Geld und Finanzen

Autoversicherung – Hier können Sie viel Geld sparen

Mit einer Autoversicherung oder der Kfz-Versicherung sind in den meisten Fällen die Haftpflicht- sowie die Kaskoversicherung gemeint. Weitere Versicherungsarten rund um das Auto sind die

Insassenunfallversicherung, der Schutzbrief von Automobilclubs, die GAP-Versicherung bei geleasten oder fremdfinanzierten Fahrzeugen, oder auch die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Haftpflicht- und Kaskoversicherung sind einjährige Versicherungen. In der Regel ist das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr angeglichen. Sowohl die normale als auch die außerordentliche Kündigungsfrist, beispielsweise wegen einer Beitragserhöhung, beträgt üblicherweise einen Monat. Die schriftliche Kündigung muss dem Versicherer also spätestens am 30. November des laufenden Versicherungsjahres zugegangen sein. Demzufolge ist das vierte Quartal die beste Zeit für einen Kfz-Versicherungsvergleich. Erfahrungsgemäß lässt sich beim Wechsel des Kfz-Versicherers der jährliche Versicherungsbeitrag um einen zwei- bis dreistelligen Betrag reduzieren, ohne an der Versicherungsleistung zu sparen.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Sie wird bei der An- oder Ummeldung des Fahrzeuges durch Vorlage der eVB, der elektronischen Versicherungsbestätigung nachgewiesen. Der Fahrzeughalter ist vor Ansprüchen Dritter geschützt, denen er aufgrund eines verschuldeten oder verursachten Verkehrsunfalls einen Schaden zugefügt hat. Unterschieden wird in die drei Kategorien Personen-, Sach- und Vermögensschaden. Die Kaskoversicherung gliedert sich in die Teil- sowie in die Vollkasko. Dabei handelt es sich um den Versicherungsschutz des eigenen Fahrzeuges. Die Kaskoversicherung ist eine freiwillige Versicherung, die abgeschlossen werden kann, aber nicht muss. Als Schutz des Autos vor Schäden durch Brand, Explosion, Diebstahl, Glasbruch, Schmorbrand oder Hagel, Überschwemmung sowie Blitzschlag wird die Teilkasko meistens zeitgleich mit der Kfz-Haftpflicht abgeschlossen.

Für beide Versicherungen gilt dieselbe Versicherungsnummer. Sie werden jede für sich in einer einzigen Police geführt. Unüblich ist es, diese beiden Versicherungen bei verschiedenen Versicherern abzuschließen. Anlässlich der Beitragsanpassung von einer muss immer auch die andere Versicherung im Auge behalten werden. Entscheidend für den Kfz-Versicherungsvergleich ist letztendlich das Ergebnis von Kfz-Haftpflicht- + Kfz-Kaskoversicherung.

Die Kfz-Vollkasko geht noch einen Schritt weiter als die Teilkasko. Zusätzlich zu den Risiken der Teilkasko sind in der Vollkasko selbstverschuldete oder selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug versichert; darüber hinaus die mutwillige Beschädigung durch Dritte sowie Schäden aus Vandalismus. Kfz-Haftpflicht und Teilkasko können wahlweise mit und ohne Eigenanteil je Versicherungsfall abgeschlossen werden. Für die Vollkasko ist immer ein Eigenanteil je Schadensfall vorgesehen, gestaffelt ab 300 Euro aufwärts.

Die Kfz-Versicherer sind frei in ihrer Entscheidung, nach welchen Kriterien sie die Autoversicherung berechnen. Die Berechnungsgrundlagen unterscheiden sich in sogenannte weiche und harte Tarifmerkmale. Zu denen gehören die bundesweite Typenklassen-Einstufung, die jeweilige Regionalklasse, Fahrzeugalter, Jahreskilometerleistung sowie weitere individuelle, personenbezogene Kriterien. In der Kfz-Haftpflicht- sowie in der Vollkaskoversicherung reduziert sich der Beitrag um den Schadensfreiheitsrabatt, nicht jedoch in der Teilkasko. Je länger der Fahrzeughalter unfallfrei am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, desto niedriger ist der Beitrag für diese beiden Autoversicherungen.

Die GAP-Versicherung, zu Deutsch Lückenversicherung empfiehlt sich für Neufahrzeuge der gehobenen und höheren Komfortklasse, aber auch für geleaste sowie für fremdfinanzierte Autos. Bei einem Totalschaden bleibt eine finanzielle Lücke zwischen der Leistung aus der Vollkasko und dem aktuell offenen Finanzierungssaldo. Sie wird durch die GAP-Versicherung geschlossen, sprich bezahlt. Wenn der Kfz-Halter darüber hinaus noch seinen Eigenanteil an der Vollkasko versichert hat, dann kommt er, wie es genannt wird, mit plus/minus null aus dem Totalschaden raus.

Wissenswertes zum Thema Sterbegeld

Bild: fotolia / kamasigns

Sterbegeld soll Hinterbliebene von Verstorbenen, die für eine Bestattung aufkommen, finanziell entlasten. Bis 2004 zahlten die gesetzlichen Krankenkassen diese Geldleistung. Eine Gesetzesänderung änderte dies und schaffte diese Leistung der Krankenkassen für Arbeitnehmer ab. Anders verhält es sich bei Beamten. Diese erhalten das Doppelte eines Monatsgehalts oder eines monatlichen Ruhegelds als Sterbegeld.

Zahlen Arbeitgeber Sterbegeld?
Gegenüber Arbeitgebern besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Sterbegeld. Viele Arbeitgeber bieten eine arbeitsvertragliche Vereinbarung für die Auszahlung von Sterbegeld. Weiterhin gibt es verschiedene Tarifverträge, die Sterbegeldansprüche beinhalten, wie solche aus der Erfrischungs- und Getränkebranche. Gleiches gilt für Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Grundsätzlich ist Sterbegeld steuerpflichtig. Sozialversicherungspflicht besteht nicht, da es sich nicht um ein Arbeitsentgelt im Sinne des Gesetzes handelt.

Sterbegeld von der Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt Sterbegeld bei einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit. Die Hinterbliebenen erhalten nach dem Tod eines Angehörigen durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit Sterbegeld in der Höhe eines Siebtels der zum Todeszeitpunkt aktuellen Bezugsgröße.

Sterbegeld von der gesetzlichen Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt kein Sterbegeld. Aber: Die Ehepartner erhalten in den ersten drei Monaten nach dem Ableben die volle Rente des Verstorbenen.

Sterbegeldversicherung als private Vorsorge für den Todesfall
Trotz der unterschiedlichen Regelungen zum Sterbegeld verbleiben Hinterbliebene oftmals ohne ausreichende finanzielle Unterstützung zurück. Im schlimmsten Fall bleibt ihnen nichts anderes übrig, als bei der Gestaltung der Beerdigung Abstriche zu machen. Dazu ist es wichtig, zu wissen, dass es in Deutschland eine Bestattungspflicht gibt. Das bedeutet, die nächsten Angehörigen haben die gesetzliche Pflicht, nach dem Tod ihres Verwandten für eine Bestattung aufzukommen. Sie tragen sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit der Bestattung stehen selber.

Wer vorhat, im Sterbefall die Hinterbliebenen nicht finanziell zu belasten und Kompromisse bei der Beerdigung zu vermeiden, der sorgt am besten privat mit einer Sterbegeldversicherung vor.

Die Sterbegeldversicherung zählt zu den Kapitallebensversicherungen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Lebensversicherung spart sie Geld nicht für den Lebensabend, sondern für den Tod des Versicherungsnehmers an. Auf diese Weise bleiben den Hinterbliebenen die Bestattungskosten erspart. Dabei ist es unwesentlich, wann der Versicherte stirbt. Eine Ausnahme gilt innerhalb der Wartezeit. Die Sterbegeldversicherung lässt sich als Einmalzahlung regeln, üblich sind monatliche Zahlungen. Die Höhe Zahlungen hängt vom Alter des Versicherten bei Versicherungsbeginn, dem persönlichen Gesundheitszustand sowie der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme ab.

Üblich sind 3000 bis 10000 Euro. Eine höhere Versicherungssumme empfiehlt sich, wenn sich jemand eine aufwendige Bestattung mit Trauerfeier wünscht. Zudem, wenn er vorhat, die Kosten für den Liegeplatz und die Grabpflege durch die Versicherungssumme zu finanzieren. Ansonsten reicht eine niedrige Versicherungssumme in der Regel aus.

Zwei Besonderheiten der Sterbegeldversicherung sind die Wartezeit und die Beitragszahlungsdauer. Viele Tarife beinhalten keine lebenslange Beitragszahlung, sondern eine Zahlung bis zu einem festgesetzten Alter (Eintritt ins Rentenalter oder darüber hinaus). Nach Ablauf dieses Datums ist der Versicherte von Beitragszahlungen befreit – der Versicherungsschutz bleibt bis zum Lebensende bestehen. Diese Variante der Sterbegeldversicherung empfiehlt sich vor allem Menschen, die vorhaben, vor dem Eintritt ins Rentenalter ihre Bestattungsvorsorge zu regeln.

Edelmetalle als sichere Geldanlage?

© Fotolia © NathalieVanBergen

Edelmetalle haben eine sehr lange Tradition als sichere Geldanlage. Die Favoriten sind seit Jahrtausenden Gold und Silber, auch Platin gaben schon die alten Ägypter in kleinen Mengen ihrem Schmuck bei. Im 19. Jahrhundert kam Palladium hinzu. Seit dem späten 20. Jahrhundert wird das sehr seltene, im 19. Jahrhundert entdeckte Rhodium als Edelmetallanlage angeboten, es ist im Herbst 2017 teurer als Gold. Inzwischen gibt es auch Münzen aus einer vergoldeten Rhodium-Platin-Legierung. Sämtliche Edelmetallanlagen sind wie Aktienanlagen spekulativ. Doch sie bieten auch unübersehbare Vorteile.

Was macht Edelmetalle so begehrt?
Sie sind selten und daher teuer, ihre Menge ist auf unserem Planeten begrenzt. Allerdings ist einschränkend anzumerken, dass die vorhandenen und die förderbaren Mengen nicht exakt bekannt sind und sich die Fördermethoden entwickeln. Das beeinflusst den Preis. Dennoch kann dieser explodieren, wie sich im Jahrzehnt zwischen 2001 und 2011 gezeigt hat – der Goldpreis erreichte in dieser Dekade ein neues Jahrtausendhoch (interpoliert war Gold zuletzt vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahr 1492 so teuer). Die Preise von Edelmetallen schwanken zwar, doch sie werden niemals vollends verfallen. Das ist bei einem begrenzt verfügbaren Rohstoff, der auch als Schmuck oder Zahlungsmittel verwendet wird, schlicht nicht möglich. Daher sind Edelmetallanlagen prinzipiell wertstabil. Nun mag ein Käufer, der im Herbst 2011 Gold auf seinem Preishoch kaufte, dagegen einwenden, dass dieses seither etwas an Wert verloren hat. Die vergangenen Jahre sind aber nur ein Wimpernschlag in der Geschichte. Gold kann noch teurer als 2011 werden. Darüber hinaus sind Edelmetalle schwer und daher bei hohem Wert und Gewicht nicht sehr voluminös. Sie sind transportable und gut lagerbare Wertsachen. Diese Eigenschaft teilen sie sich mit Edelsteinen.

Edelmetalle als Krisenwährung
Dass in Krisenzeiten die Flucht in Edelmetalle einsetzt, hat eine sehr lange Tradition. Am begehrtesten sind dabei Gold und Silber. Dem Silber kommt eine Sonderrolle zu. Es ist das mit Abstand preiswerteste und doch neben Gold traditionsreichste Edelmetall. Natürlich wissen die Menschen auch etwas über Platin, Palladium und Rhodium als Wertanlage, doch erst seit einigen Jahrzehnten oder vielleicht seit zwei bis drei Generationen. Das Silber kennt die Menschheit seit Jahrtausenden, das spiegelt sich in der emotionalen Haltung gegenüber diesem Edelmetall wider. Es muss nichts hinterfragt werden (doch kennen Sie den aktuellen Palladium- oder Rhodium-Preis?). Es ist wertvoll, dabei sehr schön (das glänzendste Metall überhaupt) und wiederum nicht zu teuer, sodass es sich auch der kleine Mann leisten kann. Das macht beispielsweise Silbermünzen ganz unglaublich begehrt. Übrigens besteht die aktuelle Gold-Silber-Ratio erst seit etwas über 100 Jahren, also das Preisverhältnis zwischen diesen beiden Edelmetallen, dass relativ genau den bekannten Vorkommen entspricht. Sie beträgt im Herbst 2017 rund 75:1, wobei auch eine Rolle spielt, dass Silber in der Industrie in höherem Umfang verbraucht wird und daher sein Kurs in den kommenden Jahrzehnten noch zulegen könnte. Was aber immer es auch kosten mag: Es ist wie Gold und die anderen Edelmetalle in seiner Menge begrenzt und bleibt daher werthaltig. Wenn nun die Kanonen donnern oder Kim Jong-un eine Wasserstoffbombe zündet, flüchten Anleger sehr schnell in die Edelmetalle, weil sie etwas “im Tresor” haben wollen. Menschen handeln auch instinktiv, sie stellen sich mit blühender Fantasie gern vor, dass ein Krieg das Vaterland heimsucht und wir uns mit wenigen Habseligkeiten auf der Flucht befinden, während das Geld auf der Bank nichts mehr wert ist. In dieser Situation möchten wir einige Silber- oder Goldmünzen im Gepäck haben.

Was ist bei der Anlage in Edelmetalle zu beachten?
Edelmetalle lassen sich physisch und als Zertifikat erwerben. Es gibt auch im Internet Anbieter bei denen man z.B. Gold- und Silbermünzen kaufen kann. Ihr Preis ist beim Kauf in Euro vom Kurs Euro-US-Dollar abhängig, weil sie auf dem Weltmarkt in Dollar notiert werden. Sollte ein Edelmetallpreis in Dollar steigen, der Dollarkurs aber gegen den Eurokurs im selben Umfang fallen, haben wir nichts gewonnen. Bei Münzen und Barren sind zudem Handelsspannen zu beachten. Daher sollte niemand in Edelmetalle investieren, der auf einen kurzen Preisschub hofft und dann wieder verkaufen möchte. Der Gedanke liegt durchaus nahe. Wenn wir uns den Goldpreis der vergangenen zwei Jahrzehnte anschauen, so stieg dieser von rund 350 bis 400 Dollar pro Feinunze in den Jahren 2000 bis 2001 auf über 1.900 Dollar im Herbst 2011. Manche Menschen glauben, dass es so einen gigantischen Preisschub bald wieder geben könnte, aber in Wahrheit war es ein Jahrtausendereignis, das unter anderem durch zwei Finanzkrisen – Platzen der Dotcom-Blase 2002 und Subprime-Krise 2007 – sowie zwei Katastrophen – 11. September 2001 und Fukushima-Katastrophe 2011 – befeuert wurde. Anleger sollten das im Hinterkopf behalten und eher an die Wertbeständigkeit als an exorbitante Kurssteigerungen bei Edelmetallen denken. Auf lange Sicht sind solche Käufe immer zu empfehlen.

Kleine Kredite sind auch im Alter möglich

Die Deutschen werden immer älter. Das mag einerseits eine gute Nachricht sein, andererseits sind die gesetzlichen Rentenzahlungen derart schmal geworden, dass sich viele Rentner – auch jenseits der 70 – nach Krediten umsehen müssen. Schlussendlich müssen auch die Rentner unerwartet hohe

Reparaturkosten bezahlen oder wollen sich den langersehnten Traumurlaub gönnen. Während Kreditnehmer, die noch keine 40 Jahre alt sind und einem Beruf nachgehen, keine Probleme mit der Bank haben, so kann es schon etwas schwierig werden, wenn der Rentenempfänger einen Kreditantrag stellt. Jedoch gibt es ein paar Tipps und Tricks, damit der Kreditantrag doch noch bewilligt wird.

Warum lehnen die Banken die Kreditanträge der Rentner ab?

Leider ist es noch immer so, dass es für Rentenempfänger besonders schwer ist, wenn sie einen Kredit aufnehmen wollen. Die Banken begründen ihre Vorsicht damit, dass ein höheres Krankheits- und Todesfallrisiko besteht. Des Weiteren befürchten die Banken eine Privatinsolvenz des Kreditnehmers –

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schlussendlich kann er auch krank werden, sodass in weiterer Folge eine Pflege erforderlich wird. Probleme, die aber – etwa mit einer Restschuldversicherung – gelöst werden können. Dabei sichert die Restschuldversicherung die offene Kreditsumme ab. Wird der Rentner krank oder stirbt, so übernimmt die Versicherung die noch offene Kreditsumme. Doch auch wenn die Restschuldversicherung am Ende die Lösung des Problems ist, so gibt es dennoch ein paar Banken, die stur bleiben. Kredite für ältere Menschen? Niemals. Damit der Rentenempfänger erst gar keinen Antrag stellt, werden höhere Zinsen verlangt oder mitunter nur geringe Laufzeiten angeboten. Die Konditionen sind daher deutlich schlechter, sodass der Rentner, wenn er sich für einen kleinen Kredit entscheidet, deutlich höhere Kosten tragen muss. Aus diesem Grund sollten die potentiellen Kreditnehmer einen Vergleich durchführen – das erstbeste Angebot muss nicht automatisch auch die attraktivste Lösung sein. Nur dann, wenn ein Vergleich der unterschiedlichen Kreditangebote erfolgt, kann sich der Rentner auch sicher sein, das beste Kreditangebot gefunden zu haben.

Die Grundvoraussetzungen

Hat der Kreditantragsteller eine tadellose SCHUFA-Auskunft, regelmäßige Renteneinkünfte von über 1.000 Euro und Sicherheiten (Immobilien, Aktien und dergleichen), so stehen die Chancen gut, dass der Kreditantrag genehmigt wird. Wichtig ist, dass der Rentenempfänger, wenn er einen Kreditantrag stellt, alle wesentlichen Dokumente übermittelt. Dazu gehören der Rentenbescheid und Nachweise über etwaige Sicherheiten. Die SCHUFA-Auskunft holt die Bank ein – hier muss kein Nachweis erbracht werden. Des Weiteren können auch Nachweise über sonstige Einnahmequellen, sofern diese vorhanden sind, vorgelegt werden. Wer diese Grundvoraussetzungen erfüllt, wird in der Regel eine Finanzierung bekommen.

Bis zu welchem Alter können Rentner einen Kreditantrag stellen?

Natürlich ist zu beachten, dass ein hohes Lebensalter auch problematisch werden kann. Je höher das Alter des Antragstellers, desto schwieriger wird es, dass die Bank dem Kreditantrag zustimmt. Ist der Antragsteller gerade einmal 70 Jahre alt, so stehen die Chancen gut, dass er einen Kleinkredit bekommt. Ist er schon knapp 80 Jahre alt, so weisen viele Banken auf die Tatsache hin, dass der Rentenempfänger womöglich nicht die Kredittilgung erleben wird. In der Regel werden Kredite bis zum 79. Lebensjahr vergeben.

Schmuck und Bargeld sicher aufbewahren

115 Milliarden Euro. So viel Bargeld bewahren die Deutschen der letzten offiziellen Erhebung zufolge in den eigenen vier Wänden auf. Diese Zahl ist Experten zufolge sogar höchstwahrscheinlich niedriger als der tatsächliche Gesamtbetrag, da nicht jeder in einer solchen Umfrage alles auf den Tisch lege.

Dass so viel Geld zu Hause versteckt wird und eben nicht auf der Bank liegt, hat vor allem zwei Gründe. Einerseits ist das Zinsniveau derzeit sehr niedrig, so dass der Anreiz des zusätzlichen Ertrags fehlt. Andererseits ist nach wie vor zu spüren, wie sehr die Finanzkrise das allgemeine Vertrauen in Kreditinstitute erschüttert hat. Das Problem bei der Aufbewahrung großer Mengen Geldes daheim: Es ist ein gefundenes Fressen für Einbrecher. Die Wahl des richtigen Verstecks ist also sehr wichtig.

Bloß keine „kreativen“ Verstecke

Wenn es darum geht, Geld oder auch andere Wertgegenstände in der eigenen Wohnung aufzubewahren, kommen viele Menschen auf die abenteuerlichsten Ideen: In den Wäschekörben, Bücherregalen oder Kaffeedosen unserer Republik befinden sich unermessliche Beträge. Dass sie dort sicher sind, ist allerdings ein Trugschluss, der viele teuer zu stehen kommt. Denn natürlich kennen auch Diebe solche Verstecke und schauen in der Regel genau dort als erstes nach, ob es etwas zu holen gibt. Wer Geld an einem solchen Ort deponiert, macht es Langfingern also sehr leicht. Wo aber bewahrt man seine Wertsachen nun auf, um sie bestmöglich gegen Diebstahl zu sichern?

Sichere Orte für Geld und Schmuck

Trotz des gesunkenen Vertrauens in Banken: Ein Schließfach in einem Kreditinstitut zu mieten, ist immer noch eine sehr sichere Sache. Ein solches Fach unterliegt dem Bankgeheimnis, so dass man nur als Besitzer weiß, was sich darin befindet. Alleine, um überhaupt in den Tresorraum zu gelangen, muss man sich ausweisen. Abgesehen vom eher unwahrscheinlichen Fall eines Bankraubs liegen Wertsachen in Schließfächern also sehr sicher. Dass dafür Gebühren anfallen, sollte man also verschmerzen können, zumal diese meist nicht allzu hoch sind.

Tresore für die eigenen vier Wände

Anders als zu Bargeld hat man allerdings zu manchen Wertsachen eine persönliche Beziehung. Ob es

nun ein Geschenk des Partners oder ein lieb gewonnenes Erbstück ist: Solche Gegenstände weiß man lieber in seiner Nähe. In diesem Fall sollte man aber die oben genannten Verstecke natürlich ebenfalls vermeiden. Deutlich sicherer ist es, sie in einem Tresor zu verwahren.

Geben es die baulichen Voraussetzungen her, ist ein Wandtresor die beste Option. Solche Safes bieten durch die Verankerung im Mauerwerk einen besonders effektiven Einbruchschutz. Gerade Mietern ist es aber in den allerwenigsten Fällen möglich, einen solchen fest verbauten Wertschutzschrank zu installieren. Eine praktische Alternative sind Möbeltresore, die statt in der Wand in einem Schrank verschraubt werden.

Entscheidet man sich stattdessen für einen freistehenden Safe, sollte er mindestens 1000 Kilo wiegen, damit er nicht komplett abtransportiert werden kann. Dass ein Tresor aufgebrochen wird, ist äußerst unwahrscheinlich und scheitert meistens schon aus Zeitgründen. Denn im Schnitt verbringen Einbrecher gerade einmal drei Minuten in einer Wohnung.

Bei Safes auf Qualität setzen

Wichtig ist bei der Wahl des Tresors, dass man auf geprüfte Qualität setzt. Erkennen lässt sich die an den Zertifizierungen, die von unabhängigen Instituten wie der VdS Schadensverhütung vergeben werden. Ist ein solches Qualitätssiegel vorhanden, kann man ihm also bedenkenlos vertrauen. Viele Händler – wie etwa der Sicherheitsspezialist Knoxsafe – bieten ausschließlich solche zertifizierten Modelle an.

Je nach Widerstandsfähigkeit werden Safes zusätzlich in verschiedenen Sicherheitsstufen, an denen sich auch die Summen orientieren, die sich in diesen Schränken versichern lassen. Vor dem Kauf sollte man mit seiner Versicherung sprechen, um die genauen Modalitäten zu erfragen.

Gold als Kapitalanlage

Für eine gute Altersvorsorge ist es nie zu spät. Wer die 50 überschritten hat, hat in dieser Hinsicht mit Sicherheit schon die eine oder andere Maßnahme getroffen, aber dennoch lohnt es sich, Augen und Ohren offen zu halten, um sich den nahenden Ruhestand mit weiteren Investitionen zusätzlich zu versüßen.

Eine Möglichkeit, die wieder immer mehr an Beliebtheit gewinnt, ist die Kapitalanlage in Gold. Das gelbe Edelmetall galt lange als veraltete und allzu konservative Anlageform und wurde auf dem Markt eher belächelt. Die Entwicklungen der letzten Jahre mit dem Höhepunkt der Wahl eines nicht gerade berechenbaren Mannes ins mächtigste Amt der Welt haben allerdings zu einem Umdenken geführt. Genau aus den Gründen, aus denen Gold abgelehnt wurde, ist es nun wieder in aller Munde, und zertifizierte Fachhändler wie feingoldhandel.de haben Hochkonjunktur.

Die Vorteile von Gold als Altersvorsorge

Denn es bietet genau die Sicherheit, die der Spekulationsmarkt in den Augen vieler Investoren vermissen lässt. In Sachen Wertbeständigkeit kann kein Material, keine Aktie und erst Recht keine Währung mit Gold mithalten. Schon im alten Rom besaß eine Unze des gelben Edelmetalls die gleiche Kaufkraft wie heute – man konnte und kann sich beispielsweise als Mann komplett einkleiden. Das liegt daran, dass Gold einen intrinsischen Wert besitzt, also per se wertvoll ist. Der Materialwert entspricht immer ziemlich genau dem Nennwert. Gerade bei Papiergeld oder Aktien ist das Gegenteil der Fall.

Zudem ist Gold eine sehr einfache Form der Kapitalanlage. Während die Kurse anderer Spekulationsobjekte, insbesondere von Fonds, oft schwer nachzuvollziehen und zu verfolgen ist, lässt sich der Goldpreis sehr einfach verfolgen. So weiß man immer, was die Anlage im Moment wert ist. Entscheidet man sich für physisches Gold, wird die Investition sogar im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.

Ein weiteres Argument für die Anlage in Gold ist seine absolute Krisensicherheit. Der über weite Teile des 20. Jahrhunderts beobachtete Effekt, dass der Goldpreis in unsicheren Zeiten stark ansteigt, hat sich in den letzten Jahren zwar ein Stück weit relativiert, gänzlich kann es seine Kaufkraft aber eben nicht verlieren.

Was gegen Gold spricht

Leider hat die Investition in Gold – wie alles im Leben – nicht nur Vorteile. Dagegen spricht, dass diese Form der Anlage sehr teuer ist. Denn man zahlt für jede einzelne Transaktion Gebühren. Daher ist es ratsam, eine möglichst große Menge am Stück zu kaufen. Und eine solche Menge ist nun mal nicht billig.

Ein weiterer Nachteil für Deutsche, die in das gelbe Metall investieren wollen, ist die Tatsache, dass es an der Börse nicht in Euro sondern in US-Dollar gehandelt wird. Ob man Gewinne macht, hängt also nicht nur von der Entwicklung des Goldpreises ab, sondern auch vom aktuellen Kurs der amerikanischen Währung gegenüber der Unseren.

Zum Thema Gewinne: Wer darauf aus ist, schnelles Geld zu verdienen, ist bei Gold an der falschen Adresse. Der Kurs verläuft meist eher träge, so dass man mitunter lange auf den Zeitpunkt warten muss, an dem es sich lohnt, das Gold wieder zu verkaufen.

Als Altersvorsorge ist Gold gut geeignet

Da man aber bei langfristigen Anlagen wie der Altersvorsorge ohnehin lange wartet, bis die Investition wieder zu Geld gemacht wird, ist Gold trotz seiner Nachteile in dieser Hinsicht eine gute Art der Kapitalanlage. Hat man genug Geld zusammen, um sich eine größere Menge des edlen Metalls zuzulegen, spricht nichts dagegen, sein Portfolio damit abzusichern und im Idealfall aufzuwerten.

Kreditgeschäfte im Rentenalter

Wer sein Leben lang gearbeitet hat, konnte möglicherweise nicht in der gewünschten Form seinen Hobbys nachgehen, weil die Zeit dazu fehlte. Nicht nur das Arbeitsleben, auch Familie und Kinder sind

stevepb@pixabay.de

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oft ein Grund, warum sich viele Menschen ab 50, 60 und auch 70 Jahren noch einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Doch was ist, wenn dazu jetzt das nötige Geld fehlt, einfach so einen Kredit aufnehmen? Landläufig herrscht die Meinung, dass man im Rentenalter keinen Kredit mehr bekommt, ist das wirklich so? Für viele Menschen ist die Zeit der Rente unerwartet schwierig. Sie bekommen trotz jahrelanger Arbeit nur eine geringe Rente und können sich keine größeren Wünsche mehr erfüllen. Wenn diese Wünsche sogar noch die tägliche Existenz bedeuten, könnte ein Kredit für Senioren helfen.

Trotz gesicherter Rente gehören Rentner für Banken zur Risikogruppe
Überall werden die sogenannten Bestager oder Silver Ager lobend erwähnt. Sie sind nicht nur viel mobiler als noch vor ein oder zwei Jahrzehnten, viele haben auch eine gute Rente. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat eine Studie erstellt, nach der die älter als 60 Jahre alten Menschen in Deutschland jährlich mehr als 300 Milliarden Euro ausgeben. Das würde rund einem Drittel des gesamten privaten Konsums entsprechen und die Renter zu einer finanzstarken Gruppe machen. Wer sich jedoch von ihnen wie eingangs erwähnt einen besonderen Wunsch erfüllen möchte, muss schon gute Karten haben, wenn er bei seiner Bank einen Kredit beantragt.

Die Gegenargumente der Banken:
Die Banken führen an, dass Menschen im Rentenalter einem höheren Krankheits- oder sogar Todesrisiko ausgesetzt sind, als die 30 bis 50-jährigen. Die Verantwortlichen haben Angst, dass die älteren Kreditnehmer ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können, wenn sie krank oder pflegebedürftig würden. Der dennoch bewilligte Kredit wird häufig mit einem Enddatum versehen, bis zu dem die Kreditsumme komplett zurückgezahlt werden muss. Dieses Alter liegt meistens zwischen 75 und 80 Jahren.

Die Banken handeln sehr unterschiedlich
Sowohl die Filialbanken, als auch die Onlinebanken handeln in Sachen Kredit für Rentner sehr unterschiedlich. Manche lehnen es kategorisch ab, andere verlangen deutlich höhere Zinsen oder möchten die Kreditvergabe an strenge Bedingungen knüpfen. Wer als Rentner dagegen eine gute Monatsrente bekommt (>1000€), eine positive Schufa-Auskunft hat und zusätzliche Einnahmequellen nachweisen kann, könnte bei manchen Banken offene Türen einrennen.
Doch es lohnt sich auch oder erst recht für Rentner, einen Kreditvergleich vorzunehmen und zwar nicht nur mit einem, sondern mit mehreren online Vergleichsrechnern.
Während manche Bank Rentnern mit Kreditwunsch grundsätzlich eine Absage erteilt, sobald diese mehr als 60 Jahre alt sind, handeln andere Banken risikofreudiger. Die Restschuldversicherung ist die Sicherheit, die am meisten gefordert wird. Wer also seinen Lebenstraum im Rentenalter erfüllen möchte, sollte möglichst nicht älter als 65 Jahre sein. Das ist ein Alter, mit dem die meisten Banken keine Probleme haben, wenn es um die Kreditvergabe geht. Es kommt natürlich immer auf die Höhe des Kredites und die Voraussetzungen – also die Sicherheiten – an, grundsätzlich unmöglich ist es nur dann, wenn die monatliche Rente gering und die vorhandenen Sicherheiten nicht ausreichend sind.

Die Depotkosten sind zu hoch – was tun?

Anleger, die einmal einen Depotvergleich im Internet genutzt haben und noch Kunden einer Filialbank sind, stellen fest, dass sie eigentlich ein enormes Einsparpotenzial hätten. Voraussetzung wäre allerdings ein Wechsel der Bankverbindung. Vor diesem Schritt scheuen sich allerdings viele Verbraucher, da sie befürchten, dass ein Depotumzug mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Diese Annahme ist jedoch völlig unbegründet.

Der Depotübertrag – so einfach geht‘s

Aktiendepot Übertrag und Kosten

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Ein Anleger, der auf der Suche nach einem günstigeren Depot den geeigneten Partner gefunden hat, steht nur vor der Überlegung, wie die Wertpapiere von einer Bank zur nächsten gelangen. Dass er dies mit nur einer Unterschrift in die Wege leiten kann, wissen die wenigsten. Das Fachportal kostenlosesaktiendepot.org bietet nicht nur eine Übersicht über die günstigsten Anbieter, sondern leistet auch Hilfestellungen rund um das Depot selbst. Bei der Neueröffnung eines Depots ermächtigt der Kunde die neue Bank, die Wertpapiere bei der alten Bank einzuziehen. Dafür genügt eine Unterschrift. Das vorherige Institut darf für den Übertrag keinerlei Kosten berechnen, da es laut Aussage des Bundesgerichtshofes eine Tätigkeit ist, die mit dem Bankgeschäft zwangsläufig einhergeht. Die neue Bank wird keine Gebühren berechnen wollen, selbst wenn sie dürfte, da sie durch einen perfekten Service beeindrucken möchte. Wenige Tage nach der Eröffnung des neuen Depots ist der Depotbestand umgebucht. Einfacher geht es nicht.

Depot aus anderen Gründen kündigen

Es mag natürlich auch Anleger geben, die ihr Depot aus völlig anderen Gründen kündigen möchten. Eine Depotkündigung ist jederzeit und ohne Fristen möglich. Der Auflösung geht natürlich der Verkauf des gesamten Portfolios voraus. Die Kündigung sollte in schriftlicher Form erfolgen. Wichtig ist, dass auf dem Referenzkonto nach wie vor ein Betrag verbleibt, um eventuelle Kosten für Maklercourtage und Ordergebühren decken zu können. Gleiches gilt natürlich auch bei einem Depotübertrag, da in der Regel noch die Depotgebühren für das angefangene Jahr berechnet werden. Unstrittig ist jedenfalls, dass Anleger, die ihre Depots bei den klassischen Banken vor Ort führen, überdurchschnittlich hohe Gebühren zahlen, die am Ende des Jahres zulasten der Nettorendite gehen. An der Besteuerung auf die Wertpapiererträge kann kein Sparer in Deutschland etwas ändern, an der Höhe der Kosten für das Depot schon. Mit ein wenig Eigeninitiative und einem Depotvergleichsrechner lässt sich die Rendite steigern, ohne dass ein Trade ausgeführt werden musste. So leicht lässt sich auch Geld verdienen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Trend bei vielen Depotinhabern hin zu den Direktbanken führt. Die Abwanderung von den Geschäftsbanken und Sparkassen hält nicht grundlos ungebrochen an.

Kostenlose Depots – gibt es die wirklich?

Kunden von Sparkassen und Filialbanken, die dort auch ihre Wertpapierdepots unterhalten, erhalten zu Beginn des Jahres Post der Bank. Inhalt des Schreibens ist die Jahresdepotaufstellung, kombiniert mit der Gebührenabrechnung für die Depotverwaltung. Selbst wer keine Wertpapiere mehr eingelagert hat, zahlt eine Mindestposition. Das ist nicht schön, wird aber von vielen Anlegern als gegeben betrachtet. Dabei besteht in diesem Fall ein wirkliches Einsparpotenzial.

Depotvergleiche legen die Unterschiede offen

Die einfachste Vorgehensweise, die Depotkosten zu senken, führt über http://www.kostenlosesdepot.net/. Dieses Fachportal für Wertpapieranleger zeigt nach wenigen Eingaben, welcher Anbieter für den jeweiligen Anleger der günstigste ist. Notwendig ist lediglich die Erfassung der Anzahl der Wertpapiertransaktionen pro Jahr, das durchschnittliche Ordervolumen, der durchschnittliche Depotbestand und die Anzahl der Orders, die online aufgegeben werden. In der Ergebnisdarstellung wird deutlich, dass die Banken in der Fläche bei der Frage nach dem günstigsten Depot keine Rolle spielen. Es sind die Direktanbieter, die hier auf ganzer Linie punkten. Stellt eine Bank das Wertpapierdepot nicht grundsätzlich kostenlos zur Verfügung, werden zumindest im ersten Jahr keine Kosten berechnet. Die Wahl des Anbieters richtet sich natürlich nicht nur nach der Frage, ob Depotverwaltungsgebühren berechnet werden oder nicht. Bei der Auswahl spielen auch andere Kriterien eine Rolle. Eines davon ist beispielsweise die Höhe der Transaktionskosten. Einige Direktbanken berechnen diese ebenfalls nicht mehr prozentual, sondern nur noch als festen Betrag, losgelöst vom Ordervolumen. Es wird nur noch unterschieden, ob die Order an einer inländischen oder ausländischen Börse ausgeführt werden soll.

Mit Investmentfonds doppelt gespart

Nach wie vor erfreuen sich Investmentfonds großer Beliebtheit. Bei den Anlegern, weil die Anlageentscheidung vom Fondsmanagement getroffen wird, bei den Geschäftsbanken, weil der Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu sechs Prozent kräftig Geld in die Kassen spült. Gerade Anleger, die gerne in Fonds investieren, sind mit einer Direktbank bestens beraten. Die Fondsanteile werden bei allen Onlinebrokern mit einem sehr hohen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag oder völlig ohne Agio ausgegeben. Gerade der zweite Fall, in Kombination mit einem kostenfrei geführten Depotkonto beantwortet die Frage, ob es ein kostenloses Depot wirklich gibt, mit einem deutlichen Ja. Rentabler kann der Vermögensaufbau und Vermögensausbau kaum noch gestaltet werden. Kostenlose Depots bieten noch einen anderen Vorteil. Für ein Depotkonto wird ein Verrechnungskonto benötigt. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Tagesgeldkonto. Direktbanken honorieren die Depoteröffnung mit Sonderkonditionen für das Tagesgeldkonto. Diese sind zwar in der Höhe und der Laufzeit maximiert, bringen aber für die Dauer der Bonuszahlung noch einmal einen kräftigen Renditekick mit sich.

Wertanlagen im Alter: Gold, Silber und mehr

Gold und Geld Vermögensaufbau und Anlage

© Franck Boston – Fotolia.com

Auch für Senioren ist das Thema Geldanlage von Bedeutung: Viele Menschen möchten das vorhandene Vermögen besonders sicher anlagen, möchten aber keine langfristigen Laufzeiten eingehen und jederzeit über ihr Vermögen verfügen können. Andere möchten mit einem Teil des Vermögens oder ihres Einkommens Vorsorge für Kinder und Enkelkinder betreiben und auch hier ohne Risiko und Geldanlagen. Die Entwicklungen am Finanzmarkt in den vergangenen Jahren haben zu starken Verunsicherungen besonders bei den Menschen geführt, die es sich nicht leisten können, ein Vermögen zu verspekulieren. Gerade ältere und alte Menschen wünschen sich daher eine Vermögensanlage, die sicher ist, einen gewissen Zuwachs erbringt und greifbarer ist als Aktien oder Fonds. Der Gold und Silber Ratgeber zeigt neue Möglichkeiten für die Wertanlage im Alter auf.

Gold- und Silbersparplan als Anlage-Alternative

Im Internet gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Vermögen in Edelmetall zu investieren, also in Werten, die man anfassen und sogar zu Hause aufbewahren kann. So kann man ähnlich wie bei einem Geld-Sparplan, ebenso monatlich eine bestimmte Summe in Gold investieren. Dafür erhält der Kunde im Gegenzug eine bestimmte Menge Gold. Monat für Monat kommt dann über die Jahre ein kleines Vermögen in Gold zusammen. Das Gold oder auch Silber kann bei Bedarf jederzeit verkauft werden. Bei steigendem Gold- oder Silberkurs erwirtschaftet das im Rahmen des Sparplans gekaufte Edelmetall einen netten Gewinn. Mehr zum Thema Gold- und Silbersparplan gibt es z.B. beim Goldsilbershop. Je nach Wunsch kann der Kunde sein Edelmetall zu Hause aufbewahren oder gegen eine geringe Gebühr in einem entsprechenden Shop sicher verwahren lassen. Um sich umfassend über diese Anlagemöglichkeiten zu informieren gibt es auch einen Gold und Silber Ratgeber.

Vermögen in Edelmetall anlegen

Wer die Auszahlungssumme aus einer Lebensversicherung oder einem Immobilienverkauf in Gold und Silber anlegen möchte, findet auch in diesem Fall mit dem Goldsilber-Shop einen adäquaten Ansprechpartner. Wer noch unsicher ist, kann sich vor der Kontaktaufnahme im Gold und Silber Ratgeber über die Möglichkeiten und Konditionen einer dieser Form der Geldanlage zu informieren. Besonders im Alter ist eine sichere Anlage mit sofortiger Verfügbarkeit der Mittel wichtig. der Gold- und Silbersparplan und die Vermögensanlage in Gold und Silber ist gerade für ältere Menschen eine gute Lösung, die eine besonders solide und sichere Anlageform bevorzugen, weil sie durch die Entwicklungen und Krisen auf dem Finanzmarkt in den letzten Jahren stark verunsichert wurden. Edelmetalle werden seit Jahrtausenden genutzt um Vermögen zu schaffen und zu bewahren, dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

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