Arbeit+Beruf

Jobsuche im besten Alter

Arbeitslose über 50 finden nur schwer wieder ins Arbeitsleben. Die Gründe dafür liegen jedoch nicht nur in den steigenden Ansprüchen vieler Unternehmen, sondern oftmals auch an der falschen Herangehensweise der Arbeitslosen.
Bewerbungsunterlagen
50 Plus: Die magische Grenze

Menschen über 50 sind im besten Alter, sagt man. Für diejenigen, die einen Arbeitsplatz haben, mag das stimmen, doch Arbeitslose sehen ihr Alter meist als Fluch an. Unternehmen setzen überwiegend auf junge Mitarbeiter und sortieren Bewerber über 50 bereits im Vorfeld aus. Die Gründe dafür liegen in den steigenden Ansprüchen und dem schnellen Wandel in vielen Berufsfeldern. Selbst langjährige Mitarbeiter müssen an Umschulungen teilnehmen und Fortbildungen absolvieren, um mithalten zu können und den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden.
Trotz dieser Situation sind Menschen der Generation 50 Plus bei Stellenausschreibungen nicht chancenlos. Mit der richtigen Herangehensweise und der passenden Jobbörse (z.B. Steptone, Arbeitsagentur) kann selbst im eigenen Berufsfeld eine passende Tätigkeit gefunden werden.

Ältere Bewerber müssen sich abheben

Bewerbungen von Menschen über 50 landen im Personalbüro meist direkt im Papierkorb. Der Grund dafür ist jedoch nicht nur das Alter, sondern auch die große Auswahl, die Personaler im Hinblick auf die Bewerber haben. Da werden nicht nur ältere Bewerber aussortiert, sondern auch zu junge Bewerber und Bewerbungen, die nicht die Formalitäten erfüllen. Damit dies nicht geschieht, müssen sich Menschen in gehobenem Alter bereits im Vorfeld abheben. Das gelingt etwa, indem mit dem Fachvorgesetzen Kontakt aufgenommen wird. Hat man diesen erst einmal am Apparat, gilt es, zu überzeugen. Vorbereitung ist hier das Stichwort, um zu punkten und zur Einsendung der Bewerbung aufgefordert zu werden. Denn ein Vermerk wie „wie mit dem Fachvorarbeiter Schmidt vereinbart, sende ich ihnen hiermit meine Bewerbung für die ausgeschriebene Stelle“, wirkt Wunder und verhindert, dass die Bewerbung aussortiert wird.

Kontakte sind das A und O

Bewerbungen sind die eine Sache, doch viel wichtiger ist der persönliche Kontakt mit Mitarbeitern und Chefs von Unternehmen. Deshalb empfiehlt es sich, Messen und Veranstaltungen von Unternehmen, die als Arbeitsplatz in Fragen kommen, zu besuchen. Dort spielt das Alter keine Rolle. Viel wichtiger ist das persönliche Auftreten und die Grundhaltung, die ausgestrahlt wird. Wer sich gut präsentiert, bleibt im Gedächtnis und hat beste Chancen auf eine Festanstellung.
Auch Kontakte mit früheren Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder Personalbüros sind Gold wert. Womöglich hat der ehemalige Chef die Möglichkeit, ein Bewerbungsgespräch zu organisieren oder ein Empfehlungsschreiben auszustellen. Personalentscheider setzen auf solche Tipps, weshalb es immens wichtig ist, den Kontakt zum ehemaligen Unternehmen zu halten. Menschen über 50 sind hier gegenüber jüngeren Bewerbern im Vorteil, denn Referenzen und Kontakte sind ebenso wichtig wie Berufserfahrung und Verlässlichkeit.

Berufsperspektiven für ältere Arbeitnehmer

Seniorin 50plus am PC auf Arbeitssuche

© Miriam Dörr – Fotolia.com

Wer über 50 Jahre alt ist und seinen Job verliert, sieht sich meist ohne eine Perspektive. Noch in den 1990er Jahren war es für über 50-Jährige unmöglich, einen neuen Job zu finden – sie galten als nicht vermittelbar. Dies hat sich mittlerweile aber geändert. Unternehmen stellen immer häufiger ältere Arbeitskräfte ein, um von ihrem Erfahrungsschatz zu profitieren. Dies zeigt auch eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Im Jahr 2011 sind 44 Prozent der 60- bis 64-Jährigen einer Arbeit nachgegangen oder hätten sich zumindest um einen Job bemüht. Laut der Süddeutschen Zeitung lag die Zahl vor 20 Jahren gerade einmal halb so hoch.

Von der Arbeitslosigkeit in die Berufstätigkeit

Wer aber mit 50 oder 60 Jahren seinen Job verliert, wird am Anfang erst einmal frustriert sein. Die Senioren wissen oft nicht, welche Regeln heutzutage auf dem Arbeitsmarkt gelten. Wie sieht die Bewerbung aus? Wird sie per Mail oder per Post geschickt? Welche Gesprächsfallen gibt es in Bewerbungsgesprächen? Für Arbeitssuchende über 50 gibt es deswegen spezielle Schulungen, beispielsweise die Perspektive 50plus der Bundesregierung. Bei dieser Maßnahme werden die Arbeitssuchen aufgebaut, sie können ihren Frust über den Arbeitsmarkt loswerden und bekommen zudem Tipps zur Mode, ihre Frisur und den neuen Medien, berichtet welt.de. Auf diese Weise ist es möglich, diese Menschen zu vermitteln. Immerhin stimmt die Mehrheit der Teilnehmer dieser Maßnahme darin überein, dass sie wirklich unterstützt werden.

Mut zur Umorientierung

Best Ager 50+ sitzt auf Parkbank und liest Zeitung

pixabay.com © gauthamkanchodu (CC0 1.0)

Viele der Arbeitssuchenden über 50 finden aber oft trotzdem keinen Job. Sei es, weil ihnen die Qualifikationen fehlen oder weil es einfach keine Jobs in ihrem Bereich gibt. In diesen Fällen sollten sich die Senioren überlegen, umzuschulen. Wer vorher in der Werbebranche tätig war, kann beispielsweise auf das Internet umschulen und in der digitalen Werbung weiterarbeiten. Oder sie machen das Hobby zum Beruf: Die ehrenamtliche Tätigkeit in einer Wohltätigkeitsorganisation wird zu einer hauptamtlichen, eine Krankenschwester nimmt Arbeit in einem Kindergarten an. Wichtig ist, dass diese Menschen sich trauen, einen neuen Berufszweig einzuschlagen und das zu tun, worauf sie Lust haben – ebenso wie die jungen Leute, die auf Arbeitssuche sind. Das einige der älteren Semester zweifeln, wieder Arbeit zu finden, die sie fordert und fördert, wird durch Diskussionen im Internet deutlich, gutefrage.net ist ein gutes Beispiel dafür. Die Antworten hingegen zeigen aber auch, dass es mittlerweile einige Menschen gibt, die das Potenzial der älteren Arbeitnehmer sehen. Diese Ansicht setzt sich zum Glück auch in Unternehmen durch: Der Fach- und Führungskräftemangel spielt dabei eine Rolle. Über 50-Jährige haben in der Regel ein hohes Leistungs- und Verantwortungsbewusstsein und eine hohe Reflexionsfähigkeit sowie Frustrationstoleranz. Neben den ganzen jungen Arbeitnehmern, die oft nur ihre Karriere im Kopf und noch keine Berufserfahrung haben, macht sie das deswegen zu attraktiven Arbeitskräften.

Arbeit 50plus – Mehr als 10.000 Jobs für alte Hasen!

Ihre Karrierechancen sind besser als Sie denken! Immer mehr Unternehmen suchen gezielt nach Arbeitnehmern mit Berufs- und Lebenserfahrung! expertia.de ist das erste Portal, das Jobangebote aus allen Regionen Deutschlands speziell für Best Ager bündelt und außerdem relevante Services für Menschen der Generation 50plus anbietet. „Bewerber werden in den vorhandenen Jobbörsen nur wenig berücksichtigt“, sagt Lars Lüke (33) Gründer und Gesellschafter von expertia.de. „Wir bieten ein Portal, dass speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe 50plus ausgerichtet ist und neben den passenden Stellen auch entsprechende Karriereberatung sowie zusätzliche Services anbietet.“

arbeit 50plus

Interessante Reiseangebote und günstige Versicherungen

Ergänzend zum Stellenmarkt stehen im Karrierecenter Informationen über Weiterbildung und Karriereplanung zur Verfügung. Ausgewählte Kooperationen mit Dienstleistern und Partnerunternehmen bieten weitere Vorteile und Vergünstigungen für Personen der Altersgruppe 50plus, darunter namhafte Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG und Generali. Premiumpartner für alle Beratungsdienstleistungen rund um das Thema Arbeit 50plus ist das Portal PersonalMarkt.de.

Jobs und Premiumjobs für Experten

Experten, so werden die Personen mit Lebenserfahrung bei expertia.de genannt, stehen exklusiv im Mittelpunkt des Portals. Die Nutzung ist kostenlos. Im Bereich Jobs können Sie mithilfe einer Suchmaschine auf eine Datenbank mit über 10.000 Stellenanzeigen zurückgreifen.

Im Bereich Premiumjobs werden Anzeigen von Unternehmen geschaltet, die sich explizit an Arbeitssuchende der Generation 50plus wenden. Desweiteren können Sie ihr Profil einstellen, damit Unternehmen, die speziell erfahrene Mitarbeiter suchen, Sie finden können.

Das Durchschnittsalter der bei expertia.de registrierten Bewerber liegt derzeit bei 54,3 Jahren. Die hohe Kompetenz und Qualifikation der angemeldeten Experten schlägt sich neben der langjährigen Berufserfahrung auch in der Ausbildung nieder: Mindestanforderung bei expertia.de ist eine abgeschlossene Lehre. 32 Prozent der Bewerber haben ein Studium an einer Fachhochschule absolviert und 27 Prozent können einen Universitätsabschluss oder einen noch höheren akademischen Grad vorweisen.

Herausforderung Demographiewandel – immer mehr ältere Arbeitnehmer gesucht

Untermauert wird die steigende Bedeutung älterer Arbeitnehmer für den Arbeitsmarkt von der

Statistik: Heute ist jeder fünfte Erwerbsfähige über 50 Jahre alt – im Jahr 2020 wird es bereits jeder dritte sein, Tendenz steigend. Eine aktuelle Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ermittelt, dass bei fast der Hälfte aller Stellen, für die sich über 50-Jährige bewarben, ein älterer Bewerber auch den Zuschlag bekam. Insbesondere mittelständische Unternehmen schätzen die Kompetenz und Gelassenheit von Älteren. In drei Viertel der untersuchten Fälle lagen den Betrieben jedoch gar keine Bewerbungen älterer Personen vor.

Deutschland in Sachen Arbeit 50plus Schlusslicht im Ländervergleich

Daher ist es nicht erstaunlich, dass Deutschland im Ländervergleich schlecht abschneidet. Nach Erkenntnissen der OECD ist die Beschäftigungsquote der 55 bis 64-jährigen Deutschen zwar von 37,9 Prozent in 1996 auf 41,8 Prozent in 2004 leicht gestiegen – bleibt aber international ein Schlusslicht. Volkswirtschaften wie Schweden, Neuseeland und die Schweiz haben ihre „Silver Generation“ längst in den Arbeitsmarkt integriert. Hier liegen die Beschäftigungsquoten zwischen 65 und 70 Prozent und steigen weiter.

 

Nochmal ein Praktikum im Traumberuf!

Jetzt bewerben: NKL-Lebenstraum ermöglicht Einblicke in Traumberufe

NKL Nordwestdeutsche Klassenlotterie und Designer-Legende Luigi Colani suchen Praktikanten über 55 Jahre

Hamburg, 23. August 2007 – Ob Automobilbauer oder Designer, ob Redakteur, Reisebegleiter, Winzer oder Lokführer: Für Menschen ab 55 Jahre kann jetzt ein Karrieretraum wahr werden. NKL-Lebenstraum heißt die Aktion der Nordwestdeutschen Klassenlotterie, die gemeinsam mit dem weltberühmten Industriedesigner Luigi Colani (79) Menschen im besten Alter die Chance gibt, bisher unerfüllte Berufswünsche in einem Schnupper-Praktikum auszuprobieren.

Bis Montag, den 17. September 2007 können sich Interessenten über 55 Jahre online unter www.nkl-lebenstraum.de (online ab Samstag, 25. August 2007) für den Praktikumsplatz ihrer Wahl bewerben. Nach einer Vorauswahl lädt die NKL je fünf Bewerber pro Praktikum zu einem der erlebnisreichen Bewerbertage nach Karlsruhe (Designer/in), Uelzen (Lokführer/in), Hamburg (Redakteur/in, Reisebegleiter/in), Dülmen (Automechaniker/in) oder Würzburg (Winzer/in) ein. Dort zählt dann weniger das Fachwissen, vielmehr geht es mit Charme, Witz und Lebensfreude darum, für den eigenen Lebenstraum einzutreten und sich einen der sechs Praktikumsplätze zu sichern.

Für diese Praktikumsplätze können Sie sich bewerben:

Designer/ -in bei Luigi ColaniBahnbrechende Erfindungen vom Stromlinienfahrzeug bis zum Avantgardemöbel kommen aus dem Atelier des legendären Industriedesigners Luigi Colani. Der / die NKL-Praktikant/ -in hat Gelegenheit, den Meister der biodynamischen Formensprache mit Kreativität und Esprit bei seinem neuesten Projekt zu unterstützen.Lokführer/ -in bei der metronomEisenbahngesellschaft

Die blau-weiß-gelben metronom Doppelstockzüge bringen täglich bis zu 45.000 Reisende zur Arbeit, nach Hause und in die Ferien. Beim metronom Lehrlokführer erfährt der / die NKL-Praktikant/ -in alles Wissenswerte über Gleisanlagen, E- und Dieselloks und geht mit auf große Fahrt zwischen Bremen, Hamburg, Hannover und Göttingen.Redakteur/ -in bei der HÖRZU

Schon seit 1946 erscheint Europas größte wöchentliche Programmzeitschrift HÖRZU. Der / die NKL-Praktikant/ -in hat die Chance, erfahrenen Journalisten über die Schulter zu blicken und den Redaktionsalltag hautnah mitzuerleben: von der Themenfindung über die Recherche bis zum fertigen Artikel.Reisebegleiter/ -in auf dem A-ROSA Flussschiff

Die A-ROSA Donau-Flotte befährt die „Königin der Flüsse“ von Wien über Budapest bis ins Delta. An Bord eines der A-ROSA Flussschiffe trägt der / die NKL-Praktikant/ -in gemeinsam mit den persönlichen Gastgebern der Flotte dazu bei, dass die Gäste eine unvergesslich schöne Kreuzfahrt erleben.Automobilbauer/ -in bei Wiesmann

Bei Wiesmann entstehen nach eigenen Konstruktionsplänen puristische, schnelle Sportwagen mit nostalgischer Karosserie und modernster Technologie unter der Haube. Unter Anleitung der Dülmener Automobilbaumeister begleitet der / die NKL-Praktikant/ -in die Fertigstellung des nächsten Wiesmann GT oder Roadster.

Weitere Informationen zu den angebotenen Praktika, der Bewerbung und den beteiligten Unternehmen unter 
www.nkl-lebenstraum.de (online ab Samstag, 25. August 2007)

Bewerbungen bitte per E-Mail an: nkl@faktor3.de

oder per Post an:

Faktor 3 AG, Kennwort „NKL-Lebenstraum“, Kattunbleiche 35, 22041 Hamburg

Senioren am Computer – na selbstverständlich!

Im Rahmen des Online-Jahres „50plus- Internet verbindet“ haben die Initiative D21 und TNS Infratest eine Sonderumfrage zum Thema „Generation 50plus geht weiter verstärkt ins Internet“ gestartet.

Ergebnisse sind, dass die Internet-Nutzung der Altersgruppe 50plus stetig weiter ansteigt und das es erstmals mehr weibliche Onlinerinnen als Offlinerinnen gibt.

Die Gruppe 50plus verzeichnet die stärksten Zuwachsraten. Mittlerweile ist in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen mehr als die Hälfte der Menschen online.

Doch leider gibt es auch noch Senioren bzw. Junggebliebene, die weder einen Computer, noch einen Internetzugang besitzen. Senioren, die noch nicht mit dem Computer mitsamt Internet arbeiten, werden als Nonliner bezeichnet. Sie sindnicht online, also nonlineNonliner sind durchschnittlich 61,3 Jahre alt, weiblich, nicht berufstätig und verfügen nur über ein unterdurchschnittliches Bildungsniveau und Haushaltseinkommem.

Insgesamt nutzen noch immer viele Senioren das Internet nicht. Dies kommt einer digitalen Spaltung gleich. Um diese Zahl zu senken bedarf es verstärkter zielgruppenorientierter Maßnahmen, nutzenorientierter Information, Lernangebote, ebenso wie öffentliche Internetzugangsorte und einfach zu nutzende Technologien.

Erfahrungsberichte von Senioren, die mit dem Computer mitsamt Internet arbeiten, haben meist nur ein Fazit: Nonliner sollten möglichst schnell einen Computerkurs belegen.

Viele Senioren-Onliner geben an, dass sich ihnen durch den sicheren Umgang mit dem Computer und das Internet eine neue Welt erschlossen, ein Tor zur Welt geöffnet hat. Ob Informationen recherchieren, Reisetipps abfragen, alte Schulfreunde finden oder auch nach einem Freizeitpartner suchen, das Internet macht es möglich.

Es ist nie zu spät, noch einmal anzufangen, beispielsweise mit einem Computerkurs als Alltagshilfe für Senioren (z.B. bei apomio). Speziell auf die Bedürfnisse und das Lerntempo abgestimmt. Sobald die Fingerfertigkeiten am Computer erlernt sind, geht die Reise ins Internet auch schon los. Senioren am Computer- ein ganz normales Bild. Ganz selbstverständlich surfen sie durch das Internet, erledigen ihre Bankgeschäfte online, shoppen oder suchen Freizeitpartner für eine gemeinsame Reise.

Senioren am Computer- zunehmend ein selbstverständliches Bild in unserer Gesellschaft.

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen bezeichnet eine gesellschaftspolitische und wirtschaftspolitische Idee, nach der jeder Bürger einen gesetzlichen Anspruch auf eine bedingungslose monetäre Grundversorgung durch das im Staat verfasste Gemeinwesen haben soll. Es stellt ein Kulturminimum dar, was jeden Menschen die bescheidene Teilhabe am Gemeinschaftsleben garantiert.

Warum Grundeinkommen?

Wir steigern die Produktivität in höherem Maße als unsere Nachfrage größer wird. Durch technischen Fortschritt sind wir heute in der Lage, alle benötigten Güter und Dienstleistungen zu erstellen, ohne dabei auf die Arbeitskraft aller „arbeitsfähigen“ Bürger in unserem Land zurückgreifen zu müssen. Das bedingungslose Grundeinkommen eröffnet jedem die Freiheit, die Arbeit zu verrichten, die ihm wirklich entspricht.

Wer arbeitet dann noch?

Sie zum Beispiel. Das Grundeinkommen bringt jeden Menschen in die Position, Dinge zu tun, für die er sich berufen fühlt, aber auch Dinge zu unterlassen, die er für nicht vertretbar hält. Außerdem können Sie sich vor-stellen, dass kaum jemand mit einem Kulturminimum zufrieden sein wird. Der Anreiz zu arbeiten, bleibt in vollem Umfang erhalten; mit dem Unterschied, dass jeder die Sicherheit genießt, die ein Grundeinkommen bietet.

Wie funktioniert das genau?

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage der Initiative Unternimm die Zukunft (www.unternimm-die-zukunft.de) oder laden Sie sich den Flyer »Das bedingungslose Grundeinkommen« als PDF herunter.

Sie können diesen Flyer aber auch an Freunde, Bekannte, Kollegen versenden.

Mobbing am Arbeitsplatz – Beratung und Hilfe aus dem Internet

Mobbing am Arbeitsplatz sind viele Menschen hilflos ausgeliefert. Doch im Internet finden sich zunehmend seriöse Hilfs- und Beratungsangebote.

Tagein, tagaus, so konnte es nicht mehr weitergehen. Aus, Schluss und vorbei, doch wie weiter? Wer soll mir denn überhaupt glauben? Wer könnte es mitbekommen haben? Mir glaubt bestimmt niemand? Wo finde ich nur einen neuen Job, gerade bei der Arbeitsmarktsituation? Vielleicht sehe ich das ja auch nur ein wenig überspitzt? Vielleicht war es ja auch gar kein richtiges Mobbing?

Maja S. (Name von der Redaktion geändert) war am Ende Ihrer Nerven und ihrer Kräfte. Sie ist Angestellte bei einer Personalfirma und liebte Ihren Job. Anfängliche Dissonanzen zwischen Ihrer Chefin und Ihr legten sich schnell, man hatte beidseitig viel Arbeit.

Im Einarbeitungsprozess bemerkte Maja S. große organisatorische Schwierigkeiten bei Ihrer Chefin, der es nicht gelang, sich selbst, ihre Arbeit und die Arbeit der Kollegen zu organisieren und zu überblicken. Zudem erhielt sie großen Druck vom obersten Chef. Diesen Druck leitete sie eins zu eins an Maja S. weiter.

In der Folgezeit wurde Maja S. nur noch sporadisch gegrüßt, teilweise in einem unhöflichen Ton. Anfragen von ihr bezüglich eines Geschäftstermins wurden nur unzureichend beantwortet, so dass sie sich zu dem Termin verspätete und sich fehlerhaft vorbereitet hat, da das Thema plötzlich ein anders war. Überdies konnte Maja S. keine Teilzeit beantragen, da dies seitens der Chefin nicht gewünscht wurde.

Maja S. fühlte sich zunehmend unwohl. Morgens wachte sie bereits mit Bauchschmerzen auf und bekam Schweißausbrüche und Panikanfälle, sobald Sie das Büro betrat. Sie konnte sich zunehmend nur schwer konzentrieren und hatte Angst etwas falsch machen zu können. Sie zog sich von den Kolleginnen zurück, da sie ihnen nicht mehr vertraute und zog sich mehr und mehr in sich zurück.

Sie wusste, so konnte es nicht weitergehen. Ihr privates Umfeld bemerkte ebenfalls, dass etwas nicht stimmte. Sie fragten nach und wollten wissen, was genau denn nicht stimmen würde. Dies ging über Monate so. Erst nach dem Schlüsselerlebnis mit dem verpatzten meeting, vertraute sie sich ihrem Freund und einer guten Freundin an. Beide reagierten total geschockt und empfahlen ihr, sich sofort einen professionellen Rat zu holen. Überdies sollte sie vielleicht mal zum Arzt gehen und sich durchchecken lassen, denn sie sähe ja auch furchtbar aus. Im Gespräch kamen so viele Fragen auf: Wer glaubt mir, an wen muss ich mich wenden, kann ich kündigen, wer unterstützt mich arbeitsrechtlich, was kann ich gegen meine Panikattacken machen etc.???

Maja S. fing an, im Internet zu recherchieren. Sie fand heraus, dass es speziell für Menschen, die von Mobbing betroffen sind, Beratung und Hilfe gibt. Sie fand schließlich das was sie suchte. Auf einer Seite konnte sich ausführlich über Mobbing informieren und erhielt auch gleich per Email von den ausgebildeten Fachleuten eine erste Beratung, die ihr erstmal alle weiteren Schritte aufzeigte. So gelang es ihr schnell einen geeigneten Fachanwalt zu finden, der ihr half einen für sie günstigen Ausstieg aus der Firma zu organisieren. Auch medizinische Hilfe fand sie schnell. Mit dieser Unterstützung und anderen wichtigen Ratschlägen aus der Email konnte Maja S. die Streßsymptome in den Griff bekommen und eine geeignete Gegenwehr zu entwickeln.

Information, Beratung und Hilfe zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz gibt’s im Internet unter:

www.mobbing-netz.de

Jobs für die Generation 50plus durch spezielle Vermittlung

Jobs für die Generation 50plus sind rar geworden. Und so konzentriert sich die Suche nach Jobs für viele ältere Menschen zunehmend auf spezielle Vermittlungsangebote für die Jobs 50plus. Eines dieser Angebote stellen wir heute vor.

Der demografische Wandel stellt den Arbeitsmarkt auf den Kopf: Während immer mehr gut ausgebildete Ältere vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, mangelt es an fachlich qualifiziertem Nachwuchs.

Auch die Wirtschaft entdeckt die Generation 50plus für sich. Werte sind wieder was wert – der Mentalitätswechsel schlägt sich nicht nur in der Werbung, sondern auch in der Personalpolitik nieder. Unternehmen wie Siemens oder BMW erkennen in den jungen Alten mehr als nur kaufkräftige Konsumenten. Wertschätzung erzielt insbesondere die Effizienz altersgemischter Teams.

„Langjährige Kompetenz und Gelassenheit sind Eigenschaften, die für Silver Agers sprechen“, erläutert Lars Lüke (32), Gründer von expertia.de.

expertia.de ist eine Internetplattform, die die steigende Nachfrage und das existierende Angebot zusammenbringt – speziell ausgerichtet auf Arbeitnehmer mit Lebenserfahrung. Experten, wie Bewerber bei expertia.de heißen, präsentieren sich hier exklusiv Unternehmen, die nach dieser Zielgruppe suchen und Jobs mit Menschen im besten Alter besetzen wollen. Das Portal ist speziell auf die Anforderungen Älterer ausgerichtet und für die Bewerber kostenlos. „Unser Ziel ist eine Aktivierung der Generation 50plus. Ich sehe ein stetig wachsendes ökonomisches Potential für expertia.de“, so Lüke.

Eine deutlich steigende Beschäftigung Älterer in Wirtschaft und Gesellschaft bestätigen auch aktuelle Erkenntnisse der OECD. Der Anteil der deutschen Erwerbstätigen im Alter von 55 bis 64 Jahren ist danach von 37,9% im Jahr 1996 auf 41,8% in 2004 gestiegen. Mit einer Beschäftigungsquote von unter 42% bleibt Deutschland damit freilich Schlusslicht im Vergleich zu Schweden (69,5%), Neuseeland (67,2%) und der Schweiz (65,1%). Hier wurde die Notwendigkeit einer Integration Älterer in eine insgesamt älter werdende Volkswirtschaft erkannt.

Hoffnung, die viele Menschen der Generation 50plus ohne Job gebrauchen können.

Frustfalle Arbeitslosigkeit – Hilfe vom Bewerbungsprofi

Es ist schon widersprüchlich: Einerseits haben die Deutschen die Arbeitslosigkeit als Selbstverständlichkeit akzeptiert. So wie schlechtes Wetter, korrupte Politiker und abstürzende Computer ist die Arbeitslosigkeit eben auch immer irgendwie präsent.

Trotzdem werden Menschen, die arbeitslos werden, von Ihrer Umwelt kritisch betrachtet und abgewertet. Schnell wird dann ein Zwei-Klassen-Denken sichtbar, das den Arbeitsuchenden deutlich macht: Ohne Job bist du nicht mehr viel wert.

Obwohl alle wissen, das Arbeitslosigkeit kein Zeichen von mangelnder Kompetenz oder Leistungsbereitschaft ist, werden Bekannte, Freunde und Familie immer häufiger fragen: „Und, wie läufts? Immer noch nix?“ Und speziell für Leute, die in Ihrem Job als Leistungsträger viel Selbstbewusstsein aus Ihrer Arbeit gezogen haben, wird es dann schwer, das vielleicht gut gemeinte Mitleid zu ertragen. Gerade diejenigen, die sich auf einem sicheren Posten wähnten und von der Kündigung überrascht wurden, stehen zunächst einmal vor vielen Fragen. War doch die Arbeitslosigkeit bisher nur ein Thema für Arbeitslose.

Und hat man dieses Makel erstmal an sich haften, tritt man automatisch als Bittsteller auf, nicht mehr als Fachkraft, wie Job-Coach Alexander Brendel weiß: „Wie geht es finanziell weiter, wie finde ich einen neuen Job? Was muss ich bei der Bewerbung beachten? Das sind die Kernfragen, die die Leute beschäftigen. Nur: das ist auch gefährlich. Wer sich unter Wert verkauft, der gießt Wasser auf die Mühlen der Personalbüros, die in einer Arbeitsmarktlage wie heute, Top-Leute zum Schnäppchenpreis einkaufen. Ein selbstbewusstes Auftreten ist aber für ein erfolgreiche Bewerbung unheimlich wichtig.Viele Bewerber sehen dann vor lauter Frust ihre eigenen Fähigkeiten nicht mehr und stellen sich in Frage. Da versuchen wir anzusetzen und konzentrieren uns auf die Stärken der Leute.“

Nicht alle trauen sich, einen Job-Coach oder Bewerbungsservice um Hilfe zu fragen, da es als Zeichen von Schwäche gewertet wird, `Sich keinen anständigen Job besorgen zu können`. Allerdings ohne Grund. „Wenn ich Hilfe bei etwas brauche, dann gehe ich zum Profi: Bei Zahnschmerzen zum Zahnarzt, für eine neue Frisur zum Friseur und ist mein Auto kaputt, fahre ich in die Werkstatt. – Warum soll ich da nicht auch einen Profi meine Bewerbung schreiben lassen.“, meint der Job-Coach. „Denn mit einer guten Bewerbung und selbstbewusstem Auftreten ist der Wiedereinstieg in den Job wesentlich leichter.“

Bewerbungsservice wird von vielen Anbietern direkt im Internet angeboten (z.B. Textwurm). Dabei reicht die Palette von einfachen Beratungsgesprächen, über die Erstellung der Bewerbungsunterlagen bis hin zur Betreuung vor Bewerbungsgesprächen. Doch die Preise sind auch sehr unterschiedlich: Während manche ein Beratungshonorar pro Minute berechnen ist bei anderen der Bewerbungscheck gratis.

Übrigens findet man im Internet teilweise hervorragende Bewerbungsmuster, die nicht unbedingt von der „Stange“ sind. Dazu ist aber etwas Recherchearbeit erforderlich.

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