Kredite für Rentner: Das Darlehen ab 60 plus

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Rentner haben oft ein geringeres Einkommen und ein reales Altersrisiko. Deshalb lehnen viele Kreditgeber einen Kredit für Rentner ab oder verlangen besondere Sicherheiten. Zusätzliche Sicherheiten wie eine Hypothek oder ein Bürge erhöhen die Chance auf einen Kredit.

Kredite für Rentner: das ist wichtig

Rentner können wie jede andere Personengruppe auch einen Kredit aufnehmen. In der Pension haben ältere Menschen endlich die Zeit, große Reisen zu übernehmen oder ihren Hobbys nachzugehen, die im Berufsleben zu kurz gekommen sind. Die Erfüllung dieser Wünsche führt bei der Generation 60 Plus zu einem steigenden Interesse an einem Rentnerkredit.

Weil Senioren in Rente oft ein geringeres, aber regelmäßiges Einkommen haben, gelten andere Voraussetzungen. Möglicherweise gewährt die Bank nur einen Kleinkredit oder stellt andere Bedingungen an das Darlehen. Oft wird als Sicherheit beispielsweise ein Bürge oder eine Hypothek auf das Haus verlangt.
Daneben müssen Rentner Nachweise für das regelmäßige Einkommen vorlegen und unter Umständen höhere Gebühren zahlen, da bei geringem Einkommen ein höheres Risiko für die Bank besteht. Rentner haben allerdings auch Möglichkeiten, die jüngere Kreditnehmer nicht zwingend haben. Dazu gehört zum Beispiel ein Mitantragssteller, zum Beispiel die eigenen Kinder oder ein hohes Sparguthaben auf dem Bankkonto. Beides stellt eine große Sicherheit für das Kreditinstitut dar und erleichtert die Kreditvergabe. Bei dem Bürgen kann es sich um die Kinder oder die Enkel handeln, solange er über eine gute Bonität verfügt und keine andere umfangreichen Finanzierungen tragen muss. In jedem Fall wird bei einem Zahlungsausfall der Bürge und damit unter Umständen auch der familiäre Frieden belastet. Deshalb sollten die einzelnen Schritte zum Rentnerkredit mit einem Fachmann besprochen werden, der die finanzielle Situation im Blick hat und individuelle Vorschläge machen kann, mit denen sich Kredite für Rentner günstig und zuverlässig realisieren lassen.

Die Altersobergrenzen für Rentner

Grundsätzlich können Menschen jeder Altersgruppe ein Darlehen erhalten. Die Banken handhaben dies allerdings individuell. Während die Bank keine Antragssteller annimmt, die über 65 Jahre alt sind, gibt es bei anderen Instituten keine Obergrenze.
Antragssteller über 75 Jahren werden trotz Sicherheiten von vielen Banken nicht als Kreditnehmer akzeptiert. In diesem Fall bleibt nur die Wahl eines Privatkredits oder eines Online-Kredits mit niedrigen Voraussetzungen. Ein Gespräch mit dem Bankberater informiert über die Möglichkeiten, die Kreditsuchende im betagten Alter noch haben.
Die Chance auf einen Kredit lässt sich erhöhen, indem kurze Laufzeiten und niedrige monatliche Beträge gewählt werden. Eine makellose Schufa ist in der Regel ebenfalls notwendig. Rentner, die bislang nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, haben bessere Chancen auf einen Kredit. Generell sollten wenige Altschulden oder Verbindlichkeiten bestehen. Zusätzliche Sicherheit bietet die Restschuldversicherung. Im Zweifelsfall kann außerdem die Lebensversicherung beliehen werden. Sinnvoll ist dies allerdings nur in Fällen, in denen der Kredit absolut notwendig ist.

Der Weg der Sicherheiten bietet einige Fallstricke, welche Einfluss auf die Konditionen des Darlehens haben können. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Je nach Laufzeit, Kreditsumme und Zinssatz kann die Ersparnis beim Rentnerkredit erheblich ausfallen. Pensionäre haben schließlich ebenfalls kein Geld zu verschenken und möchten ein Darlehen, dass den Anforderungen entspricht. Umso wichtiger ist eine umfassende Planung.

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