Magnesiummangel durch Medikamente

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Magnesium ist Mineralstoff, der vor allem für die Funktion des Nervensystems eine wichtige Rolle spielt. Deshalb macht sich ein Magnesiummangel, der durch Medikamente verursacht wird, schnell bemerkbar. Dann sind Supplemente wie Magnesium von Biolectra [https://www.biolectra-magnesium.de/] eine gute erste Hilfe. Wir sagen Ihnen, wie Sie diesen Magnesiummangel erkennen, welche Medikamente ihn verursachen und wie Sie ihn beheben.

Magnesiummangel durch Medikamente erkennen

Da Magnesium ein zentrales Mineral für die Nervenfunktion ist, zeigen sich die Mangelerscheinungen auch genau in den Prozessen, die vom Nervensystem kontrolliert werden. Besonders häufig sind Muskelkrämpfe, manchmal auch unkontrolliertes Zucken einzelner Muskeln. Ein schwerer Mangel kann sogar Rhythmusstörungen des Herzmuskels verursachen. Die Muskulatur ist jedoch nicht das einzige System, das durch die gestörte Reizleitung beeinträchtigt werden kann. Auftreten können auch:

• Störungen der Darmbewegung mit Durchfall und/oder Verstopfung
• Sensibilitätsstörungen an Händen und Füßen
• Durchblutungsstörungen
• Schwindel
• Kopfschmerzen
• Müdigkeit
• Depressionen
• Reizbarkeit
• innere Unruhe

Aber auch bei unspezifischen Beschwerden wie Appetitlosigkeit oder Abgeschlagenheit sollten Sie an einen Magnesiummangel durch Medikamente denken, wenn Sie diese dauerhaft einnehmen müssen. Deshalb sind Senioren auch häufiger betroffen, da bei ihnen eine Dauermedikation öfter nötig ist.

Magnesiummangel – diese Medikamente können ihn verursachen

Ein Magnesiummangel kann durch Medikamente auf verschiedenen Wegen entstehen. Grundsätzlich kommen hier zwei verschiedene Prozesse zum Tragen:

1. Die Ausscheidung von Magnesium wird durch das Medikament erhöht.
2. Die Aufnahme des Mineralstoffs wird durch das Medikament behindert.

Das Ergebnis ist in beiden Fällen bei einer längerfristigen Einnahme der Medikamente eine Unterversorgung.

Magnesiummangel durch aufnahmehemmende Medikamente

Wird der Magnesiummangel durch Medikamente verursacht, die die Aufnahme stören, gehören diese Präparate zu den möglichen Ursachen:

• Säureblocker beziehungsweise Protonenpumpenhemmer bei beispielsweise Sodbrennen
• Antibiotika
• Hormonpräparate
• bronchienerweiternde Medikamente
• Chemotherapeutika im Rahmen der Behandlung einer Krebserkrankung

Diese Medikamente binden Magnesium an sich und machen es so für den Körper unbrauchbar. Besonders häufig sind es die Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol, die die Aufnahme einer ganzen Reihe von Nährstoffen behindern – darunter auch Magnesium.
Ähnliches gilt für Hormonpräparate mit Östrogenanteil – also viele Pillen und Medikamente gegen Wechseljahresbeschwerden. Diese Medikamente senken den Magnesiumspiegel im Blut.
Einige Breitbandantibiotika wie die Gruppen der Fluorchinolone und Tetracycline bilden mit Magnesium komplexe Moleküle. Das beeinträchtigt nicht nur die Wirkung der Antibiotika, sondern verhindert auch die Aufnahme des Magnesiums.

Magnesiummangel durch ausscheidungsfördernde Medikamente

Wenn der Magnesiummangel durch Medikamente hervorgerufen wird, die die Ausscheidung fördern, sind oft diese Medikamentengruppen darunter:

• Abführmittel
• Diuretika
• Cortison
• Insulin

Durch Abführmittel wird über den Darm vermehrt Magnesium ausgeschieden. Die Crux: In der Regel werden Abführmittel gegen Verstopfung eingenommen. Liegt nun auch noch ein Magnesiummangel durch diese Medikamente vor, kommt es durch Störungen der Darmbewegung noch häufiger zu einer Verstopfung.
Auch Diuretika, die den Körper entwässern sollen, fördern die Mineralstoffausscheidung über die Niere. Neben Kalium geht dem Organismus so vor allem Magnesium verloren.
Auch Insulin und Cortison fördern die Ausscheidung des lebenswichtigen Minerals. Da diese Medikamente dauerhaft oder zumindest sehr langfristig angewendet werden müssen, ist die Vorbeugung eines Magnesiummangels durch diese Medikamente besonders wichtig.

Magnesiummangel durch Medikamente beheben

Vor allem bei einem Magnesiummangel durch Medikamente im Rahmen einer Dauermedikation sollten Sie den Mineralstoff als Nahrungsergänzung einnehmen. Die ideale Dosierung bestimmt Ihnen Ihr Arzt.
Wichtig ist dabei, dass Sie die verursachenden Medikamente nicht zeitgleich mit dem Magnesium einnehmen. Halten Sie mindestens einen zeitlichen Abstand von drei Stunden oder noch länger.
Wenn Sie mehrere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, fragen Sie auch hier Ihren Arzt nach dem optimalen Zeitpunkt der Einnahme. Während nämlich beispielsweise Präparate mit Kalium, Vitamin D oder Vitamin B6 problemlos mit Magnesium verträglich sind, können unter anderem Calcium und Eisen seine Aufnahme stören. Informieren Sie sich also vor der Einnahme gründlich, um den Magnesiummangel durch Medikamente effektiv zu beheben.

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