Selbstständigkeit statt Rente – macht das Sinn?

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In der heutigen Zeit sind Arbeitsplätze lange nicht mehr so sicher, wie noch vor 20 Jahren. Wer seinen Job mit über 50 verliert, der ist noch lange nicht zu alt zum Arbeiten. Dennoch ist der Weg zum Arbeitsamt oft enttäuschend. Wäre da nicht die Selbstständigkeit eine gute Alternative zur Frührente? Es ist nie zu spät seine Träume zu verwirklichen. Gerade mit einer gewissen Reife sehen viele Menschen Dinge nochmal vollkommen anders. Das kann auch Ihr Vorteil sein. Welche Schritte Sie beachten sollten, um sich selbstständig zu machen erfahren Sie hier.

Gründen mit 50 plus?

Der KfW-Gründermonitor beweist immer wieder, dass das gar nicht so abwegig ist. Die jährliche Analyse zur Entwicklung der Unternehmens-Landschaft und speziell der Neugründungen belegt das immer wieder. Laut Statistik sind viele erfolgreiche Gründer zwischen 45 und 55 Jahren alt. Warum? Sie haben, im Gegensatz zu Jüngeren, einen entscheidenden Vorteil: ausreichende Lebenserfahrung. Zur erfolgreichen Unternehmensführung gehören außerdem folgende Aspekte.

  • Soziale Kompetenzen beim Umgang mit Mitarbeitern
  • Sorgfalt und Ruhe, besonders bei schwerwiegenden Entscheidungen
  • Ein Netzwerk an geschäftlichen Kontakten

Wenn Sie bereits einen oder mehrere Berufe ausgeübt haben, bringen Sie genau diese Qualitäten mit. Das können die entscheidenden Stellschrauben für den nachhaltigen Erfolg sein.

Die richtige Geschäftsidee

Bevor Sie sich über Einzelheiten Ihrer Neu-Gründung Gedanken machen, ist es wichtig Ihre Geschäftsidee genau zu durchleuchten. Nur so können Schwachstellen und, im schlimmsten Fall, das Scheitern Ihres Traumes vermieden werden. Überdenken Sie folgende Aspekte:

  • Gibt es einen Markt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung?
  • Welche finanziellen Möglichkeiten haben Sie?
  • Wollen Sie Andere mit ins Boot holen?

Wenn Sie sich ausreichend mit diesen Themen auseinandergesetzt haben, dann können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

Einen Businessplan erstellen

Diese Aufstellung ist besonders wichtig, wenn Sie einen Kredit für Ihre Gründung benötigen. Darin enthalten sind alle wichtigen Elemente Ihrer Firma sowie ein genauer Plan zur Durchführung und Arbeitsweise. Hierzu gibt es zahlreiche Artikel mit Schritt für Schritt Anleitungen online. Eine detaillierte Planung zahlt sich aus.

Das A und O der Neugründung: Eine gute Buchhaltung

Um eine ordentliche Buchhaltung kommen Sie, auch wenn Sie im Alter neu gründen, nicht herum. Für jedes Unternehmen in Deutschland besteht per Gesetz die Buchhaltungspflicht. Sie sind verpflichtet zu:

  • Einer vollständigen Beleg-Erfassung
  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung, je nach Unternehmensgröße
  • Einreichen einer Steuererklärung

All diese Bereiche können Sie natürlich auslagern. Ein externer Buchhalter kann allerdings unnötige Kosten verschlingen. Sie können die Buchhaltung mit dem Erwerb der passenden Buchhaltungssoftware kostengünstig selbst erledigen. Ein solches Programm ermöglicht es auch Laien die Finanzen stets im Blick zu haben. So können Sie bei Problemen gegebenenfalls schnell reagieren.

Flexibel Arbeiten dank der Digitalisierung

Heute ist es wichtiger denn je, so flexibel wie möglich zu sein. Gerade wenn Sie neu gründen, lohnt es sich einen Blick auf mobile Systeme zu werfen. Viele Programme sind vollkommen intuitiv. Sie können Ihnen als Gründer mit Erfahrung im Firmenalltag und in Zeiten der Digitalisierung nachhaltig unter die Arme greifen. Ein Beispiel ist diese kostenlose App zur einfachen Beleg-Erfassung. Auch für die schnelle Protokollierung von Arbeitszeit gibt es kleine Helfer. So können Sie sich neben Ihrer neuen Existenz auf noch genug Zeit für die anderen wichtigen Dinge im Leben

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