Ölen oder Menthol sind ebenso ein bewährtes Hausmittel, um den Atemwegen bei einer akuten Nebenhöhlenentzündung etwas Gutes zu tun.
Bei einer chronischen Sinusitis sind entzündungshemmende Nasensprays mit Kortison das Mittel der Wahl. In bestimmten Fällen, beispielsweise bei großen Nasenpolypen, kann auch eine Operation Abhilfe verschaffen. In den meisten Fällen reicht eine medikamentöse Behandlung aus und es ist nicht nötig, zum Skalpell zu greifen.

Tipps für ein fittes und gesundes Jahr 2018

Fit werden im neuen Jahr: 2018 starten wir durch

Jedes Jahr zu Silvester werden aufs Neue gute Vorsätze gefasst. Ganz weit vorne mit dabei ist der Wunsch nach einer gesünderen Lebensweise: Weniger Tabak, weniger Alkohol, weniger Süßigkeiten und mehr Sport. Die Schwierigkeit besteht in der Regel nicht darin, herauszufinden, welche Gewohnheiten man ändern sollte. Viel wichtiger ist es, den gefassten Entschluss nicht wieder über Bord zu werfen. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps, die es Ihnen erleichtern fit zu werden, abzunehmen oder auf diverse Genussmittel zu verzichten – ohne rückfällig zu werden.

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Dauerhaft abnehmen und fit werden, aber wie?

Wer es schon einmal versucht hat weiß, wie schwer es ist: Den inneren Schweinehund überwinden. Um nicht nach kürzester Zeit in alte Gewohnheiten zurück zu verfallen, gibt es ein paar wichtige Tipps und Tricks:

• Komplizen finden: Im Alleingang ist alles schwerer, daher kann es hilfreich sein, sich mit Leidensgenossen zu verbünden. Gerade der Vorsatz „Abnehmen“ kann wunderbar als kleiner Wettkampf gestaltet werden. Selbstverständlich nur, solange er in gesundem Maße betrieben wird. Um den persönlich besten Weg zu finden, Gewicht zu verlieren, bieten Ernährungsspezialisten und Ärzte gerne weitere Tipps zum Abnehmen an.

• Rückfälle nicht als Ausrede nutzen: Kurzfristig zu scheitern ist menschlich und normal. Nicht jeder Tag ist gleich und auch der persönliche Ehrgeiz ist Schwankungen unterworfen. Wichtig ist es nur, einen Rückfall nicht dafür zu nutzen, das Vorgenommene aufzugeben. Wer fit werden möchte und geplant hat, dreimal in der Woche Sport zu treiben, sollte sein Vorhaben nicht sofort beenden, weil es in einer Woche vielleicht nur zweimal geklappt hat.

• Vorhaben klar und erreichbar formulieren: Eine direkte Benennung der angestrebten Ziele kann entscheidend für den Erfolg sein. Es genügt in der Regel nicht, nur fit werden oder abnehmen zu wollen. Wichtig ist es, hier konkreter zu werden, beispielsweise: „Ich möchte bis März drei Kilogramm abnehmen“ oder „um fit zu werden gehe ich ab dem ersten Januar zweimal wöchentlich schwimmen“. Die Ziele müssen realistisch und erreichbar sein, da ein Misserfolg sonst zwangsweise vorprogrammiert ist.

• Loben und belohnen: Lob motiviert. Was schon bei Kindern gut funktioniert, ist auch im Erwachsenenalter ein positiver Antrieb. Das Erreichen der gesteckten Ziele sollte in jedem Fall mit einer Belohnung positiv bestärkt werden. Beispielsweise einem Ausflug ins Kino oder dem Kauf der lang ersehnten Lederjacke. Verboten sind lediglich die Dinge, die die guten Vorsätze negativ beeinflussen, zum Beispiel: „Wenn ich zwei Kilo abnehme, esse ich eine Tüte Chips“.

Fit werden und sich gesund ernähren kann jeder, der es wirklich möchte. Wer sich an die Regeln hält und nicht überfordert, hat gute Chancen darauf, seine Gesundheit dauerhaft zu verbessern.

Müdigkeit und Erschöpfung – die Folgen von Mangelerscheinungen

Auch, wenn Sie in der Nacht ausreichend schlafen, begleiten Sie Antriebslosigkeit, Erschöpfung und Müdigkeit durch den Tag – kommt Ihnen die Situation bekannt vor? Falls es Ihnen genauso geht, könnte der Grund dafür eine Mangelerscheinung sein. Denn bei fehlenden Vitaminen, Spurenelementen oder Mineralstoffen, wird die Funktionsfähigkeit unseres Körpers eingeschränkt. Mögliche Folgen sind andauernde Müdigkeit und Erschöpfung. Doch, welche Mangelerscheinungen sind verantwortlich für diese Symptome und wie können sie verhindert werden? Hier lesen Sie die Antworten.

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Vitaminmangel: Dauerhafte Müdigkeit als Folge

„Du musst mehr Obst und Gemüse essen – Vitamine sind wichtig!“, mit dieser Aussage wurden wir als Kind wohl alle das ein oder andere Mal konfrontiert. Und das vollkommen zurecht. Denn: Ohne Vitamine wären die meisten Funktionen unseres Körpers eingeschränkt oder gar nicht erst möglich. Müdigkeit, andauernde Erschöpfung bis hin zu Depressionen können Folgen sein.
Besonders starke Auswirkungen auf unseren Gemütszustand hat beispielsweise eine Mangelerscheinung von Vitamin B12. Da das Vitamin maßgeblich an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt ist, die für den Sauerstofftransport wichtig sind, kann eine Mangelerscheinung

• Konzentrationsschwäche,
• starke körperliche Erschöpfung und
• andauernde Müdigkeit hervorrufen.
Schlimmstenfalls entsteht durch den Vitamin B12 Mangel eine Blutarmut, also eine sogenannte Perniziöse Anämie.
Doch nicht nur ein Vitamin B12 Mangel sorgt für Müdigkeit und Erschöpfung. Auch andere Vitamine, können bei einer Mangelerscheinung Müdigkeit verursachen. Hier ein Überblick:
• Vitamin B5
• Vitamin B6
• Vitamin C
• Vitamin D
Bedingt durch Medikamente oder bestimmte Krankheiten kann es passieren, dass wir trotz ausgewogener Ernährung, nicht mehr ausreichend Vitamine aufnehmen können und eine Mangelerscheinung erleiden.

Müdigkeit und Erschöpfung als Folge von Spurenelementmangel

Spurenelemente erfüllen im Körper spezifische Aufgaben. Eines der Spurenelemente, das eine entscheidende Funktion hat, ist Eisen. Es versorgt unser Blut mit genug Sauerstoff. Herrscht eine Mangelerscheinung, sind Antriebslosigkeit und Müdigkeit typische Folgeerscheinungen.
Woran liegt das? Fehlt dem Körper Eisen, kann er das Protein Hämoglobin, was in den roten Blutkörperchen zu finden ist, nicht bilden. Ohne Hämoglobin können die einzelnen Körperzellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Sauerstoff ist jedoch für die Zellen wichtig, um die nötige Energie für eine volle Funktionsfähigkeit zu erhalten. Sobald dieser Vorgang gestört wird, verlangsamt sich die Zellarbeit. Das wird dann als Müdigkeit wahrgenommen.
Neben dem Sauerstofftransport, ist Eisen unter anderem noch für Entgiftungsprozesse, den Energiestoffwechsel sowie für die Regeneration von Knochen, Knorpeln und Gewebe notwendig.

Zu wenig Mineralstoffe? Mangelerscheinungen äußern sich durch Müdigkeit

Auch Mineralstoffe in Form von Mengenelementen sind wichtig, damit unser Organismus einwandfrei funktionieren kann. Sie sind maßgeblich daran beteiligt Knochen, Zähne, Hormone und Blutzellen aufzubauen, erhalten die Gewebespannung, aktivieren Enzyme oder übertragen Reize. Die fünf wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper sind:

• Magnesium
• Calcium
• Kalium
• Natrium
• Phosphor

Vor allem der Mineralstoff Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil für einen gesunden Energiestoffwechsel. So ist Magnesium beispielsweise für eine normale Funktion des Nervensystems und eine gute Durchblutung verantwortlich. Herrscht eine Mangelerscheinung vor, kann die Reizweiterleitung der Nerven gestört und so die Durchblutung verringert werden. Schlappheit, Müdigkeit und schnelle Reizbarkeit sind zum Beispiel typische Auswirkungen einer Mangelerscheinung von Magnesium.

Mangelerscheinung behandeln – so geht‘s

Wem es nicht gelingt, seinen Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu decken und von einer Mangelerscheinung betroffen ist, der hat die Möglichkeit auf verschiedene Präparate zurückzugreifen. Diese werden in vielen verschiedenen Darreichungsformen angeboten, beispielsweise als:

• Dragées
• Brausetabletten
• Granulate
• Konzentrate
• Kautabletten
• Kapseln
• Tropfen

Erhältlich sind Sie in Apotheken und teilweise auch in Drogerien. Ob bei Ihnen tatsächlich eine Mangelerscheinung die Ursache für andauernde Müdigkeit und Erschöpfung ist, sollten Sie sich jedoch zuvor von einem Arzt durch ein Blutbild bestätigen lassen. Denn auch andere Erkrankungen, Stress oder Schlafstörungen können zu Schlappheit führen. Zudem ist es bei einer diagnostizierten Mangelerscheinung empfehlenswert, die Therapie mit dem Arzt abzustimmen und nicht einfach auf eigene Faust Präparate einzunehmen.

Heizdecken: Nützlich nicht nur bei Arthritis

Wer kennt das nicht? In der kalten Jahreszeit sind wir froh über einen warmen Platz. Aber nicht nur wenn es kalt ist, tut Wärme gut, sondern auch bei Schmerzen. Je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Gelenkentzündungen. Die häufigste Form davon ist Arthritis. Mit einer Heizdecke können Sie Abhilfe schaffen und die schmerzenden Gelenke entspannen, so dass der Schmerz gelindert und die Gelenke beweglicher werden. Auch bei Verspannungen der Muskulatur und Rückenschmerzen ist eine Heizdecke nützlich.

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Welche Heizdecken gibt es?

Heizdecken gibt es nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere. Gerade Tiere ohne Unterfell und alte Tiere legen sich gern auf eine Heizdecke. Neben den Decken für Haustiere gibt es noch andere Varianten. Zum Beispiel Heizdecken für das Bett zum Drauflegen. Diese Heizdecken werden als Bettwärmer oder Wärmeunterbett bezeichnet und sind nicht sehr weich, dafür können Sie sich rauf legen, was bei gewöhnlichen Heizdecken besser nicht getan werden sollte, da die dünnen Heizdrähte dadurch beschädigt werden können.

Gewöhnliche Heizdecken sind aus einem weichen, wolleartigen Material gefertigt. Sie sind zum Zudecken geeignet. Die anderen Heizdecken für das Bett sind stabiler und zum Drauflegen gemacht. Wer mehr erfahren will zum Thema Heizdecken findet auf Portalen wie schmerzhilfe.de/heizdecke eine Auswahl von Heizdecken und weitere Informationen zu den Wärmespendern.

Heizdecken und Sicherheit

Wenn es um das Thema Heizdecken geht, geht es automatisch auch um das Thema Sicherheit. Denn genau aus diesem Grund sind Heizdecken in den letzten Jahren etwas in Verruf geraten. Wer mit Heizdecken umgeht, muss die Sicherheitsbestimmungen einhalten. Auf diese Sicherheitsbestimmungen sollte auch schon beim Kauf geachtet werden. Zwei wichtige Punkte sind jeweils die Abschaltautomatik sowie der Überhitzungsschutz. Das wird meistens über einen Timer geregelt.

Prüfsiegel, Temperaturstufen und abnehmbare Bezüge

Modelle mit Zertifikat oder Prüfsiegel wie TÜV, CE, GS oder VDE verfügen über die benötigte Sicherheitstechnik. Praktisch sind Heizdecken mit mehreren Temperaturstufen. Viele hochwertige Modelle haben sechs Heizstufen und mehr. Achten Sie beim Kauf auf ein flauschiges Material und wählen Sie Modelle ohne störende Nähte oder Kanten. Es gibt sowohl komplett waschbare Modelle als auch Heizdecken mit abnehmbarem Bezug. Dieser lässt sich dann in der Waschmaschine waschen.

Beleuchteter Schalter und Timerfunktion

Heizdecken gibt es in unterschiedlichen Größen. Es gibt handliche Modelle und Decken für zwei Personen. Sehr praktisch ist eine Heizdecke mit beleuchtetem Schalter. Das ist vor allem Abends und Nachts nützlich, wenn Sie bereits im Bett liegen und die Temperatur regulieren möchten. Auch ein Timer ist sehr angenehm. Dadurch schaltet sich die Heizdecke automatisch ab einer bestimmten Uhrzeit ein und aus.

Weitere Sicherheitshinweise und Komforttipps

Achten Sie beim Wärmeunterbett darauf, dass es immer mit den dafür vorgesehenen Schnallen befestigt wird. So kann die Decke nicht verrutschen, was die Chancen für einen guten Schlaf verbessert. Kaufen Sie ausschließlich neue Heizdecken. Gebrachte Decken können eine versteckt Beschädigung aufweisen, durch die es zu Unfällen kommen kann. Lassen Sie die Heizdecke regelmäßig vom Fachmann überprüfen.

Nur Heizdecken eine ganze Nacht lang verwenden, wenn diese ausdrücklich dafür vorgesehen sind. Ansonsten sollte die Heizdecke vor dem Schlafen gehen ausgeschaltet und der Netzstecker gezogen werden. Heizdecken niemals zusammen mit Wärmflaschen benutzen. Im Falle eines Lecks kann das sehr gefährlich werden. Sobald innen liegende Heizdrähte sichtbar werden, sollten Sie die Heizdecke sofort austauschen.

Fazit

Wer sich an die Sicherheitshinweise hält, gewinnt mit einer Heizdecke ein wichtiges Stück Wohlbefinden und Wärme, kann Schmerzen linden sowie Muskeln und Gelenken helfen.

Alle Symptome einer Erkältung im Überblick

Jeder kennt sie, jeder hat sie – Kindergartenkinder sogar bis zu 10 Mal im Jahr: Eine Erkältung. Und obwohl die Erkältung zu den häufigsten Infektionserkrankungen gehört, besteht oft Unsicherheit: Ist das noch eine Erkältung oder schon „etwas Schlimmeres“? Wir geben Ihnen einen Überblick über alle Symptome, die bei einer Erkältung möglich sind, und zeigen Ihnen dadurch auf, wann Sie zum Arzt gehen sollten.

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Die Klassiker der Erkältungssymptome

Eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist eine akute Infektion der oberen Atemwege. In der Regel sind Viren, allen voran Rhino- oder Adenoviren, die Auslöser einer Erkältung. Die Viren gelangen beim Husten, Sprechen oder Niesen oder über kontaminierte Gegenstände wie Türklinken von Mensch zu Mensch. Sie befallen zunächst die Schleimhäute von Nase und Hals, weswegen sich die Symptome einer Erkältung zunächst dort bemerkbar machen. Typisch sind:

• Kratzen, Schmerzen oder Trockenheitsgefühl im Hals,
• Heiserkeit,
• Niesreiz,
• eine verstopfte Nase, sowie
• Schnupfen mit dünnflüssigem Sekret (Rhinitis).

Da die Erkältungsviren nicht in den Schleimhautzellen von Nase und Hals bleiben, sondern sich weiter im Körper ausbreiten, kommen bei einer Erkältung auch Symptome, die den ganzen Organismus betreffen, hinzu. Mattigkeit, Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen sind verbreitet. Auch eine mäßig erhöhte Temperatur (bis 38 Grad Celsius) kommt vor und ist kein Grund, in Panik zu verfallen. Die erhöhte Körpertemperatur ist ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem die Eindringlinge bekämpft. Husten zählt zu den späten Symptomen einer Erkältung – klassischerweise tritt er zwischen dem sechsten und neunten Tag nach der Ansteckung auf und kann noch andauern, wenn alle anderen Beschwerden bereits abgeklungen sind.

Symptome einer starken Erkältung – oder doch etwas Schlimmeres?

In der Regel ist eine Erkältung nach wenigen Tagen bis einer Woche überstanden. Jedoch hängt die Stärke und Dauer der Symptome immer auch ein wenig vom eigenen Immunsystem ab. Wer einen gesunden Lebensstil pflegt, zum Beispiel viel an der frischen Luft aktiv ist, kommt besser mit einer Erkältung zurecht als beispielsweise ältere Menschen, deren Immunsystem unter Umständen mit anderen, chronischen Erkrankungen zu kämpfen hat. Diese Symptome können eine starke Erkältung auszeichnen:

• leichte Appetitlosigkeit
• erschwerte Nasenatmung
• Husten über zwei bis drei Wochen hinweg
• Schnupfen mit gelbem oder grünem Sekret

Anders als früher angenommen, ist die Dicke und Farbe des Nasensekrets kein sicheres Kennzeichen dafür, ob es sich noch um einen erkältungsbedingten Schnupfen handelt, oder ob Bakterien schuld an der Schnupfennase sind. Auch dickes, eitriges Sekret kann durchaus im Rahmen einer starken Erkältung auftreten und muss nicht zwingend mit Antibiotika behandelt werden.

Bei diesen Symptomen besser zum Arzt

Andere Symptome hingegen sollten Sie ernst nehmen, weil sie nicht mehr zum Krankheitsbild einer starken Erkältung gehören. Treten bei Ihnen oder Ihrem Kind folgende Anzeichen auf, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, damit dieser eine genaue Diagnose stellen kann:

• Fieber über 38 Grad Celsius oder eine erhöhte Temperatur über mehr als ein paar Tage hinweg
• starke Ohrenschmerzen
• starke Schmerzen beim Schlucken oder gar Probleme bei der Nahrungsaufnahme
• Nacken- und Muskelschmerzen
• starke, plötzlich einsetzende Mattigkeit
• Schüttelfrost
• krampfartige Hustenanfälle, bis hin zu Übelkeit
• feines Pfeifen beim Atmen

Als mögliche Komplikationen einer Erkältung kommen zum Beispiel eine Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung infrage. Dies geschieht dann, wenn die Viren über die Ohrtrompete ins Mittelohr wandern oder die Nasennebenhöhlen – luftgefüllte Hohlräume im Gesichtsschädel – befallen.
Auch eine sogenannte Superinfektion ist möglich. Hier lässt die entzündete und geschwächte Schleimhaut Bakterien in den Körper eindringen, die dann zusätzlich Krankheiten verursachen können. Eine solche Folge kann zum Beispiel eine Lungenentzündung sein.
Insbesondere bei älteren Menschen sollte bei starken Symptomen auch immer an die echte Grippe (Influenza) gedacht werden – Ihr Arzt kann Sie hierzu und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung beraten.

Gelenkschmerzen im Alter: Wie entstehen sie und was hilft?

„Wer rastet, der rostet“: Dieses Sprichwort stimmt tatsächlich, denn unsere Muskeln und Gelenke brauchen Bewegung, um in Schuss zu bleiben. Allerdings kann es – vor allem mit fortschreitendem Alter – zur Abnutzung der Gelenke kommen. Diese Verschleißerscheinungen machen sich durch Gelenkschmerzen, zum Beispiel in den Knien oder Hüften, bemerkbar. Aber auch an anderen Stellen können Beschwerden jegliche Bewegung zur Qual machen. Lesen Sie hier, woher die Schmerzen rühren und was Sie dagegen tun können.

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Gelenkschmerzen: Arthrose ist die häufigste Ursache

Gelenke sind bewegliche Verbindungsstellen zwischen den Knochen. Jedes Gelenk hat eine Gelenkfläche sowie einen Gelenkspalt und eine -kapsel. Die Gelenkflächen sind zudem mit einer glatten Knorpelschicht überzogen, die bei Bewegung starke Reibung verhindert und den Druck auf die darunterliegenden Knochen verteilt.
Gelenkschmerzen können viele Ursachen haben. Zum Beispiel kann es nach einer starken Belastung wie einer Wanderung zu schmerzenden Knien kommen. Aber auch Entzündungen der Gelenke (Arthritis) zum Beispiel durch Bakterien oder die Gicht, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern, kommen als Auslöer in Frage. Dennoch ist die häufigste Gelenkerkrankung, die Schmerzen verursacht, die Arthrose: In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Frauen und Männer unter dieser Erkrankung. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. So ist ab dem 60. Lebensjahr etwa die Hälfte aller Frauen und ein Drittel der Männer von Arthrose betroffen.
Bei Arthrose im Frühstadium ist nur die Knorpelschicht am Gelenk beschädigt, diese Phase kann mehrere Jahre andauern. Im weiteren Verlauf der Arthrose wird der Knorpel zerstört und zusätzlich der betroffene Knochen geschädigt. Bei Arthrose sind erkrankten Gelenke nicht mehr frei beweglich, unter Umständen sind die Gelenke zusätzlich entzündet und geschwollen. Prinzipiell kann Arthrose an allen Gelenken auftreten. In vielen Fällen tritt Arthrose an mehreren Gelenken gleichzeitig auf, besonders häufig sind die Knie-, Hüft- oder Handgelenke betroffen.
Die Ursachen für Arthrose liegen meist in langjähriger Überlastung der Gelenke durch Sport oder einseitige Belastungen wie zum Beispiel beim Beruf des Fliesenlegers. Aber auch Spätfolgen von Unfällen oder Bänderschäden können im Alter zu Arthrose führen. Außerdem spielt die Veranlagung zu Gelenkproblemen als Ursache eine wesentliche Rolle.

Wie werden Gelenkschmerzen bei Arthrose behandelt?

Besteht ein Verdacht auf Arthrose, macht der Arzt meist eine Röntgenaufnahme an der Stelle, wo die Gelenkschmerzen auftreten. Steht die Diagnose Arthrose fest, ist es oberstes Ziel der Behandlung, die quälenden Gelenkschmerzen zu lindern. Denn die Schmerzen schränken die Lebensqualität der Erkrankten stark ein. Um Schmerzen zu reduzieren, sollten Fehl- und Überbelastungen der Gelenke verhindert werden. Allerdings ist eine gezielte Kräftigung und Bewegung der Muskeln und Gelenke nötig, denn Schonhaltung führt dazu, dass sich die Muskeln verspannen und sich die Gelenkschmerzen verschlimmern.

Diese Schmerz-Behandlungen kann Ihr Arzt anordnen:

  • Salben oder Gels helfen gegen leichte Schmerzen.
  • Bei stärkeren Gelenkschmerzen helfen phasenweise nichtsteroidale Antirheumatika zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen.
  • Auch schwach wirksame Opioide wie Codein oder Dihydrocodein können zum Einsatz kommen. Bei sehr starken Schmerzen werden in Einzelfällen auch stärker wirksame Opioide wie Morphin eingesetzt.
  • Bei akuten Entzündungen an einem Arthrose-Gelenk können Injektionen mit Kortison kurzfristig Schmerzen lindern und Bewegung ermöglichen.

Neben der Schmerzmedikation kann der Arzt auch Akupunktur oder Physiotherapie verordnen. Erst als letzte Möglichkeit – wenn die Schmerzen enorm beeinträchtigen und die Beweglichkeit des Gelenks stark eingeschränkt ist – kann ein künstliches Gelenk nötig sein.

Tipps gegen Gelenkschmerzen

Gerade im Anfangsstadium der Arthrose-Erkrankung können Sie selbst eine Menge dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.
Diese Tipps haben sich bewährt:

  • Reduzieren Sie Gewicht, falls Sie übergewichtig sind. Denn jedes zusätzliche Kilogramm drückt auf die Gelenke. Von einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, die ausreichend Vitamine und Ballaststoffe enthält, wird nicht nur Ihr Bewegungsapparat, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden profitieren.
  • Praktizieren Sie gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren, Radfahren, Wassergymnastik oder Walken. Probieren Sie aus, welche Sportart Ihre Gelenke am wenigsten belastet. Verschlimmern sich die Gelenkschmerzen , sollten Sie lieber den Sport wechseln.
  • Stärken Sie Ihre Muskeln durch gezielte Kräftigung der Muskelgruppen. Physiotherapeuten können Sie hierzu anleiten.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund. Denn auch unserer Gelenke brauchen Nährstoffe, um ihre Funktion aufrechterhalten zu können. Ob spezielle Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose etwas bewirken, ist allerdings umstritten.
  • Nehmen Sie warme Bäder. Viele Betroffene empfinden die Wärme als wohltuend bei Gelenkschmerzen. Besonders warme Moorbäder wirken entzündungshemmend und lösen die angespannten Muskeln.
  • Nutzen Sie pflanzliche Mittel gegen Gelenkschmerzen wie Extrakte aus Weidenrinde, der Wurzel der Teufelskralle oder aus Brennnesselblättern.

Gelenkschmerzen bei Arthrose können sich unterschiedlich anfühlen. Genauso verhält es sich bei der Behandlung: Was dem einen keine Erleichterung verschafft, kann für den anderen das Mittel schlechthin sein. Bei allen Tipps gilt daher: Probieren Sie aus, was Ihnen guttut.

Ist der Viagra Wirkstoff Sildenafil bald ohne Rezept erhältlich?

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Der Wirkstoff Sildenafil wurde 1988 von dem pharmazeutische Unternehmen Pizer auf den Markt gebracht. Damals wie heute gilt das Medikament, das unter den Namen Viagra weltberühmt wurde, als ultimative Lösung für männliche Potenzprobleme. Aufgrund der Rezeptpflicht und der Tatsache, dass Potenzprobleme nach wie vor zu den Tabuthemen gehören, blüht der Schwarzhandel mit den blauen Potenzpillen. Jetzt soll das Medikament gegen erektile Dysfunktion (Impotenz) ohne Rezept in Apotheken erhältlich gemacht werden.

Sildenafil immer noch rezeptpflichtig

Das Patent des Pharmaunternehmens Pfizer für das Medikament ist bereits im Jahr 2013 ausgelaufen. Schon damals hatten viele Männer gehofft, dass Viagra endlich rezeptfrei in deutschen Apotheken gekauft werden könnte und so der Gang zum Arzt erspart bleiben würde. Zwar endete der Patentschutz pünktlich, doch blieb die Verschreibungspflicht für Sildenafil Generika bestehen.

Schwarzhandel mit Potenzmittel blüht

Wer den Arztbesuch scheute, musste sich das Potenzmittel zwangsläufig über andere Quellen besorgen. Der Schwarzmarkt blüht, allerdings
mit oftmals verheerenden Folgen für die von erektiler Dysfunktion betroffenen Männer. Oft enthalten diese, meist über das Internet bestellten Medikamente, nicht die original Inhaltsstoffe und wirken daher nicht oder verursachen gesundheitsschädliche Nebenwirkungen.

Mit der Freigabe als sogenanntes OTC-Medikament könnte damit jetzt Schluss sein. Eine entsprechende Freigabe würde bedeuten, dass Sildenafil, wie es bereits in einigen Ländern der Fall ist, frei in Apotheken erhältlich wäre.

Was ist ein OTC-Medikament?

Das Kürzel OTC stammt aus dem Englischen und steht für „Over the Counter“ , was frei übersetzt den Verkauf über die Ladentheke bedeutet. Somit handelt es sich bei einem OTC-Medikament um ein Arzneimittel, das ohne vorherige Konsultation eines Arztes, ohne Rezept beispielsweise in zugelassenen Apotheken verkauft werden darf.
Die Entlassung eines Medikaments aus der Verschreibungspflicht wird als OTC-Switch bezeichnet.

Welche Bedeutung hat der Sildenafil OTC-Switch für Apotheken?

Ein OTC-Switch hinsichtlich des Wirkstoffs Sildenafil bietet sowohl den Apotheken als auch den Patienten einige Vorteile. Sollte Sildenafil in Deutschland aus der Verschreibungspflicht entlassen werden, wird zugleich die Beratungskompetenz der Apotheken intensiviert. Das bedeutet, dass der Apotheker den Kunden eingehend berät und ihm direkt vor Ort bei seinem Problem helfen kann. Somit wird die Position des Apothekers als Arzneimittelexperte gegenüber dem Kunden erheblich gestärkt.

Welchen Vorteil bietet der OTC-Switch dem Patienten?

Durch die Entlassung des Wirkstoffs Sildenafil aus der Verschreibungspflicht könnte Männern mit Potenzschwierigkeiten eine zuverlässige sowie unbürokratische Soforthilfe zur Verfügung gestellt werden. Viele Männer würden eine Freigabe vermutlich befürworten, da sie den Besuch eines Arztes, vor allem aufgrund des brisanten Themas Impotenz, bisher vermieden haben. Zudem kann durch den OTC-Switch die Flut an gefährlichen und oft völlig überteuerten Potenzmitteln vom Schwarzmarkt wirkungsvoll unterbunden werden.

Ist Sildenafil in anderen Ländern bereits rezeptfrei erhältlich?

In Großbritannien wird die Freigabe von Sildenafil als OTC-Mittel möglicherweise bald stattfinden. So soll Viagra in einer Dosierung von 50 mg aus der Verschreibungspflicht genommen werden. Die britische Ärztekammer hat diesbezüglich keine Bedenken. Im Rest von Europa sieht das allerdings anders aus. So hatte die zuständige Europäische Arzneimittelagentur (EMA) erhebliche Bedenken, das Medikament, insbesondere wegen der Nebenwirkungen, von der Rezeptpflicht zu befreien. Daher wurde ein 2008 von Pfizer gestellter Antrag auf einen OTC-Switch abgelehnt.

Viagra in Großbritannien bald in der Apotheke erhältlich?

Aktuell sieht es für eine Befreiung des Medikaments Viagra von der Verschreibungspflicht recht gut aus. Zumindest die britische Ärztekammer (Royal Pharmaceutical Society) scheint den Antrag von Pfizer zu unterstützen. Voraussetzung für die Umsetzung ist allerdings, dass die Apotheken mit entsprechenden Informationsmaterialien ausgestattet werden.

Großbritannien hatte bereits im Jahr 2007 über die Drogeriekette Boots im Rahmen eines Modellversuchs Viagra ohne Rezept herausgegeben. Der Versuch fand allerdings nur in drei ausgesuchten Städten, unter anderem in Manchester statt. Zudem wurde das Potenzmittel nur für einen Zeitraum von sechs Monaten an ausgesuchte Probanden verteilt. Dennoch waren die Erfahrungswerte die der Modellversuch lieferte durchaus positiv. Dennoch dauerte es noch bis 2017, bis der nächste Antrag von Pfizer eingereicht wurde.

In Neuseeland gibt es Viagra bereits rezeptfrei in Apotheken

In Neuseeland wird das Potenzmittel Viagra bereits seit geraumer Zeit als OTC-Medikament in Apotheken verkauft. Auch in Polen ist in diesem Punkt fortschrittlicher. Bereits 2016 wurde der OTC-Switch erfolgreich durchgeführt. Daher kann heute in Polen ein Sildenafil- Generikum in der Dosierung von 25mg und in einer Päckchengröße von 2 Tabletten ohne Rezept erworben werden.

Ist ein OTC-Switch in Deutschland möglich?

Ob der Antrag des Unternehmens Pfizer in Deutschland erfolgreich sein wird, ist fraglich. Sicherlich sind die Bedenken der zuständigen Behörden und der Ärztekammer hinsichtlich eventueller Nebenwirkungen und dem Risiko eines Medikamentenmissbrauchs nicht von der Hand zu weisen.

Dennoch haben die Erfahrungen anderer Länder gezeigt, dass es mit dem rezeptfreien Verkauf von Viagra beziehungsweise einem entsprechenden Generikum keine besonderen Schwierigkeiten gegeben hat. Dennoch werden sicherlich noch einige Jahre vergehen, bis ein möglicher OTC-Switch tatsächlich durchgeführt wird.

Magnesiummangel – Das kann gefährlich werden!

Magnesium ist ein sog. Mineralstoff, der mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, sind in jedem Falle ausreichend mit Magnesium versorgt. Vor allem bei Fehlernährung und bei einigen Krankheiten kann es jedoch zu einem Mangel an Magnesium kommen. Dieser zeigt sich durch einige Symptome, die den Alltag des Betroffenen mitunter stark einschränken können. Beim Magnesiummangel handelt es sich um einen ernsthaften, gesundheitlich sehr bedenklichen Zustand, der einer ärztlichen Behandlung bedarf.

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Im menschlichen Körper ist Magnesium an etwa 300 Enzymreaktionen beteiligt. Außerdem beeinflussen freie Magnesiumionen das Potential an den Zellmembranen und wirken als sekundärer Botenstoff im Immunsystem. Sie stabilisieren weiterhin das Ruhepotential von Muskelzellen, Nervenzellen und Zellen des autonomen Nervensystems. Magnesium ist somit ein Stoff, der viele wichtige Aufgaben im menschlichen Körper übernimmt. Um den korrekten Ablauf all dieser Aufgabe garantieren zu können, muss Magnesium täglich in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden.

Magnesiummangel: Wann tritt er auf?

Bei einer Fehlernährung kann es zu einem Mangel an Magnesium kommen. Doch auch Menschen, die sich ausgewogen ernähren und Magnesium in ausreichender Menge zu sich nehmen, sind nicht vor einem Mangel geschützt. Bei einer verminderten Aufnahme des Magnesiums im Darm und bei einer zu starken Ausscheidung von Magnesium durch die Haut oder die Nieren kann es ebenfalls zu einem Mangel kommen. Um einem solchen Mangel vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, immer ausreichend zu essen und sich nicht einseitig zu ernähren. Da Krankheiten bzw. Störungen der körperlichen Abläufe sich nicht ausschließen lassen, ist es wichtig, Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt regelmäßig in Anspruch zu nehmen.

Vor allem Alkoholismus, chronische Erkrankungen des Darms, chronische Erkrankungen der Nieren und Diabetes verschlechtern die Magnesiumbilanz des Körpers. Sollten Sie an einer Krankheit leiden, die diesem Spektrum zuzuordnen ist, ist es ratsam, den Hausarzt um Rat zu fragen.

Neben den genannten Ursachen können auch einige Medikamente die Magnesiumbilanz des Körpers verschlechtern und so zu einem Mangel führen. Auch genetische Ursachen sind möglich.

Magnesiummangel: Auswirkungen

Da Magnesium zahlreiche Körperfunktionen beeinflusst, treten bei einem Mangel zumeist mehrere Symptome auf. Beim Magnesiummangelsyndrom handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die dringend behandelt werden muss. Die Folgen des Magnesiummangels können mitunter lebensgefährlich sein.

Es kann zu folgenden Symptomen kommen:

• Muskelkrämpfe
• Muskelzucken
• Müdigkeit
• schnelle Erschöpfbarkeit
• innere Unruhe
• Reizbarkeit
• Kopfschmerzen
• kalte Füße
• Geräuschempfindlichkeit
• Verwirrtheit
• Grübeln
• Taubheitsgefühle in den Extremitäten
• übermäßiges Schlafbedürfnis
• Herzklopfen, Herzrasen
• Schwächegefühl
• Kreuz- und Rückenschmerzen
• Durchblutungsstörungen
• neurologische Symptome
• Muskelschwäche
• Oberbauchbeschwerden
• Koliken

Alle genannten Symptome sind recht unspezifisch. Sie treten auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen auf und lassen nicht direkt auf einen Magnesiummangel schließen. Es konnte beobachtet werden, dass die auftretende Symptomatik sich bei verschiedenen Altersgruppen zum Teil stark unterscheidet. Bei Erwachsenen treten vor allem schnelle Erschöpfbarkeit, Depressionen, Ängste, ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Muskelkrämpfe in den Waden sowie in der Gefäß- und Eingeweidemuskulatur, Kopfschmerzen, Oberbauchbeschwerden und Koliken auf. Ab dem 40. Lebensjahr sind auch neurologische Ausfälle zu beobachten. Die auftretende Muskelschwäche wird in der Regel als sehr belastend wahrgenommen. Die Gefahr eines Schlaganfalls ist bei Magnesiummangel leicht erhöht.

Sollten Sie befürchten, an einem Magnesiummangel zu leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Magnesiummangel muss ärztlich behandelt werden.

Wenn die Nacht zur Belastung wird

Extremes Schnarchen kann nicht nur die Gesundheit schädigen, sondern auch die Partnerschaft empfindlich belasten. Neben jedem Schnarcher, der in einer Beziehung lebt, liegt nachts oftmals der Andere wach und findet keine Ruhe. Sägen, Prusten und andere Laute, die beim Schnarchen von sich gegeben werden, stören den Betroffenen selbst in der Regel gar nicht. Doch für denjenigen, der hellwach daneben liegt und nicht in den Schlaf findet, kann die Nacht zur Qual werden. Zu wenig Schlaf, daraus resultierende Müdigkeit und Reizbarkeit können zu einer echten Belastung für eine Beziehung werden. Doch was kann man dagegen tun?

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Probleme ehrlich ansprechen und Einsicht einfordern

Viele Menschen, die mit einem Schnarcher zusammenleben, kennen das Problem: Neben dem Schnarchen an sich, was schon belastend genug wäre, kann der andere die Belastung nicht nachvollziehen. Dies ist erst ein mal nicht verwunderlich, denn schnarchende Menschen hören sich selbst im Schlaf nicht und wissen am nächsten Morgen von nichts. Es kommt nicht selten vor, dass das eigene Schnarchen geleugnet oder heruntergespielt wird. Zur gestörten Nachtruhe gesellt sich dann noch das Problem, dass man sich nicht ernstgenommen fühlt und glaubt, die nächtliche Unruhe ertragen zu müssen. Diese Situation kann jedoch eine Beziehung auf Dauer vergiften. Schnarcher müssen erkennen, was nachts geschieht und wie sehr der andere darunter leidet. So manchem hat es schon die Augen und Ohren geöffnet, wenn der Partner nachts einmal die Geräuschkulisse aufgezeichnet hat. Viele können sich nicht vorstellen, dass sie selbst so laut schnarchen. Haben sie aber einmal eine solche Tonaufnahme gehört, können sie sich besser vorstellen, was es heißt, über Stunden und häufig jede Nacht wach zu liegen und dem zuhören zu müssen. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung der Problematik – wer etwas gegen sein Schnarchen tun will, hat heutzutage zahlreiche Möglichkeiten.

Schnarchen im Alter

Wenn der Mensch älter wird, finden körperliche Umbauprozesse statt, die das Schnarchen begünstigen können. Zum einen wird das Gewebe weicher, was dazu führt, dass die Gewebespannung vor allem bei Frauen deutlich nachlässt. Zudem schlafen viele ältere Menschen aufgrund von orthopädischen Problemen eher auf dem Rücken. Genau diese Schlafhaltung verstärkt allerdings die Gefahr, dass die Zunge nachts zurückfällt und eine Mundatmung einsetzt. Zu berücksichtigen ist eine eventuelle Zunahme des Zungenvolumens im Alter (Akromegalie). Während die Zunge größer wird, entwickelt der Mundraum nicht gleichzeitig mehr Platz. Diese Enge und die Fehlpositionierung der Zunge im Schlaf können das Schnarchen verstärken. Ein entscheidender Aspekt ist immer auch Übergewicht, welches sich im Alter häufig einstellt. Jedes Kilo zu viel lagert sich natürlich auch im Halsbereich ein und drückt dort gerade im Liegen auf den Atemkanal. Dies führt dazu, dass die ohnehin engen Wände des Atmungsschlauches noch leichter kollabieren und der Mensch zu schnarchen beginnt.

Möglichkeiten der modernen Medizin nutzen

Schnarchen, welches eine Partnerschaft immens belasten kann, wird im Detail immer unterschiedliche Ursachen haben. Eine fundierte Ursachenforschung ist der erste Schritt, um das Problem nachhaltig anzugehen. So sollte beispielsweise eine potentielle gefährliche Schlafapnoe von einem Facharzt ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können Schnarcher selbst einiges tun, um dem Partner nachts mehr Ruhe zu gönnen und sich selbst zu einem leisen Schlaf zu verhelfen. Manchmal reichen Änderungen im Alltag. Reduktion von Übergewicht kann beispielsweise helfen, weniger zu schnarchen. Manche Ärzte sehen einen Zusammenhang zwischen schwerem Essen am Abend und einem Schnarchproblem. Auch Alkohol am Abend wird zu einer verringerten Muskelspannung beitragen, die ihrerseits wieder das Schnarchen begünstigt. Zuletzt kann die bewusste Änderung der Schlafposition manchmal das Schnarchen erheblich reduzieren oder gar abstellen.

Wenn kleine Änderungen der Alltagsgewohnheiten nicht reichen, sollten die Möglichkeiten der Medizin in Anspruch genommen werden. Spezielle Nasenklammern können Schnarchen reduzieren, wenn sich die Ursache dafür im Bereich des Naseneingangs abspielt. Dauerhaft effizienter sind aber entsprechende operative Eingriffe durch einen HNO-Facharzt, der die Nase sanieren kann. Spezialisierte Zahnmediziner können Schnarchern eine Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS) anpassen. Diese verlagert den Unterkiefer ein Stück weit nach vorne, verändert die Lage der Zunge und kann damit Schnarchen verhindern. Spezielle Lagerungskissen aus dem Fachhandel können die Lage des Kopfes verändern und zur Reduzierung des Schnarchens beitragen. Wichtig ist, dass starkes Schnarchen immer ärztlich abgeklärt wird und Betroffene sich alle Möglichkeiten der professionellen Hilfe darstellen lassen.

Getrennte Schlafzimmer als Lösung?

Nicht immer ist ein Partner sofort einsichtig, dass Schnarchen die Beziehung massiv belastet, und nicht immer lassen sich Änderungen durch medizinische Maßnahmen augenblicklich herbeiführen. Dann müssen Partner abwägen: Wie wichtig ist ihnen das gemeinsame Schlafzimmer? Eine dauerhaft gestörte Nachtruhe wiegt für die meisten Menschen schwer, sodass sich über kurz oder lang unweigerlich psychosoziale Belastungen einstellen. Nachts getrennt voneinander zu schlafen, löst zwar nicht das medizinische Problem des Schnarchens, kann aber dem betroffenen Partner seinen Schlaf zurückgeben und die Beziehung wieder stabilisieren.Niemand schnarcht mit Absicht, Schnarchen ist keinesfalls eine Böswilligkeit dem Partner gegenüber. Die daraus resultierenden Belastungen können aber so gravierend sein, dass getrennte Betten die bessere Variante im Vergleich zu täglichem Stress sind.

Donald Kressner

 

Zum Autor:

Donald Kressner beschäftigt sich seit 2000 mit gesundem Schlaf und der umfassenden Thematik des Schnarchens und Schlafapnoen. Er ist der Geschäftsführer der FlexPoint GmbH und Betreiber der Webseiten snorflex.de und schlafapnoe-online.de, welche sich ausgiebig mit Schlafthemen auseinandersetzen.“

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