Barrierefreies Wohnen

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Eine von Hausbesitzern immer häufiger nachgefragte Art der Renovierung ist die Integration barrierefreier Bauprinzipien in die Immobilie. Doch was bedeutet das eigentlich und welche Bereiche umfasst Barrierefreiheit? Wer profitiert davon und wie kann man staatliche Fördergelder erhalten? All das beleuchten wir in diesem Artikel.

Was steckt hinter dem Begriff?

Barrierefreiheit bedeutet den Abbau aller Hindernisse bei der Benutzung eines Hauses. Das umfasst grundlegend sämtliche Bereiche und Einrichtungen, von der Türschwelle an bis hin zum letzten Winkel des Badezimmers. Je nachdem, für welche Zielgruppe das Haus umgebaut werden soll, sind verschiedene Grade an Handicap des Nutzers möglich.
Die erwähnten Hindernisse können hierbei sehr vielseitig sein: Beispielsweise zählen hierzu Schwellen oder Treppen, die das Bewohnen des Hauses mit Rollstuhl erschweren, unzureichendes Licht oder kleinteilige Bedienelemente gerade für Menschen mit Sehbehinderungen oder schlecht erreichbare Schalter. Manche Probleme lassen sich schnell beheben, andere erfordern umfassendere Umbaumaßnahmen.

Barrierefreie Badgestaltung

Das Badezimmer ist einer der Orte, bei denen Gebrechen sich besonders früh bemerkbar machen. Häufig finden hier Stürze mit besonderer Heftigkeit statt, die kritischen Punkte sind zum Beispiel Ein- und Aussteigen aus der Badewanne oder das Rutschen auf feuchten Fliesen. Doch auch ohne, dass gefährliche Komplikationen drohen, kann das Alter die Badnutzung erschweren: Schlecht ablesbare Skalen und aus dem Sitzen unerreichbare Wasserhähne oder Lichtschalter gehören hier zu den häufigsten Hindernissen. Bei der Einrichtung barrierefreier Bäder wird außerdem auf das Vorhandensein von Freiflächen für Rollstühle oder Duschhocker geachtet, außerdem installiert man unterfahrbare Waschbecken. Besonders beliebt sind außerdem bodenebene Duschen, die keine heimtückischen Schwellen beinhalten, sondern spielend leicht betreten und verlassen werden können. Moderne Bodenbeläge sind rutschfest, leicht zu reinigen und dennoch lange haltbar.
Das Beste: Wer einen Pflegegrad zugewiesen bekommen hat, kann über die Pflegeversicherung finanzielle Unterstützung bei der Installation notwendiger Veränderungen einfordern. Auf diese Weise können die Bewohner ihr Bad noch lange ohne zusätzliche Hilfe weiternutzen.

Treppen und Aufzüge

Nicht erst ein Rollstuhl macht es Menschen im fortgeschrittenen Alter unmöglich, Treppen zu nutzen, um das Stockwerk zu wechseln. Arthrose, Muskelschwäche und viele andere Leiden können die Nutzung altbewährter Zimmeraufteilungen schnell unmöglich machen. Dabei steht man dann vor dem Problem, dass ein Umzug nur ins Erdgeschoss mit massiven Eingriffen und Umbauten verbunden wäre, die nicht nur aufwändig, sondern auch schnell sehr teuer werden.
Doch dem kann dem oftmals schon durch die Installation eines Treppenliftes Abhilfe geschaffen werden. Die Weiternutzung von Obergeschossen ist problemlos möglich, die Treppe selbst ist kein kraftraubender Ort mehr, sondern durch die technische Lösung wieder Verbindung zwischen unterschiedlich verwendeten Räumen.
Die Detlev Missner Treppenlifte GmbH bietet dabei hochwertige Produkte, die in Deutschland nach deutschen Qualitätsstandards gefertigt werden und ganz individuell an ihre Bedürfnisse anpassbar sind. Das Familienunternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dabei zu helfen, Menschen auch im Alter Selbstständigkeit zu gewähren.

Fördermöglichkeiten

Die Wohnberatungsstellen der Bundesländer und Kommunen unterstützen Hausbesitzer dabei, ihre Immobilien auf die Altersnutzung vorzubereiten. Dabei haben diese Anlaufstellen auch viel Erfahrung darin, Förderpläne zu vermitteln – denn der Staat hat die Notwendigkeit begriffen, Menschen in fortgeschrittenen Lebensphasen zu unterstützen und Programme aufgelegt, die finanzielle Zuschüsse und zinsgünstige Kredite gewähren können.