Studie „Sex im besten Alter“ – Sexualverhalten von Singles der Generation 50plus

Unsere Umfrage zum Thema „Sex im Alter“ über das Sexualverhalten von Singles der sogenannten Generation 50plus bringt einiges Erwartbares aber auch das ein oder andere sehr überraschende Resultat. Lesen Sie selbst…

Männer geben eher Einblick in ihr Sexualverhalten

An der Studie nahmen 375 Personen teil. Der Hauptteil der Befragten befindet sich im Alter zwischen 56 und 70 Jahren (65 Prozent). Überraschend ist, dass der Männeranteil der Studienteilnehmer bei 62,4 Prozent lag. Das ist darum eine Überraschung, da der Frauenanteil der befragten Zielgruppe (aktuelle und ehemalige Benutzer unserer Partnerbörse) bei ca. 65 Prozent liegt.

50,7 Prozent der Befragten gab an geschieden zu sein bzw. getrennt zu leben. In einer Partnerschaft befinden sich lediglich 18,1 Prozent. Der Rest ist alleinstehend oder verwitwet.

Sexuelle Aktivität nimmt mit dem Alter nicht unbedingt ab

Die Frage wie häufig man derzeit Sex hat wurde von 28,8 Prozent mit 1-4 mal im Monat angegeben. Etwas mehr, nämlich 29,3 Prozent gaben an keinen Sex zu haben. Das Alter spielt bei dieser Verteilung übrigens keine gesonderte Rolle. Die allgemeine Annahme, dass mit zunehmenden Alter die sexuelle Aktivität abnimmt, konnte in dieser Studie nicht bestätigt werden. So konnten keine Unterschiede bei den befragten Altergruppen festgestellt werden.

Allerdings gaben 65 Prozent derjenigen, die in Partnerschaft leben bzw. verheiratet sind an, täglich, mehrmals die Woche oder zumindest 1-4 Mal pro Monat sexuell aktiv zu sein.

Insgesamt gaben 35,2 Prozent an in der letzten Zeit Sex gehabt zu haben. Aber auch 64,8 Prozent gaben an, schon länger als 1 Monat keinen Sex mehr gehabt zu haben. 45,6 Prozent hatten sogar länger als 6 Monate schon keinen Sex mehr.

Je älter desto mehr Sexualpartner

Spannend ist die Zahl der unterschiedlichen Sexualpartner die die Befragten im Laufe ihres Lebens hatten. So hatten 72 % mehr als 5 Partner und immerhin noch 53,9 Prozent sogar mehr als 10 verschiedene Sexualpartner. 16,8 Prozent (31 Prozent der über 65 Jährigen) hatten mehr als 25 unterschiedliche Partner. 8,8 Prozent mehr als 50 und noch 3,5 Prozent mehr als 100.

17,6 Prozent der Befragten nutzen medizinische Hilfsmittel (22,6 Prozent der Männer).

Einen sogenannten One-Night-Stand hatten über 66 Prozent der Befragten mindestens schon einmal.

Frauen gehen etwas mehr fremd, wollen beim Sex geliebt werden aber interessieren sich nur bedingt für den Orgasmus des Mannes

Schon mindestens einmal von ihrem Partner betrogen wurden 53,3 Prozent. Männer wurden dabei mit 56 Prozent etwas häufiger betrogen als umgekehrt.

Bei der Frage danach, was beim Sex absolut wichtig ist, gab es ein sehr deutliches Ergebnis bei der Aussage „dass mein Partner einen Orgasmus hat“. Männer gaben das mit über 81 Prozent als absolut wichtig an. Bei den Frauen waren es lediglich 37,6 Prozent. Der eigene Orgasmus ist bei beiden Geschlechtern dagegen mit insgesamt ca. 46 Prozent ähnlich wichtig.

Auch die Frage ob es wichtig ist, „dass der Partner seine Fantasien beim Sex ausleben kann“ zeigt klare Unterschiede. Für 44 Prozent der Männer aber nur 17 Prozent der Frauen ist das absolut wichtig.

Da kommt natürlich unweigerlich die berühmte Frage nach dem „vorgetäuschten Orgasmus“ ins Spiel.

Unterschiedlich wird auch die Aussage „dass man sich beim Sex geliebt fühlt“ beurteilt. Für über 70 Prozent der Frauen aber nur knapp 46 Prozent der Männer ist dies absolut wichtig.

Beim „sich beim Sex begehrt fühlen“ geht die Schere sogar noch weiter auseinander (74/38,5 Prozent).

„Die eigenen Fantasien auszuleben“ ist für insgesamt 34 Prozent wichtig. Hier ist der Unterschied bei den Geschlechtern nicht nennenswert. Die eigene Fantasie in Rollenspielen auszuleben, ist gar nur für insgesamt 16 Prozent wichtig.

Selbstbefriedigung ist wichtig, Pornos auch

61 Prozent befriedigen sich täglich, mehrmals die Woche oder zumindest mehrmals im Monat selbst und immerhin noch weitere 27,5 Prozent einige Male im Jahr. Nur 11,5 Prozent masturbieren gar nicht.

65,6 Prozent schauen gelegentlich oder sogar regelmäßig Pornos. Der Männeranteil ist hier mit 77 zu 47 Prozent deutlich höher.

Sexspielzeug (z.B. Dildos) benutzen übrigens 41 Prozent der Frauen gelegentlich, regelmäßig oder sogar immer. Bei den Männern sind es nur gut 15 Prozent.

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